lunedì, settembre 24, 2007

Die weinende Frau (1937)
von Pablo Picasso

domenica, settembre 23, 2007

Woher nur kamen über Nacht die vielen Hakenkreuzfahnen?



Von den toleranten Untoleranten
aus dem Norden und dem Westen;
denn nun wurde
endlich wieder

mit deutscher Gründlichkeit
beseitigt,
die Zigeunerbande, die Judenschweine,
aufgeräumt mit all den
überfl
üssigen, vernichtenswerten Elementen
und am Heldenplatz
jubeln die Schlampen
noch immer,
mit all den Debilen die "Heil Hitler" schreien.

Von den gütigen Ungütigen
aus dem Süden und dem Osten;
denn nun wurde
endlich wieder
mit österreichischer Gründlichkeit
beseitigt;
die abartigen Freigeister, assoziale Demokraten,
aufger
äumt mit all den
kritischen, totzuschlagenden Elementen
und am Heldenplatz
jubeln die Hurenböcke noch
immer
mit dem Pöbel der "Heil Hitler" schreit.

Von den aufschauenden Hinunterschauenden
aus oben und unten;
denn nun waren
sie endlich wieder wer
und gleich dass tun,
was man am Besten konnte;
anpassen, unterordnen,
alles Besser wissen, ignorieren,
denn keiner ist ihnen gewachsen,
kann ihnen etwas
und am Heldenplatz
jubeln die ganzen Mannsbilder noch immer
mit all den hübschen Frauenzimmer die "Heil Hitler" schreien.

Auf einmal waren
’s da,
von irgendwo, aber sicher nicht von hier;
denn nun konnte
man endlich wieder
stolzen Hauptes
stramm stehen, gehen und schlafen,
breit l
ächelnd
das Gehirn sich wegschie
ßen lassen
(oder zumindest dass was man/frau dafür h
ält)
und am Heldenplatz
jubeln die Idioten noch immer
mit all den Patrioten die "Heil Hitler" schreien.

sabato, settembre 22, 2007

Jena Six

There' s a white three
down in Louisiana

and
insteads of sheets
he has nooses;
he do not prosper,
he never
grow,
he has injustice
and racist mania
in his roots.

There' s a white three
down in Louisiana

and
instead of branches
he has robes,
he do not bloom,
he never
rise
he has hate
and anger
in his crown.

There is a white three
above Louisiana.

venerdì, settembre 21, 2007

nun ja, nun ja, nicht so gut gelungen, nun ja, nun ja

Ohne Gründe, ohne einen Anlass pflügt diese unbeeindruckbar durch die Felder der Unschuld, legt in Scherben die Fenster der Seele, zerstört die zitternden Erwartungen und irrlichternden Hoffnungen; ist Teil des Geistes, der Seele, der Natur des Menschen; ist angeboren, eingetrichtet, anerzogen, wohl auch eine Art Schutzschild gegen seelische, geistige Verwundungen; ist unverwechselbar, unerbittlich, grausam, unzufrieden und wohl niemals satt zu bekommen....die Boshaftigkeit.

Diese wird primär zur Zerstörung, zum Ruin eines anderen Menschen angewandt und in den meisten Fällen gelingt dies auch; emotionale Leichen treiben auf der Oberfläche des Flusses der Indifferenz dahin und die Städte sind ubersäet mit gesichtslosen, antriebslosen, fertig gemachten, mehr oder weniger lebenden
Leichen; einige Männer/Frauen spielen ihre/seine Spiele; nicht um zu gewinnen, zum Spaß, des Lustgewinnes wegen, denn um den Nächsten menschlich/psychisch/physisch zu zerstören, zu ruinieren....natürlich aus einer anscheinend überlegenen Position heraus....die Boshaftigkeit erscheint wie ein Schlange welche zubeißt, bevor man diese überhaupt bemerkt hat und dass am schnellsten wirkende Gegengift ist die Unreaktion, denn das Mitgefühl (vor allem mit sich Selbst).

Frei von Boshaftigkeit ist keiner; varrierend in der Stärke der Ausprägung ist jene in jedem Menschen vorzufinden; vom Bösesten bis zum Hoffnungslosestem und ihre Vielfalt, ihre Verkleidungen zeugen von der perfiden Durchtriebenheit derselben....so tritt diese z.B. in Zuneigung, gar in Liebe verkleidet auf....denn um so fataler, zerstörerischer wirkt diese dann.

Die Menschen welche von dieser "Krankheit" ohne äu
ßerliche Symptome befallen sind, wissen dies meist selbst nicht, da sie diese weder bemerken, noch verstehen; da sie gedankenlos (und wohl auch gefühlelos) handeln und agieren, davon ausgehend, dass das Wort, also die Sprache und die Zerstörung, also die Handlungen nicht in jenem individuellen Ausmaß zu ihnen zurückkehren wird....diese Menschen verfügen über keine Reflexion, also über kein Entwicklungspotential hinsichtlich ihres Charakters und ihrer Gefühle....und wie sollten diese auch davon ablassen....sie profitieren ja davon, so wie die zwischenmenschliche Kälte, der soziale Tod; denn die Boshaftigkeit verschönert die sinnentleerten Existenzen; macht das Leben wohl ertragreicher und erfüllter; womögliche Konsequenzen bekommen andere zu spüren und in den meisten Fällen richtet sich die Aggression, die Wut gegen einen Selbst: Depressionen, mangelndes Selbstwertgefühl, Verweigerung, Schuldgefühle, Indifferenz, Selbsttod, Minderwertigkeitskomplexe, Verhärtung mit anschließendem Zerbrechen; Rache; ....

Die Ursachen der Boshaftigkeit sind mannigfaltig....Geltungssucht, um einen anderen Menschen b
öse zu machen (damit dieser seine Existenz dann sinnlos hinwegwirft), Manipulation, Neid, Falschheit, Jähzorn, Faulheit, durch Beeinflussung eines/r Dritten/m und vor allem die Dummheit (eine entscheidende und anscheinend sehr wichtige Charaktereigenschaft eines funktionierenden Menschen) und Langeweile (satt, zufrieden und befriedigt ist die Versuchung natürlich besonders reizvoll und groß)

Die Boshaftigkeit ist eine wichtige Charaktereigenschaft des heutigen Menschentyp;
überaus praktisch und nützlich im alltäglichen Verdrängungswettbewerb und dem sich gegenseitig Überflüssig-Machen-Prozess....viele Menschen, ob arm oder reich, schlau oder weniger schlau, arbeiten wohlwollend auf dieser Seite; da auf jener Seite man/frau mehr Anteile vom großen Kuchen für sich Selbst und einer begrenzteren Masse verspricht....die Boshaftigkeit ist beinahe zu einer Grundvoraussetzung für das Überleben im spätkapitalistischen Zeitalter geworden; in welcher diese; also die Boshaftigkeit, noch einmal in all ihrer Perfidität, Grausamkeit und Gemeinheit mit all ihrer Macht über die Menschen herrscht; um dann ihr Dasein als eine Eigenschaft des Menschen auf dieser Erde hoffentlich auszuhauchen....


Eine pers
önliche Anmerkung:

Ich pers
önlich denke, dass die Boshaftigkeit (und ich nehme mich davon nicht aus) heute beschützt und bewußt gefördert wird, als Charaktereigenschaft besser und höher eingeschätzt wird, als z.B. das Mitgefühl....denn was bringt einem das Mitgefühl....nur Ärger und die Boshaftigkeit....immerhin eine kleine Zufriedenheit (nun ja, nun ja....die Dummheit);
also zusammenfassend: nicht jene welche spotten, drohen, einsch
üchtern, einen für krank, verrückt erklären, einen für alles erklären, einen umbringen, einen schlagen möchten, also jene welche durchaus boshafte Aktionen setzen oder setzen möchten werden heutzutage bestraft bzw. eingebremst, denn jene, welche sich dagegen mit aller Verbissheit und Härte dagegen sich zu wehren versuchen und die (unglaubliche) Unverschämtheit besitzen oder besessen haben nicht danke und bitte dafür gesagt zu haben....also "danke" und "bitte"....im Prinzip nicht nur eine Bankrotterklärung zweier europäischer Staaten, denn eine Bankrotterklärung des gesamten System....

giovedì, settembre 20, 2007

Pessimismus

Egal was man sagt,
man wird wohl meistens falsch verstanden;
egal was man tut,
es ist nicht das Richtige;
egal was man fragt
man bekommt wohl meistens eine falsche Antwort;
egal was auch ist,
es war und wird wohl
das Falsche sein;
egal was man denkt,
man fühlt anders
und egal wie egal es einem ist
es ist einem wohl eigentlich
nicht gänzlich egal.

mercoledì, settembre 19, 2007

spontanes

was wirklich zählt:

für die Wiener:

als ich anfang mai nach wien zurückgekehrt bin
begegnete ich nach einigen tagen auf meinem täglichem spaziergang einer mutter und ihrem kind und die mutter sagte zu ihrem kind, dass ist der typ, welcher "was ist liebe?" geschrieben hatte und das kind schaute so staunend zu mir und ich tat als hätte ich die mutter nicht gehört und die Mutter welche zu ihrem Kind, einem Mädchen, sagte, dass ich sehr schüchtern sei und als ich dann bei dem Kind und der Mutter mit zum Boden geneigten Kopf vorbeigehe, dass Kind zu der Mutter sagt, ja, dass ich wohl sehr schüchtern sei und ich zur Straßenbahnstation weitergehe und in die Stadt zurückfahre und dort in den Bus umsteige und an der Haupteinkaufsstrasse aussteige und während ich austeige, ist in der Nähe ein Kind mit ihrer Mutter und diese sagt zu ihrem Kind, dass ich der typ bin, welche "Was ist Liebe?" geschrieben hat und ich ungefähr eine Sekunde über das Gesicht des Kindes (ein Mädchen) streife und diese mich mit vollen Wangen staunend ansieht und ich sofort um die nächste Ecke mich verdrücke um einmal tief durchzuatmen und dann in das Kaffehaus gehe und dort mir denke, dass ich all diesen gesamten anderen geistigen Müll eigentlich sofort vergessen sollte, dass ich all das Negative von Bord kippen sollte und eigentlich nur dass tun sollte was ich mag, dass all die negativen Eindrücke, all der Spott, all die Drohungen und all der Rest innerhalb von wenigen Sekunden ewig bedeutungslos geworden sind....was soll ich da überhaupt noch denken, noch machen, noch wollen, einfach weitermachen, weiterschreiben, weiterexistieren...

