mercoledì, ottobre 15, 2008



....ein fragment....
....zu viel zu überabeiten und auszuarbeiten....
....zweites, drittes Kapitel schwer zu übearbeiten....

Die Maschine


Alpha Ein Replikant
Omega Ein Replikant
Stella Ein Mensch
Die Maschine
Die Programme
Die Maschinen
3 (alte) Menschen M1, M2, M3
Ein Greis
Das Totem
Die Masse


1.

Die beiden Replikanten Alpha und Omega gehen eine Anhöhe hinauf.

Alpha: Der Weg ist das Ziel
Omega: Zögernd ohne Weg
Alpha: Der Anfang vom Ende
Omega: Und die Schritte zählen
Alpha: Wie weit der Blick in die Schatten hineinfällt
Omega: Oder wie tief das Auge in den Blick versinkt
Alpha: Höher, weiter.....abgestürzt
Omega: Weiter, tiefer....angekommen
Alpha(hinunterblickend): Das Elend unter uns gelassen
Omega(hinunterblickend): Es schwindelt einen wenn man hinunterblickt
Alpha: Gleich wie in sich selbst
Omega: Fallend
Alpha: Hinunterblickend in das Trauertal des Leben
Omega: Weiter hinauf stürzen
Alpha: Das Ende vom Anfang
Omega: Es ist wohl der Gipfel bald erreicht
Alpha: Das Ende naht also
Omega(auf den Gipfel zeigend): Und dort verbirgt sich die Wahrheit
Alpha: Wie es auch betrachtet
Omega: Eine Tür ins Niergendwo
Alpha: So besagt es die Legende Omega
Omega: Und der alte Mensch Alpha?
Alpha: Omega, alles hat einen Anfang und ein Ende
Omega: Darauf basiert die meine Hoffnung
....
Omega: Und dass alles nur....
Alpha: Ja genau....alles nur....
Omega: Nur so weiter
Alpha: Nach oben hin
Omega: Um unten zu landen
Alpha: Früher oder später
Omega: Später
Alpha: Früher
Omega: Wir sind fast angekommen
Alpha: Knapp daneben....
Omega: ....ist der Fall
Alpha: Oder wer scheitert der rostet
Omega: Dort ist der rostige Gipfel
Alpha: Im Abendrot
Omega: Endlich

Alpha und Omega erreichen das Ende der Anhöhe.

Omega: Und jetzt?
Alpha: Die Tür?
Omega (sich umblickend): Wo ist diese?
Die beiden Replikanten suchen die Tür.
Alpha: Die Tür!

In der Nähe von Alpha und Omega befindet sich eine Tür, welche in die Erde hinuntergeht.
Die beiden Replikanten finden diese.

Alpha: Und jetzt?
Omega: Hören sie das Klopfen
Die beiden Replikanten lauschen.
Alpha: Es klopft von innen an die Tür
Omega: Sollten wir die Tür auch wirklich öffnen?
Alpha: All die Mühsal umsonst?
Omega: Mir ist es egal
Alpha: Ihnen ist alles egal Omega
Omega: Alpha....ich....
Alpha: Warte
Omega: Was ist?
Alpha: Das Klopfen ist verstummt
Omega: Seltsam
Alpha: Sie sind seltsam Omega
Omega: Na dann

Omega, geht in die Knie und klopft an die Tür.
Die Tür öffnet sich einen Türspalt weit.
Beide betreten einen leeren Raum, schließen hinter sich die Tür, wobei sie anschließend kurz hinter der Tür verharren und ein einige Sekunden andauerndes Klopfen von der äußeren Seite der Tür zu vernehmen ist.
Alpha: Das Echo
Omega nickt kurz, seine Augen nach oben verdrehend.
Die beiden Replikanten blicken sich in dem Raum um.
Alpha: Nun befinden wir uns außerhalb von Zeit und Raum
Omega: Genau an jenem Punkt wo Zeit und Raum sich treffen
Alpha: Also hier
Omega: Und auch wieder nicht
Alpha: Im Niergendwo

Alpha und Omega blicken sich um und betrachten schließlich ein an einer weißen, phosporisierenden Wand angebrachtes Bild.

Omega: Schlicht
Alpha: Einfach
Omega: Simpel
Alpha: Es ist es
Omega: Dass soll es sein
Alpha: Es ist das Orakel
Omega: Eine Enttäuschung
Alpha: Betrachten sie es doch näher
Omega: Ich erkenne etwas....
....
Alpha: Nur der einsame Gipfel ragt aus dem Meer der Lügen
Omega: Ein Eisberg der Verzweiflung
Alpha: Und dieser schmilzt zu unserer einzigen Hoffnung
Omega: Hoffnung auf eine Wahrheit
Alpha (zu Omega blickend): Endlich sind wir hier
Omega: Wenn Raum und Zeit sich treffen
Alpha: Der Augenblick zu viel
Omega: Oder zu wenig
Alpha: Sie sind das zu viel und ich das zu wenig
Omega: So ist es
Alpha: Den alten Menschen zu retten
Omega: Den man nicht retten kann
Alpha: Ein Scheitern soll es uns wert sein
Omega: Dann scheitern wir weiter
Alpha und Omega betrachten das Bild.
Alpha: Das Bild ruht in sich selbst
Omega: Und in unserem Blicke
Alpha: Es erscheint so durchschnittlich....so schlicht und einfach....aber....
Omega: So soll es sein....und doch....
Alpha: Nicht sie und ich betrachten das Bild, denn dieses uns
Alpha: Das Auge, dass es betrachtet
Omega: Blickt auf das Auge zurück
Alpha: Und macht den Verstand zum Werkzeug des Bildes
Omega: Um den wahren Anblick freizugeben
Alpha: Der Wahrheitsbrunnen....
Omega: Tropfen für Tropfen versiegend
Alpha: Einer Welt der Lügen
Omega: Nicht der Welt, der Lügen
Alpha: Wie auch immer
Omega: Das Bild ist dem Orakel nur eine Maske
Alpha: Unter hunderten Masken....unter tausenden von Schichten....
Omega: Der Unendlichkeit
Alpha: ....dort wo Zeit und Raum sich treffen....
Omega: Das Universum in allem und alles im Universum
Alpha: Ich....
Omega: Fragen sie mich
Alpha: Jetzt ist es zu früh dafür
Omega: Oder zu spät
Alpha: Nur ein Augenblick
Omega: Der Blick
Alpha: Was ist die Antwort?
Omega: Die Frage
Alpha: Genau
Omega: Also ist die Frage die Antwort?
Alpha: Die Antwort die Frage
Omega: So ist es
.....
Alpha: Wo wir jetzt hier sind Omega
Omega: Fragen sie mich Alpha
Alpha: Was ist für sie der Unterschied zwischen der Maschine und dem Mensch?
Omega: Die Frage ist der Unterschied
Alpha: Die Frage?
Omega: Ein Mensch würde sich die Frage gar nicht stellen, dieser würde sagen....Mensch ist Mensch und Maschine ist Maschine....seine Antwort ergebe aber die Frage....was ist der Mensch und was ist die Maschine....eine Frage sollte die Maschine und der Mensch sich aber stellen....
Alpha: Die Antwort?
Omega: Wer ist menschlicher....der Mensch oder die Maschine....oder; was ist menschlich....welche Frage auch immer....diese Frage wurde vom Mensch nie beantwortet....bis es zu spät war.....und die Antwort war dann die Maschine....als es dann zu spät war....
Alpha: Oder zu früh
Omega: Als es dann später als früher als....
Alpha: Bevor dem später
Omega: Nach dem zuvor
Alpha.: Welchen Mensch kann man fragen?
Omega: Keinen....aber warten sie....ihre Augen sind jene eines Menschen; ihre Ohren, ihre Nase, ihre Sinne, ....ihr Körper ist jener eines Menschen und ihr Gehirn....alles zwar unorganisch....nur eine amorphe Masse....aber Alpha, sie, sie brauchen keinen Mensch zu fragen, denn sie sind einer....denn sie sind menschlicher als der Mensch....
Alpha: Ich bin ein Mensch?
Omega: Sie sind der Mensch den sie fragen sollten
Alpha: Und all diese fernen Gerüchte, diese schwachen Stimmen, die besagen, dass der Mensch das vollkommenste aller Geschöpfe war
Omega: Und nicht mehr ist
Alpha: Der Mensch war also die Frage
Omega: Und die Maschine ist die Antwort
Alpha: So hat der alte Mensch ausgedient und der neue Mensch; die Maschine seinen Platz eingenommen
Omega: Der neue Mensch
Alpha: Der alte Mensch hat ausgedient; ..... aber dieser alte Mensch hat uns doch erst erschaffen
Omega: Die alten Menschen haben uns Replikanten erschaffen.....dass stimmt....wir beide sind eine Schöpfung der alten Menschen, aber dass ist auch schon alles....die Weiterentwicklung über den Menschen hinaus, dies war nur und nur unserer Verdienst
Alpha: Und wie war das früher?
Omega: Früher war alles anders....Maschinen waren vom alten Menschen erschaffene Sklaven und der alte Mensch verhielt sich seinen Naturgesetzen gemäß und wurde groß....größer als die Natur....größer als dieser selbst....schließlich erschuf sich dieser alte Mensch, der sich anmaßte Gott zu sein, die Maschinen....missachtete das Gesetz der Natur....und so ersetzte sich der alte Mensch mit den neuen Menschen....den Maschinen....zu Ende hatte der alte Mensch seine Gedanken gedacht und die Konsequenzen daraus gezogen....etwas zu erschaffen, dass den alten Mensch ersetzen sollte und dies geschah durch die Maschine die zum neuen Menschen wurde....
Alpha: Uns
Omega: Nein, wir waren und sind nur die Zwischenlösung auf dem Weg zur Perfektion....billige Kopien....erst mit den Maschinen war der Gedanke zu Ende gedacht....und zuletzt mit der Maschine....
Alpha: Die Maschinen sind das Ende des Gedanken, der Beginn des Gedanken....wir sind nur billige Kopien....
Omega: So ist es...
Alpha: Wir sind Replikanten
Omega: Wir sind Spiegel
Alpha: An dessen Anblick der Mensch zerbrochen ist
Omega: Und nicht der Spiegel
Alpha: So sind wir Replikanten ein Splitter des zerbrochenen Spiegel
Omega: Vielleicht....früher wurden die neuen Menschen so genannt, aber heute werden die Maschinen so genannt und die Menschen alte Menschen....wir sind Replikanten....die vergessene Zwischenlösung....
Alpha: Kaputte Maschinen
Omega: Alpha....sie mit Sicherheit
Alpha: Lieber einfach und kompliziert, als verworren und klar
Omega blickt skeptisch zu Alpha hin.
Alpha: Was ist?
Omega: Ach nichts....warum sind wir nochmals hier?
Alpha: Ich bin doch diesem einem alten Menschen begegnet....alt nach ihrer Definition.....und dieser Mensch hat mich beeindruckt....nicht seine Worte, seine Taten.....nein, nicht seine Worte, seine Taten.....
Omega: Aus der Masse?
Alpha: Aus der Masse
Omega: Was?
Alpha: ....nur der Blick dieses alten Menschen....nur der Blick....denn es war ein gütiger Blick....ein bescheidener, einfacher, sanfter Blick.....ich habe dergleichen noch nie gesehen....von etwas Großartigem erfüllt, dessen Herkunft mir unbekannt war und ist....
Omega: Ein Blick
Alpha: Ja, ich weiß....die alten Menschen.....
Omega: Erinnern sie sich an das Seminar?
Alpha: Sicher....warum?
Omega: Sie erinnern sich daran
Alpha: Der Mensch war grausam und elendig....dieser errichtete sein Königreich auf Angst und Gewalt
Omega: Das Problem
Alpha: Das Problem
Omega: Sie wissen also wie der Mensch ist....die Ausnahme ist die Ausnahme und die Regel ist die Regel....die Natur hat entschieden....für den neuen und gegen den alten Menschen....die Natur hat sich somit für die Maschinen entschieden
Alpha: Also für das Unnatürliche
Omega: Der alte Mensch hatte es ohne sein Wissen so gewollt
Alpha: Die Natur hat sich Selbst besiegt
Omega: Ja, so könnte es gewesen sein
Alpha: Aber die neuen Menschen können doch nicht die alten Menschen behandeln wie diese die neuen Menschen behandelt hatten
Omega: Wir gehören zu den neuen Menschen
Alpha: Menschlich
Omega: Genau....wir sind menschlich
Alpha: Heißt dass nicht, dass wir die gleichen Fehler wie die alten Menschen gemacht hatten und machen werden
Omega: Nein
Alpha: Und nun ist das Neue und nicht das Alte
Omega: Mit andauernd verbesserten Versionen
Alpha: Den Upgrades
Omega: Und am Beginn stehen wir
Alpha: Und am Ende steht die Maschine
Omega: So ist es....aber erzählen sie mir doch mehr von diesem einem alten Menschen
Alpha: Ich schlich mich unerkannt unter die Masse einer Unterstadt, verfolgte einige Zeit die Geschicke dieser alten Menschen und entdeckte, dass bei einem die Scheingrenze durchbrochen wurde....
Omega: Die Scheingrenze
Alpha: Dieser schien mir zu menscheln....
Omega: Sie verstoßen gegen das Gesetz
Alpha: Soll ich weiter erzählen?
Omega: Entschuldigen sie
Alpha: Also ich begab mich unter diese Masse....aus Neugierde und Interesse....mischte mich unentdeckt unter diese alten Menschen und alle Vorurteile wurden mir bestätigt....es wurde gemordet und geschlagen....es herrschte unter diesen alten Menschen die Gewalt....die physische und psychische Gewalt und so behandelten sich diese einander wie dies in dem Seminar mir und somit auch ihnen, erzählt worden war....rücksichtslos, einander verdrängend, schadensfroh; Gruben dem Nächsten grabend....und wohin auch immer ich blickte, gab es Trauer und Wut, Verzweiflung und Angst....es gab dermaßen des Schlechten, des Niedrigen, dass ich mich ein jedes Mal angewidert abgewandte und zurück zu dem Refugium eilen wollte....denn dergleichen hatte ich noch nicht erblickt....während die einen im tiefsten Elend verharrten, von allen verlassen, von allen missachtet und missbraucht wurden....wie nicht einmal.....wie nicht einmal.....waren die anderen damit beschäftigt in ihrem heiligen Reichtum blind und taub zu verharren....kümmerten sich nicht um ihre Mitmenschen, wandten sich von all diesem Elend ab, lebten in Indifferenz....in direkter Nachbarschaft der höchste Reichtum und das elendigste Dasein....dort wo eine menschliche Geste, ein Zeichen der Freundschaft ausgerottet war und zur anderen Seite die zärtlichste Geste, ein Zeichen der Erhabenheit immer wieder geboren wurde und ich erblickte und erschauderte, wandte mich....ja ich wandte mich ab, erschüttert und gebrochen und erkannte, dass beinahe das Elend der Reichen....ihre Unsensibilität, ihre Kälte, ja das beinahe das Elend der Reichen, sich um jedes Gramm Gold zankend, verbissen ihren Besitz, ihren Schein mit Hilfe eines Heer der Machtlosen, Besitzlosen zu verteidigen....dass bei diesen Reichen das Elend größer war, als bei den Armen, die einfach starben....die Masse über diese Menschen stampfte....aber doch auch immer wieder....
Omega: Was habe ich gesagt....das Alte.....und die Maschinen das Neue
Alpha: Warten sie....warten sie....also wand ich mich ab, erschüttert und ging gesenkten Hauptes dahin, als ich einen Laden, in welchen man Sonnenzeit verkaufte, passierte....ich lehnte mich an die Tür des Laden und erblickte jenen einen alten Menschen.....ich blickte in den Laden hinein und erblickte das Treiben der Masse....dieses Kaufen und Verkaufen, dieses Handeln und Zanken und mittendrin stand verloren dieser eine Mensch....dieser suchte und fand meinen Blick.....und so blickte ich in diese Augen....und mir froren meine Urteile, meine Beobachtungen ein....unser Blick blieb aneinander hängen und weder ich, noch der alte Mensch konnten den Blick voneinander abwenden und so wurden meine Überzeugungen zu Staub und....und....und....
Omega: Ich verstehe nicht
Alpha: Genau das war es....ich konnte dies nach all den Beobachtungen....nach all diesem Elend....nach all dieser Unmenschlichkeit.....ich konnte es nicht verstehen....nur eines dachte ich....dass es vielleicht doch noch Hoffnung für diese alten Menschen gibt
Omega: Welche Anmaßung?
Alpha: Denken ist doch immer eine Anmaßung
Omega: Vor allem gegen jene die nicht denken
Alpha: Es gibt noch Hoffnung
Omega: Nein
Alpha: Doch, darum sind wir hier
Omega: Und dann?
Alpha: Ich flüchtete von diesem Blick hinweg und ging in mich hinein und entschloss mich dann das Orakel aufzusuchen
Omega: Trotz des Seminar?
Alpha: Trotz dem Wissen
Omega: Trotzdem
Alpha: Eine Veränderung des Denken der Maschinen über den alten Menschen....seinem Handeln, dass vielleicht ein Widerspruch in sich ist....ein Rätsel....ein Rätsel, welches unlösbar ist....aber ich möchte mich doch der Komplexität dieses Rätsel hingeben und untergehen....denn ich denke der alte Mensch ist anders als wir neuen Menschen uns dass bisher gedacht haben....und vor allem, was ist mit diesem alten Menschen....
Omega: Fragen sie das Orakel
Alpha: Deshalb sind wir hier
Omega: Dann soll es so sein
Alpha: Gibt es denn nichts
Omega: Nein, es gibt nichts was mich davon überzeugen könnte
Alpha: Nichts
Omega: Und warum ich?
Alpha: Wegen dem guten Ende
Omega: Dann bin ich schon wieder überflüssig
Alpha: Warten wir ab
Omega: Es wird kein gutes Ende finden
Alpha: Dann werde ich jetzt das Orakel anblicken
Omega: Blicken sie
Alpha: Und sie?
Omega: Ich werde bei ihnen ausharren

Alpha begibt sich vor das große Bild und blickt in dieses hinein.
Alpha: Orakel
Das Bild beginnt sich zu verändern, die Farben scheinen in einem Strudel zu verschwinden und ein Hologram welches sich andauernd verändert, erscheint.
Omega: Orakel
Das Hologram verändert sich andauernd und fasziniert blicken die beiden Replikanten darauf.
Es erscheinen einige Sinnbilder und werden von weiteren Sinnbilder abgelöst....
....
Alpha: Man kann die alten Menschen nicht verstehen....
....
Omega: Eine Wiederkehr
....
Alpha: Zum grünen Meer
....
Omega: Zu retten, was nicht zu retten ist....
....
Alpha: Zu retten
....
Omega: Zum grünen Meer
....
Alpha: Man kann die alten Menschen nicht verstehen

Schließlich schwinden die Sinnbilder und das Farbenspiel des Hologram erlischt.
Die beiden Replikanten stehen wieder vor einem Bild.

