von Pablo Picasso
Im Bunker 99




--¿Qué vendes, oh joven turbia
con los senos al aire?
--Vendo, señor, el agua
de los mares.
--¿Qué llevas, oh negro joven,
mezclado con tu sangre?
--Llevo, señor, el agua
de los mares.
--¿Esas lágrimas solobres
de dónde vienen, madre?
--Lloro, señor, el agua
de los mares.
--Corazón y esta amargura
seria, ?de dónde nace?
--¡Amarga mucho el agua
de los mares!
El mar
sonríe a lo lejos.
Dientes de espuma,
labios de cielo.
Das Meer
lächelt in der Ferne.
Zähne aus Schaum,
Lippen aus Himmel.
Was verkaufst du, wirres Mädchen,
mit den Brüsten im Wind?
Ich verkaufe, mein Herr, das Wasser
der Meere.
Was bringst du, schwarzer Freund,
in deinem jungen Blut?
Ich bringe, mein Herr, das Wasser
der Meere.
Diese salzigen Tränen,
Mutter, woher kommen sie?
Ich weine, mein Herr, das Wasser
der Meere.
Mein Herz, diese ernste
Bitternis, woher rührt sie?
Es verbittert sehr, das Wasser
der Meere!
Das Meer
lächelt in der Ferne.
Zähne aus Schaum,
Lippen aus Himmel.
Man bedingt sich gegenseitig bedingungslos; also man liebt sich nicht.
Man sucht immer das, was man gerade nicht sucht und findet dann genau dass, was man nicht finden wollte.
Propaganda ist ein zweischneidiges Schwert. Man sollte sehr vorsichtig damit umgehen, denn ansonsten könnte es passieren, dass man sich tief in das eigene Fleisch schneidet.
den anderen eine grube graben
die menschen graben
den gesamten tag,
graben und graben und graben,
damit andere menschen hineinfallen
in die gruben,
die sie gegraben haben
vielleicht ist ihnen fad, vielleicht bleibt ihnen sonst nichts
und so graben sie und graben,
graben in ihren gruben den gesamten tag,
der ist jenes und dieser ist jenes,
denn das graben macht noch spaß,
dieser ist jenes und jener ist dieses,
immer das gleiche und immer wieder,
in den gruben wird gegraben von morgens bis abends
aber vielleicht oder doch wohl sicher
ist es anderswo um nichts besser,
am besten ist wohl
man nimmt sich eine schaufel und gräbt mit,
gräbt und gräbt im dreck der anderen menschen,
wälzt den dreck herum,
gräbt tiefer und tiefer und tiefer
und was man nur alles findet,
bei den anderen menschen, weitergraben
dieser ist jenes und jener ist dieses
vielleicht ist ihnen fad, vielleicht bleibt ihnen sonst nichts
und das man beim graben auch fällt,
das stört niemanden,
es wird gegraben und gegraben,
denn sie haben die anderen durchblickt,
mit den schaufeln haben sie sich
zur totalen erkenntnis des anderen hindurchgegraben,
denn sie haben sich beim und durch das graben
selber begraben
vielleicht sollte man doch noch aufhören zu graben,
so lange man noch nach oben kommt,
so lange man noch nicht so tief gesunken ist,
aber es wird weiter gegraben,
heute und morgen, gestern und graben und graben, weiter graben
vielleicht ist ihnen fad, vielleicht bleibt ihnen sonst nichts
denn dieser ist jener und jener ist dieses
nur nicht in die eigene grube hinunter blicken,
nur nicht nachlassen, weiter graben
nur nicht in die eigene grube fallen,
graben und graben
und am ende sich selber begraben