über die Römer:

ich wei
ß, dass ich diese massiv angegriffen habe, aber ich muss sagen, dass als ich im Juli 2006 dort war mir viele, nachdem sie verstanden hatten, was da vor sich ging, wo die Attacken nicht nur aus der Ferne, denn auch aus der Nähe kammen, diese mir, mit ihren bescheidenen Mitteln mir zu helfen versucht haben, dass sie es nicht nur schlecht gemeint haben, klar bin ich zerstört worden, kranker, verrückter, ein stück dreck, aber es haben mir menschen zu helfen versucht, zu welchen ich überhaupt kein bezug gehabt hatte, welche sich sorgen um mich gemacht haben, welche verstanden haben, welche Boshaftigkeiten hier abgehen und dass ich es nicht böse gemeint habe, denn...., nicht zerstörerisch, denn Verständnis suchend, dass sie ueberlegt haben, wie sie mir helfen koennten.....dass habe ich schon mitbekommen, auch wenn ich die gesamte zeit zerstoert worden bin, so gab es doch viele, welche mir zu helfen versucht haben, eigentlich bin ich den roemern nicht boese, aber es ist schwierig an jemanden wie mich heranzukommen....
nun ja, nun ja....das posting vom 15.juni.07....nun ja, nun ja....zu überarbeiten, nicht so gut gelungen, usw. ....nun ja, nun ja

Das Bild "Der Kuss" von Gustav Klimt



Des Menschen Dasein
in Sternenstaub
zerfallen,
ineinander verschlungen
auf buntem Wiesengrund,
eine samtene Wange,
ein fleischliches Verlangen,
kniend die Liebe,
sich sanfter,
liebreicher des Menschen Natur
vom Alltag
sich empor erhebend.

Im golden Vlies
die Fallenden gekleidet,
tröstendes in kalte Welten
von schlanken Lippen
hingehaucht;
Nähe; der Frauen Sanftheit,
der Männer Kraft; Halt;
aller Zeiten
glimmernd Liebesglut
der Körper erblühend,
des Blumenstaub
sich verlierend.

In ferner Entzückung
zwischen Sonne und Abend
das Paar,
dem Morgen und Mond
entrückt,
strahlendem Dunkel,
Tönen und Klängen,
Dunklem und Hellem;
stürzend sich festhaltend,
auffangend.

In Klarheit
die Liebenden versunken,
das Zarte
wiedergefundener Schönheit,
die Nähe, das Reine,
das Zwischen den Menschen
und der Liebe
eine Umarmung,
der Liebe
einen Kuss.

martedì, settembre 18, 2007

nicht so gut gelungen


Auf der dunklen Seite der Stra
ße
flie
ßt das Blut,
und dort hat man alles,
Drogen, Frauen und Respekt
und wenn es knallt,
dann knallt es richtig,
heute ist der letzte Tag
und morgen ist man tot.

Auf der dunklen Seite der Stra
ße
fliegt das Blei,
und dort bekommt man alles,
Freunde, Macht und Geld
und wenn es hei
ß wird
dann verbrennt für immer,
gestern war der letzte Tag
und heute ist man tot.

Auf der dunklen Seite der Stra
ße
brechen die Knochen,
und dort wird man alles,
Zuhälter, Dealer und Messerstecher
und wenn man fickt
dann nur die Richtigen,
morgen ist der letzte Tag
und gestern war man tot.

Auf der dunklen Seite der Stra
ße
wird die Dunkelheit,
und dort ist man alles
Held, Vorbild und Verbrecher
und wenn man kommt,
dann kommt man richtig,
gestern, heute und morgen
und jetzt ist man tot.

lunedì, settembre 17, 2007

Soeben habe ich bei meinen Recherchen für und über das "Nichts" folgenden Kommentar über den Schriftsteller Thomas Bernhard gefunden:

"Der schreibt, das ist doch ein Blödsinn, weil es niemanden nützt und für nichts ist, keinen Wert hat, man sieht auch nichts.
Ein Parasit.
Lebt von der Gesellschaft, tut nichts, fährt mit dem Auto herum, frißt, sitzt in der Früh schon im Kaffeehaus, macht ein böses Gesicht und lebt von undurchsichtigen Dingen.
Also von Arbeit bestimmt nicht"
Am Ende bleibt der Mensch (juni 2006)

Die Ausweglosigkeit der Situation
ist hoffnungslos
und wenn es nicht so tragisch wäre,
würde es wohl lustig sein,
doch ich lebe
und auch das kälteste Herz
und ein jeder Versuch
und endet nicht mehr.
(und)
Keine Möglichkeiten
sind den Vorstellungen der Welt
verblieben,
also zerre ich das Leben,
den Unmöglichkeiten heraus
und lebe dahin.
(und)
Mit Nüchternheit werden
die Entscheidungen getroffen
und ab einem bestimmten Zeitpunkt
ist auch die letzte Gewissheit dahin
und gleich der Gleichgültigkeit
bleibt das Leben
und nicht nur,
alles Tun und Sein
des Menschen bleibt
und nichts vergeht.
(und)
Am Ende bleibt der Mensch,
das Fleisch und der Geist,
im Verlangen, der Schönheit
und ein jeder Versuch
und endet nicht mehr.

domenica, settembre 16, 2007

Die Provinz (ohne Worte)


Die Freiheit:



Die Kultur:



Die "sogenannten Guten" (manche nennen sie auch wohlwollend Provinz-Polizisten/Soldaten):



Die Kultur:



Die Freiheit:
Kaufen und Verkaufen

Die staatlichen und vor allem die privaten Überwachungsapparate werden andauernd ausgebaut; mit immer besseren "Waffen", mit immer grö
ßeren Rechten (und hoffentlich auch Pflichten) ausgestattet und ihre Kompetenzen, Befugnisse und Aufgabengebiete erweitert; die Angst vor dem Terror, den Ausländern, den Kriminellen, vor der eigenen Feigheit wird andauernd von Medien, Politik und Behörden geschürt; die Massen in den Zustand einer Massenpsychose versetzt (so wie in den beiden Systemen zu Zeiten des kalten Krieges); denn die Gefahren lauern gestern, heute und morgen überall und auch wenn die Bedrohung real und schrecklich ist oder sein sollte, so wird der Gang der Welt eigentlich nicht wesentlich davon beeinträchtigt....der Markt der Angst blüht und gedeiht und die Menschen verbleiben ruhig und gelassen, während ihnen elementare Freiheiten, schwer erkämpfte Bürgerrechte (gegen eine rigide, rechte Obrigkeit) im Kampf für mehr Sicherheit und Ordnung, also für mehr Kontrolle mehr oder weniger unbemerkt genommen werden (es geschieht ja anscheinend nur zur eigenen Sicherheit, namentlich der ihren)....das schon sehr engmaschige Netz der Überwachung wird immerzu enger geknüpft und man wird zu einem gläsernen Menschen, dessen Sein dann in einem oberflächlichen Schein fast gänzlich untergeht; der Identitätsverlust wird widerstandslos akzeptiert und ein jeder sitzt dann in seiner kleinen Zelle (auch die Überwacher) und fühlt sich frei; sitzt ein jeder in seinem Gefängnis und denunziert aus Langeweile einen unschuldigen Nächsten; wohlwollend wird die Überwachung als "notwendiges Übel" akzeptiert.
Was, wer und warum wird überwacht?

Was wird überwacht?

"Der Kapitalismus ist das beste System zur Verteilung von Gütern."
Man sollte diesen Satz umformulieren:
"Der Kapitalismus ist das beste System zur Verteilung von Gütern von und f
ür eine kleine Elite"

Zum einen werden die bestehenden Gesellschaftsstrukturen
überwacht; dass jene mit Macht und Geld ihre Geschäfte ungestört und in Sicherheit betreiben können; geschützt von Macht und Geld können sie sich in einem beinahe rechtsfreien Raum bewegen und bestimmen was die Menschen zu denken und zu fühlen haben, sie instrumentalisieren die Behörden und die Menschen für ihre Zwecke; ihre Religion ist der Profit und sie sind Gott, ihre Werte haben die Werte aller zu sein; ihre Vorbildfunktion ist die eines schönen Bild, welchem jedlicher Inhalt fehlt; zum anderen wird die "Macht des Kapital" beschützt, dessen Interessensvertreter die Politiker und WIrtschaftler sind, welche mit der Manipulation des Massen, einer gelenkten Demokratie, mit der harten Hand die "Macht des Kapital" verteidigen und einer schleichenden Verschiebung zu einem feudalistischen System hin Vorschub leisten.
Sie singen in betörenden Klängen das Hohelied des Neoliberalismus, der Schuldenfreiheit, der unbegrenzten Möglichkeiten (an Unmöglichkeiten) und es l
äuft doch nur auf eine Elitenbildung, einer Akkumulation an Gier, Neid und Arroganz hinaus; ein gutes Beispiel dafür ist/war der Neoliberalismus in Südamerika; sie sagten dieser bringe Freiheit; ja schon, aber nur für 100 Oligarchen und ihren (armen, armen) Familien; sie sagten dieser bringe wirtschaftlichen Wohlstand für die Massen; ja schon; einer Verdreifachung an Entrechteten, Geknechteten und Vergessenen....

Wer wird
überwacht?

"Ein jedes politische, gesellschaftliches System welches sich der Mensch bisher erschaffen hatte, bekommt fr
üher oder später totalitäre Züge....beim Kapitalismus ist es die "Totalitarität des Geldes""

In einer Welt in welcher alles zu einem handelbaren Gut geworden ist, alle und alles sich danach ausrichtet, sind die Gesch
äftsmacher, also die Manager die höchste Klasse im sozialen Gefüge; sie handeln mit den Gütern und müssen vor all jenen beschützt werden, welche ihre Geschäfte und Deals stören oder stören könnten; um welches System es sich auch handelt; Faschismus, Kommunismus oder Kapitalismus....es geht und ging immer nur darum wer welche Geschäfte mit wem machte/macht; um Verträge, Projekte und Deals; es geht um das Kaufen und Verkaufen....z.B. ist meiner Meinung nach die Fusion zweier großer Firmen für einen Staat und seinen Vertreter, der Öffentlichkeit wichtiger, bedeutender als etwa die individuellen Sorgen von 100.000 Bürgern jenes Staates....jedliche Störung des Geschäftemachen muss präventiv verhindert, jedliche Einflussnahme beseitigt werden, auf dem Parkett des Business muss die Indifferenz, die Unsolidarität heller als jede Menschlichkeit glänzen; diese Verhinderung, Beseitigung wird durch Manipulation, Überwachung, Elitenbildung, Instrumentalisierung betrieben; der Psychologie des Business kann man nichts entgegensetzen; all jene welche nicht mitmachen oder nicht können, werden außerhalb des System gestellt, kriminalisiert und (mit Druck, Repression, Unterdrückung, Zerstörung) entsorgt.