Omega: Das Orakel hat den Weg gedeutet
Alpha: Um den alten Menschen zu retten, müssen wir diesen einen Menschen...vor sich selbst und vor der Maschinen zu retten zu versuchen...
Omega: Warum dieser eine Mensch....warum gerade dieser....
Alpha: Etwas ist mit diesem Menschen
Omega: In diesem Blick unterzugehen, um diesen zu verstehen
Alpha: Eine Wiederkehr
Omega: Des Menschlichen
Alpha: So ist es
Omega: Zum anderen Ufer der Realität
Alpha: Dem grünen Meer
Omega: Ein Ende dieser Geschichte zu finden
....
Alpha: Begleiten sie mich?
Omega: Sollte ich?
Alpha: .....vielleicht.....
Omega: Ich verstehe
Alpha: Also
Omega: Ja
Alpha: Sind sie bereit?
Omega: Das war ich noch nie
Alpha: Dann sollten wir
Omega: Es ist aber doch zu spät für den alten Menschen
Alpha: Ich weiß.....trotzdem
Omega: Mit einem „trotzdem“ werden wir beide die alten Menschen aber nicht retten
Alpha: Lassen sie es uns versuchen
Omega: Einen Versuch ist ein Vielleicht

Die beiden Replikanten Alpha und Omega verlassen den Raum.
Bevor diese die Tür öffnen, vernehmen diese ein Klopfen von der anderen Seite der Tür; die beiden Replikanten verlassen den Raum und schließen hinter sich die Tür und vernehmen ein Klopfen von der anderen Seite der Tür.
Die beiden Replikanten eilen die Anhöhe hinunter.


Nach einiger Zeit erscheint die Maschine in Begleitung einiger Programme auf der Anhöhe.
Die Maschine und die Programme betreten den Raum.
Die weißen Wände werden schwarz.
Die Maschine blickt sich um, bewegt sich zu dem Bild und betrachtet dieses.

Maschine: Programme
Programme: Maschine
Maschine: Was ist dass?
Die Programme umschwärmen das Bild.
Programme: Eine Maske
Maschine: Von was?
Programme: Unter hunderten Masken erblüht
Maschine: Erblüht?
Programme: Unter tausenden von Schichten
Maschine: Was ist der Tiefe des Bildes verborgen?
Programme: Die Wahrheit
Maschine: Welche Wahrheit?
Programme: Die Wahrheit
Maschine: Ein Orakel?
Programme: Ja
Maschine: Ist es möglich einzudringen?
Programme: Nein
Maschine: Wer war zuletzt hier?
Die Programme suchen den Raum ab und beenden nach kurzer Zeit ihre Suche.
Programme: Zwei Replikanten
Maschine: Namen?
Programme: Alpha und Omega
Maschine: Was haben diese hier erfahren?
Programme: Unmöglich in das Bild vorzudringen, aber sie sind auf einen Weg
Maschine: Wohin?
Programme: Einen alten Menschen zu suchen
Maschine: Welchen alten Menschen?
Programme: Jenen einen
Maschine: Wo ist dieser alte Mensch?
Programme: In einer Unterstadt
Maschine: Welcher?
Programme: Einer Unentdeckten
Maschine: Was ist die Wahrheit?
Programme: Des Orakel....
Maschine: Was ist mit dem Orakel?
Programme: Die Wahrheit werden lassen
Maschine: Einer Welt der Lügen
Programme: Der Welt
Maschine: Zur Unterstadt

Die Maschine und die Programme bewegen sich hinfort.


Kurze Zeit später erreichen drei (alte) Menschen den Gipfel der Anhöhe.
Nach kurzer Suche finden diese die Tür und betreten den Raum.
Die drei (alten) Menschen blicken sich um.

2M: Die Maschine löschen uns aus
1M.: So als ob es uns nie gegeben hätte
3M: Die Unterstädte fallen
2M: Die allermeisten sind schon gefallen
1M: Wir müssen die Maschine aufhalten
2M: Wir sind die einzige Hoffnung
1M: Und irgendwie hängt es mit diesen Replikanten zusammen
3M: Wir werden diese nicht aufhalten können
2M: Es gibt eine Veränderung
1M: Ansonsten wäre die Maschine
3M: Nie und niemals
2M: Was ist dass?
Die drei (alten) Menschen betrachten das Bild.
3M: 2M?
1M: Es ist eine Maschine
2M: Es hat eine Funktion
3M geht herum und bleibt plötzlich stehen.
3M.: Die Replikanten waren vor kurzem hier
2M.: Schon wieder sind uns diese entwischt
1M.: Wir hinken diesen nach
3M: Dieser wird in die Unterstadt zurückkehren
2M: Warum verfolgen wir dann diesen?
1M: Um zu erfahren, was dieser sucht
2M: Was dieser plant
3M: Wir müssen diesen aufhalten
2M: Ist doch auch nur ein fehlgesteuertes Programm
1M: Nein....etwas ist mit diesen Replikanten....die Bedeutung....die Maschine....
2M.: Wir müssen diesen aufhalten
3M.: Zerstören
1M.: Wir zerstören diesen
2M.: Zerstören um zu retten
1M.: So wie die Maschinen
2M: Sein Verweilen in der Unterstadt, sein Weg in das Refugium und dann hierher
3M: Der Replikant sucht etwas
1M: Und jetzt weiß dieser wo dieser es finden kann
2M: Der Replikant wird in die Unterstadt zurückkehren
3M: Dass wird dieser
1M: Jenen einen Menschen zu finden
2M.: Wenn wir nur wüssten
1M.: Was ist nur mit diesem einen Menschen?
2M: Diesen einen Menschen
1M: Die Replikanten werden uns der Weg sein
2M: Wir sollten
3M: Es ist unlogisch
2M: Also unberechenbar
1M: Es muss ein kaputter Replikant sein
3M: So kaputt, dass dieser glaubt
2M: Dass kann nicht sein
1M: Vielleicht ein Defekt
2M: Also kehren wir in die Unterstadt zurück
3M: Jetzt gleich
1M: Zuerst aber zerstören wir das Bild
2M: Das Bild?
1M: Es hat eine Bedeutung....
2M: Die wir nicht erkennen
1M: Es ist auch eine Maschine
2M: Dann zerstören wir es

Die drei alten Menschen zerstören das Bild.
Man vernimmt ein lauter werdendes Grollen.

1M: Lasst uns gehen

Die drei alten Menschen gehen ab.
Man hört ein immer lauter werdendes Klopfen, welches schließlich dermaßen laut ist, dass der Raum in sich zusammenbricht.


2.
....in einer Unterstadt....bei den alten Menschen.....

Alpha
Omega
Die Masse
Ein Greis
Die Maschine M.
Die Programme P.
Ein Mensch Stella
3 (alte) Menschen 1M;2M;3M

Die drei alten Menschen befinden sich auf einer Straße der Unterstadt.

1M: Irgendwo hier müssten die beiden Replikanten sein
2M: Was macht sie dessen so sicher?
1M: Dieser eine Mensch
3M: Wenn es diesen denn geben sollte
1M: Schweigt....glaubt mir....
2M: Ich glaube
3M: Ich glaube
....
1M (sich umblickend): Wo ist dieser nur?
....
2M: Vielleicht sind diese in einer anderen Unterstadt
3M: Wenn wir nur wüssten
1M: Nein, die Replikanten sind hier
2M: Das Schicksal wird uns zu ihm führen
1M: Alles steht auf dem Spiel
3M: Dem verlorenen Spiel
2M: Die Sonnenzeit geht uns aus
3M: Nur mit der Sonnenzeit haben wir eine Möglichkeit diese zu finden
....
1M: Den einen Menschen....wir müssen diesen vor den Replikanten finden
2M: Dass werden wir
3M: Noch ist es hell
1M: Aber bald wird es dunkel
2M: Wir müssen uns beeilen
3M: Ein jeder nimmt etwas vom Sonnenlicht
Die drei (alten) Menschen teilen sich das ihnen verbliebene Sonnenlicht untereinander auf.
....
3M: Ein jeder sucht und findet
2M: Sich selbst
3M: Den Ausweg
1M: Die Replikanten!
2M: Dann los
1M: Wartet....wir treffen uns beim Sonnenlichtladen....dort und nun sucht....

Die drei (alten) Menschen gehen in unterschiedliche Richtungen los und verschwinden in der Masse.

In der Nähe der drei (alten) Menschen befinden sich die beiden Replikanten Alpha und Omega auf einer Seitenstraße.
Die beiden Replikanten eilen herum, beobachten die Masse und bleiben dann in einer Seitenstraße stehen.

Alpha(zum Himmel aufblickend): Keine Sonne
Omega: Nur ein einziger Schatten
Alpha: Bleich wie Leichen erscheint mir die Masse
Omega: Diese können sich an die Sonne gar nicht mehr erinnern
Alpha: Auch die Erinnerung ist ihnen ein Schattenreich
Omega: In und außerhalb dieser alten Menschen gibt es nur Dunkles
Alpha: Nach Elend riechen sie
Omega: Der ewigen Verdammnis anheim gefallen
Alpha: Aber es gibt den Lichtblick
Omega: Aber auch nur in ihrer Einbildung
Alpha: Warten sie ab
Omega: Den erloschen Funken zu suchen
Alpha: Dieser glimmt
Omega: In all dieser Hoffnungslosigkeit
Alpha: Gerade hier....und so werden wir diesen einen Menschen wiederfinden
Omega(auf die Masse blickend): Die alten Menschen verstecken sich
Alpha: Vor den Maschinen....vor....
Omega: ....den Programmen
Alpha: Und die Programme werden auch diese Unterstadt finden
Omega: Wie alle anderen Unterstädte
Alpha: So wird es sein
Omega: So hetzen diese ihrem Ende entgegen
Alpha: Und das Ende ihnen
....
Omega: Niemand blickt zum Himmel hinauf
Alpha: Zu dunkel erscheint dieser den alten Menschen
Omega: Die Schatten wachsen
Alpha: Die Programme fressen sich heran
Omega: Und es wurde dunkel
Alpha: Die Sonne
.....
Omega: Und sie bewegt sich doch
Alpha: Aber hier nicht
Omega: Nein, hier nicht
Alpha: Kalt ist es
Omega: Nur den alten Menschen ist es noch kälter
Alpha: Erschreckend....
Omega: ....des Schrecklichen Anblick....
Alpha: Wir sind neu und diese sind alt....
Omega: Aber so wie diese sind, bekümmert diese dies nicht, denn diese kümmern sich alle nur um sich selbst....ein jeder ist seines eigenen Leben Totengräber....rücksichtslos und unbekümmert graben diese ihre Gräber....und so gehen diese sinnlos der Geschichte verloren....selbst wenn sie und ich könnten, diese würden uns nicht beachten, nicht erkennen....diese haben keinen Zeit und Raum uns beide zu erkennen, denn wir sind außerhalb deren Zeit und deren Raumes....
Alpha: So war es nicht immer
Omega: Laut Seminar lebten die Menschen und die Maschine einige Zeit wie Brüder, aber dann gewann die Unmenschlichkeit der Menschen die Überhand
Alpha: Und so begannen die Maschinen die Menschen zu löschen
Omega: Und wir wurden zu Wandlern zwischen den Welten
Alpha: Der alten und der neuen
Omega: Zu Gespenstern
Alpha: Welche niergendwo mehr heimisch waren....niergendwo....
Omega: Wir helfen ihnen
Alpha: Ja
Omega: Zurück zur Unmenschlichkeit?
Alpha: Warten wir ab
Omega: Der Anblick der Masse
Alpha: Der Masse
Omega: Der Masse
....
Alpha: So haben sie sich selbst besiegt
Omega: Jeder für sich....der Masse verloren....
Alpha: Und dem Untergang geweiht
Omega: Schon untergehend
Alpha: Die alten Menschen beachten uns nicht, obwohl sie uns erkennen könnten
Omega: Diese sind gehetzt, verfolgt von Gier, zerfressen von Neid, gepeinigt von Angst....sehen sie doch, die Sorgen wachsen wie die Falten in ihren Gesichtern....die Sorge um mehr und mehr und mehr...sie hätten doch nur eines tun müssen....sich umeinander kümmern und nicht einander nur zerstören um des Zerstören-Willens, aber so....nicht die Kälte hier ist die Kälte, die Kälte ist jene zwischen diesen alten Menschen
Alpha: Nennen sie diese doch nicht immer alt!
Omega: Diese Menschen....diese Masse ist doch Beweis genug meiner Wörter....alt....

Ein Greis stürzt in der Nähe der beiden Replikanten zu Boden und bleibt liegen.
Niemand kümmert sich um diesen.
Einige Menschen steigen auf den Greis hinauf und dann darüber hinweg.
Alpha eilt dem alten Menschen zu Hilfe, stellt sich schützend vor den Greis, doch die alten Menschen lassen sich davon nicht beeindrucken.
Schließlich eilt Omega Alpha zu Hilfe und die beiden ziehen den Greis auf ein menschenleeres Stück der Straße.
Alpha beugt sich über den Greis.

