....die stalinistische Methode....
Die gängige provinzielle Praxis, also diese stalinistische Methode, das Menschlich-Allerniedrigste zu belohnen, zu befördern, auszuzeichnen, wie im Falle des verrückten ProvinzNaziHausArztes geschehen, zeigt nicht nur auf, wie sehr das provinzielle Establishment ihrem neoliberalen Machtrausch zugetan ist, wie sehr diese als gottlose Menschen ihrer einzigen heilige Götze, dem Geld, verfallen sind....denn dieses Verhalten dieser an Feigheit kaum zu überbietenden niederträchtigen Bande, dieses kriminellen Kartell bestehend aus dem Faschistenfreund (eigentlich schon gar kein Bürgermeister mehr, denn nur noch der Faschistenmeister einiger Kaufleute und Gastronomen und nichts mehr....), dem ProvinzNaziHausArzt, dem Tourismusvisionär und dem Chefheuchler mit all ihren devoten Kriechern, Zuträgern, Kollegen und Appartschnik (und nur eine russische Historikerweisheit dazu....nicht der Führer trägt das System, das System trägt den Führer)....
Dieses Verhalten, diese Vorgehensweise, dieses stalinstische Art benötigt keine Wörter, keine Kommentare, kein Statment, denn spricht für sich selbst und die Art und Weise wie somit die Macht in der Provinz ausgeübt wird....nämlich in einer willkürlichen, abscheulichen, jeden Menschen eigentlich anwiedernden, dummen, arroganten, herabblickenden Weise, welche im Moment, heute, in diesem Augenblick dem Provinzestablishment nüzt, ihnen ihre Macht vor Augen führt, ihren Gott-gleichen Status, ihr sich für "Auserwählt-Halten"; ihre Art und Weise über alles Sensible, Schöpferische, Schöne und Künstlerische mit einer an Rohheit und Dumpfheit kaum zu überbietenden Dampfwalze darüber zu fahren....diese Vorgangsweise, welche bei all den Idioten und Idiotinnen auf solch große Begeisterung trifft, durch all diesen so großen, stolzen und vor allem reichen Mannsbildern, welche vor allem durch ihre Brutalität und Rücksichtslosigkeit glänzen und ansonsten nur Grausam....
....aber....
Die Geschichte der Menschheit (welche anscheinend an jener der Provinz seit 300 Jahren spurlos vorbeigezogen ist) hat gezeigt, dass nicht das Rohe, das Brutale, die wirtschaftliche und staatliche Willkür, das Dumpfe, das Abgestumpfte, das Schlampenhafte, das Niederträchtige, die Götze Geld, dass die stalinistische Methode am Ende triumphiert, denn das Intelligente, das Gewiefte, das Überlegte, das Nachhaltige,
die Freiheit,
die Liebe,
die Poesie
Und wie ich so mitverfolgen muss, wie der italienische Pöbel gegen mich tobt, da frage ich mich dann als Mensch, ob nicht die Provinzler den gleichen Fehler begehen wie die Wiener, welche auch geglaubt haben, bis zum letzten Tag meines Aufenthalt, meines Verweilens in Wien, die Situation unter Kontrolle zu haben....wo diese doch nur noch die Kontrolle über ihre rechte Hand gehabt hatten (wobei ich mir bei letzterem auch nicht mehr sicher bin) und blind glaubten alles zu sehen und taub glaubten alles zu hören und stumm alles niederplapperten....
....in jeder Beziehung, von jeder Betrachtungsweise, von jedem intelligenten Standpunkt aus eine vernichtende Niederlage in allen Interpretationsmöglichkeiten.
Denn nicht alle Menschen passen in die Denkmuster dieses provinziellen Establishment, des globalen Establishment....nicht jeder Mensch ist mit dem neoliberalen Rausch zu kaufen....also mit Geld, Luxus und Nutten....nicht alle Menschen sind Feiglinge, nicht alle Menschen sind letztklassiger Pöbel....
Ich denke angesichts solcher Tatsachen, solcher Geschehnisse zum einen daran, dass mich zu provozieren, mich zu zerstören, mich zu ruinieren, diesen armseligen "cretino"; diesen schwachen, wehrlosen, friedlichen Menschen; dass all diese Vorhaben, welche von so vielen Menschen, so unendlich vielen Menschen gegen mich in den vergangenen Jahren versucht wurden, dass all diese nicht nur gescheitert dabei sind, denn diese sich dabei auch selbst ruiniert, sich selbst zerstört dabei haben (kurz nachdem diese herausgefunden hatten, dass ich stark und nicht schwach, dass ich tapfer und nicht feige, dass ich kämpferisch und nicht feige, dass ich also all dies bin, was diese zweifelsohne nicht sind)
Und zum anderen denke ich mir, was sich wohl die folgenden Generationen denken werden, was werden diese über diese provinziellen Verantwortlichen denken, welche heute strahlend dastehen, aber in der Geschichte, in der Geschichte der Menschheit das härteste Urteil zu erwarten haben (obwohl, der italienische Poebel hat kein geschichtliches Urteil zu erwarten, denn diese sind ja zu dumm, zu einfältig, zu verblödet, um überhaupt irgendetwas irgendwie irgendwo irgendwarum und überhaupt)
Die Geschichte wird über diese Faschistenfreunde urteilen (übrigens....wo das provinzielle Establishment (also diese so wichtigen und reichen und schönen Menschen) doch so toll über mich gespottet und gelacht hatten (bezüglich der römischen Geschichte)....lacht und spottet nach 50 Postings ("Sempre contro il fascismo") noch irgendeiner....wie groß ist der Image-Verlust....wie groß ist der volkswirtschaftliche Schaden....wie groß ist der menschliche Schaden (wobei ihr ja erschreckenderweise keinen Respekt vor dem Leben und dem Tod habt, denn nur vor eurer Götze....dem Geld)....lacht die Roma....aber ihr lacht trotzdem ihr provinzieller Abschaum)....
Das Urteil der Geschichte der Menschheit wird für euch vernichtend sein (dass kommt davon, wenn man einen Menschen andauernd sträflich unterschätzt und denkt alles mit Nutten, Geld und Luxus lösen zu können, dass jeder Mensch käuflich ist)....
Mich fertig zu machen wird als einziges Resultat die Erkenntnis bringen, dass ihr am Ende fertig sein wird, dass ist keine Vermutung, denn mittlerweile eine historische Wahrheit!
venerdì, settembre 04, 2009

....neue Erkenntnisse....
Gestern war ich von 05:30 bis 20:30 zu Fuß, per Zug, per Bus, per Schiff unterwegs um einen sogenannten Tagesausflug zu unternehmen.