Warum wird
überwacht?

"Man muss einer Wertverminderung mit allen verf
ügbaren Mitteln entgegenwirken"

Es geht um Macht und dass diese bei jenen wenigen bleibt, welche daf
ür Sorge tragen, dass alles so ist, war und wird, wie sie es möchten....
Es geht um Besitz und der Verteidigung desselben....Besitz ist die Krone des heutigen Menschen....wer besitzt das kleinste Haus, die k
ürzeste Yacht, die hässlichste Frau, das langsamste Auto,.... und dieser Besitz muss mit allen legalen wie illegalen Mitteln verteidigt, beschützt und überwacht werden, mit den Massen welche Speichel triefend zu den Dekoltees und Ansichten bewundernd dahinkriechend aufblicken dürfen....und es wird überwacht dass die Massen dumm bleiben, zu Fachidioten ausgebildet werden, es geht darum sicherzustellen, dass alles so bleibt wie jene oben, die Elite, es wünscht, ein ungestörtes Produzieren, ein ertragreiches Konsumieren; es geht um die Disziplinierung der Massen und das ein- und beschränken der individuellen Möglichkeiten, darum die "menschliche Kondition" unkonditioniert zu belassen; es geht um das "Kaufen und Verkaufen"

sabato, settembre 15, 2007

"Das kranke Mädchen" von Edvard Munch



Auf der Düne,
am Meer,
ein Strand
ohne Worte,
der Blick älter als das Kind,
dem Ende hinzu,
ein Boot
ohne Farben,
dunkle Haare,
Traurigkeit.

Das Wasser, blass,
die Augen
halb geschlossen,
spröde Lippen,
verwehte Momente,
der Tod, endlos,
keine Tränen,
Leid.

Verzerrt
die Gesichtszüge,
sterbend zerbrochen,
Schwindsucht,
Leere.
Ein Gedicht des von den Faschisten ermordeten Dichter Federico Garcia Lorca (1886-1936)



la balada del agua del mar

El mar
sonríe a lo lejos.
Dientes de espuma,
labios de cielo.

--¿Qué vendes, oh joven turbia
con los senos al aire?

--Vendo, señor, el agua
de los mares.

--¿Qué llevas, oh negro joven,
mezclado con tu sangre?

--Llevo, señor, el agua
de los mares.

--¿Esas lágrimas solobres
de dónde vienen, madre?

--Lloro, señor, el agua
de los mares.

--Corazón y esta amargura
seria, ?de dónde nace?

--¡Amarga mucho el agua
de los mares!

El mar
sonríe a lo lejos.
Dientes de espuma,
labios de cielo.


Die Ballade vom Wasser des Meeres

Das Meer
lächelt in der Ferne.
Zähne aus Schaum,
Lippen aus Himmel.

Was verkaufst du, wirres Mädchen,
mit den Brüsten im Wind?

Ich verkaufe, mein Herr, das Wasser
der Meere.

Was bringst du, schwarzer Freund,
in deinem jungen Blut?

Ich bringe, mein Herr, das Wasser
der Meere.

Diese salzigen Tränen,
Mutter, woher kommen sie?

Ich weine, mein Herr, das Wasser
der Meere.

Mein Herz, diese ernste
Bitternis, woher rührt sie?

Es verbittert sehr, das Wasser
der Meere!

Das Meer
lächelt in der Ferne.
Zähne aus Schaum,
Lippen aus Himmel.

Eine traurige Weihnachsgeschichte

Ich komme zuhause an und am nächsten Tag, keine 24 Stunden später, dem 24 Dezember 2006 bin ich mit einigen Freunden in einer Kneipe; 2
Pinocchios in Zivil betreten das Lokal, setzen sich zum Pudel und beginnen mit dem was sie am Besten können....über mich zu spotten....sie spielen mit dem Handy so als ob es abgehört würde und gehen vor lauter Lachen fast in die Knie; ich nehme mein Handy und tippe in dieses "dass diese Nazibande mich lebend weder in das Gefängnis noch in die Psychiatrie bringen werde"....10 Minuten später lachen die beiden Nazis nicht mehr....mein Weihnachtstag ist ruiniert....später schenke ich meiner Familie 2 Geschenke, das 1., dass ich lebe und das 2. Geschenk, dass ich gesund bin, obwohl das gesamte Jahr das Gegenteil behauptet worden ist (die Militärnazibande)....
2 Tage sp
äter sitze ich mit meinen Eltern und den Geschwistern in einem Restaurant, 2 Pinocchios in Uniform betreten das Lokal, setzen sich in der Nähe nieder und beginnen mit dem was sie am Besten können....über mich zu spotten....ich werde wütend und sie bemerken dies und beginnen zu drohen....dass wenn sie mich verhaften ich mich umbringen würde und dann überschreiten sie eine Grenze, die sie besser nicht überschreiten hätten sollen, sie drohen explizit mit dem Tod meines Vaters....sie haben ihren Spaß und ein dritter Pinocchio betretet mit der MP in der Hand das Lokal, setzt sich zu den Anderen....einer telefoniert am Handy mit seinen Vorgesetzten, er diskutiert mit diesem ob sie mich in das Krankenhaus bringen sollen....die Schlampe hat ganze Arbeit geleistet....ich überlege derweil wie ich von dort verschwinden könnte....einige Minuten später betreten zwei Offiziere der Pinocchios das Lokal und als der eine mich erblickt, sagt dieser zum anderen "dass ist der Verrückte"
....mittlerweile sind 5
Pinocchios im Lokal....
....am Abend poste ich das Posting vom 26.Dezember....
Mittlerweile sind ein gutes Dutzend Anderer (auch Ausl
änder) damit beschäftigt diese tobende Faschistenmeute unter Kontrolle zu halten, ich hoffe für diese, dass sie bewaffnet sind, denn bei diesen Psychopathen muss man mit allem rechnen....es gelingt ihnen aber nicht....
Den Silvesterabend verbringe ich bei einigen italienischen Freunden....gutes Essen und kurz nach Mitternacht machen wir uns auf den Weg in die Stadt....ich gehen etwas abseis alleine und nach einigen Minuten begegne ich 2
Pinocchios in Uniform mit einigen Freunden....als sie mich erblicken sagt der eine Pinocchio zum Anderen "Morgen ist er tot" und der andere Pinoccio macht nicht jenes, welches er nach dieser expliziten Morddrohung machen sollte, nein....er lacht sich mit den Anderen fast halbtot....00:18, neuer Weltrekord an Todesdrohung fuer diese tobende Faschistenmeute....Silvesterabend ruiniert.....und es ist schon klar, dass diese Faschistenbande, nachdem sie ja seit Jahren jedes Menschenrecht gebrochen haben, mich am liebsten tot sehen würden....
Nachtrag:
Ich komme erst wieder Ende April in die Heimat....da ich meine Familie nicht der Gefahr dieser wahnsinningen Psychopaten aussetzen möchte, selbst die Gro
ßstädter ist dieser Dreck, den ich zu Weihnachten in der Heimat ausgesetzt war, zuviel (und die sind einiges gewohnt) und halten sich sehr, sehr zurück....Februar bleibe ich in der Großstadt, kann mehr oder weniger nicht in das ander Land fahren, da ich dort ja mit dem Tod rechnen muss
.....mein Vorschlag ist folgender....der Präsident tritt zurück und stattdessen setzt man eine
Schlampe in dieses Amt ein, damit sind sicher alle einverstanden, sie hat ja immer Recht und wenn es ein Problem gibt, dann wird es auf alte italienische Weise gelöst....es wird ausgefickt....davon haben alle etwas....

venerdì, settembre 14, 2007

Wenn man wie ich bemerkt, dass ich weder über ein Privatsphäre, denn eine Intimsphäre verfüge, dann weiß man nicht nur dass man in einem Polizeistaat lebt, denn in einem Staat der die totale Überwachung zum obersten Prinzip erklärt hat....
Ich fand und finde es überhaupt nicht angenehm, dass wenn ich zu einem anderen Menschen eine intime Beziehung pflege (so selten dies auch der Fall sein sollte),
diese nicht nur überhaupt nicht intim ist, denn öffentlich ist, dass darrüber gespottet und in allen Details gesprochen wird.... (und dass können sie erklären wie sie möchten, es bleibt etwas dermaßen Grauenhaftes, dass es dafür keine Worte gibt; keine Worte um dies zu beschreiben, was man dabei fühlt, was man dabei denkt, es übersteigt die Vorstellungskraft eines Menschen)