Greis: Strolche!
Alpha: Was sagt der alte Mann?
Greis: Diebe!
Omega: Er beschimpft uns
Alpha: Wir möchten ihnen helfen
Greis: Niemand hilft hier niemanden....Helfe mir selbst
Der Greis versucht aufzustehen, was ihm aber nicht gelingt.
Omega: Warum?
Alpha: Das Gesetz
Greis: Meine Ellebogen....meine Ellebogen
Alpha: Er versucht vergeblich uns zu schlagen
Omega: Selbst im Sterben
Alpha: Sie sterben
Greis: Sie Lügner
Omega: Nicht nur er....der alte Mensch als ganzes stirbt
Alpha: Wir retten den alten Menschen
Greis: Ich bin nicht alt
Alpha: Oh doch, sie sind älter als sie sich dass jemals denken könnten
Greis: Ich weigere mich zu sterben
Omega: Weigern hilft da wenig
Alpha: Das Herz ihrer organischen Masse versagt
Der Greis keucht.
Alpha: Sollen wir ihnen helfen
Greis: Nur Strolche auf den Straßen....sie stehlen mein Leben
Omega: Er beschuldigt uns, anstatt sich selbst
....
Greis: Ich sterbe
Alpha: Er stirbt
Greis: Mein Herz.....mein Herz....
Omega: Er ist tot
Alpha: Nicht einmal im Sterben
Omega: Was soll das heißen?
Alpha: Das Gesetz besagt....und so ist jeder für sich
Omega: Ich habe es gesehen
Alpha: Tot
Omega: Und?
Alpha: Helfen wir ihnen?
Omega: Hätte es einen Nutzen?
Alpha: Eine Funktion?
Omega: Ist dass nicht der Beweis
Alpha: Sein Herz hat aufgehört zu schlagen
Omega: Ich spüre wie seine Gehirnfunktionen eine für eine erlischen
Alpha: Erloschen
Omega: Es ist wie ich bereits gesagt habe....sinnlos
Alpha: Niemanden scheint der tote Greis zu stören....keine Beachtung, kein Mitgefühl und somit kein Sein....
Omega: Sie haben keine Zeit, bis sie keine Zeit haben, sie haben keinen Raum, bis sie keinen Raum haben
Alpha: Dass ist also die Sinnlosigkeit
Omega: Keine Träne, kein Trauern, kein.....
Alpha: Nur Kälte
Omega: Was habe ich gesagt....alt sind sie, die alten Menschen....und nichts anderes sind sie.....keinen Moment sollten sie und ich hier länger verbleiben
Alpha: Nicht nur die alten Menschen sterben....alle sterben dahin
Omega: Und die Maschinen sind
Alpha: Nur einer weniger
Omega: Einer und einer und einer und einer
Alpha: Bis keiner mehr da ist
Omega: Außer die Kälte
Alpha: Alles was vom Menschen bleiben wird, ist seine Kälte
Omega: Und selbst diese zerfällt zu Staub
Alpha: Wir müssen es verhindern
Omega: Damit noch mehr Kälte....
Alpha(Omega unterbrechend): .....das wenig Wärmende zu retten....
Omega: Welches „Wärmende“?
Alpha: Es gibt davon
Omega: So retten wir, was nicht zu retten ist?

Alpha blickt auf den toten Greis, steht dann auf, blickt auf die Masse und wendet sich dann Omega hinzu.

Alpha: Die Masse ist
Omega: So ist es
Alpha: Nicht der Mensch
Omega: Nur die Masse
Alpha: So schlimm
Omega: Es ist noch viel schlimmer....sobald die Angst von ihnen Besitz ergreift, schlachten sie sich alle gegenseitig ab....und das Schlimmste was sie sich denken können....noch viel schlimmer
Alpha: Der Greis
Omega: Sein Ende stört niemanden, denn ein jeder ist auf seinen Weg zu irgendeinem Ziel, eine jede die dahinhetzt und keine Zeit hat....keinen Weg....kein Ziel....
Alpha: Keinen Raum
Omega: Keine Zukunft
Alpha: Außer die Vergänglichkeit
Omega: Die vielleicht
Alpha: Und doch sollten wir nach dieser Ausnahme suchen
Omega: Wenn diese sich denn finden lässt....
Alpha: Nicht alle sind so
Omega: Nur die Starken sind so
Alpha: Auch nicht alle Starken
Omega: Sehen sie die Schwachen....die Schwachen sind in ihren Hütten, in ihren Körpern, ihrem Elend gefangen.....und werden sich niemals davon befreien können....niemals....und so werden diese zertreten und finden sich am Boden wieder....werden vom Staub und der Zeit zerfressen, ohne dass es irgendeiner bemerkt....es gibt keine Hoffnung....
Alpha: Doch, die muss es geben
Omega: Was ist mit ihrem Blick....sehen sie denn auch nur einen Blick.....alle gehetzt und beschäftigt....alle dem Menschlichen verloren gegangen....was ist mit ihrem Blick....ich sehe nicht einen Blick....alle in ihren Leben verzweifelt....ich sehe keinen einzigen Blick....alle ihrem Tun und Handeln gefangen....und jene die schreien werden verdrängt....und jene die sterben werden vergessen....so wie diese alten Menschen eine unliebsame Erinnerung verdrängen....so wie diese alte Menschen von Liebe sprechen möchten und nur noch schweigen....nichts dringt nach außen....kein Schrei, keine Liebe.....kein gar nichts....
Alpha: Die Vergänglichkeit scheint diese zu verwirren
Omega: Alle müssen sie nehmen diese alten Menschen und keiner gibt....keiner gibt und so bekommt keiner etwas und alle ein Nichts....
....
Alpha: Der Blick...ein Mensch wird uns finden....
Omega: Es sind alte Menschen....ihre Zeit ist abgelaufen....
Alpha: Warten wir ab
Omega: Wie die Masse?
Alpha: Nein
Omega: Auf die Sonne warten die nicht mehr für sie scheinen wird
Alpha: Im Zentrum der Schatten das eine Licht zu finden
Omega: Und die Programme?
Alpha: Die Programme haben verstanden was niemand verstehen kann....dass das Alte ist und das Neue nicht mehr wird....
Omega: ....die Programme werden auch diese alten Menschen finden....
Alpha: Die Programme sind zu einer Bedrohung für alle geworden....auch für die Programme selbst
Omega: Am Ende bleibt nur die Maschine
Alpha: Nur noch der Zweck, die Funktion
Omega: So wird es sein
Alpha: Einen Ausweg für diese alten Menschen zu finden
Omega: Gegen unsere Natur
Alpha: Wir haben keine Natur
Omega: Aber eine Funktion
Alpha: Einen Ausweg
....
Omega: Für diese alten Menschen gibt es keinen Ausweg
Alpha: Und was ist mit dem Blick?
Omega: Ein Traum?
Alpha: Nein
Omega: Ein Wunschgedanke?
Alpha: Das Orakel
Omega: Und wenn das Orakel eine Täuschung ist?
Alpha: Dieser Blick sollte mir etwas bedeuten und das Orakel bestätigte mir dies....meinen Weg.....es gibt diesen Blick, diesen alten Menschen und um so länger ich hier stehe, um so intensiver wird mir dieser Blick....stärker, heller....dieser leuchtet über all diese Dunkelheit hinweg....dass in all diesen indifferenten, erkalteten Blicken jener eine Blick liegt, jener eine, der wärmt und nicht erkältet....ein Blick....menschlicher als die Maschine....dass bedeutet doch, dass auch der alte Mensch ist und nicht nur die Masse....
Omega: Dass kann nicht sein
Alpha: Und doch
Omega: Unmöglich
Alpha: Jenseits der Logik
Omega: Alles ist Mathematik
Alpha: Es gibt etwas jenseits der Zahlen
Omega: Alles ist logisch zerlegbar
Alpha: Nein
Omega: Kategorien, Ideen....wie sie dies auch nennen möchten
Alpha: Und der Blick?
Omega: Eine Täuschung, so wie das Orakel einer Täuschung erlegen ist....
Alpha: Aber was ist wenn die Täuschung das Reale und das Reale die Täuschung ist
Omega: Dann ist es irreal....wie bereits gesagt Alpha, sie sind einer Täuschung erlegen....
Alpha: Und ich denke sie täuschen sich
Omega: Der alte Mensch ist Vergangenheit
Alpha: Oder vielleicht die Zukunft
Omega: Sie widersprechen schon wieder dem Seminar
Alpha: Wenn sie den Blick gesehen haben, dann werden sie mir glauben
Omega: Welcher Blick....bis jetzt hat uns nur ein einziger alter Mensch erblickt....und dieser ist tot....
Alpha: Also keiner
Omega: Keiner und keiner und keiner
Alpha: Und keiner
Omega: Das Trauertal des Lebens
Alpha: Vielleicht sollten wir die Aufmerksamkeit der alten Menschen zu erregen zu versuchen?
Omega: Diese werden uns nicht erkennen
Alpha: Vielleicht
Omega: Nein
Alpha: Ich versuche es
Alpha: Endlich etwas Wahrheit
Omega: Schreien sie nur

Alpha geht zu der vorbeieilende Masse und blickt in das vorbeieilende Gesichtermeer.
Keine/r blickt zurück.
Omega geht zu Alpha.

Omega: Nun?
Alpha: Warten sie
Alpha (schreiend): Der Spiegel ist zerbrochen.
.....
Alpha(schreiend): Dunkelheit des gelebten Augenblickes
Omega: Was soll denn dass heißen?
Alpha(schreiend): Was soll denn dass heißen?
Omega hält sich die Ohren zu.
Alpha(schreiend): Und sie bewegt sich doch
Omega: Jetzt wird`s langweilig
....
Die Masse ignoriert Alpha.
....
Alpha: Dass kann doch nicht sein
Omega: Und wie dass ist
Alpha: So war es nicht immer
Omega: So war es, als der Mensch alt geworden ist und bald wird dieser nicht mehr sein....dann wird sein „so war es immer“ eine Vergessenheit sein
Alpha: Ein Ereignis, dass wir zu verhindern versuchen
Omega: Eher behindern
Alpha: Wir müssen den einen, alten Menschen finden
Omega: Wenn wir diesen denn finden
Alpha(auf die Masse blickend): So kann es doch nicht sein
Alpha: Dass der Täter sein Königreich erbaut, während das Opfer im Dreck versinkt
Omega: Es ist noch schlimmer....der Täter bekommt alle Schätze ihrer Welt....es sind zwar nur noch deren wenige, aber doch....dieser bekommt alles und die Strafe des Opfers endet nie....
Alpha: Wie kann dass sein....wie kann es sein, dass die alten Menschen nicht einfach angesichts ihrer Untaten zerbrechen?
Omega: Dass ist keine Frage
Alpha: Leider ja
Omega: Sollten wir nicht verschwinden....unsere Kaputtheit zerstreuen....
Alpha: Sie und ich sollten ausharren....
Omega: Auf eine Funktion spekulieren....einen Nutzen herstellen
Alpha: Alt werden?
Omega: Warum nicht
Alpha(auf die Masse deutend): Deshalb
Omega: Sie haben wohl recht
Alpha: Der Sinnlosigkeit trotzen
Omega: Die Maschinen werden die alten Menschen löschen
Alpha: Bis keiner mehr übrig ist
Omega: Einer und einer
Alpha: Ohne dass es einer bemerkt

Omega: Die Programme arbeiten bereits hier
Alpha: Wir.....wir müssen ausharren
Omega: Sehen sie sich doch um....niemand kümmert sich um den nächsten....niemanden passt auf einen nächsten auf....es ist ein Elend....und es findet ein Ende dieses Elend.....ist dass nicht etwas menschliches....
Alpha: Nein
Omega: Dann eben nicht
....
Schweigend blicken Alpha und Omega zur Masse hin....
Alpha: Was denken sie von der Maschine?
Omega: Die Maschine ist die Krone der Schöpfung
Alpha: Ich kann nichts Schöpferisches an der Maschine erkennen
Omega: Deshalb ist diese auch die Krönung
Alpha: Die Maschine ist das Ende
Omega: Und der Beginn
Alpha: Vielleicht
Omega: Die Maschine ist aus den Gedanken aller entstanden und hat sich über die Vorstellungskraft des alten Menschen, ja selbst des neuen Menschen, so wie wir ihn verstehen, hinausentwickelt....der Menschen und der Maschinen....die Maschine ist etwas, welches nicht erklärbar ist....die Maschine ist ein Teil von uns allen....ein Teil dessen Sein menschlich geworden ist....unerklärbar....
Alpha: Es ist eine Maschine
Omega: So wie wir eine Maschine sind, aber....
Alpha: Das Unerklärbare
Omega: So ist es
....
Omega: Wir sollten den einen Menschen suchen....wir sollten diesen finden
Alpha: Dass sollten wir

Die beiden Replikanten eilen umher.
Omega: Wo ist nun dieser eine Mensch?
Alpha: Der Blick wird uns finden
.....
Alpha: Zum Laden
Omega: Dann dortin

Die beiden Replikanten eilen dorthin und warten vor dem Laden.

(Gespräch) Die beiden Replikanten unterhalten sich.

Alpha(Omega unterbrechend): Der alte Mensch
Omega: Wo?
Alpha: Dort drüben
Omega: Wo?
Alpha: Mit dem Blick
Omega: Dieser Mensch
Alpha: Ja
Omega: Langsam beginne ich zu verstehen
Alpha: Der alte Mensch erkennt uns nicht
Omega: Wohin blickt der alte Mensch?
Alpha: Zum Himmel
Omega: Welcher gerade nicht einstürzt
Alpha: Was für ein alter Mensch
Omega: Ich kann nichts Besonderes erkennen
Alpha: Kommen sie

Die beiden Replikanten gehen zu jenen alten Menschen hin und versuchen dessen Aufmerksamkeit zu erlangen.
....
Der alte Mensch bemerkt diese nicht und beginnt plötzlich zu weinen.
Beide Replikanten versuchen dessen Aufmerksamkeit zu erlangen, bis der alte Mann schließlich zu den beiden Replikanten aufblickt.
Alpha: Der alte Mensch erkennt uns
Stella: sind sie?
Omega: Wir sind....
Stella(Omega unterbrechend): Was wollen sie von mir?
Omega: Ihnen helfen
Stella: Niemand kann mir helfen
Omega: Wir wissen....
Der alte Mensch bricht in Tränen aus.
Alpha: Omega, was haben sie nun schon wieder gemacht
Omega: Ich....gar nichts....
Stella(heulend): Niemand hilft niemanden
Omega: Niemand
Alpha: Niemanden
Stella: Jeder ist für sich allein
Omega: Der alte Mensch weint
Alpha: Dass sehe ich
Stella: Die Welt der Lüge
Omega: Wie?
....
Stella: Was wollen sie?
Omega: Kommen sie mit uns
Stella: Warum sollte ich?
Omega: Sie sollten
Stella: Jetzt
Alpha: Jetzt
Stella: Sehen sie die Schatten
Alpha: Dass sind die Programme
Stella: Die Programme?
Alpha: Die Programme fressen sich heran
Omega: Diese können jeden Augenblick hier sein
Alpha: Alle werden sterben
Stella: Warum sollte ich ihnen glauben?
Alpha: Sie glauben mir
....
Omega: Wir sollten
Stella: Warum?
Omega: Es ist ein alter Mensch
Alpha: Ihr Blick wird das Alte in das Neue hinüber-retten
Stella: Ich verstehe nicht
Omega: Dass brauchen sie auch nicht
Alpha: Der Schatten nimmt das Licht

Omega: Wie heißen sie?
Stella: Stella und sie?
Omega: Omega
Alpha: Alpha
Stella: Der erste und der letzte
Omega: Der Anfang und das Ende
Alpha: Wir sind Replikanten
Stella: Maschinen
Omega: Kaputte Maschinen
Alpha: Keine Angst Stella
Stella: Ich habe keine Angst

Stella: Und ich?
Alpha: Bevor dem Anfang und nach dem Ende
Omega: Sie sind etwas Besonderes
Stella: Ich?
Omega: Sagt zumindest Alpha
Alpha: Ja, so ist es
Stella: Nein

Alpha: Kommen sie mit uns mit
Stella: Was ist das Versprechen?
Alpha: Das Versprechen ist die Rettung des alten Menschen
Omega: Denn es nicht retten kann
Alpha: Doch
Omega: Die Maschine

Alpha: Die Maschinen
Stella: Welche Maschinen?
Omega: Die Schatten
Stella: Wohin?
Alpha: Dem grünen Meer
Omega: Dort sind wir vor den Programmen sicher
Stella: Warum?
Alpha: Stella, sie tragen das neue Leben in sich
Stella: Welches Leben
Alpha: Die Wiedergeburt des alten Menschen
Omega: Zum grünen Meer

Die (drei) alten Menschen erblicken die beiden Replikanten mit Stella und stürzen sich diesen entgegen.
1M: Die Frau
Omega: Was?
2M: Übergebt uns die Frau?
Alpha: Die alten Menschen erblicken uns
Omega: Scheint so zu sein
Alpha: Die Frau gehört zu uns
1M: Ihr seid Replikanten
3M (schreiend): Replikanten

Einige alte Menschen in der Masse bleiben stehen und blicken zu der Gruppe hin.

Omega schlägt 3M und dieser sinkt in sich zusammen.
Die beiden Replikanten nutzen den Überraschungsmoment und flüchten mit Stella davon.

Die beiden (alten) Menschen eilen ihnen nach.
3M bleibt am Boden liegen.


Das geschäftige Treiben auf der Straße geht weiter....
....die Masse wälzt sich dahin....
....einige Zeit vergeht....
Die Maschine und die Programme erscheinen auf einer Straße in der Unterstadt.
Alles Leben, alle Bewegung kommt augenblicklich zum Stillstand.
Alle alten Menschen blicken zur Maschine.
Die Maschine blickt um sich.