Bei der Hinfahrt kam mir anlässlich des 70. Jahrestages des Beginn des 2. Weltkrieges folgende Frage in den Sinn, wobei ich auch nicht weiß warum:
Nazideutschland griff am 1.September 1939 Polen an und wenige Tage später erklärten Frankreich und England Nazideutschland, aufgrund deren Bündnissvertrages mit Polen, den Krieg.
Eine Kriegserklärung, welche im vom 1.Weltkrieg doch sehr kriegsmüden Frankreich und dem gleichermaßen wenig kriegsbegeisterten England, von einem Tag auf den anderen, alles veränderte.
Am 15/16. September 1939 griffen sowjetische Truppen, aufgrund des sowjetisch-deutschen Nichtangriffspakt Polen an; metzelten gleich den Deutschen die polnische Bevölkerung dahin....so an die 100.000 Offiziere/Soldaten in den ersten Monaten unter sowjetischer Besatzung.
Und die Frage die in mir kreiste, welche aus rein wissenschaftlich historischen Interesse besteht, kreiste darum, warum Frankreich und England, wo diese doch nach dem Angriff Nazideutschlands 15-16 Tage zuvor, den letzteren den Krieg erklärt hatten, wie es sich aus dem Bündnispakt zwischen diesen Ländern ergab; warum dann Frankreich und England nicht der Sowjetunion den Krieg erklärt hatten?
Diese Frage beschäftigte mich, ohne dass es mir gelang eine sinnvolle Antwort darauf zu finden.
Ich ließ es bleiben, betrachtete die Landschaft und dann dachte ich mir, dass man eigentlich in diesem Wertesystem in dem ich lebte, in diesen Denkmustern der Menschen, dass man eigentlich ein Unternehmen sein müsste.
Die eigene menschliche Existenz aufgeben und als Unternehmen weiter existieren, denn als solches konnte man sich nicht nur beinahe jeden Gesetzesverstoß erlauben; von Mord über Betrug; von Steuerhinterziehung bis Erpressung; von Manipulation bis Indoktrination und dafür, für all diese Vergehen gegen die jeweiligen Gesetze des Staates, nicht nur nicht mit keinster Verfolgung, Ahndung, ja keinerlei Strafe, zur Verantwortung zu ziehen, denn gänzlich im Gegenteil, dass jeder der dies anspricht, diese Vergehen, um sein Leben fürchten muss.
Oder z.B. die Tatsache, dass man als Unternehmen jahrzehntelang keine Steuern bezahlt (wie z.B. Daimler), massive Subentionen des Staates kassiert und wenn jemand diese gängige Praxis kritisiert, dann droht das Unternehmen mit dem Auswandern....
Entweder ihr gebt mir alles was ich möchte oder ich wandere aus....die Unternehmenspilosophie....
Dazu hätte man als Unternehmen auch noch die wankelmütigsten Politiker allesamt auf seiner Seite, die öffentliche Meinung würde einem Honig um den Mund schmieren; die schönsten Frauen würden einen anhimmeln, würden alles dafür geben für einen zu arbeiten; man ist überall auf der Welt respektiert und mit etwas Korruption gehört einem gleich ein Großteil der Behördenapparate auch noch.
Man würde den Rythmus vorgeben, zu welchen die Arbeitnehmer, die Politiker, die öffentliche Meinung tanzt und hätte man keine Lust mehr auf einen Mambo, dann eben Tango....
Alle würden zu einem aufblicken, egal wieviele Leichen man im Keller hätte; man könnte tun und lassen was man möchte; man würde von Regierungschef umschwärmt werden; man hätte nur mit kultivierten, "guten" und reichen Menschen zu tun.
Man würde die politischen Agendas mitbestimmen; man könnte Zeitungsverlage kaufen und die öffentliche Meinung beeinflußen; man stände über dem Gesetz, man wäre mehr wert als jeder Mensch; als 100.000 Menschen....
....man wäre evrybody´s darling....
Man müsste für nichts die Verantwortung übernehmen, man müsste für nichts haften; die Gesetze könnte man ändern, wenn einem eines nichts passt, man könnte Lobbying betreiben, so wie etwa die innenpolitische EU-Agenda....
....wenn man doch nur ein Unternehmen wäre....
Nach diesem doch etwas abwegigen Gedanken, verbrachte ich den Rest der Busfahrt im Gespräch mit einem Bekannten und so gelangten wir dann nach Mantova.
Eine norditalienische Stadt in welcher ich noch nie war und zu Fuß machte ich mich mit einem Bekannten auf den Weg durch die Stadt....
Seltsamerweise endeten ich und der Bekannte, da ich und er uns den Palazzo, wohin alle strömten, nicht anblickten, nach einigen Umwegen und einer Cafe-Pause (fast das schönste was man in einer italienischen Stadt tun kann, einen Café in einem Café trinken, das Leben vorbeiplätschern sehen, eine Zeitung lesen, eine Zigarette rauchen, einige schöne Frauen sehen) gelangten ich und er in eine Kathedrale St. Andrea; einer doch sehr schönen, sehr großen, sehr geräumigen Basilica....ich zündete eine Kerze an, spazierte durch die Kathedrale und war leicht beeindruckt....der Bekannte ging getrennt herum und dann entdeckte ich, dass diese Kathedrale aus einem bestimmten Grund errichtet wurde und diese Geschichte, welche ich nicht kannte und ich heute auch im Internet (z.B. Wikipedia) nicht gefunden hatte, war dann doch sensationell....wenn nicht für mich tagesbewegend....
Die Kathedrale (und noch zwei Kirchen in Mantova) waren nämlich nicht aus Spaß oder Langweile erbaut worden, denn aus einem konkreten, präzisen Grund und dieser Grund bestand darin, dass beim Tode Jesus Christus; also seinem Tod am Kreuz in Jerusalem, dass unter diesem Kreuz zu jener Schicksalsstunde der Menschheit ein Soldat Dienst tat, welcher Longinus (italienisch: Longino) hieß; ein Soldat, welcher, als er Jesus Christus am Kreuze aus vielen Wunden bluten sah, seinen Speer nahm und mit diesem das Herz Jesus Christus durchbohrte, also Jesus Christus letzten Endes effektiv tötete....einen Moment später durchfuhr diesen Longinus ein Geistesblitz und er erkannte, dass er es wirklich mit Gottes Sohn zu tun hatte und erstarrte.
Jesus Christus war tot und Longinus legte seinen Speer beiseite und sammelte in einem Behälter das auf den Boden herabgetropfte Blut Jesus Christus und ging dann ab.