Wenn die Menschen bemerken werden, dass sie über keine Intimsphäre verfügen, dann werden sie beginnen einen Palast anzuzünden und wenn sie dann bemerken von welchen Menschen ihnen dies angetan wurde, dann werden sehr bald danach alle Paläste brennen....
(au
ßer vielleicht in den Achsenmächten und vielleicht sollte man diese daran erinnern, dass sie den 2.Weltkrieg verloren haben und nicht gewonnen....)
der hat immerhin eine Freundin:




der hat zuviel getrunken:




der hat immerhin einen Job:



die haben immerhin einen Sack Reis:



und der hat immerhin eine Intimsphäre:
(http://elahi.rutgers.edu/)

giovedì, settembre 13, 2007

endlich eine gemütliche, liebe und ruhige Frau;
bringt mir ein Bier
und dann noch ein paar,
ich spreche sie an;
sie lädt mich ein;
sie schlie
ßt das Lokal
und wir steigen in ihr Auto
und sie fährt,
dass einem hören und sehen vergeht
und trinkt derweil eine Karottensuppe
aus einem Cocktailglas,
sie bremst und gibt Gas,
lächelt und raucht

wir steigen aus,
gehen zu einem Fest
mit Hunderten Menschen
und ich frage sie
ob in einem solchen Zustand
und sie blickt mich an,
setzt eine Sonnenbrille auf
und sagt lächelnd:
"eine Viertelstunde ist noch Sonne"

einige Tage später
sitzen wir in einem Lokal,
trinken und rauchen
und ich soll ihr Italienisch beibringen
und sie stellt mir 2 Freundinnen vor
und sie spricht mit den Leuten,
geht zum DJ-Pult,
ist andauernd in Bewegung
und ich trinke mein Bier etwas schneller
und dann kommt es nebenan
zu einem Gro
ßeinsatz von Feuerwehr und Polizei
und sie springt auf;
ob sie helfen könne
und wieder herein;
ein Mann drohe seine Frau umzubringen;
und dann kommt eine Spezialeinheit der Polizei
und sie springt auf;
ich verschl
ieße kurz meine Augen
und wieder herein;
und dann kommen die Spezialisten zurück
und sie springt auf;
nur nicht aufregen
und wieder herein;
alles gut gegangen,
morgen in der Zeitung,
und ich denke mir
endlich eine gemütliche, liebe und ruhige Frau

Konsumismus

Das Schlaraffenland ist das Land des Konsum; Angebote wachsen von den Bäumen, exklusive Markenartikel treiben im Fluß dahin, auf den Wiesen wächst Geld, die schönsten Werbebotschaften tauchen wohlgefällig unbemerkt am Bewußtsein vorbei gleich in Regenbogenfarben in das Unterbewußtsein hinab, es regnet Geschenke, aus Schokolade und Süßigkeiten sind die Sträucher; in diesem Schlaraffenland wird alles konsumiert; Ansichten; Sex; Menschen; Filme, Texte; Musik; Interessen; Glauben; Drogen; Bilder; man konsumiert und konsumiert und alle sind glücklich.
Der beste Fall aller Fälle tretet ein, die Menschen definieren sich über den Konsum und werden zu Experten....es wird verglichen, abgewogen, Ratenzahlungen vereinbart und es wird beobachtet, wer trägt, wer geht, wer steht, wer wer; im gnadenlosesten aller Konkurrenzverhältnisse, namentlich den Konsum entscheidet noch die kleinste Kleinigkeit über das Schicksal, über das Glück, über Erfolg; der Maßstab ist das Konsumverhalten, kurz gesagt: nur wer konsumiert exestiert.
Wie man politisch steht, wo gerade ein Krieg w
ütet, warum gerade auf diesen einen Zwerg ein Komet gefallen ist; was auch immer; nur ein einziger Maßstab zählt; der unbamherzige Konsum und seine wunderbaren (und etwas grausamen) Töchter: die Gier, der Neid, die Sucht....man muss dafür nur einige Konsumenten nach getätigten Konsum beobachten, wie sie sich freudestrahlend, trunken vor Glück und Zufriedenheit in die Arme fallen, wie sie tanzend über den grauen Asphalt und Alltag schweben; die satten Gesichter, erfüllt mit Frühlingsgefühlen und Liebreiz....und jedes Kleinkind weiß heutzutage bevor es noch sprechen oder gehen kann, dass Konsum glücklich macht, einen von den anderen unterscheidet, dass das Kind es sofort versteht, welches kapitalistische Konkurrenzverhältnis in der Welt vorherscht....
Man betrachte nur einmal die Konsum/Einkaufstraßen....immer die schönsten, gepflegtesten Straßen einer Stadt, wo jeder Quadratzentimeter auf Kundenaquisitation, auf Umsatzrendite, auf Schluß- , Mittel und Eröffnungsverkauf ausgerichtet ist, wo jedes Gramm Geld in Kilogramm von Poesie umgesetzt wird....die Poesie des Kaufen und Verkaufen....und die Menschen strömen zu Tausenden freiwillig in dieses Kriegsgebiet des Konsum, schlagen sich durch die Angebote hindurch, drängeln, hinterfragen die neuesten Trends, streiten um Prozente, stürmen das neueste Geschäft, überschlagen sich vor Freude, werden rasend aus Gier und ziehen sich dann aus diesem Kriegsgebiet mit gefüllten Einkaufstaschen und Kartonbergen zurück....sobald die Geschäfte schließen herrscht für einige Stunden Frieden in den Einkaufsgräben des Konsum....aber dann kommen schon die Feiertage daher und unzählige neue Angebote erbrechen sich über den Markt; neue Vermarktungsideen erobern den zum Mitmachen manipulierten König Kunde; allerletzte, unbestimmte, unentschlossene, unerschlossene Käuferschichten werden erschlossen und mit Werbung bombardiert, mit Gratisgeschenken zum Verrat an jedlicher Überzeugung gezwungen....eigentlich feiert der Konsum 365 Tage im Jahr Geburtstag und die Konsumenten feiern eifrig mit, denn da gibt es keine Realitätsverweigerung, denn ewigen Sonnenschein; da fallen die Preise und mit ihnen die Konsumenten in Ohnmacht und der Fundamentalismus bewegt sich im Erdgeschoß von Sonderangebot zu Sonderangebot....
Die Arroganz darf auf keinen Fall in die Einkaufstasche eines N
ächsten fallen, wer nicht maßlos konsumiert ist ein hoffnungsloser Sozialfall und eine jede Woche ist die neueste Produktgeneration schon längst veraltet; vom Plasma- zum Laser- zum Neutronenbildschirm mit einer Auflösung, dass man einen Tropfen Wasser im Ozean herausfiltern könnte....und die Neonschilder, die Plakatwände, die Reklametafeln, die Girlanden,.... flüchten vor soviel Markenwahn in eine nahe Apotheke um zwischen 800 verschiedenen Berruhigungsmittelsorten eine auszuwählen und dann genau jene zu kaufen und zu konsumieren, welche als Nebenwirkung Durchfall auslöst.....geistigen Durchfall....und alles ist exklusiv, einzigartig, ein Meisterwerk und nur für kurze Zeit und nur hier, gänzlich einfach, gar nicht kompliziert und mein Kind heißt Konsum und geht im Supermarkt zur Schule....teuer, teuer, teuer, diese Ungeheuer, Ellebogen ausfahren; die Rücksicht nach hinten drehen, stumpf durch die wartende Schlange sich voranschieben lassen und hemmungslos konsumieren, alles was sich greifen und nehmen lässt; Frauen; Artikel; Essen; Interessen; Sauerstoff; Arbeit; Blicke....einfach alles und alle hemmungslos konsumieren....

mercoledì, settembre 12, 2007

Der Wert eines Menschen (in Menschenleben) (zu überarbeiten)
(Ort: Italien; Zeitpunkt: 12.09.07)

1 Star 100.000 Leben
1
Ölscheich 100.000 Leben
1 Minister 100.000 Leben
1 Wirtschaftsführer 100.000 Leben
1 Mafiaboss 100.000 Leben
1 Heeresführer 100.000 Leben
1 Terroristenanführer 100.000 Leben
1 Politiker 10.000 Leben

1 König/Fürst 10.000 Leben
1 Unternehmer 10.000 Leben
1 Manager 10.000 Leben
1 Reicher 10.000 Leben
1 Chef 10.000 Leben
1 schöne Frau 1.000 Leben
1 Richter 1.000 Leben
1 Waffenexperte 100 Leben
1 Prominenter 100 Leben
1 Geheimdienstagent 100 Leben
1 Playboy 100 Leben
1 Nazi/Faschist 100 Leben
1 Arzt 10 Leben
1 Offizier 10 Leben
1 Entertainer 10 Leben
1 Akademiker 10 Leben
1 Mafioso 10 Leben
1 Kommunist 10 Leben
1 Mutter 2 Leben
1 Mörder 1 Leben
1 Soldat/Polizist 1 Leben
1 Pensionist 0 Leben
1 Arbeitsloser 0 Leben
1 Jugendlicher 0 Leben
1 Poet 0 Leben
1 Süchtiger 0 Leben
1 Prostituierte 0 Leben
1 Intellektueller 0 Leben
1 Bauer 0 Leben
1 Behinderter 0 Leben
1 hässliche Frau 0 Leben
1 Künstler 0 Leben
1 armer Mensch 0 Leben
1 Kind 0 Leben
1 Gefangener 0 Leben
1 Heterosexueller 0 Leben
1 Arbeiter 0 Leben
1 Obdachloser 0 Leben
1 Priester 0 Leben
1 Unpolitischer 0 Leben
1 Homosexueller 0 Leben
1 Dieb 0 Leben
1 Frau 0 Leben
1 Mann 0 Leben

....oder vereinfacht:

1 Südamerikaner 0 Leben
1 Asiate 0,5 Leben
1 Europäer 1,5 Leben
1 Afrikaner 0 Leben
1 Nordamerikaner 1,5 Leben
1 Australier 1,5 Leben
1 Araber 0,5 Leben
1 Eskimo 0,25 Leben

....zusammengerechnet ergibt dies also folgendes:
5 Milliarden Menschen die exakt 0 Leben wert sind
und 1 Milliarde Menschen die exakt 5 Milliarden wert sind
(aufgerundet und so ungefähr)
....als logische Aussage zusammengefasst:
"1 Mensch 0 Leben"
Über die Sinnlosigkeit:

Es gibt Menschen welche früher oder später ihr Leben, ihre Gründe, Entscheidungen, das Maskenhafte, den Schein und das Sein zu hinterfragen beginnen; man erkennt ein System (der Charakter) in seinem Tun, sich wiederholende Regelmäßigkeiten also Angewohnheiten; Spleens; zweifelt an seinen Gefühlen, Gedanken, am Getanen, Unterlassenem, Bewußtem, Unbewusstem und verliert mehr oder weniger den Boden unter seinen Überzeugungen und Ansichten.
Der immerzu vorherschende praktische Sinn; das Handfeste, Konkrete, alles so zu nehmen wie es nunmal ist, sich seiner Umwelt anzupassen, in die gleiche Richtung wie alle zu laufen (auch wenn es das Verderben sein sollte) wird in Frage gestellt, da man zwar die alltäglichen Angelegenheiten, ja so ziemlich alles Tun und Handeln unter der Prämisse des praktischen Sinn vereinen kann, aber doch manche erkennen, dass es mehr geben sollte und muss als diesen praktischen Sinn, namentlich einen Sinn hinter dem Sinn.
Die Vermutung wird entstehen, dass womöglich im Unkonkretem, im Träumerischen, im (von der praktischen Seite) Verachtenswerten sich eine sinnvolle Tiefe verbergen könnte, welche man andauernd ignoriert, aus Zeitmangel vergisst, aus mangelndem Interesse verneint, sich nicht damit beschäftigt will und hat, denn man lebt (fast ausschließlich) praktisch orientiert und hat sein (nicht von einem selbst ausgesuchte, aber beinflußbares) Schicksal.
So finden die einen Gott, andere Frauen, andere Karrieren,...., finden also Ablenkung und Zerstreuung und suchen doch den Sinn im Sinn, um so intensiver um so selbstquälerischer, suchen und suchen und erstarren vor Schrecken (und Angst), wenn sie dann erkennen, das ihre Sinnsuche im Nichts, in der Sinnlosigkeit endet.
Der Zufall spielt ein schlechtes Spiel mit einem, das Glück ist eine miesgrämige Prinzessin, die Liebe eine Unmöglichkeit, die Realität unerträglich; jedliche Geselligkeit ein leerer Trost, die Süchte ein Zerbrechen an den Anforderungen einer verlangenden (und selten gebenden) kalten Umwelt und letztendlich an einem Selbst.
Wenn die Zweifel verzweifeln, die Versuche scheitern, das Suchen sich verliert, so hat man die Sinnlosigkeit in all seinem Verlangen, Streben, im Fleischlichen, Materiellen, im Spirituellen erkannt; man lebt und lebt nicht und ist sich selber verloren.
Man gesteht sich die verweigerte Wahrheit der Sinnlosigkeit des eigenen Tun, Handeln, der eigenen Existenz (wie aufgefüllt diese mit Macht, Ämtern, Liebschaften usw. auch sein sollte) ein.
Wenn man diese Suche den Sinn des Sinn zu finden betrachtet, um dann alleinig die Sinnlosigkeit zu entdecken, so könnte man in diesem Entwicklungsprozess das Wesentliche/Konkrete dieser Suche vermuten; von der Illusion zur Dellusion zur Impression; vom hoffen zum resignieren zum leben....man kann es solchermaßen sehen....und kommt zu einer pessimistisch angehauchten Einschätzung der menschlichen Tragik, das jedliches welches sich an der der seichten Oberfläche spiegelt, glänzt und scheint von einem anderen oder etwas tieferem Blickwinkel aus betrachtet nicht nur den Reiz, den Motivationsantrieb verliert, denn auch das Bekenntniss zur Unkenntniss beinhaltetet, dass die Sinnsuche in Sinnlosigkeit endet.
Nun lebt man mit dieser Sinnlosigkeit und versucht sich abseits des (wohl einzig zählenden und bestimmenden) praktischen Sinne einen unnotwendigen, überflüssigen Daseinsgrund anzueignen, sich dem alle und alles mitreißenden Strom des Pragmatismus, Zweckgebundenheit und Unsolidarität entgegen zu stellen; man versucht der Sinnlosigkeit einen Sinn abzutrotzen und unter dem Eindruck der Sinnlosigkeit sinnvoll zu handeln; sein Leben (der Sinnlosigkeit bewusst) leben und sich dem praktischen Sinn so gut es jedem Einzelnen möglich ist sich zu entziehen zu versuchen....denn es gibt nicht nur den praktischen Sinn....es gibt auch die Sinnlosigkeit (die wohl mehr Sinn hat, als jedlicher praktische Sinn!)

martedì, settembre 11, 2007

Unüberlegtes:
1.
Letzten Endes reduzieren sich in der heutigen Zeit, der räumlichen Welt alle Fragen auf die Kostenfrage....was kostet es ihnen und was kostet es einem; alles wird in Geld übersetzt; die Zeit, die Arbeit, die Möglichkeiten, die Liebe (wenn es so etwas außerhalb der Einbildung tatsächlich geben sollte); alles läuft auf Kalkulation, Berechnung und Planung hinaus (vor allem im zwischenmenschlichen Bereich); romantische Gefühle sind ein Privileg der Reichen, bei den Übrigen, also fast allen, herrscht ein kalter Pragmatismus vor.
Der eigene Wert ergibt sich aus dem volkswirtschaftlichen Mehrwert, welchen man besitzt (oder auch nicht), wer anders/alternativ denken kann, schickt seine Kinder wohl auf eine Privatschule, hat den Luxus diese Gedanken (finanziell abgesichert) sich leisten zu können....
Die Indoktrination durch Medien, Politik und Wirtschaft lässt wenig Spielraum für den Einzelnen, die Einsamkeit der Entscheidung wird einem in all der vorherschenden, bestimmenden Oberflächlichkeit beinahe unerträglich gemacht....
Die Individualität hat mehr mit einem äußeren Erscheinungsbild (mit Betonung auf Schein), als mit wirklicher Persönlichkeit zu tun.
So hängt man inmitten dieses Gewirr aus Beziehungen, Verpflichtungen, ja auch Sehnsüchten und versucht sein Leben zu leben, es auszugestalten....die Freiheit ist gegeben aber kostet Geld und die meisten haben zuwenig davon und die wenigen im Überfluß legen den Hauptanteil ihres Wirken und Leben in die Machtausübung und die Kontrolle.
Man könnte jetzt traurig werden, resignieren, sich auch ein finanzielles Vermögen aufzubauen versuchen, sich den ökonomischen Sachzwängen ergeben, man könnte aber auch vielleicht abseits der Wege des Geldes gehen (gestern; alle Wege führen nach Rom; heute; alle Wege führen zum Geld), die Freiräume nutzen (deren es vieler gibt), seine Individualität kultivieren, sich entziehen, seine Einsamkeit auskosten, sich verweigern, was auch immer einem einzufallen vermag....
2.
Die eigenen Kosten zu tragen heißt sich in das Unvermeidliche gefügt zu haben, seine Rolle im wirtschaftlichen (nicht die Politik entscheidet, die Wirtschaft entscheidet heutzutage) Kreislauf einzunehmen, wohl solange bis der eigene Kreislauf nicht mehr funktioniert....es werden die Rollen verteilt, die Kompetenzen, die verfügbaren Arbeitsplätze und der Druck den das gegenwärtige System auf die Gemeinschaft und erst recht auf den Einzelnen ausübt ist enorm.....wer nichts arbeitsfähig ist, ist mehr oder weniger wertlos, der Produktionsprozeß hat sich automatisiert und entmenschlicht, die Dienstleistunggesellschaft bietet neue Möglichkeiten (vor allem an Unterdrückungsarten) und die Kostenfalle schnappt zu.
Vielleicht geht es neben dem Faktor Kosten auch um Kontrolle, dem Beibehalten der wohl auf ewig gleichen gesellschaftlichen Strukturen, des Verzweifeln und Zerbrechen unten; der Erblühen und des Gedeihen oben und keine Revolution wird oder hat jemals etwas daran ändern können, nur dass aus Unterdrückten Unterdrücker wurden und die Rollen kurzfristig neu verteilt worden sind, um letztendlich immer wieder in die alten Schematas, Gegebenheiten zurückzufallen....
3
Seltsam, das die Satten eine solche Raffgier haben, Neid, ein mehr und mehr, eine von ihnen nicht als solche eingeschätzte, eingestandene maskierte Aggressivität verkörpern, vielleicht aus der Gewissheit heraus Sklaven der Banken, Sklaven des Zeitgeistes, Sklaven der Mode, Sklaven (wie alle) ihrer eigenen Existenz zu sein; Satte, welche viel von ihrem Sinn aus den ökonomischen Bedingungen ziehen und nicht aus dem Menschlichen (klingt heuchlerisch und ist es in einer zynischen, kalten, technisierten, pragmatisierten und privatisierten Welt wohl auch).
Ich möchte dem anfügen, dass Barbaren mit Geld wohl etwas sanfter, gnadenvoller sind, als Barbaren ohne Geld.
4.
Letzten Endes reduziert sich heute und hier alles auf eine Kostenfrage.....das sich aufopfern wird nicht belohnt und die Insignien der Macht sind Güter, deren Wert sich in Geldscheinen abzählen lässt, Statussymbole und das Spirituelle, das Seelische, ja auch zu Teilen das Geistige wird an den Rand gedrängt oder noch schlimmer selbst zu einem Business....alles ordnet sich der alles regelnden, alles kontrollierenden, alles bestimmenden Macht des Geldes unter.
Der Weltcode

BTR-94; M51; MIM-104; HK417; MLRS;
SR-71; DM-12 PARM; SU27; RQ-1;
KA-50; FB-111; FELIN; AH-64; ES-3;
P47; ELOGM; MU90; R-33; F14;
AS-18; CZ75; MIG31; KH-59M; SS-18;
YJ-6; P-3; GBU-15; BRDM-2; KPW;
MP5; FFV42; LGM-118A; F35; AK-47;
SIGINT; PFM-1S; STG77; SS-N-16; G36;
AGM-86; TU-16; AA9; CH-47; HOT;
SA80; MG4E; PP-19; NKSL-1; HC-130P;
SSBN; E-8A; IDZ; M193; FFW;
JAK38; R-7; G3; MGM 31B; F-104;
AH-1; MBT; M16; HK 636; B61;
UR-100N; RIM-116RAM; RPG-7; PZB200;
F17; M18A1; FGM-172; AGDP; AGM-114;
UHF; MI-24; MSBS; B-52; AG36;
LLM01; M551; UGM-73; B-47; DF-41;
W54; XM25; SR-71; TPZ-1; AN/PAS-13;
SMAW; SS-N-28; B2; M82A1; AUG A3;
WZ551; M47; TU-22M; W87MX; ARGES;
KTM400 LS-E; PSC-5; DM2A4; MIG29; A-10;
LGM-25C; M1A1; X-45; B61; JL-1;
F-16C; WS3; SU27; SLBM; R-360;
F15; S-300; J-8; SA-12A; RT-2PM;....

lunedì, settembre 10, 2007

nun ja, nun ja, nun ja (zu überarbeiten)