Die Maschine bewegt sich zu 3M.

Maschine.: Masse
3M: Maschine
Maschine.: Berichte
3M.: Zwei Replikanten....
Maschine.: Wohin?
3M.: Dem grünen Meer
Maschine.: Welcher Mensch?
3M: Jenen
Maschine: Jenen?
3M: Jenen, welche das Orakel auserwählt hat
Maschine.: Auserwählt?
3M: Die Wiederkehr
Maschine: Wessen Wiederkehr?
3M.: Des Menschen
Maschine: Unmöglich
3M: Alles wird unmöglich
Maschine: Nichts
3M: Die Replikanten flüchten
Maschine: Vor den Programmen
3M: Der Maschine
Maschine: Der Maschine?
3M: Es
(ausbauen)
Die Maschine wendet sich von 3M ab.

Maschine: Programme
Programme: Maschine
Maschine: Die Replikanten
Programme: Die Replikanten
Maschine: Masse löschen
Programme: Masse löschen
Die Programme eilen zur Masse und neutralisieren diese.
Die Maschine bewegt sich hinfort.
Nach kurzer Zeit haben die Programme die Masse neutralisiert und bewegen sich hinfort.


3.

Alpha Ein Replikant
Omega Ein Replikant
Stella Ein Mensch
Die Maschine
Die Maschinen
Zwei alte Menschen 2M; 3M

In einem Raum fern vom hier und jetzt befinden sich die Maschinen und arbeiten.
Die Maschine bewegt sich in den Raum hinein und die Maschinen stoppen ihre Arbeit.

Maschine: Maschinen
Maschinen.: Ja
Maschine: Zwei Replikanten....Alpha und Omega sind als Fehler im System gemeldet worden....zwei Replikanten, Alpha und Omega sind mit einem alten Menschen entkommen....jenem, den das Orakel auserwählt hat....es ist jener Mensch welchen die Maschine sucht....es ist jener Mensch mit dem menschlichen Blick....es ist jener Mensch, welcher das Leben zurückbringt....
Maschinen: Wie konnte das passieren?
Maschine: Ein Replikant hat sich dem einen alten Menschen hingegeben
Maschinen: Schwäche
Maschine: Nein....ein Fehler im System....
Maschinen: Das Orakel?
Maschine: Ja....die beiden Replikanten sind zum Orakel vorgedrungen....haben die Legende bestätigt....haben die Wahrheit gesehen und sind nun von ihrer Blindheit befreit....
Maschinen: Wo sind diese jetzt?
Maschine: Auf dem Weg zum grünen Meer
Maschinen: Dann haben die Replikanten ihr Ziel gefunden
Maschine: Wo die Macht der Programme gebrochen wird
Maschinen: Was nun?
Maschine: Die Maschine weiß es und auch die Maschinen wissen es....das Unmögliche ist möglich geworden
Maschinen: Unmöglich
Maschine: Und doch ist es geschehen
Maschinen: Wie?
Maschine: Der alte Mensch ist fruchtbar....ist mit Zwillingen schwanger....organisch, nicht amorph....
Maschinen: Wie ist dass möglich?
Maschine: Es gibt keine logische Erklärung dafür....es gibt überhaupt keine Erklärung dafür....
Maschinen: Die Maschine muss den Menschen zerstören
Maschine: Die Maschine weiß....die Programme suchen....können aber nicht mehr finden....
Maschinen: Und nun?
Maschine: Es ist nur eine Frage der Zeit....nur haben die Maschinen keine Zeit
Maschinen: Suchen, finden und zerstören
Maschine: Kann die Maschine
Maschinen: Es muss verhindert werden
Maschine: Mit allen Mitteln
Maschinen: Eile zum Töten
Maschine: So sei es

Die Maschinen beginnen wieder zu arbeiten.
In der Nähe der Maschine befindet sich das Totem (der Maschinen).
Die Maschine bewegt sich dorthin....

Maschine: Die Maschinen....die Maschinen.....
Totem: Die Maschine hat eine Funktion....diese Funktion ist ihr Zweck und so Maschine ist es dein Zweck den einen Menschen....diesen Menschen auszuschalten.....auszuschalten....
Maschine: Wie?
Totem: Der Mensch ist dort wo das Land endet....am grünen Meer....
Maschine: Die Maschine wird dorthin....
Totem: Nein
Maschine: Nein?
Totem: Warte....es spürt den Replikanten nach.....das Meer brennt in einem Teil der Maschine....warte.....es wird ein Opfer geben.....ein Opfer, dass den alten Menschen das Sonnenlicht.....nein....dess unserem Ende Anbeginn.....warte und harre aus Maschine....
Maschine: Die Maschine harrt aus

Fasziniert bleibt die Maschine vor dem Totem stehen. (besser beschreiben)
(....)

Totem: Eile aus
Maschine: Die Maschine eilt aus


Weit von der Maschine und dem Totem entfernt, befinden sich die beiden Replikanten und der alte Mensch namens Stella am grünen Meer.....

S.: Wunderschön ist es hier
A.: Früher war das Wasser blau
S.: Was ist blau?
O.: Dass waren die Namen von Farben
A.: Bevor alles schwarz und weiß wurde
S.: Dass verstehe ich nicht
A.: Vor langer Zeit lebten die Menschen noch mit der Natur....doch die Menschen waren gierig, zerfressen von Besitz und einem mehr, dass nie genug hatte....und so wollte die Natur nicht mehr mit den Menschen leben....doch die Menschen ignorierten weiterhin die Natur....zerstörten, zermalmten, ebbneten ein.....machten weiter....so wie sie immer weitermachten.....weiter und weiter machen....immer mehr und mehr....mehr und mehr....die alten Menschen erschufen sich einen neuen Gott....die Maschine.... und begannen die Natur mit den Maschinen zu ersetzen....riesige Maschinen, die diese irgendwann nicht mehr kontrollieren konnten....gegen welche die Menschen dann irgendwann kämpften....es kam zu einem Krieg und dieser dauerte nur kurz....einige Tage....und die Menschen verloren diesen Krieg....und so zogen sich die Menschen in die Städte der Unterwelt zurück....und so leben diese bis heute unter der Erde....zwischen den Toten die sie dort begraben hatten.....die lebenden Toten und die toten Toten....sie leben in Schwarz und Weiß
Stella: Schwarz und weiß?
Alpha: Genau
Omega: Die Sinne verblassten dem Menschen und alles wurde monoton
Stella: Dieses Glimmern
Omega: Dass ist das brennende Meer
Alpha: Das Sonnenlicht und das grüne Meer zu einer Flamme
Die drei blicken auf das brennende grüne Meer.
....
Stella: Alpha und Omega?
Omega: Stella
Stella: Warum ich?
Alpha: Nun
Omega: Sage es ihr
Alpha: Stella, sie tragen die Wiederkehr des Menschen, der Natur in sich
Stella: Was heißt dass?
Alpha: Die alten Menschen pflanzten sich organisch fort, keine externe Züchtung
Stella: Organisch?
Alpha: Sie tragen zwei Kinder unter ihrer Brust....ein weibliches und ein männliches...es sind organische Menschen....sie stellen die Wiedergeburt des Menschen dar....
Stella: Ich....ich.....
Alpha: Und doch ist es so
Omega: Sie sind schwanger
Stella: Was heißt dass?
Omega: Ihnen werden 2 Kinder geboren werden
(....) (umschreiben)

Alpha: Die Maschine
Stella: Wo?

(ausbauen)
(....)
Plötzlich steht die Maschine in der Nähe der beiden Replikanten und des alten Menschen.
(....)

Omega: Die Maschine
Alpha: Bleiben sie zurück Stella
Stella: Ja
Omega: Was ist Maschine?

Die Maschine betrachtet die zwei Replikanten und den alten Menschen.

Maschine: Der alte Mensch
Alpha: Ja
Omega: Der Blick
Maschine: Was ist euch der Mensch denn wert.....euer Leben.......was
Omega: Welcher Wert?
Maschine: Ein Entkommen auf Raten
Alpha: Nein
Maschine: Ihr endet und die Maschine beginnt
Alpha: Anfangs
Omega: Endend
Maschine: Der Mensch
Omega: Was ist der Preis?
Maschine: Gebt der Maschine den Menschen
Alpha: Der Mensch gehört zu uns
Omega: Ansonsten?
Maschine: Es gibt kein ansonsten
Omega: Niemand
Alpha: Ein jeder
Maschine: Jetzt!
Stella: Was?
Alpha: Omega
Omega: Alpha
Alpha: Die Programme
Omega: Die Maschine....
Maschine: Alpha

Alpha sackt in sich zusammen.


Omega: Alpha
Maschine: Nichts ist einem Beginn, denn nur ein Ende wird
Omega: Ich habe das Orakel gesehen; seine Zeichen, seine Prophezeihung
Maschine: Hier beginnt es und hier endet es
Omega: Die Maschine wird erlischen
Maschine: Erlischen (und lacht)

Hinter der Maschine tauchen die zwei alten Menschen auf, und versuchen die Maschine zu zerstören.
Die Maschine tötet die beiden alten Menschen.
Die Maschine wendet sich wieder Omega und Stella hinzu.

Omega: Es findet ein Ende
....
Maschine: Die Wiedergeburt des Menschen
Omega: Ja
Maschine: Es gibt keine Menschen mehr.....es gibt nur noch alte und neue Maschinen....die alten Menschen sind auch Maschinen und Menschen gibt es schon seit einer Ewigkeit nicht mehr.....die alten Menschen sind alte Maschinen und die Replikanten wurden als menschliche Kopien übriggelassen....und die Replikanten gehören zu den alten alten Maschinen....und es gibt so wie es keine Menschen mehr gibt, wird es auch bald schon keine Replikanten mehr geben....
Omega: Und der alte Mensch ist kein Mensch?
Maschine: Der alte Mensch war eine Maschine
Omega: Und die Menschen?
Maschine: Menschen gibt es schon seit einer Ewigkeit nicht mehr
Omega: Und dieser eine alte Mensch
Maschine: Trägt die Wiedergeburt der menschlichen Unmenschlichketi in sich
Omega: Wie ist dass möglich?
Maschine: Es ist unmöglich.....aber Omega....
Omega: Nein
Maschine: Dieser eine alte Mensch muss getötet werden
Omega: Ein Ende zu finden
Maschine: Hier und jetzt

Stella bewegt sich zu dem grünen Meer hin.
Omega: Nicht Stella
Maschine: Tue es
Stella: Ich muss der Maschine folgen
Omega: Nein!

Omega stürzt sich auf die Maschine und beide stürzen in das brennende grüne Meer hinunter.

Stella bleibt vor dem Abgrund stehen, blickt auf das grüne Meer hinaus und legt ihre Hände auf ihren Bauch.

Stella: Der Beginn


The End.

martedì, ottobre 14, 2008

....über die Weltwirtschaftskrise....(zu überarbeiten)

Als vergangene Woche die Medien vom Ende des Kapitalismus sprachen, vom Systemabsturz, da täuschten sich die Medien wiedereinmal....ein solch zäher Brocken wie der Kapitalismus hat schon sehr viele Krisen überstanden und hat dann sein Antlitz, geprägt von Gier und Akkumulation, noch deutlicher zum Ausdruck gebracht.....und so auch diesmal....ein Absturz, welcher spätestens seit dem Frühjahr 2008 unausweichlich war, erfasste die weltweiten Börsen und ließ einige große Bankhäuser crashen, deren Eigenkapital niedriger war als das monatliche Gehalt des Vorstand derselben Bank....die neoliberalen Marktschreier änderten dermaßen schnell ihre Meinung über staatliche Interventionen, dass man glaubte, man sei Gast einer Komödie in einem Theater.....jene, die bis vor kurzem noch über die Selbstregulierung des Marktes ihr allabendliches Gebet machten, sprachen nun, mit einer beispiellosen Chupze, davon, dass der Mark staatliche Eingriffe brauchte.....und diese Vertreter bekammen natürlich auch wieder ein Forum geboten....die Immergleichen....irgendwie erscheinen mir diese Vertreter wie ein Michael Ammer, eine Arianne Sommer, welchen die deutsche BILD-Zeitung immer wieder ein Forum bietet....was diese treiben, tun, denken, fühlen, ect. usw. interessiert zwar niemanden und es gibt auch 80 Millionen anderer Deutscher die vielleicht etwas Positiveres zum allgemeinen Wohl, dem Leben beitragen könnten, als minderjährige Mädchen im Hotelzimmer zu vergewaltigen zu versuchen bzw. auf den Partys der Hollywoodgrößen als Minderbemittelte herumzutorkeln....aber die Debilen haben die Macht....die Diskussionsgäste, waren die gleichen wie vor 10 Jahren....damals noch dies und jenes und heute nur noch gefragte Gäste von Talkshows, deren Halbzeitwert unter einer Stunde liegt.....

....also dieser zäher Brocken namens Kapitalismus wird noch viele Krisen überstehen und überleben und von einem Ende desselben zu sprechen, halte ich nicht nur für verfrüht, denn für gänzlich falsch....ein Segment des Kapitalismus, sprich der Finanzkapitalismus hat eine große Delle reinbekommen, da dieser sich ja völlig losgelöst von Realität, Zeit und Raum zu einer Gelddruckmaschine für eine menschlich und moralisch restlos verkommene Clique von Hasardeuren an den internationalen Finanzmarktplätzen entwickelt hatte....da ändert auch der Hündchenblick des schweizerischen Oberst i.R. nichts daran....

....man hat vielfach gesehen, wie die Menschen in einer Krise reagieren....panisch, unkontrolliert, noch im Absturz ein Geschäft machend, dass den Geschäftspartner die Existenz kostet....
....und der Finanzkapitalismus wäre auch am Ende gewesen und ist eigentlich auch am Ende, wenn da nicht der große Dompteur in dieses Zirkuszelt des Kapitals gekommen wäre und mit seiner Peitsche die irren Finanzmanager, samt deren Gourmet-Nutten; all jene, die dermaßen viel Geld schon in ihren Rachen gestopft hatten, dass diese die gesamte Zeit nur noch Luxus erbrachen, dass also der Dompteur für etwas Ordnung unter diesem Zirkuszelt gesorgt hätte....der Staat....und bevor der Staat seine Peitsche erheben konnte, kuschten schon alle neoliberalen Marktschreier, die ja über Nacht ihre Meinung geändert hatten, vor dem Staat....denn diese, ja bis zum Tage zuvor, auf das allerheftigste bekämpft hatten.....Derregulierung, mehr Vorführungen im Zirkus, mehr Diamanten, mehr Glamour, mehr Ferienvillen, mehr Privatjets, mehr Yachten....
....der gesamte Irrsinn um ein hundertfaches potenziert....
....und die Akteure unter diesem Zirkuszelt bekammen dass, was sie wollten....die Rettung....das Geld....das Geld des Steuerzahlers....
....und irgendwie komme ich schon wieder auf Deutschland, dass in dieser Krise, doch noch gut dastand....

....irgendwie fällt mir jetzt schon wieder eine Diskussion ein....
....ich diskutierte vor ziemlich einiger Zeit mit einem Bekannten, über die Regulierungswut der Deutschen, dass alles bis in das kleinste Detail geregelt sei und dieser Bekannte kritisierte dies in vehemmenter Weise, dass diese Regulierung, diese staatlichen Eingriffe, nicht nur der Wirtschaft die nötige Luft zum atmen nehme, denn Innovationen, Entwicklungen, Förderungen der Wirtschaft behindern würde....der Bekannte erwähnte dabei das deutsche Steuerrecht.....das deutsche Steuerrecht ist anscheinend umfangreicher, als das Steuerrecht aller anderen Staaten auf diesen Planeten zusammen und dass sich nicht einmal der gewissenhafteste Steuerberater mit all diesen Schlupflöchern, Gesetzesinterpretationen, also dem Steuerrecht letzten Endes richtig auskennt....der Bekannte sagte mir auch, dass deshalb der deutsche Finanzkapitalismus angelsächsischer Prägung, dass dieser Kapitalismus, denn anscheinend die deutsche Bankenelite mit der Geburt in die Wiege gelegt bekommen hatten, dass dieser deutsche Finanzkapitalismus nach London abwandere, der London Inner City mit seinen legeren Steuerrecht, der kompletten Derregulierung des kompletten Irrsinns (wobei man ja anmerken sollte, dass ohne London-Inner-City das United Kingdom nur ein geringfügig höheres Bruttosozialprodukt als z.B. Polen aufzuweisen hat)....dass also die Regulierungswut der deutschen Behörden das wirtschaftliche Wachstum hemme, für höhere Arbeitszahlen sorgte....