Dieser Longinus war ein römischer Soldat und dieser römischer Soldat stammte aus Mantova ....Longinus verließ kurze Zeit später Jerusalem und kehrte mit dem Blut nach Mantova zurück; hatte sich zum frühchristlichen Glauben bekehrt und versuchte nun seine Mitmenschen in Mantova zum frühchristlichen Glauben zu bekehren....diese wurden verfolgt, ermordet, totgefoltert, erschlagen, ausgegrenzt....also das Übliche was die Menschen so machen, wenn sie es mit keiner einfachen Lösung, mit etwas Komplexen, mit etwas zu tun haben, dass diese nicht in ihre Denkmuster einbinden können; dass für diese nicht in ihre Vorstellungs- und Idiotenmuster passt....
....Longinus, der effektive Mörder Jesus Christus wurde dann später von der katholischen Kirche heiliggesprochen....
Und so wie ich das mitbekommen habe wurde diese Kathedrale in Mantova dann auf einigen Tropfen von Jesus Christus Blut erbaut; so wie dann später noch 2 weitere Kirchen in Mantova....
Wegen dem restlichen Blut wurde dann geschlagene 1000 Jahre lang gestritten, mit Myriaden von Toten, mit einem Papst der die Relique (also Jesus Christus Blut) stahl und dabei erwischt wurde; mit Kaiser und Könige, welche ihr Leben dieser Relique widmeten....
Also alles in allem eine Relique, ein Ort, der jahrtausendelang die Geschicke der Menschheit massiv beeinflußt hatte und niemand weiß es anscheinend....
Danach verließen ich und der Bekannte die Kathedrale um ein Restaurant aufzusuchen, um die anderen Mitreisenden zu finden und die italienische Küche....
mercoledì, settembre 02, 2009
....dopo tutti questi complimenti....
So ben che il modo migliore e l´unico che funzioná é di non reagire, ma qualchevolta, anche dopo tutte queste belle parole (tutte al livello piú basso immaginabile), ho pensato di ringraziare tutta questa gente (20 su 1000 italiani, ma sembre purtroppo che ho da fare sempre con quelli 20) scrivendo una seconda versione della poesia "Sono io il pazzo" del 24.08.2007 (Posting)
(d.r.)
Sono io il pazzo
e non voi,
che vi siete specializzati
a trasformare
le giovani, belle donne
in luride puttane;
ma non tutte le donne
sono come le vostre madri.
Godete, godete, Godete!
Vedendo la gente soffrire,
cosi che voi cretini
della sfortuna del prossimo
ne potete approfitarne
ancora di piú!
Sono io il pazzo
e non voi
che serviti i piatti preferiti
all´economia:
pasta corruzione; bistecca all´omicidio
e un paio di gnocche come d´intorno.
Complimenti!
Vi hanno educati bene
i vostri padri;
sapete usare tre parole:
porco, frocio, stronzo;
le avete imparato bene.
Complimenti!
Sono io il pazzo
e non voi
che a giudicare siete i piú veloci
e a pensare i piú lenti;
avete quelle palle
che le troie preferiscono;
avendo il griletto facile
e le cattiverie sempre pronte.
Sputtate, sputtate, Sputtate!
La vostra patria non é l´italia
ma la violenza,
con la puttana dietro l´angolo
che vi ammirá;
la vostra patria non é l´italia
ma l´inferno!
Sono io il pazzo
che penso, scrivo e rifletto
e non voi
che tranne le parolacce,
le minacce e gli insulti
sapete fare ben poco.
Uccidete, uccidete, uccidete!
E siete sempre sorridenti,
c´é sempre qualcuno
sui cui ridere,
e siete sempre sorridenti
c´é sempre qualcuno
da sputanare.
Sputanate, sputanate, sputanate!
Sono io il pazzo
e non voi
che al vostro fianco
potete contare
sull´indifferenza e il menefregismo:
Fregatevene, fregatevene, fregatevene!
Avete buonissimi amici,
per esempio
i superstronzi della provincia;
tutti assieme
per quelli
dell´estrema destra;
pronti alla morte per la morte della democrazia;
i vostri methodi
ve li copiate a vicenda,
piú crudeli e brutali sono
meglio é;
tutti vi ammirano,
vogliono ridursi a degli scemi come voi;
pieno di soldi e vuoti di bontá;
Svuotatevi, svuotatevi, svuotatevi!
MALEDUCATI!
So ben che il modo migliore e l´unico che funzioná é di non reagire, ma qualchevolta, anche dopo tutte queste belle parole (tutte al livello piú basso immaginabile), ho pensato di ringraziare tutta questa gente (20 su 1000 italiani, ma sembre purtroppo che ho da fare sempre con quelli 20) scrivendo una seconda versione della poesia "Sono io il pazzo" del 24.08.2007 (Posting)
(d.r.)
Sono io il pazzo
e non voi,
che vi siete specializzati
a trasformare
le giovani, belle donne
in luride puttane;
ma non tutte le donne
sono come le vostre madri.
Godete, godete, Godete!
Vedendo la gente soffrire,
cosi che voi cretini
della sfortuna del prossimo
ne potete approfitarne
ancora di piú!
Sono io il pazzo
e non voi
che serviti i piatti preferiti
all´economia:
pasta corruzione; bistecca all´omicidio
e un paio di gnocche come d´intorno.
Complimenti!
Vi hanno educati bene
i vostri padri;
sapete usare tre parole:
porco, frocio, stronzo;
le avete imparato bene.
Complimenti!
Sono io il pazzo
e non voi
che a giudicare siete i piú veloci
e a pensare i piú lenti;
avete quelle palle
che le troie preferiscono;
avendo il griletto facile
e le cattiverie sempre pronte.
Sputtate, sputtate, Sputtate!
La vostra patria non é l´italia
ma la violenza,
con la puttana dietro l´angolo
che vi ammirá;
la vostra patria non é l´italia
ma l´inferno!
Sono io il pazzo
che penso, scrivo e rifletto
e non voi
che tranne le parolacce,
le minacce e gli insulti
sapete fare ben poco.
Uccidete, uccidete, uccidete!
E siete sempre sorridenti,
c´é sempre qualcuno
sui cui ridere,
e siete sempre sorridenti
c´é sempre qualcuno
da sputanare.
Sputanate, sputanate, sputanate!
Sono io il pazzo
e non voi
che al vostro fianco
potete contare
sull´indifferenza e il menefregismo:
Fregatevene, fregatevene, fregatevene!
Avete buonissimi amici,
per esempio
i superstronzi della provincia;
tutti assieme
per quelli
dell´estrema destra;
pronti alla morte per la morte della democrazia;
i vostri methodi
ve li copiate a vicenda,
piú crudeli e brutali sono
meglio é;
tutti vi ammirano,
vogliono ridursi a degli scemi come voi;
pieno di soldi e vuoti di bontá;
Svuotatevi, svuotatevi, svuotatevi!