Es war einmal ein verschrobener Hase, welcher auf einem gro
ßen Bauernhof lebte.
Er spielte mit den anderen Tieren; den Schweinen, H
ühnern, den Kühen, den Katzen und bereitete seinen Eltern viele Sorgen.
Irgendwann hatte der Hase, er wusste auch nicht so recht wie oder warum, eine Freundin und wie das bei Hasen nunmal so war, waren sie schon sehr bald nicht mehr zu zweit.
Eigentlich war dieser Hase ein normaler Hase, h
ätte dieser nicht in einer dunklen, versteckten Ecke einen Schrank gehabt, welchen er in jahrelanger heimlicher Arbeit gebastelt und dann mit Tassen gefüllt hatte; es war dies mit seinem Nachwuchs der ganze Stolz des Hasen.
Alle auf dem Bauernhof wussten von diesem Spleen des Hasen und glaubten eigentlich, da er niemanden diesen Schrank zeigte, dass dieser wohl nur in der Einbildung desselben exestieren würde; das geläufige Wort "der hat nicht alle Tassen im Schrank" machte auf dem Hof die Runde und wenn der Hase dies hörte, antwortete er immer prompt: "nein, nein, in meinem Schrank sind noch alle Tassen da" und dann lachte er und die anderen Tiere mit ihm.
Der Hase war ein angenehmer Zeitgenosse und auch der Bauer hatte seine Freude mit diesem Hasen und nahm sich, wenn die Zeit und der Magen es verlangten, immer eine der Gänse, welche mit dieser Entscheidung des Bauern wohl nicht gänzlich einverstanden waren, in die K
üche mit.
Eines Tages trug es sich dann zu, dass der Hase nächtens zu seinem Schrank eilte und erschrocken feststellen musste, dass einige Tassen im Schrank fehlten.
Betrübt kehrte der Hase zu seiner Angetrauten zurück und erzählte ihr von den fehlenden Tassen im Schrank und diese murmelte: "das kann nur der Fuchs gewesen sein" und fügte dem noch hinzu "der mit dem Igel über die Wiesen, nun ja, mehr oder weniger sich dahin stehlen würde" und dass er jetzt gefälligst schlafen solle, bevor der Nachwuchs noch aufwachen würde.
Aber der Hase fand keinen Schlaf, hüpfte die folgenden Tage und Nächte auf der Suche nach den fehlenden Tassen um dem Bauernhof herum, suchte, fragte und verfolgte alle möglichen wie unmöglichen Spuren und schlie
ßlich machte der Spruch "der Hase hat nicht mehr alle Tassen im Schrank" die Runde und der Hase bejahte dies auch immer sofort.
Die Angetraute schimpfte mit dem Hasen, er sollte diese absurde Suche doch gefälligst bleiben lassen und sich um sie und seine Familie kümmern und sich nicht zur Witzfigur machen.
Doch der Hase suchte unermüdlich weiter und seine Angetraute suchte Trost in den samtenen Pfoten eines Anderen, aber das war dem Hasen in jenem Moment egal; die Hühner gackerten, die Kühe muhten und die Ameisen krabbelten über ihn, seine seltsame Suche und sein noch seltsameres Verhalten.
Als der Hase schon beinahe resignieren wollte, traff dieser auf einer entlegenen Wiese den Fuchs und den Igel und stellte den Fuchs sogleich zur Rede und dieser antwortete mit einem verlegenen "Könnte schon so gewesen sein" und bot dem Hasen als Wiedergutmachung (auch wenn er keine Schuld eingestand) seine Hilfe an.
Der Igel mischte sich ein und sagte er habe erst vor kurzem im Wald einige "fliegende Untertassen" gesehen, jene könnten doch als Ersatz dienen und fügte dem noch hinzu: "Scherben habe es auch keine gegeben".
"Vielleicht sind die Tassen aus dem Schrank weggeflogen" philosophierte der Fuchs und mit diesen Worten machten sich der Fuchs und der Hase auf die Suche nach diesen "fliegenden Untertassen".
Der Igel entschuldigte sich, dass er unabkömmlich sei, da er wiedereinmal dringenst seine Tante aufsuchen müsse.
So suchten die Beiden im Wald und stie
ßen schon bald auf den mürrischen Braunbären und fragten diesen nach den "fliegenden Untertassen".
Der Braun
bär blickte sie skeptisch an und brummte ein "Sind die Tassen nicht alle im Schrank?", was der Hase verneinte und da deutete der Braunbär mit einer Pfote zu einer entfernten Lichtung und brummte "Ihr habt zwar nicht alle Tassen im Schrank, aber vielleicht findet ihr dort drüben eure Tassen"
Die Beiden bedankten sich und machten sich auf den Weg zu dieser Lichtung und als sie dort angekommen waren, standen sie vor einem riesigen Müllberg und nach kurzer Suche fand der Hase auch einige
(wenn auch nicht fliegende) Tassen.
So suchte sich der Hase einige sch
öne Tassen aus, steckte sie unter seine Pfoten und kehrte mit dem Fuchs zum Bauernhof zurück, wobei kurz vor diesem sich der Fuchs mit den Worten "er sei sich leider mit der Henne Hanna in die Haare gekommen und es sei wohl besser er bliebe eine bestimmte Zeit fern vom Bauernhof" verabschiedete und sogleich in den Wald entschwand.
Der Hase zuckte mit seinen Schultern und eilte sogleich zu seinem Schrank, ordnete die Tassen ein und hüpfte dann freudestrahlend über den Hof und die anderen Tiere, neugierig geworden, fragten nach dem Grunde seiner guten Laune und er antwortete stolz: "ich habe jetzt wieder alle Tassen in meinem Schrank" und alle lachten und freuten sich mit ihm.
Seine Angetraute vom L
ärm angezogen, kam auf ihn hinzu und beide blickten sich tief und lange in die Augen, verzogen sich dann an einen ungestörten Platz, versöhnten sich und liebten sich dann ein Hasenleben lang und hatten, wie das bei Hasen nunmal so war, viele Kinder.

domenica, settembre 09, 2007

Aphorismen:

....weil ein Nagel fehlte ging das Königreich verloren....


Die Medien zensurieren die Wirklichkeit.

So kalt wie es zwischen 2 Menschen werden kann,
solch einen kalten Ort gibt es niergendwo.

Hilf dir selbst, dann hilft dir immer noch niemand.

Wenn man bedenkt, was den Menschen in all ihrer Dummheit so einfällt, könnte sie man fast schon wieder als intelligent bezeichnen.

Die L
ügen sind die verlorenen Erinnerungen der Zukunft.

Man bedingt sich gegenseitig bedingungslos; also man liebt sich nicht.


Die Illusion hat die Angewohnheit sehr schnell zu einer Dellusion zu werden.

Man sucht immer das, was man gerade nicht sucht und findet dann genau dass, was man nicht finden wollte.


Eine unbedeutende Kleinigkeit im Alltag beschert mehr Glück und Freude, als jeder Versuch eine Tiefe in all der gespielten, tragischen und absurden Oberfläche zu finden.

Müssen ist kein Zwang und Können ist nicht Freiheit.

Nur Idealisten glauben an das Gute im Menschen, der Rest beschäftigt sich mit der bösen Seite.

Der Körper ist der Tempel und Gott ist gerade umgezogen.

Den Unterschied zwischen einem Vorurteil und einem Urteil haben die meisten Menschen wohl noch nicht verstanden.

Dankbarkeit: Helfe einem Menschen aus einer mi
ßlichen Lage und wenn das Glück auf deiner Seite ist, bekommt man als Dank dafür einen Kopfschuss.

Die Gewissenlosen haben meistens ein gutes Gewissen.

Trauer ist selten ehrlich.

Propaganda ist ein zweischneidiges Schwert. Man sollte sehr vorsichtig damit umgehen, denn ansonsten könnte es passieren, dass man sich tief in das eigene Fleisch schneidet.


Alternative Ideen haben die Angewohnheit sich sehr schnell in extreme Ideen zu verwandeln.


....Im Königreich fehlte ein Nagel....also töteten die Truppen des König 200.000 Menschen....danach hatte man zwar immer noch keinen Nagel, aber es fragte auch niemand mehr danach....

sabato, settembre 08, 2007

Sometimes
a little nothing,
a whatever,
a lonly women,
a closed door,
a nothing.

Sometimes
a dream about,
somthing,
evrything,
sometimes
neverminds.

Sometimes
a different point of view,
a hungry soul,
a lost heart,
a too much,
a never ever,
forever.

Sometimes
a war, yesterday,
a peace, today,
a tomorrow,
a drunken passenger,
a angry girl,
a together.

venerdì, settembre 07, 2007

Soeben habe ich bei meinen Recherchen für und über das "Nichts" einen genialen Künstler entdeckt: John Held Jr. (1889-1958)