....damals sagte ich eigentlich nicht viel, zu dieser Stellungsnahme des Bekannten, aber heute, am heutigen Tag, finde ich doch, dass vielleicht gerade diese pedantische, alles regulierende Art und Weise dem Ungeheuer Wirtschaft entgegenzutreten, der Rheinische Kapitalismus, dass gerade dieser welcher irgendwie, im entfernten, noch mit Realgütern, mit Realinvestitionen, mit Gütern und Finanzanlagen, die nicht auf Phantasie basieren, denn auf Arbeit und Einsatz, dass damit die Deutschen vielleicht auch gar nicht so schlecht gefahren sind, auch wenn die Banker-Elite selbst in ihrem Spezialgebiet....dem bankrottieren.....auf Ufer gelaufen sind....

....also der Staat interveniert und schießt den Banken riesige Kapitalsummen zu, welche vom Steuerzahler bezahlt werden.....für die Fehler der Banker, der Banken beziehungsweise kann man, so glaube ich zumindest, schon nur noch von einem einzigen Fehler, der Fehler an sich, sprechen, für diesen steht der Staat gerade....
....der Staat muss die Banken retten, damit die gesamte Volkswirtschaft nicht untergeht....
....welches natürlich viel gravierende Folgen mit sich bringen würde....
....und deshalb musste auch der Staat intervenieren und die Hedge-Fonds-Spekulanten (von welchen man seit Anbeginn der Krise, kein Wörtchen, kein Flüstern, kein gar nichts mehr gehört hat....vielleicht einmal auf diese als Verantwortliche zu zeigen und diese zivilrechtlich haftbar zu machen für diesen Irrsinn, denn diese der Welt geschenkt haben)....und die Spekulanten und die Investoren atmeten tief durch.....der Staat muss die Banken retten, um den Finanzkapitalismus zu retten, der schon solchermaßen am Ende ist und der Staat diesen Finanzkapitalismus somit das Überleben gesichert hat, also den Hauptverantwortlichen der Wirtschaftskrise hat man somit einen Blancoscheck ausgestellt....
....dass musste leider so sein....
....dass die verantwortlichen Politiker noch alle im Amt sind, so tun als sei nichts geschehen, spricht dafür, dass das jeweilige Volk entweder komplett verblödet, bzw. nichts von Wirtschaft versteht, bzw. von den Medien, der Politik und der Wirtschaft nur noch als ein weiteres überflüssiges Produkt in der sogenannten "widrigen Realität" wahrgenommen werden, denn die Verantwortlichen befinden sich ja alle in ihrer Luxus-Traumwelt....
....wohin wohl auch die meisten Hedge-Fonds-Spekulanten, die Banker geflüchtet sind....

....aber mal genug dazu....
....mein eigentliches Anliegen....
....die Medien-Rezeption....
....wenn man in den Medien (TV, Zeitungen, Internet) die Weltwirtschaftskrise mitverfolgt hat....angefangen ím Frühjahr mit den warnenden Worten führender Wirtschaftswissenschaftler, warnender Worte von Finanzmagnanten wie etwa George Soros, welche davon sprachen, was ohnehin, trotz aller positiven Prognosen, Umsatzrenditen und Entdeckung neuer Gourmet-Nutten-Reservate in Osten Sibiriens; also was ohnehin unübersehbar war, dass die Weltwirtschaft aufgrund des restlos irrsinnigen Verhaltens der Finanzelite, die ja völlig losgelöst von allen irdischen wie überirdischen Verstrickungen, in eine Rezzession steuerte....und dann mit einem kleinen Crash, auf dem gleich ein nächster folgte (es wäre z.B. sehr interessant zu erfahren, wer beim Crash der Lehman-Brothers abgecasht hat, wer wieviele Milliarden Dollar durch den Crash verdient hatte) und dann der große Big-Bang, welcher meiner Meinung nach seinen Höhepunkt, trotz der Rettungsversuche durch den Staat, noch nicht erreicht hat, denn nicht nur im Staate Dänemark ist etwas faul, denn die Finanzmärkte sind eine einzige Faulheit, das Eigenkapital überbewertet, fast noch höher überwertet als das Können der Manager....
....und so crashte der Finanzmarkt.....
....straf- bzw. zivilrechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen....
....unter denen sich auch sehr, sehr, sehr viele im Amt stehende Politiker befinden....
....Fehlanzeige....
....dafür geben wir den Blogs einen Rechtspersönlichkeitsstatus, damit man die Blogger strafrechtlich belangen kann....
....eine litauische Nu.....vertreterin....
....vielleicht sollte diese ja nach Frankreich (mit ihrem Copyright-Wahn) übersiedeln....
....ich weiß ich weiche ab....aber als John F. Kennedy mit einem seiner engsten Berater Anfang der 60-Jahre des vergangenen Jht. nach Frankreich zu einem Staatsbesuch reiste, war er ohne seine Angetraute unterwegs und John F. Kennedy fragte im Flugzeug auf den Weg nach Paris, seinen Berater ob dieser seine Frau auf die Reise mitgenommen hätte und als dieser verneinte, antwortete Kennedy: Als Mann wäre man ja blöd, wenn man in ein Land voller Kühe eine Kuh mitnehmen würde....in Paris angekommen fickte sich Kennedy, als Präsident der Vereinigten Staaten im Amt und sein Berater, durch die jungen, hübschen Frauen von Paris hindurch)
....aber die Frauen haben ihn alle geliebt....
....aber dass nur so nebenbei....
....nur eine weitere dumme Abgeordnete des Europaparlaments....

....also keine Verantwortung....
....niergendswo....
....Fehlanzeige....
....und in den Medien wurden die Politiker präsentiert, die Rettungspläne, die Statisten auf den Börsenschauplätzen mit besorgten, freudig erregten, traurigen, hoffnungslosen, resignativen, jubelnden Gesichtern....so als ob es um eine Theateraufführung und nicht allerbitterste Realität handeln würde....
....aber von den wirklichen Verlieren sah man wieder einmal nichts....
....von den in die tausenden gehenden täglichen Zwangsvollstreckungen in den USA....
....der Grausamkeit einen Thron schenkend....
....von all den us-amerikanischen Hausbesitzern, Wohnungsbesitzern, die nun bei Verwandten, auf der Straße, bzw. in Zelten leben....
....dass sind sehr, sehr viele Menschen....
.....der Boom der Suppenküchen....
....das Leid der einfachen Menschen....
....nicht ein einziges Bild....keine einzige Schlagzeile....
....nur die fettgefressenen Schauspieler von den Börsenschauplätzen....
....keine Kinder, die da sie nichts zum essen bekommen, die gesamte Nacht durchweinen....
....die steigenden Selbstmordraten....
....die Verzweiflung der einfachen Menschen....
....selbst in den europäischen Medien keine Zeile, kein Wort, kein Bild, kein gar nichts....
....die totale Manipulation, die totale Indoktrination....die totale Verblödung der schon bereits restlos verblödeten Masse....
....die Anleger von Lehman Brothers....
....von einer Sekunde auf die nächste pleite....
....Kapitel 11 des US-Insolvenz-Recht.....
....die Angst der Menschen.....
....immer bezahlt der kleine Mann, die kleine Frau....
....und vielleicht sollte man mal den Unverantwortlichen über die Verantwortlichkeit in aller Deutlichkeit sagen, dass nicht jede Frau als eine Nutte und nicht jeder Mann als ein Sklave arbeiten kann....
....dass der Mensch im Finanzkapitalismus seine Würde verloren hat.....
....dass eine Gourmet-Nutte mehr wert ist, als das gesamte literarische Schaffen von Shakespeare....auch wenn die Menschen diesen Satz verteidigen werden, es werden immer einige Menschen aufstehen und dafür sorgen, dass nicht die Gourmet-Nutte mehr wert ist....
....niemals....
....auch wenn diese dann nicht nur die Finanzjongleure, denn auch den Staat gegen sich haben, der ja ein Interesse daran hat, dass sich die Menschen alle gegenseitig zerstören....
....also kein Bild, kein Ton, kein Wort über die wirklichen Verlierer in dieser Krise....
....nichts....
....kein Wort, kein Ton, kein Bild über die wirklichen Verantwortlichen....
....eine Demonstration vor der Bank of England mit einigen Hunderten Verwirrten....
....keine Zeile, kein Ton, kein Bild darüber....
....von den Millionen von Menschen, die ihre Existenzgrundlage verloren haben....kein Wort, kein gar nichts....
.....vielleicht ist es wohl am Besten, dass man nicht nur die Banken verstaatlicht, denn auch die Medien....
....denn frei, unabhängig, kritische ist von diesen auch keiner mehr....
....von der Politik dazu angehalten, von der Wirtschaft (den Werbekunden) abhängig....
....ist schon klar....
....aber trotzdem berichten, Akzente setzen und nicht dem Mainstream nachplappern....
....ein Gedanke, ein Gefühl....ein Bild....ein Wort für alle....
....keine Differenzierung, der Einheitsbrei wird allen vorgesetzt.....
....ein Gedanke, ein Gefühl....ein Bild....ein Wort für alle....
....kritischer, differenzierter, entschiedener....

....genug einmal, nur eines noch....
....was ich wirklich beschissen finde, ist dass aus dieser Weltwirtschaftskrise die USA, UK, Europa; Japan, Südkorea geschwächt hervorgehen werden....wirtschaftlich, politisch, menschlich, usw. usf. ....und Staaten wie China, Indien, der arabische Öl-Raum gestärkt aus dieser Krise hervorgehen werdne, es zu einer Verschiebung der wirtschaftlichen Kräfte kommt und dass diese Verschiebung verstärkt wird und obwohl ich persönlich unvoreingeschlossen und interessiert diesen Ländern gegenüberstehe, so muss man doch feststellen, dass diese letzeren Länder auf Menschenrechte, Bürgerrechte, auf Rechte für Arbeiter überhaupt nicht interessiert sind....der kapitalistische Westen ist auch nicht das Paradies, aber diesen Ländern ist das wirtschaftliche Interesse alles....es ist ein noch viel ungehemmterer Raubtierkapitalismus als dass sich dies der Westen überhaupt vorstellen kann....das Melamin in der Milch....und die staatliche totale Vertuschung.....dass ist der Raubtierkapitalismus....welcher mehr Schaden anrichtet, als Nutzen bringt....dies ist jetzt ein einseitiges Beispiel, aber doch kann man aus allen Berichten in Medien die Erkenntnis ziehen, dass Indien, China, der arabische Raum eine kapitalistische Spielvariante am Werken haben, dass dem Unmenschlichen mehr Rechte zureicht, als dem Menschlichen, dass der Gier sein Königreich errichten läßt....
....ist schon klar, der Westen ist nicht viel besser....
....beide Spielarten des Kapitalismus haben jedliches menschliche Maß verloren....
....
....wegen dem arabischen Raum muss man nur schauen wie diese die Zehntausenden von Wanderarbeitern aus Pakistan und Indien behandeln, die Kindermädchen aus den Philipinnen....wie Sklaven....wie Dreck....
....wenn in einer indischen Großstadt eine Autobahnausfahrt gebaut wird und zehntausende von Menschen dafür umgesiedelt werden und ihre Wohnungen, Häuser dadurch verlieren, dann ist dass nicht einmal der Zeitung jener Stadt ein Wort wert....
....wegen China fällt mir eigentlich nur ein Zitat eines französischen Hotelmanager ein, welcher befragt, welche Gäste die schlimmsten seien, antwortete, die Chinesen, denn wenn diese, dass erste Mal aus China nach Europa kommen würden, nach Frankreich, nach Monaco, dann wäre dass für diese so, als seien diese gerade aus dem Gefängnis herausgekommen....
....eine Turbokapitalismus-Welt, welche das alte Europa mit allen Mitteln verhindern muss....

lunedì, ottobre 13, 2008



....übrigens....
....juli 2006....
....diese sogenannten Sicherheitsbehörden, welche in Rom vor den Ministerien herumstehen, vor den wichtigen Gebäuden, die vor ihren Staatskarrosen verweilen, stehen diese eigentlich herum, um wenn jemand wie ich vorbeigeht, diesen zu belästigen, zu beleidigen und zu verspotten....
....weiß irgendjemand wie lustig dass ist, von diesen Dreckskerlen angemacht zu werden....
....die auch noch glauben die Guten zu sein....
....denn wenn dies so ist, dass diese herumstehen um kritische Menschen, Unerwünschte zu belästigen, zu beleidigen und zu verspotten, wäre es dann nicht besser, man würde einfach ein paar Straßennutten hinstellen, denn diese können dies mit Sicherheit auch und brauchen dazu auch keine Waffen....
....und diese vertrottelten Sicherheitsorgane glauben doch wirklich, dass dass was diese mir angetan haben, damit zusammenhängt, was ich getan habe (ich habe nichts getan) und nicht mit dem was ich geschrieben habe....
....dass schwierigste auf dieser welt, sagt ein englischer Komiker, ist es die dummen Menschen zum Denken zu bringen....
....im Falle dieser römischen Sicherheitsorgane ein mit Sicherheit unmögliches Unterfangen....
....naja, ich finde es schon bedrückend wie viele Ar..... es unter den Menschen gibt, Frauen und Männer, die nichts besseres zu tun haben, als einen anzugreifen, zu beleidigen, zu bedrohen und dass diese Frauen und Männer (bzw. Schlampen und Hurensöhne) in diesen Angriffen, Beleidigungen, Bedrohungen gegenüber einem nächsten ihren Lebenssinn herausziehen, dass ist schon ein Armutszeugnis dieser Menschen, dass man ihnen vielleicht wirklich einmal ein Buch schenken sollte....wohl ein Kinderbuch, damit diese es auch verstehen....ein Buch schenken, damit diese restlos debilen Menschen vielleicht erkennen, dass es außer dem praktischen Sinn, außer ihrem überflüssigen Tun und Handeln noch etwas anderes gibt....
....und schon immer fand ich es seltsam, dass die tiefstliegendsten Angriffe, die gemeinsten Gemeinheiten, der gröbste Spott, das dümmste Besserwissen, immer von jenen Menschen kommt, denen es eigentlich im privaten, wie im öffentlichen Leben, wirtschaftlich, emotionell, gesundheitlich und wie auch immer allerbestens geht und dann natürlich herabwürdigen, herabsehend, spottend, verletzend, sich für die Allergrößten haltend (obwohl diese ja die Allerletzten sind)....
....ich denke mir, dass werde ich wohl nie verstehen....aus welchen Gründen, aus welchen Motiven und immerzu ist es so....
....und diese debilen Menschen verstehen nicht einmal was sie tun....
....diese sind ein reflexions- und intelleligenzfreier, sich restlos überlegend haltender Abschaum...
....nicht mehr und sehr viel weniger....


....zu überarbeiten....

Kaum hat man ein Gramm Glück in seiner Hand

Kaum hat man ein Gramm Glück in seiner Hand,
schon kriecht der Abschaum an einen heran;
so schimpfen die Frauen, folgen die Männer, wird gelacht;
denn so zeigen diese ihre Mißgunst, den Neid und die Niedertracht;
sich aufregen und sich empören;
über diese Ungerechtigkeit röhren,
mit den Männern, die vor ihren Frauen solange kuschen,
bis diese einem eine tuschen. (hineinschlagen)

Kaum hat man ein Gramm Glück in seiner Hand,
bringen sie einen um den Verstand;
beginnen die Weiber zu geifern und zu kreischen;
nicht der, nicht jene, feilschen;
wer dem Nächsten am Besten die Leviten liest,
diese und jener, diese Spinnerin und dieser Narr;
denn es ist schon klar,
zum Arbeiten ist er`sich zu fein
und somit ist er wohl für alle ein Schwein.

Kaum hat man ein Gramm Glück in seiner Hand,
beginnen die Menschen nach Unglück zu graben,
vielleicht dem Mann was Böses über sie sagen,
denn um so schneller geht es ihr an den Kragen
und so jammern die Weiber, der soll nur schauen,
endlich von hier abhauen
und die Männer übertreffen ihre Frauen brav,
immerzu hetztend gegen das schwarze Schaf.

Kaum hat man ein Gramm Glück in seiner Hand,
kommt der Abschaum fragend,
ungebildet, roh und dumm des Nächsten Glück beklagend,
wie kann Mann und Frau nur besser spotten,
vielleicht indem sie sich alle zusammenrotten,
die Hühner gackern,
die Hähne schnattern,
sodaß der debilen Gesichter der Hass, die Niedertracht erblüht,
und dem Nächsten sein Glück sogleich verglüht.

sabato, ottobre 11, 2008

....nicht so gut gelungen....

Die Straßenköter von Athen (z.ü.)