MALEDUCATI!
martedì, settembre 01, 2009
Ein ganz normaler Tag
(soweit ich dass gedächnismäßig rekonstruieren kann)
Ich wache frühmorgens im Arbeitszimmer einer Bekannten auf; stehe auf, setze mich vor dem Computer der Bekannten, prüfe meine E-Mails, gehe kurz in die Küche ohne mir einen Kaffee aufzusetzen, in das Badezimmer und verlasse die Wohnung.
Die Bekannte ist Alleinerziehende eines kleinen Jungen und ist arbeitstätig; ich schlafe wohnungslos seit zwei, drei Tagen in ihrem Arbeitszimmer auf einem ausziehbaren Sofa; verbringe, um die ansonsten schon restlos ausgebuchte und im Stress sich befindliche Bekannte nicht noch mehr zu stressen, so wenig Zeit wie nur irgendwie möglich in deren Wohnung....also nur zum schlafen.
Ich spaziere die Gassen entlang, kaufe mir Zigaretten in einer Tabaktraffik und erreiche das Cafe Jelinek, doch ich habe mich mit der Uhrzeit vertan, das Cafe öffnet erst um 9 Uhr vormittags, es ist etwa viertel nach acht, so gehe ich in einem nahegelegenen Supermarkt und kaufe mir 2 Wurstsemmel und 1 Coca-Cola Dose, setze mich in einem eine Gasse links vom Cafe Jelinek sich befindlichen winzigen Park und frühstücke dort....Kinder tummeln herum, Eltern schieben ihre Kinderwagen herum; ein, zwei Penner streifen vorbei; einige sehr viele Menschen passieren den Park....alles in allem ein doch sehr ruhiges Plätzchen....nur die Zeit vergeht etwas sehr langsam, so dass ich mich entschließe einen Bekannten etwa 5 Minuten zu Fuß von meinem aktuellen Standpunkt entfernt, aufzusuchen....also spaziere ich los und erreiche nach einigen Minuten dessen Haustür....ich läute, der Bekannte öffnet und ich spaziere zu ihm in den 1. Stock hinauf....der Bekannte hat eine Bekannte zu Besuch, so dass ich mich zu erst in die Küche verdrücke und von dort in das Badezimmer und dort dusche (eine Gewohnheit, welche ich beinahe täglich bei diesem Bekannten durchführte, da ich in dem Drecksloch wo ich vorher gewohnt hatte, aus Gründen des Überlebens (siehe ältere Postings) nicht duschen konnte)....ich duschte also und spazierte dann wieder in die Küche zurück; der Bekannte erschien in Begleitung seiner Bekannten (welche ich schon von früher kannte) und sie luden mich, wohl glücklich nach der miteinander vollbrachten Nacht, zum Frühstück in das Blue Box ein....zu dritt gingen wir die 5 Minuten bis zur Blue Box und frühstückten dort.
Die Bekannte, welche ich schon etwas länger kannte, lud mich dazu ein; die Bekannte; eine Türkin, eine Suffistin, eine Frau, die mich seltsamerweise als ihren Freund ansah, sozusagen ein freundschaftliches Verhältnis mit mir pflegte; mich wohl recht gern hatte; auch wenn wir zu dritt andauernd nur sinnlosen Blödsinn von uns gaben; eine Bekannte, deren Körper, nachdem ein Kurde in Ostanatolien, als sie ein Kind war, eine Handgranate in deren Wohnung geworfen hatte, den Körper mit Schrapnelwunden/Narben versehen war....die einzige Bekannte des Bekannten, welche ich selbst für sehr schön befand....wahrlich eine sehr schöne Frau....
Also wir frühstückten und ich verabschiedete mich dann, spazierte wieder die 10 Minuten vom 7.Bezirk in den 6.Bezirk hinunter; betrat das Cafe Jelinek, nahm mir 2 Tageszeitungen, setzte mich nieder, bekam vom doch etwas schrulligen Kellner meine Melange; las; holte mir noch ein, zwei Wochenzeitschriften; las weiter, schrieb mir ein, zwei Notizen; dachte kurz darüber nach ob ich ein Gedicht schreiben sollte....aber nein, zu anstrengend....
So las ich weiter, beobachtete desinteressiert das Geschehen um mich; wie immer sehr noble Leute, einige Studenten, einige ältere Herrschaften und Damen und dazwischen der Kellner bei dem es schwierig zu entscheiden war, wie der so geistig, emotional funktionierte, aber eigentlich interessierte mich dies doch eher weniger, wichtig war nur, dass es kein Stresser war, denn von denen gab es in der Stadt ja schon genug.
Nach einem ein-; zweistündigen Aufenthalt in dem Cafe bezahlte ich, verließ das Cafe und wechselte auf die andere Straßenseite, in die Gastwirtschaft Steman....das Mittagsmenü kostete um die 5-7 Euro und war auch für einen in chronischer finanzieller Notlage sich befindlichen Menschen wie mich, hin und wieder finanzierbar....ich setzte mich nieder und las dann auch noch "Die Presse", bestellte das Menü und im Lokal befanden sich nur Freunde von mir....Banker, Geschäftsleute, Spekulanten; weiblich wie männlich, beinahe 99% mit Krawatte bzw. Kleid und zwei, drei Kellnerinnen, die vor meinem inneren wie äußeren Auge herumschwirrten; hübsche Frauen und noch wichtiger freundlich....als erstes kam die Suppe (Fritattensuppe) und danach ein Stück Fleisch (Rahmschnitzel mit Reis), dazu ein Mineralwasser und ich muss sagen, die österreichische Küche ist alles in allem gar nicht einmal so schlecht....es gibt zwar bessere (italienisch, türkisch, französisch), aber es gibt auch schlechtere (so ungefähr der Rest der Welt)....
Nach dem Mittagessen spazierte ich zur U-Bahnstation in der Neubaugasse, fuhr mit der U-Bahn bis zum Stephansplatz, wechselte dort unterirdisch zur U1 und fuhr auf die Donauinsel.