Die depressive Viertelstunde

ist schon klar, ich bin der Verrückte, der Psychopath, der Kranke, der Depressive, der Neurotiker, der Trottel, der Abschaum, der Dreck,

ist schon klar, die anderen haben das Recht, die Gerechtigkeit, die Weisheit, die Wahrheit, die richtige Seite auf ihrer Seite, haben das Gute, das Schöne, das Beschützenswerte bei und in ihnen

ist schon klar, ich gehöre bestraft, eingesperrt, kastriert, hingerichtet, massakriert, totgeschlagen, eingewiesen, ermordet, abgeschnitten und entschuldigung, dass ich mir angema
ßt habe, irgendjemanden oder noch schlimmer irgendeiner frau mit meiner bloßen Anwesenheit gestört zu haben oder irgendeine Belästigung für irgendjemand oder noch schlimmer irgendeiner frau gewesen zu sein oder zu sein

ist schon klar, die Anderen sind Engel, lieblich, beschützenswert, nett, frei von jedlicher Schuld, mit und in ihnen, die und der und das alles und so weiter

ist schon klar, die Gerechtigkeit muss ihren Lauf nehmen, die Tugend bewahrt, die Jugend beschützt, die Schönheit getrieben und das Vorrecht und eigentlich das einzige Recht des Stärkeren, Mächtigeren, Schöneren bewahrt werden,

ist schon klar, ich bin der Spinner, der Verlierer, der Lügner, der Zweifler, der Untote, der was und wie und was immer auch man und frau einen bezeichnen m
öchte, könnte und würde

ist schon klar, ich melde mich dann von der Realit
ät mal ab, warte ungeduldig auf mein Verhängniss und ich möchte dem anfügen, dass ich all diese Heiligen und Jungfrauen, Moralaposteln und männlichen und vor allem weiblichen Götter nicht in ihrem göttlichem Tun stören wollte

ist schon klar, ich bin der Arme, die Hure, die Schwuchtel, der Wertlose, die Nutte, der Ungepflegte, der Debile, der St
örenfried, der Perverse, der Unglückliche, der oder die oder das und ich verbeuge mich vor den moralischen, ethischen Urteilen der herrschenden Kaste der Allwissenden, den gütigen Herren und Frauen über Leben und Tod, Liebe und Hass, ich; der Dumme, der Anmassende und entschuldigung und entschuldigung und entschuldigung

ist schon klar, alles ist ordentlich, sauber und gem
äß den Gesetzen der Menschheit verlaufen, diese sind zwar komplett unmenschlich, aber es handelt sich ja nur um mich und nicht um etwas, dass schöne Beine oder eine fette Brieftasche hat, dass verstehe ich zumindest, auch wenn ich ansonsten nichts verstehe; ich bin es nur, der Fehler, der Böse, der Warme, der Absurde, der Kalte, der Abfall, der Lustlose und ich gehöre aus dem Weg geräumt, wegradiert, lebendig begraben, aufgehängt,

nun ja, ist schon klar, nun ja, nun ja, nun ja

ist schon klar

giovedì, settembre 06, 2007

Janusz Korczak (1878-1942)



Über sie hinweg,
ein K
önig
dem Tode entgegenschritt
und sie blickten hinauf und hinunter;
die Steine, die Bäume,
die Mauern;
blickten verloren und traurig;
erstarrten;
die Steine, die Bäume,
die Mauern.

Sie zählten die Kinder,
die verstummten, unerzählten Gesichter,
zählten die Soldaten,
ihre Gewehre, Aufträge und Befehle;
fühlten Unvollendetes, Unerfülltes,
Ungelebtes;
erstarrten;
die Steine, die Bäume,
die Mauern.

Bis zum Ende in dem Tode,
Hand in Hand mit seinen Kindern
Bis zum Ende aller Zeiten
Janusz Korczak: K
önig aller Kinder

Zwischen dem Stacheldraht,
den Gassen, den Ecken hindurch
begleiteten die Kinder, den K
önig;
die Steine, die Bäume,
die Mauern;
spürten Verzweiflung, Not;
Routine, Pflichterfüllung;
sie warteten
in jeder Zeitlosigkeit,
keiner Zerissenheit;
erstarrten;
die Steine, die Bäume,
die Mauern.

Sie weinten
um jeden Tropfen Mensch,
und die Bäume bäumten,
die Steine versteinerten,
die Mauern mauerten;
sie weinten
um jede Träne Mensch;
erstarrten;
die Steine, die Bäume,
die Mauern.

Bis zum Ende in dem Tode
Hand in Hand mit seinen Kindern
Bis zum Ende aller Zeiten
Janusz Korczak: K
önig aller Kinder

mercoledì, settembre 05, 2007

Nachtrag zum Posting vom 12.06.07 (nun ja, nun ja, nun ja)

spontanes II:
Wenn die Menschen bemerken, dass man bei dem gegenüber nicht mehr (psychisch) hineintreten sollte, nicht mehr über einen spotten, einen auslachen sollte, dann wenn sie bemerken, dass sie es übertrieben haben, dass es vielleicht eine Antwort, eine Reaktion auf ihr Tun, ihr Handeln, ihrem debilen Gerede geben könnte, dann ändern sie ihre Meinung, ihr Verhalten, ihre Art und Weise gegenüber dem Nächsten, kurz gesagt, sie haben nicht plötzlich Respekt und Achtung vor jemanden, welchen sie gestern noch ausgelacht haben, sie haben Angst und wissen es meist selbst nicht....Denken ist eine Charakterstärke welche nur die wenigsten besitzen und noch weniger benutzen....
Man versucht es wieder gut zu machen, es schlechter zu machen, alles in Ordnung zu bringen, den Kontakt abzubrechen, abstreiten, Ausflüchte suchen, man versucht sein eigenes Handeln sich selbst zu erklären, man versucht damit klar zu kommen was man gemacht hat und meistens ist man einfach zu dumm um sein eigenes Handeln überhaupt reflektieren zu können; es gibt also die vielfältigsten Reaktionen darauf, wie man mit einer plötzlichen, schrittweisen Umwandlung, Veränderung des Verhältnisses, der Bedingungen gegenüber einem anderen Menschen, von welchem man wohl natürlicherweise immer schon alles besser gewusst hat, als dieser selbst, von welchem man sich nicht eingestehen möchte (wer gesteht schon einen Fehler ein, wenn man nicht muss), dass man sich vielleicht in der Einschätzung desselben getäuscht hat....Einsicht ist so selten, dass man diese vielleicht den meisten Menschen in Aussicht stellen sollte....
Das Grundproblem bei diesem zwischenmenschlichen Prozess ist die Dummheit und jene hat nichts mit dem akademischen Grad oder einem fehlenden Volksschulabschlu
ß zu tun, ob einer das beruflich ist oder jenes in der Freizeit; es hat mit der Würde und dem Respekt zu tun, auch gegenüber jenen, die anscheinend nichts sind, nichts tun; es hat mit der Achtung auch gegenüber jenen zu tun die anders sind, die arm sind, die was auch immer sie sind.....alles ist wie es scheint, nichts ist wie es ist; nichts ist wie es scheint, alles ist wie es ist....
Diese Dummheit, dieses Problem ist zu glauben, dass man bei dem Nächsten seinen Dreck abladen kann, dass man aufgrund der eingeschätzten Lage sich austoben kann und meist vor lauter Dummheit sich genau die falsche Person dafür aussucht....man reduziert sich also auf jenes, welche die gesellschaftlichen Eckdaten besagen; Erfolg, Karriere, Geld, sozialer Status, die persönliche
Überlegenheit und reduziert den Nächsten, reduziert und reduziert und reduziert doch eigentlich nur sich Selbst.
Der
Überlegenheitskomplex ist eine Reduktion des eigenen Dasein in der Beziehung zu einem Nächsten in dessen Fuktionalität, dem Nutzen, der Ergiebigkeit, der Sinne, der Boshaftigkeit, eigentlich einer kompletten Oberflächlichkeit....eigentlich ist der Überlegenheitskomplex nur das Ausleben eines jeden Menschen innewohnende Unmenschlichkeit....so lange, bis man mit dem eigenen Maß an Unmenschlichkeit konfrontiert wird, dann erkennt und lernt vielleicht....vielleicht braucht es keine Wurzelbehandlung, vielleicht braucht es einen Hammer!
Ein Bier
und über das immer
gleiche reden,
was gestern,
was man heute noch,
mit wem
und mit wem nicht,
was hätte sein sollen,
was nicht
und die immer gleichen
Gesichter erblicken,
sich einander ähnlicher werden,
sich anpassen,
gemütlich
alles geschehen lassen
und
hin und wieder
gegen alles und nichts
revoltieren
und noch ein Bier.

Ein Bier,
weiterkämpfen,
die nächste Front
öffnet die Türen
und zwischen den Gläsern
eine Kellnerin erblicken
und dann gleich noch eine,
schöner wird es nicht mehr
und schon wieder zu lustig,
zu wütend,
zu was auch immer,
lallend, torkelnd, fallend
und wenn nichts geschieht,
was auch immer geschieht,
freundlich,
nicht so freundlich,
böse, weniger böse,
unterhaltsam,
neue Bekanntschaften,
alte Beziehungen
und noch ein Bier.

Bestellen, abbestellen,
vorstellen, ausstellen,
schauspielern,
die Bühne, die Theke,
die Hinterhältigkeit,
die offenen Arme,
das
Überfällige,
das Notwendige,
das Zärtliche, Gro
ße, Schöne,
das Niedrige, das Leere
und noch ein Bier.

lunedì, settembre 03, 2007

Nachsatz zum vorangegangenen Posting:

....was ich mir nicht verdient habe....

....man kann vieles tun....

Zwei Frauen welchen ich Anfang Juli 2006 in Italien begegnet bin; die beiden erblicken mich und die eine sagt zu der anderen:

"quello non ha i maroni"

Man kann vieles tun, aber nicht einem Menschen dutzende Male sagen (nie von Zivilisten) wie gut und wie lieb dieser andere Mensch ist, denn dieser Mensch ist nicht gut und ist nicht lieb und ob es ein "Mensch" ist bezweifle ich auch, denn ein "Mensch" tut so etwas nicht, nur Monstren tun so etwas....

Als ich mit einem Bekannten im Frühjahr dieses Jahres darrüber gesprochen habe, sagte er mir, dass er noch nie von solch einem grausamen "Menschen" gehört habe...
Was man alles werden könnte....

(ein Gedicht gegen den Abgeordneten K.Z.)


Man kann vieles tun,
man kann ein Politiker werden
und den Wahlauftrag des Volkes
mit der Anzahl
an gefickten Blondinnen verwechseln,
man kann ein Provinz-Polizist werden,
drohen, spotten, einschüchtern
und glauben ein Guter zu sein
und man kann auch ein Künstler werden,
ein Pinselstrich für das Establishment
und dabei seine Seele dreimal verkaufen.

Man kann vieles tun,
man kann ein Neandertaler werden,
dann hat man Ansehen und Respekt
und alle anderen schlägt man tot,
man kann ein Playboy werden,
jeden Tag eine Andere
und eine jede wie Dreck behandeln,
dann lieben sie einen wohl doppelt so sehr
und man kann auch ein Alternativer werden
und eigentlich ein richtiger Nazi sein.

Man kann vieles tun,
man kann eine Schlampe werden
und eine Existenz nach der anderen ruinieren,
mit allen anderen die applaudieren,
man kann ein Soldat werden,
sich moralisch überlegen fühlen
und wenn es ernst wird
Kinder und Frauen ermorden,
man kann auch ein Umweltschützer werden,
Emissionswerte prüfen, Ozonlöcher studieren
und zugleich mit dem Hubschrauber herumfliegen.