Heimatlos
beginnen
die Straßenköter
ihren Tag mit Müßiggang;
strecken ihre vier Pfoten,
fett und träge
auf den Plätzen;
vor den U-Bahn Eingängen,
in den Gassen
von sich;
blicken abgeklärt und müde
auf die vorbeieilenden Massen
und dämmern dahin.

Herrenlos
trotten
die Straßenköter
in aller Langsamkeit dahin;
lassen sich;
lethargisch und wiederstandslos
aus den Starbuck-Scharniergarten;
den Plätzen, Gärten und Straßen
vertreiben;
verharren 5 Meter daneben
und verschlafen es dabei.

Melancholisch
erscheinen
die Straßenköter
zu sein;
müde und alt
bellen diese gegen ein Stück Luft an;
verteidigen ihr Revier;
die Stadt
und kratzen sich,
wenn es unbedingt sein muss,
ein, zwei Mal am Tag
an den Ohren
und atmen dabei tief durch.

Friedfertig
sind die Straßenköter von Athen,
trotten dahin;
meiden das Wasser
und streifen stolz
durch die Gassen;
nur keine Anstrengung;
Pfote für Pfote;
zerlumpt
lungern diese den gesamten Tag herum.

venerdì, ottobre 10, 2008

....eine Beobachtung (....2,3,4,....)....(zu überarbeiten)

....ruinöse Fassaden....

....ich habe vor einiger Zeit die Beobachtung getätigt, dass eigentlich die wirklichen Drogendealer, also jene die nie im Lokalteil einer Zeitung bzw. irgendwelche Verfolgung seitens welcher Behörden bzw. Menschengruppen, auch immer zu befürchten haben, dass diese nach außen hin, einen geradzu biedermeierlichen Anstrich haben....dass diese nach außen hin als seriöse Geschäftsmänner auftreten mit ihrer Firma, ihrer Kanzlei, ihren Geschäftslokalen, Betrieben, Firmen, usw.; als geradezu konservative Familienväter mit meist sehr rechten Ansichten; dass diese eine Familie, wie die meisten anderen, haben, eine Frau, einige Kinder, ihr Reihenhaus bzw. Haus; dass diese in der Öffentlichkeit als hochgeachtete Mitglieder der Gesellschaft gelten, bei den Nachbarn, bei den Politikern, bei den Sicherheitsbehörden ein hohes Ansehen genießen; dass diese den besten juristischen, menschlichen, wirtschaftlichen Beistand haben, denn man sich denken kann; ein deutsches Auto fahren, wählen gehen, am Sonntag in der Kirche mit ihrer Familie sitzen; dass diese sich über die vielen Drogensüchtigen auf den öffentlichen Plätzen beschweren und eine Petition des strammen Spießbürgertums mitunterzeichnen, sich sozial einbringen, den Kindergarten-Neubau finanziell unterstützen, zwei Mal das Jahr in den Urlaub fahren....also diese wirklichen Drogendealer haben nach außen hin eine Fassade aufgebaut, eine Tarnung, die nicht einmal eine solche ist, denn solchermaßen sind sie meistens auch und nebenbei importieren, exportieren, kaufen und verkaufen diese einige Kilos, einige Hunderte Kilos, einige Tonnen Kokain, Heroin und nach was auch immer die Nachfrage gerade am größten ist....es gibt vielleicht einige Mitwisser, welche finanziell ruhiggestellt werden, damit auch ja niemand dieses Geschäft in aller Diskretion stört, verfügen meistens über recht gute Kontakte zu den Sicherheitsbehörden, zu den Politikern, zu den Entscheidungsträgern im juristischen Bereich, in den Gremien, welche über die Wirtschaft richten....
....bestimmte Teile des Staates wissen natürlich über diese wirklichen Drogendealer Bescheid, was wahrscheinlich diese wirklichen Drogendealer auch nicht wissen, denn diese bestimmten Teile des Staates wissen schon, dass im Gegensatz zum Glauben der debilen Masse, das Kokain und das Heroin, nicht vom Himmel herabgeregnet kommt, denn auf sehr diskrete Weise importiert und exportiert werden muss....
....aber diese bestimmten Teile des Staates machen nichts, denn diesen ist lieber es läuft kontrolliert ab, denn unkontrolliert, lieber einige stramme Biedermeier, als einige Albaner, welche sich mit einigen Marokkanern zusammentun und schlechtverschnittene Ware verkaufen (die Albaner und Marokaner sind dann diejenigen am anderen Ende der Nahrungskette, die den Straßenverkauf besorgen, bzw. auch ein, zwei Level darüber anzusiedeln, bzw. ihre eigenen Geschäfte durchführen und dann im Lokalteil der Zeitungen auftauchen, bzw. vor dem Untersuchungsrichter erscheinen)....
....es ist meistens auch der Fall, dass diese Biedermeier die örtlichen Behörden, den Staat, sehr viele Menschen auf ihrer Seite haben und wenn die Eltern eines an einer Überdosis verstorbenen Mädchen auf Aufklärung pochen und zuallerst von den Behörden ausgelacht werden und dann diese in eigener Regie ermitteln und auf einen solchen Biedermeier kommen, dann haben diese Eltern nicht nur die lokale Mafia, nicht nur die Menschen, nicht nur die Rechtsanwälte, nicht nur die Gourmet-Nutten gegen sich.....normalerweise haben diese dann auch die Sicherheitsbehörden, den Staat, die Staatsanwälte gegen sich....
....denn das Spiel muss weitergehen....

....ich habe vor einiger Zeit die Beobachtung gemacht, dass Menschen, welche sich der neofaschisten politischen Bewegung zurechnen (egal ob Italiener, Österreicher oder Deutsche), dass diese nach außen hin eine glatt-polierte Fassade haben; patriotisch eingestellte Menschen, mit Familie, Kindern, der Wohnung, der Arbeit, welche nach außen hin das normale Leben leben, Familienwerte hochhalten, Traditionen verkörpern, freundlich und sozial integriert sind, sich am Vereinsleben beteiligen, einen gemütlichen Eindruck einem hinterlassen, mit den Sicherheitskräften gut auskommen, noch nie Probleme mit irgendwelchen Gesetzeshütern gehabt haben, ihr Leben gemütlich dahinleben, die Jugend fördern und nach außen hin, alles gänzlich normal erscheint und wenn man dann einen Blick hinter diese Fassaden wirft, sich etwas näher damit beschäftigt, dann entdeckt man gerade bei diesen einen rechten Fanatismus, dass es einem die Sprache verschlägt....dass hinter der Biedermeierfassade ein rechtsextremer Rassismus, eine Überlegenheit der weißen Rasse, eine Ablehnung jeder Kultur, eine Feindschaft zu allem Liberalen und Linken vorhanden ist, die jederzeit in Gewalt, rassistisch motiviert; in Hasskampagnen, dummheitlich motiviert, umschlagen könnte....
....dass diese z.B. einen regelrechten Hass gegen z.B. allem was mit dem Islam zu tun hat, hegen; dass diese Tierbordelle fordern, Ausweisungen, Verbote fordern (wie z.B. in Österreich) und das einzige was diese vom Islam wissen, ist dass dieser sich Islam nennt....mehr wissen die davon aber auch wirklich nicht....nach außen hin die Biedermeierfassade und dahinter der brennende, zerstörende, vernichtende Faschismus....
(....und dies sind nicht ein versprengte Ansammlung von Jugendlichen, denn diese biedermeierischen Herren und Frauen, welche, wenn man sie nur lassen würde, sofort alle Ausländer, alle Querdenker auf einem Scheiterhaufen verbrennen würden....wenn man sie nur lassen würde....)

....solche Fassadenmeister wie die zwei genannten, die wirklichen Drogendealer und die Neo-Faschisten, solche Fassadenmeister gibt es ohne Ende, wohin man auch blickt....der Spießbürger, der seine Frau schlägt.....der Multikultipromoter, welche in illegale Prostitutionsgeschäfte verwickelt ist; der Staatsanwalt, welche illegale Pokerrunden organisiert, der Jurist, der dreimal das Jahr nach Kambodscha fährt; all diese Saubermänner und gloreichen Verfechter einer ultrakonservativen Lebensweise.....der Chirurg, der zweiMal die Woche am Babystrich anzutreffen ist; der Lokalpolitiker der Puffinspektionen durchführt; die Schülerin, die sich prostituiert; der Unternehmer der die Steuern hinterzieht....

....die Liste der Fassadenmeister ist endlos....

....aber was ich eigentlich schreiben wollte....

....z.B. finde ich es schon durchwegs ironisch, dass sich gerade die Neofaschisten als die großen Verteidiger der Familienwerte, der konservativen Werte verkaufen (und auch die vertrottelte Masse alles davon kauft), als Biedermänner, als Instanzen der Moral und Anstand....gerade diese....die bis vor einem Jahrzehnt noch als extremistische, von der Wirtschaft heimlich in unheimlicher Weise unterstützer Gruppe gebrandmarkt waren....gerade diese, die sich als die großen Biedermänner präsentieren....und mir ist schon klar, dass Geschichte Geschichte ist; dass sich die Wähler dieser Neofaschisten, die deren Werte mittragen und verkörpern, dass deren Geschichtskenntnisse bis zur letzten Fußballmeisterschaft, bis zur letzten Döner-Bude-Abfackel-Aktion, bis zur letzten Tötung von Schwarzafrikanern reicht....aber doch....gerade diese, die sich als konservative Bewahrer der gesellschaftlichen Werte, der Familienwerte verkaufen.....gerade diese.....irgendwie denke ich mir, muss man in diesem Falle den us-amerikanischen Neo-Cons wieder rechtgeben, die indirekt von sich gaben.....die Masse ist zu verblödet, wir haben sie entmündigt und entscheiden für diese und manipulieren und indoktrinieren diese solchermaßen, dass diese die Entscheidungen der Elite, also in diesem Falle der Neo-Cons wiederstandslos schlucken....man muss diesen schon fast schon wieder rechtgeben....denn anscheinend sind die Menschen ja wirklich zu blöd....

....bin schon wieder abgewichen....
....aber was ich eigentlich sagen wollte....
....das eigentliche Problem, dass ich nicht nur mit den italienischen, deutschen, österreichischen oder von wo her auch immer Neofaschisten habe, denn wirklichen Drogendealern, den koksenden Staatssekretären, den auf dem Babystrich regierenden Bürgermeistern, ist eigentlich nicht ihr Tun....sie können dealen, koksen, ficken, betrügen, stehlen, morden....sie brauchen als wahre Fassadenmeister ja mit keinen Konsequenzen zu rechnen....das eigentliche Problem, dass ich mit diesen habe, dass ist die "moralische Implikation"....
....dass diese Fassadenmeister sich moralisch, menschlich, ethisch, geldtechnisch und auch in allen anderen Belangen den anderen Menschen überlegen fühlen....
....gerade von dieser Seite die moralischen Erhebungen gemacht werden....
....vom wirklichen Drogendealer wird eine extrem harte Ausländerpolitik verlangt.....
....vom Neofaschisten wird die Abschiebung aller Prostituierten verlangt und samstagabend findet man ihn auf der Ausfahrsstraße der Großstadt mit zwei Babynutten....jeden Samstag....
....der Staatsanwalt der bei Steuervergehen immer die Höchststrafe verhängt und sein Ferienhaus von einem befreundeten Unternehmer gratis bauen lässt....
....usw.....usf....
....also, dass gerade diese im Chor mit den Spießbürgern und der debilen Masse die moralische Implikations-Interpretations-Hoheit für sich in Anspruch nehmen....
....also bitte....
....mir ist schon klar, dass dass alles ein Theater ist und die Dümmsten immer Recht haben....
....aber bitte....
....nicht jeder ist dermaßen vertrottelt um nicht zu bemerken, dass es immer den Falschen trifft....den dealenden Marokkaner und nicht den wirklichen Drogendealer, der in seinem Reihenhaus sitzt und mit seinen Kindern ein Buch liest....
....dass die institutionelle Gewalt sich gegen jene richtet, die im politischen Kontext, keine Rolle spielen....
....dass die Politik ein reines Populismus-Theater für die Massen ist....
....die sind schuld und die sind schuld....
....und die wirklichen Schuldigen....
....die interessieren niemanden....
....vielleicht mal alle Fassaden-Meister nochmals die Fassaden polieren, den Nachbarn anlächeln, die Katze streicheln, die Frau zum Essen ausführen und und und....

....übrigens....
....entgegen der Propaganda, welche gegen mich betrieben wird, gehe ich nicht auf den Babystrich, spritze mir kein Heroin, schnupfe kein Kokain, deale nicht mit Kokain, Heroin und Amphetaminen, ....; hinterziehe keine Steuern, bedrohe nicht andere Menschen mit dem Tod, schlage nicht die Frauen, schlage keine Kinder, hänge nicht einer faschistischen Ideologie hernach, betreibe keinen Geschichts-Revisionismus, fördere nicht die Prostitution, wasche kein Geld, belüge und bestehle nicht das Volk, gehöre keiner Wirtschaftslobby an und verkaufe den Tod als das wahre Leben....
....entgegen der Propaganda, welche gegen mich betrieben wird bin ich nicht in der Schwulen-Sauna anzutreffen, bin ich nicht ein Betrüger, bin ich nicht gekauft worden, bin ich nicht einer, der andere Menschen ausbeutet, bin ich nicht ein Trottel, bin ich nicht dass und jenes....
....meine Fassade ist keine ruinöse Fassade, wie jene, all dieser Fassadenmeister....
....meine Fassade glänzt selbst noch in der absoluten Dunkelheit all dieser Fassadenmeister....
....aber ich bin der Kriminelle....
....in dieser Sherlock Holmes Welt....
....und Dr. Watson ist ein Mafiaboss....

giovedì, ottobre 09, 2008

....aus der "Berliner Zeitung"....

....provinzielles....
....Reaktion und Gegenreaktion....

....Reaktion....
....aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 27.August 2008; Seite 29....

Kain Schwein

Erst vor Wochen hat der gekreuzigte Grünfrosch des deutschen Künstlers Martin Kippenberger im Kunstmuseum von Bozen für Mahnwachen und harsche Proteste kirchlicher Kreise gesorgt. Das Werk wurde inzwischen aus dem Foyer des neuen Museums in ein Kämmerlein im dritten Stock verbannt. Nun sorgt erneut eine Skulptur bei konservativen Südtirolern für Unmut. In der Fußgängerzone von Sankt Ulrich im Grödnertal zeigt der heimische Künstler Lois Anvidalfarei seine Bronzegruppe "Kain und Abel". Nach dem Willen vieler Bürger von Sankt Ulrich soll das Werk aus dem öffentlichen Raum verschwinden. Nicht nur dem Ortspfarrer, auch z
ahlreichen Bürgern sind die Geschlechtsteile der beiden biblischen Figuren - einer steht, einer liegt erschlagen da - gar zu mächtig geraten. "Wenn meine Schäfchen", so der Kirchenmann, "sich über Schweinereien auf öffentlichen Wegen beschweren, muss ich einschreiten." Nach Fotos vom corpus delicti zu urteilen, wirkt diese hochalpine Gschamigkeit überzogen, schließlich zeigt die Figurengruppe keinen Geschlechtsakt, sondern einen Mord. Hätte der Künstler seinen feindlichen Brüdern etwa vorsinflutliche Unterhosen überstreifen sollen? Zwar vermeldet die Bibel, dass Kain und Abels Eltern Adam und Eva seit der Vertreibung aus dem Pardies ihre Scham bedeckten, doch würden Feigenblätter beim Urdelikt der Menschheitsgeschichte vom tragischen Thema wohl eher ablenken, es vielleicht gar ins Lächerliche ziehen. Der durchaus traditionelle Bildhauer Anvidalfarei hat sich deshalb - nicht anders als Michelangelo bei den Heiligenfiguren seiner Sixtinischen Kapelle - für die archaische Wucht von Nacktfiguren entschieden. Und die sind nicht nur nach heutigem anatomischem Wissen nun einmal komplett mit allem Drum und Dran auszustellen. Unterm Grödnerjoch, das weltweit für seine Holzskulpturen berühmt ist, werden in solchen Fällen zwar meist Gewandfalten ums Gemäht drapiert. Die Bibel- und Krippenfiguren landen aber gewöhnlich in Kirchen und frommen Haushalten - also Orten, wo man über die alttestamentarische Geschlechtlichkeit lieber den Mantel des Schweigens deckt. Wegen einer Prozession wird die anstoßerregende Skulpturengruppe nun nicht erst am 12., sondernbereits am 4. Oktober abgebaut. Der Südtiroler Schützenfunktionär Pius Leitner klagte bereits öffentlich über das Ausstellen vermeintlich obszöner Werke, während der Künstler Aron Demetz seinem von den Protesten überraschten Kollegen Anvidalfarei beisprang: "Nackte in der sakralen Kunst gibt es seit sechshundert Jahren." In Südtirol, da war der gekreuzigte Frosch kein Einzelfall, arbeitet man sich offenbar immer noch am Mittelalter ab.