Dort angekommen setzte ich mich einmal zum Fluß, beobachtete die Skate-Board-Fahrer, verlor das Interesse, rauchte eine Zigarette und spazierte dann mit minimalster Geschwindgkeit die Donauinsel hinauf, setzte mich zwischendurch auf eine Bank, rauchte noch eine Zigarette und ging dann Richtung Handelskai, telefonierte über ein Münztelefon mit einem Bekannten im 4. Bezirk, überquerte die Brücke zum Millenium-Tower, bestieg die U6 und fuhr bis Spittelau, wechselte dort auf die U4 Richtung Hütteldorf und stieg eine Station zu früh bei der Station Stadtpark aus, hatte die Aufpasser abgeschüttelt und spazierte durch den 1.Bezirk zum Karlsplatz, als die zwei "Chef`s" (meine Interpretation) der Aufpasser entgegenkammen, am Handy telefonierend, dass man mich verloren hätte und die zwei antworten, nein, sie hätten mich nicht verloren, denn ich käme ihnen gerade entgegen....wenn es alles ein Spiel wäre, dann hätte ich wohl an jenem Tag gewonnen....ich spazierte weiter, überquerte an der Oberfläche den Karlsplatz und erwischte gerade die Straßenbahnlinie 62, fuhr mit dieser 2 Stationen, spazierte etwa 100 Meter, läutete an einer Haustür und betrat anschließend eine Wohnung in welche 2 Wiener und ein Niederösterreicher....nun ja....sozusagen wohnten....die drei waren wie immer mit ihrem Online-Spiel und nicht nur massiv ausgelastet....ein Spiel an dessen Namen ich mich nicht mehr erinnere, nur an die Tatsache, dass ich absolut nicht verstehen konnte, wie jemand mitten in der Nacht aufstehen konnte, um seine virtuelle Raumschiff-flotte in eine andere Galaxy zu schicken....wie immer ging ich in die Küche, kochte einen Kaffe für mich und einem der Wiener, einem Bekannten und diesen tranken wir dann zusammen in seinem Zimmer....sprachen ein wenig, ich las meine E-Mails und diskutierten über Gott und die Welt (später im Monat sollte ich dann bei ihm (der bei seiner Freundin dann übernachtete) übernachten....die Zeit ging dahin und die 3 Bekannten waren etwas rauchig und ich telefonierte mit dem Handy des Bekannten und verabschiedete mich.
Ich ging 2 Blocks weiter, wartete auf die Buslinie 13 A und bestieg diese und fuhr mit dieser dann etwa 20 Minuten bis zum Südbahnhof, stieg aus dem Bus, ging etwa einhundert Meter, läutete an einer Wohnungstür, ging 3-4 Stockwerke hinauf zu einem weiteren Bekannten, welcher mich zum Abendessen einlud und mit welchem ich dann vor dem Computer, wo er mir seine Architektur-Modelle zeigte, eine Portion Nudeln aß....
Ich telefonierte von seinem Handy aus mit dem Bekannten, welche ich vormittags angetroffen hatte und dieser befand sich, wie sollte es anders sein, im Cafe Europa....mit der Bekannten....ich verabschiedete mich, bestieg die Buslinie 13 A, fuhr bis zur Neubaugasse (übrigens....alles ohne Ticket....gelobt seien die Wiener Linien für alle Zeiten); ging um die Ecke die Gasse hinauf und betrat das Lokal....der Bekannte mit der Bekannten und ich; ich und er tranken ein, zwei Bier und da ich das Gefühl hatte, dass es wohl besser sei, ich lasse die beiden allein, brach ich zum Heimweg auf.
So spazierte ich vom 7. Bezirk in den 6. Bezirk hinunter, betrat das Haus und dann die Wohnung und gleich Worst-Case-Szenario; die Bekannte befand sich mit ihrem Bekannten (einem arroganten, deutschen Schnösel; welchen sie dann einige Tage später verlassen sollte und ich hatte irgendwie das Gefühl, dass ich daran schuld war; da mich dieser für einen bösen Menschen hielt und die Bekannte für einen guten....das übliche Gedudele....) im Arbeitszimmer und beide arbeiteten auf dem Sofa....mit hängenden Schultern ging ich somit in ihr Zimmer hinüber, wo in ihrem Bett ihr Kind und dessen bester Freund schliefen, quer gelegen und tief schlafend; somit blieb mir nichts anderes übrig, als mich in eines der zwei Mikro-Kinder-Bettchen zu zwängen (einem Doppelbett, ich nahm das untere) und zu schlafen zu versuchen, aber daran war nicht zu denken, denn wie eine Welle traff mich der Schmerz wie bereits den gesamten zurückliegenden Tag....manchmal stundenlang abwesend und dann wieder mit voller Kraft mich eine Welle des Schmerzes treffend....mein Zähne schmerzten und diese schmerzten in einer Art und Weise, nicht andauernd, aber immer wieder und hin und wieder mit voller Wucht auftretend, dass man wie ein Wolf aufheulen hätte können....ich wand mich also in dem Kinderbettchen hin und her und der Schmerz war da und war nicht da....schließlich gab ich es auf, wollte mich aufrichten und knallte mit dem Kopf mit doch voller Wucht gegen die Oberseite der Unterseite des Doppelbettes, welches sich ungefähr dreißig, vierzig Centimeter von meinem Kopf befand, ohne einen Mucks von mir zu geben, stand ich auf und ging doch eher torkelnd in die Küche, schaltete das Licht ein, machte mir einen Saft und hatte nunmehr nicht nur Zahn- denn auch noch Kopfschmerzen und zwar nicht zu wenig.
Das Küchenfenster war gekippt und ich hörte Stimmen von der Straße, obwohl ich mich im 4. Stock befand, konnte ich sie doch gut hören; sie sprachen über mich und dass ich mich in diesem Haus befände und waren sehr gut informiert....neugierig geworden öffnete ich sehr leise das Fenster und spähte hinunter....vor dem Haus waren etwa 10-15 Kinder/ältere Kinder versammelt, die meisten auf ihren Kindermountainbikes und patroulierten durch die Gegend und nun standen sie vor dem Haus und sprachen über mich....ich weiß, dass klingt völlig unwahrscheinlich, völlig unrealistisch; dass diese sich vor dem Haus befinden; dass ich diese höre; dass diese über mich sprechen (in positiver Weise) und trotzdem ist es eine unumstößliche Tatsache, dass es so wahr....nix mit Einbildung undsoweiter, denn so war es....
Ich hatte genug gesehen und gehört, schloß das Fenster, rauchte eine Zigarette und trank einen Saft und dann noch eine Zigarette und weder der Kopfschmerz noch der Zahnschmerz wollten schwächer werden....ich ging nochmals zum Kinderbettchen, legte mich hinein, versuchte zu schlafen, aber nein, es ging nicht....ich erhob mich, es war mittlerweile doch etwas spät; nahm den Wohnungsschlüssel und verließ die Wohnung um circa 01:00 Uhr; spazierte etwa 200 Meter bis zu einem Lokal namens "Future Garden" setzte mich dort in eine abgelegene Ecke und bestellte mir nach und nach einige Wodkas um mir damit den Mund auszuspülen und den Wodka dann hinunter zu trinken.....da ich das Gesicht aufgrund des Schmerzes so verzog, hielten mich die Kellnerin und ein Teil des Publikums für einen bösen Menschen, da ich so blass, das Gesicht verzogen, die Gesichtsmuskeln angespannt mit dem Schmerz kämpfte und nicht mit dem Bösen oder Guten....