Man kann vieles tun,
man kann ein Sportler werden,
öffentlich gegen Drogen kämpfen
und sich nebenbei totspritzen lassen,
man kann ein Prominenter werden,
für die gute Sache kämpfen
und zugleich das Kindermädchen schlagen,
man kann auch ein Berater werden,
dass ist schlecht und das müsste verbessert werden
und am Ende alles in Scherben hinterlassen.

domenica, settembre 02, 2007

(geschrieben im August 2005)

den anderen eine grube graben


die menschen graben
den gesamten tag,
graben und graben und graben,
damit andere menschen hineinfallen
in die gruben,
die sie gegraben haben

vielleicht ist ihnen fad, vielleicht bleibt ihnen sonst nichts

und so graben sie und graben,
graben in ihren gruben den gesamten tag,
der ist jenes und dieser ist jenes,
denn das graben macht noch spaß,
dieser ist jenes und jener ist dieses,
immer das gleiche und immer wieder,
in den gruben wird gegraben von morgens bis abends

aber vielleicht oder doch wohl sicher
ist es anderswo um nichts besser,
am besten ist wohl
man nimmt sich eine schaufel und gräbt mit,
gräbt und gräbt im dreck der anderen menschen,
wälzt den dreck herum,
gräbt tiefer und tiefer und tiefer
und was man nur alles findet,
bei den anderen menschen, weitergraben

dieser ist jenes und jener ist dieses

vielleicht ist ihnen fad, vielleicht bleibt ihnen sonst nichts

und das man beim graben auch fällt,
das stört niemanden,
es wird gegraben und gegraben,
denn sie haben die anderen durchblickt,
mit den schaufeln haben sie sich
zur totalen erkenntnis des anderen
hindurchgegraben,
denn sie haben sich beim und durch das graben
selber begraben

vielleicht sollte man doch noch aufhören zu graben,
so lange man noch nach oben kommt,
so lange man noch nicht so tief gesunken ist,
aber es wird weiter gegraben,
heute und morgen, gestern und graben und graben, weiter graben

vielleicht ist ihnen fad, vielleicht bleibt ihnen sonst nichts

denn dieser ist jener und jener ist dieses

nur nicht in die eigene grube hinunter blicken,
nur nicht nachlassen, weiter graben
nur nicht in die eigene grube fallen,
graben und graben
und am ende sich selber begraben

sabato, settembre 01, 2007

2 Anekdoten:

Die Geschichte von Kafkas Puppe:
Der todkranke Dichter Franz Kafka begegnete in einem Park einem weinenden Mädchen, welche ihre Puppe verloren hatte.
Kafka sagte ihr, dass die Puppe nur verreist sei, aber das Mädchen glaubte ihm nicht.
Also sagte Kafka ihr, dass die Puppe ihm einen Brief geschickt hätte
, welcher sich bei ihm in der Wohnung befinde.
Kafka eilte in seine Wohnung zurück, schrieb diesen Brief und übergab diesen am nächsten Tag dem M
ädchen.
In den darauffolgenden drei Wochen schrieb Kafka jeden Tag einen Brief, in welchen die Puppe von ihren Abenteuern und Erlebnissen in der Ferne berichtete und am Ende dieser drei Wochen verliebte sich die Puppe, heiratete und schrieb dem M
ädchen, dass sie in der Ferne verbleiben würde.
(überliefert von Dora Diamant)


Die Geschichte von Stalin und dem Pferd:
Anfang der 30-er Jahre besuchte Stalin mit einem Parteigenossen (ich glaube Molotov) ein sibirisches Dorf und sie wurden
dort Augenzeugen wie ein Mann mit seinem Pferd vom reißenden Fluss abgetrieben wurde.
Die Bewohner des Dorfes eilten zum Flussufer und versuchten mit vollem Einsatz und vereinten Kr
äften das Pferd zu retten, welches ihnen dann auch gelang.
Um den Mann kümmerte sich niemand, er ertrank.
Nachdem das Pferd gerettet war, fragte Stalin die Bewohner des Dorfes warum sie denn das Pferd und nicht den Mann gerettet haben und diese antworteten
:
"Einen Menschen können wir immer produzieren, aber produziere einmal ein Pferd."
Stalin soll davon sehr beeindruckt gewesen sein.
(aus einer Stalin-Biographie)

venerdì, agosto 31, 2007

tempting

in memory of Theresa Duncan and Jeremy Blake
(http://theresalduncan.typepad.com/)



"Truly, Madly, Deeply"

They are waves,
crashing on the beach,
they are dreams
leaving the apartment,
they are pieces
belonging together,
they are tragic lovers,
they are for the dark.

They were electronics fatalities,
colorful artists,
they were soft and wordy
seas out there,
they were edges
belonging together,
they were tragic lovers,
they were for the dark.

giovedì, agosto 30, 2007

Inspiriert vom Artikel "Auf dem Kriegspfad gegen das Öl"
(http://www.zeit.de/2007/30/Indianer)

Die Holzfäller (z.ü.)

Die Früchte, die Arten, die Stämme verblühen,
verbluten die Urwälder, die Bäume, die
Äste, die Blätter,
schreit und schreien das Wasser, die Flüsse, die Seen und Fische
und im
Öl ertrinkt derweil die Mutter Natur.

Die Erdölfelder, die Konzessionen, die Schneisen erblühen,
gedeiht die
Einschüchterung, die Bestechung und Repression,
wachsen ins Bodenlose die Aktienkurse, die Spekulationsblasen und der Betrug
und im
Öl ersäuft derweil die Mutter Natur.

Die Ursprünge, Traditionen, die Kulturen verschwinden,
sterben die Regenbogen-Tukane, die Dreifinger-Faultiere
und die Kaimane,
es wird gerodet,
kontaminiert, gebohrt und vergiftet
und im
Öl versinkt derweil die Mutter Natur.

mercoledì, agosto 29, 2007

(Ohne Titel) (nicht so gut gelungen, zu überarbeiten)

Alexander Langer gewidmet




Hotels, Pensionen, Engstirnigkeit
und dieser Brückenbauer,
Deserteur an der ethnischen Front,
der sich für die Verständigung der Volksgruppen
eingesetzt hatte,
die niemand wollte;
denn genau; Vielfalt bringt kein Geld;
denn genau; Toleranz bringt kein Geld;
denn genau; Integration bringt kein Geld.

Skigebiete, Golfplätze, Umweltzerstörung
und dieser Grenzgänger,
Verräter der ethnischen Apartheid
und die bösen Zungen,
es gibt ihrer im Lande ja genug,
die über ihn wüteten:
das Getratsche der Weiber;
Kultur ist Geld;
die Stammtischhoheit der Despoten;
Macht ist Geld;
die Vorurteile der Alteingesessenen;
Geld ist Geld.

Einparteiensystem, Umfahrungsstra
ßen, Machtkartelle
und dieser Kämpfer
gegen die ländliche Isoliertheit, die Seichtheit
und für das friedliche Zusammenleben,
dem vermitteln, dem verbinden,
dass viele wollten, wollen
au
ßer jenen, die entscheiden;
au
ßer jenen, die dafür sorgen, dass alles so bleibt,
au
ßer jenen, die das Wort führen.

Loipen, Undemokraten, Ausverkauf
und dieser Mauerspringer,
über die Zeitung, die Partei,
den Oligarchen des Hinterwäldlertum,
diesen Maurermeistern
und ihrem Lebensmotto hinweg:
Für uns und das Geld!
Für uns und das Geld!
Für uns und das Geld!

martedì, agosto 28, 2007

Tristesse



edward hopper "nighthawks"


1.
Verlorene Momente in gelöschten Blicken,
zitternde Erwartungen der Dunkelheit verblühend,
fertig gemachte Beginne, die im Nichts enden,
lange Stra
ßen mit knappem Ende,
die in das falsche Leben abgebogen sind;
erkaltetes Dasein in traurigen Körpern.

Der Boshaftigkeit grausamer Schatten
über den Frohsinn sich legend,
umfallende Armut
zur Bitterkeit gekrönt,
frageloses Verbleiben
in unverstandenen Zeiten,
sprachlose Zeichen
in Niedergeschlagenheit gekleidet,
frierende Gedanken, den Gefühlen gefangen.

2.
Unbemerkte Untergänge,
niedrige Triebe,
nie zueinander gefunden,
von einem Ende,
verzweifelt,
ungerechte Schritte,
Leid,
ungerade
Überlegenheit.

Freundliche Gesichter,
versteckte Grausamkeit,
erbrechendes Fleisch,
unnütze, überflüssige Gründe
und die Härte der Formen.

lunedì, agosto 27, 2007

Der schwarze Dienstag

Wohlstand, Ruhe, Idylle, Umsätze, Partys, Empfänge, Rekorde, Vielfalt, Angebote, Hochzeiten, Frieden; Leben; erfülltes, glückliches, schönes, geliebtes.

Sonnenstrahlen, Innenstadt, Baustellen, Häuserschluchten, Bürotürme, U-Bahnstationen, Taxikolonnen, Aufzüge, Stress, Verspätungen, Gedränge; Blicke; unerwartetes, plötzliches, zitterndes, lebloses.

Transaktionen, Umbuchungen, Umleitungen, Vorbereitungen, Starterlaubnis, Flugverkehr, Routineeinsätze,
Frühstückzeit, Konferenzen, Einsatzkräfte, Notrufe; Geräusche; trennendes, zerbrechendes, zerstörtes, tödliches.

Eingangslobby, Stockwerke, Stiegenhäuser, Rauchmelder, Sirenengeheul, Absperrungen, Evakuierungsma
ßnahmen, Gebete, Sauerstoffflaschen, Kerosin, Hilferufe; Gefühle; entsetztes, betretenes, brennendes, verlorenes.

Eingeschlossene, Panik, Glassplitter, Papierfetzen, Gepäckstücke,
Triebwerke, Springer, Trümmer, Schock, Staubwolken, Feuerherde; Gedanken; fassungsloses, beispielloses, hilfloses, begrabenes.

Schichtwechsel, Passagierlisten, Vergeltung, Zusammenhänge, Versäumnisse, Vermisstenlisten, Solidaritätsbekundungen, Sondersendungen, Begr
äbnisse, Trauer, Krieg; Leben; verdunkeltes, geleertes, verschlungenes, sterbendes....

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109,110,111,112,113,114,115,116,117,118,119