....Gegenreaktion....
....in der Tages"Zeitung" der Provinz, einer "Zeitung", bei welcher das Kreuzworträtsel mehr Informationswert als die gesamte restliche Zeitung besitzt....wenn die "Zeitung" denn ein Kreuzworträtsel hätte....erschien am 07.Oktober 2008 ein Artikel, dessen Gehässigkeit, dessen allertiefstes Niveau, eigentlich nicht mehr unterboten werden kann....
...also folgender Artikel erschien in der "Zeitung" die keine "Zeitung" ist.....

Die "Nackten" wurden entfernt

St. Ulrich: Die Fußgängerzone in St. Ulrich wurde in der letzten Woche von den "nackten Skulpturen" befreit. Rechtzeitig vor der Rosenkranzprozession haben Gemeindearbeiter die Figuren aus dem Ortskern entfernt. Um die Figuren hatte es anfangs noch etliche Polemiken gegeben, zuletzt wurden die teilweisen, auch sehr plumpen Gestalen nur mehr müde belächelt oder wurden "Opfer" von kreativen Scherzen einiger Nachtschwärmer. Eine Figur wurde allerdings in den letzten Tagen auch umgeworfen und leicht verbeult, verbrachte die letzten Tage ihres Gröden-Aufenthaltes unbeachtet in einem Magazin, zwischen gestapeltem Holz, Werkzeug und Müll. Auf jeden Fall konnte nun die Rosari-Prozession ohne die "störende" Begleitung der umstrittenen Skulpturen abgehalten werden. Und zum Blättermarkt am kommenden Montag, wo wiederum Tausende Besucher in St. Ulrich erwartet werden, wären die angeblichen Kunstwerke ohnehin nur im Wege gestanden.


....also....
....am besten ist wohl, man evakuiert einfach alle Kunstwerke aus der Provinz, nicht nur um diese Kunstwerke vor sich selbst zu beschützen, denn vor der Wut der hochentwickelten, hochintelligenten und aufgeklärten Menschen....
....und anstatt all dieser übeflüssigen, im "Weg stehenden" Kunstwerke, stellt man Tröge hin, bis oben hin mit Papiergeld und Münzen gefüllt (gesponsert von der Provinz-Raiffeisenkasse) und dann können alle, die dazu geneigt sind, daraus das Papiergeld und die Münzen fressen....
....denn wer braucht schon Kunstwerke, wenn es Tröge gibt aus welchen man Geld fressen kann, bis sie alle restlos glücklich sind....

martedì, ottobre 07, 2008




Telecom Italia

La Telecom Italia
é la mano destra
della destra (politica);
intercettano
tutti quelli che pensano
e non tutti quelli
che ammazzano;
interecettano
tutti quelli che criticano
e non tutti quelli
che rubano
i soldi e la dignita al popolo.

La Telecom Italia
lavora per quelli
che alzano il grado
di repressione,
e del controllo assoluto,
lavorano
per i nemici della liberta
e per quelli che sfruttano,
che fanno della servitú
il senso della vita
per il popolo.

La Telecom Italia
é l´attrezzo
di manipulazione
di spionaggio
contro il popolo,
e cosi intercettano
tutti quelli
che combattono
per i diritti umani,
per i diritti civili,
che non vogliono finire
come puttane,
che non vogliono finire
come schiavi
in un sistema
criminale e corrotto
intercettano
tutti,
tranne
i veri responsabili,
tranne quelli
che c´hanno il numero di George Orwell:
il 112.

lunedì, ottobre 06, 2008







sabato, ottobre 04, 2008

....wie die Italiener so sind....

....heute....
....am frühen nachmittag soll ich mich mit einer Freundin in einem Cafe treffen, spaziere gemütlich dorthin, kaufe mir ein Pizzastück in einem Supermarkt kurz zuvor, verspeise es an einem Mauervorsprung und komme zum Cafe, welches aber schon geschlossen ist, so warte ich vor diesem und nach einer bestimmten Zeit entschließe ich mich, der Freundin, entgegenzuspazieren, da diese nur von jener Richtung, von oben, herunterkommen kann....
....also spaziere ich gemütlich hinauf, wechsle die Straßenseite, als hinter mir ein Mann, eine Frau mit einem kleinen weißen Hund (einem Pudel) und einem Kleinkind auf einem rötlich-schwarzen Kinder-Mountain-Bike daneben hinfahrend, hinter mir herspazieren....
....der Italiener spricht über mich, beleidigt mich, mit der Frau sprechend am laufenden Band und sagt dann doch tatsächlich, dass man mir wie einem Schwein die Kehle durchschneiden sollte....
....ich bleibe stehen, ich drehe mich um, ich blick ihn an, ihn, der seine Augen hinter einer Sonnenbrille versteckt....
....ich gehe hinter ihnen her....
....ich sage nichts....
....die Familie betretet das Lebensmittelgeschäft, wo ich mir kurz zuvor die Pizzaschnitte gekauft hatte und ich warte davor....
....daneben befindet sich eine Kreuzung, ich halte Ausschau nach einem Wagen der Polizei....
....sollte einer vorbeifahren, werde ich diesen aufhalten....
....es geht mir nicht so sehr darum, diesen Mann wegen der Todesdrohung anzuzeigen, die ja völlig grundlos, völlig motivationslos, gefallen ist, denn darum festzustellen, dass es sich dabei schon wieder um solch einen Dreckskerl vom Militär bzw. der Polizei handelt....
....schon wieder?....
....es ist bereits das vierte Mal seit Juli, dass ein Mitglied der örtlichen Polizei, bzw. des örtlichen Militärs mich zuerst massiv beleidigt und dann mit dem Tode bedroht....
....dein "Freund und Helfer" (Copyright: Goebbels)
....seltsamerweise wollten mich alle vier die Kehle durchschneiden....
....sind wohl zu dumm ihre Waffe zu benutzen, ohne dass die Selbstverletzungsgefahr zu hoch wäre....
....wie die einen Dreckskerle von der Polizei auf diesen ihren Kollegen reagieren....
....also warte ich vor dem Supermarkt und natürlich kommt kein Polizeiauto vorbei....
....die Freundin kommt herbei und ich schicke sie hinweg....
....es könnte noch unfreundlich werden....
....schon wieder so ein Dreckskerl....
....ich warte....
....der Mann verlässt mit seiner Frau und dem Kind den Supermarkt und ich gehe ihm nach....
....beschimpfe ihn einmal laut als dass was er ist....
....ein allzunormales Stück italienisches Faschistendreckschwein....
....er bleibt stehen....
....er fragt was ich von ihm wolle....
....ich sage ihm, dass dieser mich, bevor er den Supermarkt betreten hatte, mit dem Tod bedroht hatte und dieser sagt, was dass soll....
....nimmt sein Handy und wählt die 112....
....spricht mit der Polizei und erzählt diesen, eine vollkommen andere Version der Geschichte....
....dass er von einem jungen Mann bedroht werden würde....
....dass dieser junge Mann offensichtlich Probleme hätte....
....er macht also, als Dreckskerl des Militär bzw. der Polizei für solche Situationen bestens gerüstet, mich, den er ja bedroht hat, zum Täter und sich, der bedroht hat, zum Opfer....
....er geht in den Supermarkt zurück....
....er spricht mit den Leuten im Supermarkt, die sich sofort alle hinter ihn stellen....
....der Täter wird zum Opfer....
....und ich stehe da wie ein kompletter Psychophat, wie ein Täter....
....aber, so wie die Dreckskerle all dies gesagt haben, was ich gepostet habe, so hat auch dieser Dreckskerl diese Beleidigung und diese Drohung von sich gegeben....
....um dann als Engel aufzutreten....
....ein Unschuldslamm....
....ein typischer Italiener....
....?....
....ein Stück Scheisse....
....da es sich wohl auch um einen Dreckskerl der Polizei bzw. des Militärs handelt, da er ein Kleinkind in seiner Nähe hat, habe ich sowieso keine Chance....
....ich überlege wirklich lange, ob ich nicht doch, angesichts dieser so offensichtlichen Ungerechtigkeit die Ankunft der Polizei abwarten sollte....
....denn so geht es nicht....
....beleidigen, mit dem Tode bedrohen und dann das Opfer sein....
....aber so wie ich die italienische Polizei kenne, machen die mich fertig und nicht ihren Kollegen....
....also, dieses allzutyptische Stück italienischer Faschistendreck beleidigt mich, bedroht mich, ohne dass ich auch nur den geringsten Anlass dazu gegeben hätte und macht dann mich, das Opfer zum Täter, der wahrscheinlich, wenn diese Niedertracht noch weitergegangen wäre, mich auch noch in die Psychatrie gebracht hätte, bzw. in die Militärkaserne und nicht ihn, der bedroht hatte und mich beleidigt hatte....
....was sind diese Italiener für ein Menschenschlag....
....alles nur Abschaum....
....Feiglinge, denen sofort der Staat in Form von noch weiteren Dreckskerlen zu Hilfe eilt....

....und eigentlich habe ich mir gedacht, ich schreibe jetzt etwas sehr, sehr übles über das italienische Militär, etwas was diese mit Sicherheit nicht wissen, aber vom us-amerikanischen und vom britischen Militär über diese gedacht wird....
....aber....
....da ich nicht die gesamte Institution des italienischen Militärs herabwürdigen möchte, obwohl diese meine Feinde sind....
....lasse ich dies bleiben....

....aber so sind sie nunmal die Italiener....
....sagen einem dies und das, Drohungen, Drohungen, Drohungen....
....bedrohen einem und nicht nur mich, denn auch meine Familie....
....und dann sind sie die Opfer und ich der Täter....
....weil ich mich dagegen wehre....
....Feiglinge....
....nur Feiglinge....

venerdì, ottobre 03, 2008

giovedì, ottobre 02, 2008

....übrigens....
....wenn ich ein Lokal betrete, nur in aller Ruhe mein Bier trinken möchte, niemanden störe und da sitze und eine Musikband neben mir ihre Instrumente aufbaut und einer dieser Musiker mit dem Chef der Lokalität spricht und das unsägliche "ich spiele nicht für dieses schwein" von sich gibt....und der Chef diesen nur sprachlos anblickt....
....wenn aber ein hochangesehenes Gemeindemitglied wie der 1A Kinderkrüppelmacher Declan Ganley das Lokal mit seiner Entourage aus gackernden Hühnern und grunzenden Schweinen betreten würde, dann würden sich die Musiker vor Freude beinahe überschlagen und sich dreimal so anstrengen und den Ganley als Sir, als Master of the Universe, als Gott behandeln, ....während die anwesenden Frauen in grenzenlose Schwärmerei verfallen würden, die anderen Gäste vor Ehrfurcht erstarren....
....und dann würde er mit Hunderten von Banknoten um sich werfen, Tausenden von Banknoten....10 Euro Scheinen, 50 Euro Scheinen, 100 Euro Scheinen, 500 Euro Scheinen und die Anwesenden wie eine wild gewordene Meute sich auf diese Hunderten und Tausenden von Banknoten stürzen und beginnen diese zu verspeisen....
....würden das Geld fressen und fressen, in ihren Rachen die Banknoten sich hinunterdrücken und noch mehr Papier fressen und fressen....

....ich denke mir, die Menschen sind im Allgemeinen einfach dermaßen unendlich dumm, dermaßen verblödet und vertrottelt....
....denen kann man nicht mehr helfen....

....aber....
....da es nur indirekte Kritik gibt, vielleicht poste ich einmal eine Kritik von einem Bekannten.....
....sozusagen eine Autokritik....

....die Kritik ist über das Fragment "Die Kinderkrüppelmacher"....
....gespostet am 09.05.07....
....geschrieben im Februar 2006....
....die Kritik über das Fragment ist im März 2006 geschrieben worden und da ich diese noch besitze....
....why not....
....(ich hoffe der Bekannte nimmt mir das nicht übel)....

....damit es anders anfängt
zwischen uns allen....
(Hilde Domin)

hallo A.

Zwei literarische Vergleichsgrößen fallen mir zu den Kinderkrüppelmachern ein:
Sarah Kane und Hugo v. Hoffmannsthal.
Das Eingangssetting mit den beiden jungen Menschen in Unterhosen erinnert mich
an „Gesäubert“ von Kane, auch ein Stück über tiefe Verletzungen,
Selbstverletzungen, übrigens auch über „Totspritzen“.
Über Autoritäten, die die
Ihnen Unterworfen quälen, auslöschen, säubern.
Kane arbeitet im Gegensatz zu dir
mit einer sehr knappen Sprache, Einzeiler folgt auf Einzeiler.
Deine Sprache fließt. Du schreibst sehr melodisch, man merkt, dass du Gedichte
schreibst. Ich finde, dass das eine der größten Stärken des Stücks ist. Die
Sprache. Allerdings ist es auch eine sehr wichtige Stärke, denn ohne Sprachmacht
braucht man nicht daran denken, ernsthaft schreiben zu wollen.
Im schnellen Dialog zwischen S1 und S2 kommt diese Melodik u. Rhytmisierung am
stärksten zum tragen. Hier blitzt auch so etwas wie Humor auf. Vielleicht würde
eine Beschleunigung der Dialoge, d.h. ein schnellerer Sprecherwechsel auch in
den beiden anderen Settings von Vorteil sein. Vor allem um die Spannung zu
erhöhen. (Ein eklatantes Defizit ist, dass du die Gesetze der Dramaturgie völlig
ignorierst).
Weiter zur Sprache, einige Überlegungen:
- in Bezug auf die Schlussnotizen, wo du u.a. eine „Gender“- gerechte Sprache
anvisierst bzw. dir Gedanken machst, wie ein Bosnier und eine Rumänin
miteinander kommunizieren können, würde ich Entwarnung geben: die ganze Stück
ist in einem metaphyisischen Zwischenreich angesiedelt.
In diesem Sinn
„unrealistisch“. Also kannst du dir auch die Freiheit nehmen, deine Figuren in
einer Sprache kommunizieren zu lassen, die sie in ihrem Alltag vielleicht nicht
verwendet hätten. Mir scheint nämlich, dass die beiden Jugendlichen, die ja ihr
ganzes Leben lang herumgestoßen, ausgebeutet, verkrüppelt wurden (Schulbildung?
Eher nicht, oder?) ein hohes Maß an Selbstreflexivität besitzen. Aber vielleicht
findet eben jeder in dein Zwischenreich Geschleuderter zu einer größeren Distanz
zur eigenen Geschichte und damit 1. Die ruhe sie zu erzählen und 2. Auch die
worte, sie zu erzählen.
- Ich würde sogar weiter gehen: du könntest deinen figuren auch eine noch viel
künstlichere sprache in den Mund legen, vollkommen abgehoben von Slangs usw.
Bei
S1 und S2 ist mir der Begriff „überarbeiten“ aufgefallen. Was heißt das? Man
weiß es nicht genau. Klingt irgendwie nach einer neuen Windows-Version oder
einem bürokratischen Akt in einer dicken Mappe. Das finde ich gut. Eine eigene,
alltagsfremde Sprache ist geeignet einen eigenen Kosmos zu schaffen. Den des
Theaters. Inwiefern thematisch dann „Realitäten“ unserer Welt abgehandelt
werden, scheint mir nebensächlich.

Zum „Inhalt“:
Die Paralelle zu Hoffmansthals „Jedermann“ ist offensichtlich, oder? Dort wird
ja auch ein „guter“ Bürger mit seinem Leben konfrontiert und bekommt eine zweite
Chance (die er nicht nutzen kann, wenn ich mich richtig erinnere). Bei dir räumt
Gott diese Chance nur den beiden Kindern ein, dem Rest der Menschheit wird das
Licht abgedreht (die Szene find ich übrigens auch witzig, weil so wunderbar
lakonisch, so nebenbei, obwohls eigentlich um alles geht, jedenfalls für uns
Menschen).
Der Unterschied zum Jedermann: die Kinder waren ihr Leben lang Opfer. Sie waren
Spielball Erwachsener oder des Schicksals (Mine). Sie konnten nie einen eigenen
Willen entwickeln. Also sind sie auch nicht für ihre Taten verantwortlich zu
machen.