Und da dachte ich einmal kurz darüber nach....ich hatte keine Wohnung, keine Zukunft, keine Vergangenheit, keine Frau, Geld für ungefähr noch eine Woche; die Wiener gingen mir nicht mehr auf die Nerven (auf welche auch?); ich hatte kein Studium, keinen Job, kein Handy, keinen Computer; keinen Besitz; ich hatte persönlich Schiffsbruch erlitten; der Alkohol- und Tabakkonsum waren auch nicht zu unterschätzen; ich hatte mehr Feinde als eine Kleinstadt Einwohner; ich war gesundheitlich (Zähne, Kopf) angeschlagen; ich hatte vor zwei, drei Tagen das Fragment "Schachmatt" (Posting: 12.05.2007) fertiggeschrieben; es waren Menschen aus aller Welt wegen mir in die Stadt gekommen; es waren Menschen aus aller Welt wegen mir in der Stadt; ich war ausgebrannt und fertig; ich hatte keine Lust mehr, weder auf das Leben noch auf sonst irgendetwas; ich musste weiterkämpfen; man hatte schon versucht mehrmals mein Leben zu verkürzen; ich hatte keinen Gramm Neoliberalismus in meinem Körper; ich hatte ständig unsichtbare Begleitung; ich hatte keine Nerven mehr und fühlte mich trotzdem weder niedergeschlagen, denn eher ermutigt, munter, kampfbereit und obwohl alles total katastrophal in allen Bedeutungen war fühlte ich mich gut und dann dachte ich mir ich bin ein Genie und ich bin weltberühmt und niemand weiß es und alle wissen es und egal was kommen wird (mit der Ausnahme des Todes) mich würde nunmehr, nach der Niederschrift von "Schachmatt" niemand mehr besiegen können, denn alle die gegen mich kämpfen würden, würden von vorhinein schon ruiniert sein und untergehen....egal wer....egal wie....egal mit welchen Mitteln....alle meine Gegner waren somit chancenlos geworden....unkonkret....unwichtig....
Ich stand auf und bezahlte, spazierte die 200 Meter zu der Wohnung zurück, zwängte mich nun zwar schmerzfrei bei den Zähnen, aber mit einem noch stärkere Kopfweh in das Kinderbettchen und schlief ein.
Drei Stunden später wurde ich durch einen Schmerz aufgeweckt; es war gerade 06:00 Uhr; ein Kind, der Junge der Bekannte stand mit seinen Füßen in meinem Gesicht und das andere Kind sprang auf meinem Brustkorb herum, ich schob beide beiseite, doch schon im nächsten Moment stand das eine Kind schon wieder mit einem Fuß in meinem Gesicht und dass andere auf meinem Brustkorb; ich schob beide beiseite; ging in die Küche, machte mir schnell einen Kaffee, wusch mir das Gesicht im Badezimmer, trank den Kaffee, rauchte eine Zigarette und verließ dann um 07:00 Uhr die Wohnung in die Richtung eines Kaffeehauses und es würde wieder ein harter Tag werden.
(soweit ich dass gedächnismäßig rekonstruieren kann)
Ich wache frühmorgens im Arbeitszimmer einer Bekannten auf; stehe auf, setze mich vor dem Computer der Bekannten, prüfe meine E-Mails, gehe kurz in die Küche ohne mir einen Kaffee aufzusetzen, in das Badezimmer und verlasse die Wohnung.
Die Bekannte ist Alleinerziehende eines kleinen Jungen und ist arbeitstätig; ich schlafe wohnungslos seit zwei, drei Tagen in ihrem Arbeitszimmer auf einem ausziehbaren Sofa; verbringe, um die ansonsten schon restlos ausgebuchte und im Stress sich befindliche Bekannte nicht noch mehr zu stressen, so wenig Zeit wie nur irgendwie möglich in deren Wohnung....also nur zum schlafen.
Ich spaziere die Gassen entlang, kaufe mir Zigaretten in einer Tabaktraffik und erreiche das Cafe Jelinek, doch ich habe mich mit der Uhrzeit vertan, das Cafe öffnet erst um 9 Uhr vormittags, es ist etwa viertel nach acht, so gehe ich in einem nahegelegenen Supermarkt und kaufe mir 2 Wurstsemmel und 1 Coca-Cola Dose, setze mich in einem eine Gasse links vom Cafe Jelinek sich befindlichen winzigen Park und frühstücke dort....Kinder tummeln herum, Eltern schieben ihre Kinderwagen herum; ein, zwei Penner streifen vorbei; einige sehr viele Menschen passieren den Park....alles in allem ein doch sehr ruhiges Plätzchen....nur die Zeit vergeht etwas sehr langsam, so dass ich mich entschließe einen Bekannten etwa 5 Minuten zu Fuß von meinem aktuellen Standpunkt entfernt, aufzusuchen....also spaziere ich los und erreiche nach einigen Minuten dessen Haustür....ich läute, der Bekannte öffnet und ich spaziere zu ihm in den 1. Stock hinauf....der Bekannte hat eine Bekannte zu Besuch, so dass ich mich zu erst in die Küche verdrücke und von dort in das Badezimmer und dort dusche (eine Gewohnheit, welche ich beinahe täglich bei diesem Bekannten durchführte, da ich in dem Drecksloch wo ich vorher gewohnt hatte, aus Gründen des Überlebens (siehe ältere Postings) nicht duschen konnte)....ich duschte also und spazierte dann wieder in die Küche zurück; der Bekannte erschien in Begleitung seiner Bekannten (welche ich schon von früher kannte) und sie luden mich, wohl glücklich nach der miteinander vollbrachten Nacht, zum Frühstück in das Blue Box ein....zu dritt gingen wir die 5 Minuten bis zur Blue Box und frühstückten dort.
Die Bekannte, welche ich schon etwas länger kannte, lud mich dazu ein; die Bekannte; eine Türkin, eine Suffistin, eine Frau, die mich seltsamerweise als ihren Freund ansah, sozusagen ein freundschaftliches Verhältnis mit mir pflegte; mich wohl recht gern hatte; auch wenn wir zu dritt andauernd nur sinnlosen Blödsinn von uns gaben; eine Bekannte, deren Körper, nachdem ein Kurde in Ostanatolien, als sie ein Kind war, eine Handgranate in deren Wohnung geworfen hatte, den Körper mit Schrapnelwunden/Narben versehen war....die einzige Bekannte des Bekannten, welche ich selbst für sehr schön befand....wahrlich eine sehr schöne Frau....
Also wir frühstückten und ich verabschiedete mich dann, spazierte wieder die 10 Minuten vom 7.Bezirk in den 6.Bezirk hinunter; betrat das Cafe Jelinek, nahm mir 2 Tageszeitungen, setzte mich nieder, bekam vom doch etwas schrulligen Kellner meine Melange; las; holte mir noch ein, zwei Wochenzeitschriften; las weiter, schrieb mir ein, zwei Notizen; dachte kurz darüber nach ob ich ein Gedicht schreiben sollte....aber nein, zu anstrengend....
So las ich weiter, beobachtete desinteressiert das Geschehen um mich; wie immer sehr noble Leute, einige Studenten, einige ältere Herrschaften und Damen und dazwischen der Kellner bei dem es schwierig zu entscheiden war, wie der so geistig, emotional funktionierte, aber eigentlich interessierte mich dies doch eher weniger, wichtig war nur, dass es kein Stresser war, denn von denen gab es in der Stadt ja schon genug.
Nach einem ein-; zweistündigen Aufenthalt in dem Cafe bezahlte ich, verließ das Cafe und wechselte auf die andere Straßenseite, in die Gastwirtschaft Steman....das Mittagsmenü kostete um die 5-7 Euro und war auch für einen in chronischer finanzieller Notlage sich befindlichen Menschen wie mich, hin und wieder finanzierbar....ich setzte mich nieder und las dann auch noch "Die Presse", bestellte das Menü und im Lokal befanden sich nur Freunde von mir....Banker, Geschäftsleute, Spekulanten; weiblich wie männlich, beinahe 99% mit Krawatte bzw. Kleid und zwei, drei Kellnerinnen, die vor meinem inneren wie äußeren Auge herumschwirrten; hübsche Frauen und noch wichtiger freundlich....als erstes kam die Suppe (Fritattensuppe) und danach ein Stück Fleisch (Rahmschnitzel mit Reis), dazu ein Mineralwasser und ich muss sagen, die österreichische Küche ist alles in allem gar nicht einmal so schlecht....es gibt zwar bessere (italienisch, türkisch, französisch), aber es gibt auch schlechtere (so ungefähr der Rest der Welt)....
Nach dem Mittagessen spazierte ich zur U-Bahnstation in der Neubaugasse, fuhr mit der U-Bahn bis zum Stephansplatz, wechselte dort unterirdisch zur U1 und fuhr auf die Donauinsel.
Dort angekommen setzte ich mich einmal zum Fluß, beobachtete die Skate-Board-Fahrer, verlor das Interesse, rauchte eine Zigarette und spazierte dann mit minimalster Geschwindgkeit die Donauinsel hinauf, setzte mich zwischendurch auf eine Bank, rauchte noch eine Zigarette und ging dann Richtung Handelskai, telefonierte über ein Münztelefon mit einem Bekannten im 4. Bezirk, überquerte die Brücke zum Millenium-Tower, bestieg die U6 und fuhr bis Spittelau, wechselte dort auf die U4 Richtung Hütteldorf und stieg eine Station zu früh bei der Station Stadtpark aus, hatte die Aufpasser abgeschüttelt und spazierte durch den 1.Bezirk zum Karlsplatz, als die zwei "Chef`s" (meine Interpretation) der Aufpasser entgegenkammen, am Handy telefonierend, dass man mich verloren hätte und die zwei antworten, nein, sie hätten mich nicht verloren, denn ich käme ihnen gerade entgegen....wenn es alles ein Spiel wäre, dann hätte ich wohl an jenem Tag gewonnen....ich spazierte weiter, überquerte an der Oberfläche den Karlsplatz und erwischte gerade die Straßenbahnlinie 62, fuhr mit dieser 2 Stationen, spazierte etwa 100 Meter, läutete an einer Haustür und betrat anschließend eine Wohnung in welche 2 Wiener und ein Niederösterreicher....nun ja....sozusagen wohnten....die drei waren wie immer mit ihrem Online-Spiel und nicht nur massiv ausgelastet....ein Spiel an dessen Namen ich mich nicht mehr erinnere, nur an die Tatsache, dass ich absolut nicht verstehen konnte, wie jemand mitten in der Nacht aufstehen konnte, um seine virtuelle Raumschiff-flotte in eine andere Galaxy zu schicken....wie immer ging ich in die Küche, kochte einen Kaffe für mich und einem der Wiener, einem Bekannten und diesen tranken wir dann zusammen in seinem Zimmer....sprachen ein wenig, ich las meine E-Mails und diskutierten über Gott und die Welt (später im Monat sollte ich dann bei ihm (der bei seiner Freundin dann übernachtete) übernachten....die Zeit ging dahin und die 3 Bekannten waren etwas rauchig und ich telefonierte mit dem Handy des Bekannten und verabschiedete mich.
Ich ging 2 Blocks weiter, wartete auf die Buslinie 13 A und bestieg diese und fuhr mit dieser dann etwa 20 Minuten bis zum Südbahnhof, stieg aus dem Bus, ging etwa einhundert Meter, läutete an einer Wohnungstür, ging 3-4 Stockwerke hinauf zu einem weiteren Bekannten, welcher mich zum Abendessen einlud und mit welchem ich dann vor dem Computer, wo er mir seine Architektur-Modelle zeigte, eine Portion Nudeln aß....
Ich telefonierte von seinem Handy aus mit dem Bekannten, welche ich vormittags angetroffen hatte und dieser befand sich, wie sollte es anders sein, im Cafe Europa....mit der Bekannten....ich verabschiedete mich, bestieg die Buslinie 13 A, fuhr bis zur Neubaugasse (übrigens....alles ohne Ticket....gelobt seien die Wiener Linien für alle Zeiten); ging um die Ecke die Gasse hinauf und betrat das Lokal....der Bekannte mit der Bekannten und ich; ich und er tranken ein, zwei Bier und da ich das Gefühl hatte, dass es wohl besser sei, ich lasse die beiden allein, brach ich zum Heimweg auf.