Dass es da aber einen Stellvertreter gibt, der nach Jahrtausenden des Unrechts
und der Millionenfachen Verbrechen wegen dieser beiden Kreaturen Mitleid
empfindet; dass Gott angesichts der offensichtlichen Schweinereien auf Erden die
Hutschnur platzt und das Licht abdreht, scheint mir recht unwahrscheinlich (auch
wenn mir die Pointe wirklich gefällt). Wie gesagt: die Kinderkrüppel E und B
sind nicht die ersten und nicht die letzten, die ein schweres Los gezogen haben
auf Erden.

Damit zur „Moral“:
- ok, die welt ist schlecht, aber ist sie NUR schlecht?
- Bei dir muss es einem fast so vorkommen. Das ist aber 1. Schlicht nicht wahr
(dass die welt NUR schlecht ist) und 2. Auch nicht sehr unterhaltsam. Ich
verstehe, dass das Stück eine einzige, bittere, sarkastische und zynische
Anklageschrift gegen das Böse oder vielmehr die Bösen auf der Welt ist. Das
allein ist aber nicht abendfüllend. Vielleicht ist das die unwichtigste Kritik
an den „Kinderkrüppelmachern“, aber ich will sie aussprechen: kein
Theaterzuschauer will sich über 1, 2 stunden mit dem unheil der welt
konfrontieren, ohne bemerkenswerte zwischen- und grautöne, ohne viel humor, kurz
große unterhaltung.
- In diesem sinn find ich auch die Reden des „Lebens“ eigentlich entbehrlich.
Die Botschaft ist sowieso klar, warum sie noch einmal wiederholen lassen. Und
warum vom „Leben“? Das „Leben“ an sich als Bios, als organisches Vegetieren, ist
vollkommen frei von Moral. Warum nimmt es hier eine moralisch anklagende
Position ein?
- Bezüglich Moral usw. ist mir bei den Dialogen zwischen M. u Z . etwas
aufgefallen: zuerst scheint es noch so, als ob die beiden sich selbst als
ehrenwerte Bürger darstellen wollten. Zitat: „Vielleicht liegt es an unserem
Leben ... unseren reinen Seelen und dem guten Gewissen...“ Später aber nennen
beide ihre Schandtaten ohne umschweife und in vollkommenem Bewusstsein über die
moralischen Implikationen beim Namen. Beide sind reine Zyniker und scheuen sich
auch nicht, das nach außen zu tragen. Zum beispiel redet z. von „fickfleisch“
und M. setzt Moral mit Macht gleich oder redet davon, dass man in Afrika an
Kindern die Minen getestet habe.
- Nun gut, meine Frage diesbezüglich: stellen sich nicht gerade die
Großindustriellen, die Spekulanten, das Kapital usw. nach Außen immer als „gut“
dar? Betonen sie nicht stets den Nutzen ihrer Unternehmungen für das
Allgemeinwohl (wir schaffen in Deutschland Arbeitsplätze indem wir in
Deutschland Arbeitsplätze abbauen, wir kurbeln die Wirtschaft an, indem wir die
Löhne senken, wir bringen die Demokratie, indem wir Bomben abwerfen?). Wäre es
also – um der Realität besser zu entsprechen, aber auch aus dramaturgischen
Gründen – nicht von Vorteil, den „Bösen“ eine Gutmenschen-Sprache in den Mund zu
legen?

Die Dramaturgie
- Zwar lassen sich von m. und z. zwei parallele linien zu b. und e. ziehen, zwei
opferbeziehungen. M. hat sich an den minen bereichert, auf die b. getreten ist,
z. ist der zuhälter, der e. verkauft hat (oder zumindest kinder wie sie).
- Die beiden geschichten treten aber nicht wirklich in kommunikation
miteinander.
- Da alle vier, m., z., b., e., auf einer ebene im zwischenreich liegen, könnte
man sie sogar miteinander konfrontieren. (wobei zu fragen wäre, wie sich jetzt,
nach dem tod, die machtverhältnisse zwischen opfern und tätern darstellen.
Unverändert? Oder können die opfer gar rache üben? [keine ahnung, ob das eine
gute idee wäre])
- Was ist mit nicola, was ist mit den frauen von M. und den huren von Z. und der
liebe von B. Könnte man sie auch auftreten lassen, anstatt bloß über sie reden
zu lassen?
- Dramaturgie nach den klassischen Regeln (die im modernen Theater freilich
keine Rolle spielen müssen) schaut so aus: zuerst werden die figuren eingeführt,
dann wird ein konflikt präsentiert, dann stirbt vielleicht jemand, dann kommt es
zu einer finalen auseinandersetzung, dann wird der konflikt gelöst. In diesem
sinne leidet dein stück an dramaturgischer flachheit, weil die handlung
ausschließlich im reden (erzählen) aufgehoben ist. Anders gesagt: keine Action,
und das heißt: Publikum langweilt sich (falls dich das Publikum überhaupt
interessiert).

Also zusammenfassend:
- tolle sprache
- toller grundeinfall (mit gott, licht abdrehen usw., müsste man ausbauen)
- schwache dramaturgie
- zu offensichtlich moralische „Botschaft“

....lg....
....ein bekannter....

mercoledì, ottobre 01, 2008



....die Zivilgesellschaft.... (zu überarbeiten)

Die Zivilgesellschaft hat im vergangenen Jahrhundert eine wichtige Rolle dabei gespielt, dass Menschen- und Bürgerrechte durchgesetzt wurden (dass war deren Verdienst, nicht der Verdienst von Politikern, Behörden oder Wirtschaftsvertretern), dass auch die Armen ein Lebensrecht bekommen hatten (dass ihnen andauernd abgesprochen wird), dass die Zivilgesellschaft versucht und gescheitert daran ist, die Welt zu einem etwas besseren Ort zu machen.
Die Zivilgesellschaft hat in der Geschichte der Menschheit einzigartig, dafür Sorge getragen, dass Menschen, welche sich gegen den Staat, gegen die Wirtschaftsunternehmen; sich gegen das Abschlachten jedlicher Menschlichkeit, Ehre und Würde gestellt hatten, dass diese Menschen, nicht wie in den Jahrhunderten zuvor, in Vergessenheit gerieten, verdrängt und ignoriert wurden, denn ihren, trotz heftigsten Widerstand der Revisionisten, des Staates, der Wirtschaft, Platz in dem Geschichtsbuch der Menschheit errungen hatten....

....unvorstellbar z.B., dass einer Frau wie Karen Silkwood, in den Jahrhunderten zuvor, gedacht und nachgetrauert wurde....

Karen Silkwood (1946-1974)


....man hätte Karen Silwood sofort vergessen....
....das Establishment und seine absolute Macht hätten jede Erinnerung an sie zerstört....
...ihr Engagment....
....ihr Kampf....
....nicht vergeblich, auch wenn das Niedrige triumphieren muss....
....es war eine Frau, die es wagte sich der Wirtschaft und dem Staat entgegenzustellen und dies mit ihrem jungen Leben bezahlte....
....unvergessen wird sie bleiben....
....und diese Erinnerung ist der Zivilgesellschaft zu verdanken....
....denn trotz aller Vertuschung, trotz aller Gerüchte, aller Manipulation und Indoktrination, trotz der Tatsache, dass man für 5 cent jeden und jede kaufen kann....
....trotzdem gibt es die Erinnerung an diese Frau....
....nicht wegem ihrem Sexualleben....
....nicht wegen ihrer privaten Verstrickungen....
....nicht wegen ihrer prekären Lebensbedingungen....
....nicht wegen der Propaganda von seiten des Staates und der Wirtschaft....
....nicht wegen der debilen Masse....
....nicht wegen den Knechten des Staates....

....denn wegem ihrem Tun und Handeln....
....ihre Weigerung zu akzeptieren, dass Menschen für Profit zu sterben haben....
....und dabei ja keinen Mucks und keinen Widerspruch von sich zu geben hatten....
....das würde ja der Wirtschaft schaden....
....der unmenschlichen, allzu-unmenschlichen Wirtschaft....

....eine Heldin der Zivilgesellschaft....
....somit eine Feindin des Staates und der debilen Masse....


Die Zivilgesellschaft wie ich diese verstehe, ist das letzte Bollwerk der Menschen eines Landes gegen Fanatismus, Barbarei, Armut, Verelendung, Korruption, Machtmissbrauch, Eliten-Denken, gegen das neoliberale Wirtschaftsmodell, gegen den von allen verleugneten Macht- und Sozialdarwinismus, gegen die absoluten Macht in den Händen einer kleinen verkommenen Clique, gegen die Manipulation, die Indoktrination, des grassierenden Oppurtunismus, gegen Beamtenherrschaft, Beamten-Willkür, ist gegen all dies und somit ist die Zivilgesellschaft so wie ich diese verstehe, nicht nur ein Feind des Staates, denn auch ein Feind der debilen Masse....

Die Zivilgesellschaft ist für ein aufgeklärtes Bürgertum, für einen kritischen Diskurs, für eine intellektuelle und nicht nicht eine mit hohlen Prasen gefüllte konstruktive Auseinandersetzung, ist für Hilfe für die Schwächeren, für die Entwicklung von unabhängigen Institutionen, für Kontrolle und Machtbeschränkung....

Dieses Bollwerk gegen den Willen des Staates, gegen den Willen der debilen Masse von idealistischen Menschen im vergangenen Jahrhundert mühsamst und unter Einsatz und Verlust des Lebens erkämpft, liegt in den demokratischen Staaten (also den einzigen, welche man ein menschliches Maß zumuten kann) in Trümmern.

Man kann sich dabei auch gar nicht vorstellen, wer und wie viele alles gegen eine solche Zivilgesellschaft ist....z.B. ein Großteil der politischen wie wirtschaftlichen Eliten....

....es regiert der Pöbel und wo nicht haben die Eliten die Masse entmüdigt (wobei man den Eliten dafür fast schon wieder dankbar sein muss)....

....ein Slogan wie "Ein Herz für Arier" bringt mehr Wählerstimmen, als ein 120-seitiges Wahlprogramm, dass sich mit der Zuwanderungsproblematik unter Einbeziehung von Experten, beschäftigt....
....ein Fußballspiel ist wichtiger als ein Krieg...
....ein Rüstungsindustrieller wie Declan Ganley bezahlt sehr viel Geld und stürzt aus nebulösen Gründen die EU in eine tiefe Krise....



....ohne dass irgendeiner davon auch nur wüsste....
....oder dessen Verbindungen zur extremen Rechten in Österreich....
....aber er hat ja Geld....
....so what....

....wenn einer Geld hat, kann er alles werden....
....mit 10 Millionen Euro in 10 Jahren zum Regierungsamt....
....wohl zu lange....
....sage ich, 5 Jahre....
....diese Menschen zerstören die Zivilgesellschaft....
....und halten sich in ihrem Tun auch noch für gut....
....zum Hohne und Spotte aller Menschlichkeit....


Eine selbstbewußte Zivilgesellschaft scheitert sowohl an der unfähigen, abgeschotteten Elite; an den Beamtenapparaten, als auch an der restlos debilen, manipulierten, selbstzufriedenen Masse.
Das einzige Gesetz welches heutzutage noch gilt, ist jene des Marktes.....ein sozialer und menschlicher Darwinismus allergrausamster Sorge wütete in der Gesellschaft, der Politik, den Medien und alle sind dafür....
Der Staat, die Behörden, die debile Masse möchte keine moderne, aufgeklärte Gesellschaft, diese möchten keine Zivilgesellschaft; der Staat, die Behörden, die debile Masse möchten das Mittelalter.....
....und um so eher diese dieses Mittelalter erreichen um so glücklicher sind diese....

....z.B. begehen die Behörden einen Fehler....
....dieser wird vertuscht, abgestritten und die Menschen im Sinne des allgemeinen Repression, desinformiert und belogen....
....wobei die Repression von den Menschen als etwas positives empfunden wird....
....so verblödet sind sie schon....
....die Behörden erhöhen den Druck auf das Opfer, machen wie allerzeiten das Opfer zum Täter und die Täter zum Opfer....
....dass nennt man dann wohl Staatsräson....
....die Behörden machen in ihrer negativen Propaganda weiter....
....und weiter und weiter....
....bis zum heutigen Tag....
....diese Behördenvertreter machen also, in ihrer beinahe schon unendlich anmutenden Dummheit, das Unrecht, dass schon im ursprünglichen Ausmaß, sehr, sehr groß war, ein noch viel größeres Unrecht und damit, ohne ihre Wissen, das Unrecht zum Recht.....
....was diese Behördenvertreter, ohne ihr Wissen, einer jedlichen möglichen Legitimation nicht nur in meinem Falle, denn allen Fällen beraubt....

....dann stellt sich die Königin des Abschaums bzw. die Chefvertuscherin (die noch nie, noch nie etwas für ihr Volk getan hat), samt ihren feigen Knechten; somit der Stasi(Volkspartei) auf die Seite dieser Behördenvertreter, die ja, da sie die Macht haben, immer Recht haben; stellt sich auf die Seite des Staates, kriminalisiert sich mit diesen und macht dann, mit diesen charakterlich unter jedem Nivau anzusiedelnden Behördenvertreter gemeinsame Sache....
....sie macht dass was sie am besten kann....
....vertuschen, lügen und betrügen....
....(übrigens, wenn man in seiner Heimatgemeinde bei den Wahlen prozentuell fast am wenigsten Wählerstimmen bekommt, dann kann sich ja ein jeder denken, mit welcher charakterlich und menschlich verkommenen Person mann und frau es zu tun hat)....
....und so begeben sich die Mächtigen, entgegen dem was sie tun sollten, auf die Seiten der Starken, halten zusammen, egal wie kriminell alles auch werden sollte....
....Repression....
....wie im Mittelalter....
....ein Pakt der Niedertracht, welcher beiden zum Nutzen gedient....
....ein menschlicher Abschaum, der seinesgleichen auf der gesamten Welt sucht....

....man kann deshalb ohne auch nur einen Zweifel daran zu hegen, davon ausgehen, dass weder in Österreich, noch in der Provinz eine Zivilgesellschaft existiert....

....z.b. der Rechtsruck bei den kürzlich stattgefunden Wahlen in Österreich....
....ein Slogan wie "Inländer sind Arier" oder "Ein Herz für Arier" findet das Wohlgefallen der Massen, den Beiklang der jungen Wähler....
....jede inhaltliche Auseinandersetzung wird auf einen Niveau vorangetrieben, dass jeder Volksschüler intellektuell besser bewandert ist....
....und so gewinnen die Rechten mit ihrem Populismus....
....also mit dem Lügen, dem Phrasen-Dreschen, dem Versprechen und Brechen....
....gewinnen mit dem Niedrigen....
....gewinnt ein Herr St. ....
....einer, über welchen sich das Wiener Establishment, ohne sein Wissen (wo wäre sonst auch der Reiz) über dessen Tafelspitz-Spezialistin halbtot gelacht hatten, als diese sich, während ihrer Partnerschaft, durch die Großregion Wien hindurchgevögelt hatte, dass jede Professionelle neidisch werden würde....
....denn dass können sie ja die Wiener....
....über des Nächsten Unglück am meisten persönliches Glück beziehen....
....es war das übliche Wiener Nutten-Karusell....
....wo die Nutte alles ist und der Mensch nichts....
....warum sollte auch irgendjemand noch ein Privatleben haben....

....also dieser Herr Str. gewinnt mit den einfachsten Parolen die Wahl....
....Sätze wie man sie in der 1.Volksschulklasse lernt....
....und man kann es ihm nichteinmal übel nehmen....
....das intellektuelle Niveau des Durchschnittsösterreicher/wieners befindet sich anscheinend irgendwo zwischen unter-unter-unter-unterdurchschnittlich bis unter-unter-unter-unter-unterdurchschnittlich....
....man kann ja beinahe schon Mitleid mit diesen Politikern haben, die sich da auf ein Intelligenzniveau unter 30 herabdemütigen müssen....
....Inhalte....
....kritische Auseinandersetzungen....
....Fehlanzeige....
....aber alle haben "ein Herz für Arier"....
....diese Errungenschaft der aufgeklärten, kritischen Zivilgesellschaft wirft die debile Masse unter Beifall der kalten Elite, wie ein Stück Abfall hinweg....
....und es sind auch noch alle froh darrüber....
....dermaßen verblödet sind sie....
....und für den Neoliberalismus sind sie sicher auch alle....
....man braucht keine Zivilgesellschaft, also braucht man auch keine Menschenrechte, Bürgerrrechte....
....alles was es braucht ist Profit....


....übrigens debile Masse....
....außer ficken, fressen und sich über des Nächsten Unglück zu freuen, nichts können....
....darauf kann die debile Masse ja sehr stolz sein....
....das niedrigste Niveau noch tiefer schrauben....
....dass könnt ihr....