So spazierte ich vom 7. Bezirk in den 6. Bezirk hinunter, betrat das Haus und dann die Wohnung und gleich Worst-Case-Szenario; die Bekannte befand sich mit ihrem Bekannten (einem arroganten, deutschen Schnösel; welchen sie dann einige Tage später verlassen sollte und ich hatte irgendwie das Gefühl, dass ich daran schuld war; da mich dieser für einen bösen Menschen hielt und die Bekannte für einen guten....das übliche Gedudele....) im Arbeitszimmer und beide arbeiteten auf dem Sofa....mit hängenden Schultern ging ich somit in ihr Zimmer hinüber, wo in ihrem Bett ihr Kind und dessen bester Freund schliefen, quer gelegen und tief schlafend; somit blieb mir nichts anderes übrig, als mich in eines der zwei Mikro-Kinder-Bettchen zu zwängen (einem Doppelbett, ich nahm das untere) und zu schlafen zu versuchen, aber daran war nicht zu denken, denn wie eine Welle traff mich der Schmerz wie bereits den gesamten zurückliegenden Tag....manchmal stundenlang abwesend und dann wieder mit voller Kraft mich eine Welle des Schmerzes treffend....mein Zähne schmerzten und diese schmerzten in einer Art und Weise, nicht andauernd, aber immer wieder und hin und wieder mit voller Wucht auftretend, dass man wie ein Wolf aufheulen hätte können....ich wand mich also in dem Kinderbettchen hin und her und der Schmerz war da und war nicht da....schließlich gab ich es auf, wollte mich aufrichten und knallte mit dem Kopf mit doch voller Wucht gegen die Oberseite der Unterseite des Doppelbettes, welches sich ungefähr dreißig, vierzig Centimeter von meinem Kopf befand, ohne einen Mucks von mir zu geben, stand ich auf und ging doch eher torkelnd in die Küche, schaltete das Licht ein, machte mir einen Saft und hatte nunmehr nicht nur Zahn- denn auch noch Kopfschmerzen und zwar nicht zu wenig.
Das Küchenfenster war gekippt und ich hörte Stimmen von der Straße, obwohl ich mich im 4. Stock befand, konnte ich sie doch gut hören; sie sprachen über mich und dass ich mich in diesem Haus befände und waren sehr gut informiert....neugierig geworden öffnete ich sehr leise das Fenster und spähte hinunter....vor dem Haus waren etwa 10-15 Kinder/ältere Kinder versammelt, die meisten auf ihren Kindermountainbikes und patroulierten durch die Gegend und nun standen sie vor dem Haus und sprachen über mich....ich weiß, dass klingt völlig unwahrscheinlich, völlig unrealistisch; dass diese sich vor dem Haus befinden; dass ich diese höre; dass diese über mich sprechen (in positiver Weise) und trotzdem ist es eine unumstößliche Tatsache, dass es so wahr....nix mit Einbildung undsoweiter, denn so war es....
Ich hatte genug gesehen und gehört, schloß das Fenster, rauchte eine Zigarette und trank einen Saft und dann noch eine Zigarette und weder der Kopfschmerz noch der Zahnschmerz wollten schwächer werden....ich ging nochmals zum Kinderbettchen, legte mich hinein, versuchte zu schlafen, aber nein, es ging nicht....ich erhob mich, es war mittlerweile doch etwas spät; nahm den Wohnungsschlüssel und verließ die Wohnung um circa 01:00 Uhr; spazierte etwa 200 Meter bis zu einem Lokal namens "Future Garden" setzte mich dort in eine abgelegene Ecke und bestellte mir nach und nach einige Wodkas um mir damit den Mund auszuspülen und den Wodka dann hinunter zu trinken.....da ich das Gesicht aufgrund des Schmerzes so verzog, hielten mich die Kellnerin und ein Teil des Publikums für einen bösen Menschen, da ich so blass, das Gesicht verzogen, die Gesichtsmuskeln angespannt mit dem Schmerz kämpfte und nicht mit dem Bösen oder Guten....
Und da dachte ich einmal kurz darüber nach....ich hatte keine Wohnung, keine Zukunft, keine Vergangenheit, keine Frau, Geld für ungefähr noch eine Woche; die Wiener gingen mir nicht mehr auf die Nerven (auf welche auch?); ich hatte kein Studium, keinen Job, kein Handy, keinen Computer; keinen Besitz; ich hatte persönlich Schiffsbruch erlitten; der Alkohol- und Tabakkonsum waren auch nicht zu unterschätzen; ich hatte mehr Feinde als eine Kleinstadt Einwohner; ich war gesundheitlich (Zähne, Kopf) angeschlagen; ich hatte vor zwei, drei Tagen das Fragment "Schachmatt" (Posting: 12.05.2007) fertiggeschrieben; es waren Menschen aus aller Welt wegen mir in die Stadt gekommen; es waren Menschen aus aller Welt wegen mir in der Stadt; ich war ausgebrannt und fertig; ich hatte keine Lust mehr, weder auf das Leben noch auf sonst irgendetwas; ich musste weiterkämpfen; man hatte schon versucht mehrmals mein Leben zu verkürzen; ich hatte keinen Gramm Neoliberalismus in meinem Körper; ich hatte ständig unsichtbare Begleitung; ich hatte keine Nerven mehr und fühlte mich trotzdem weder niedergeschlagen, denn eher ermutigt, munter, kampfbereit und obwohl alles total katastrophal in allen Bedeutungen war fühlte ich mich gut und dann dachte ich mir ich bin ein Genie und ich bin weltberühmt und niemand weiß es und alle wissen es und egal was kommen wird (mit der Ausnahme des Todes) mich würde nunmehr, nach der Niederschrift von "Schachmatt" niemand mehr besiegen können, denn alle die gegen mich kämpfen würden, würden von vorhinein schon ruiniert sein und untergehen....egal wer....egal wie....egal mit welchen Mitteln....alle meine Gegner waren somit chancenlos geworden....unkonkret....unwichtig....
Ich stand auf und bezahlte, spazierte die 200 Meter zu der Wohnung zurück, zwängte mich nun zwar schmerzfrei bei den Zähnen, aber mit einem noch stärkere Kopfweh in das Kinderbettchen und schlief ein.
Drei Stunden später wurde ich durch einen Schmerz aufgeweckt; es war gerade 06:00 Uhr; ein Kind, der Junge der Bekannte stand mit seinen Füßen in meinem Gesicht und das andere Kind sprang auf meinem Brustkorb herum, ich schob beide beiseite, doch schon im nächsten Moment stand das eine Kind schon wieder mit einem Fuß in meinem Gesicht und dass andere auf meinem Brustkorb; ich schob beide beiseite; ging in die Küche, machte mir schnell einen Kaffee, wusch mir das Gesicht im Badezimmer, trank den Kaffee, rauchte eine Zigarette und verließ dann um 07:00 Uhr die Wohnung in die Richtung eines Kaffeehauses und es würde wieder ein harter Tag werden.
lunedì, agosto 31, 2009
....das geistige Exil....
Wie scheintot die provinzielle Kultur ist, kann ein jeder wacher, aufgeklärter Mensch schon an der Förderpolitik (Posting: 15.06.2009) des Landes erkennen und irgendwie erscheint mir diese Politik wie: "Mäuler stopfen" und zwar mit öffentlichen Geldern und um der Trostlosigkeit der provinziellen Kultur die Krone aufzusetzen, möchte ich ein Beispiel anführen, welches die Förderungen der Literatur durch die öffentliche Hand behandelt:
Mitte der Neunziger des vergangenen Jahrhundert hatte die Provinz ein literarisches Wunderkind; eine außerordentliche Begabung, welche natürlich herumgereicht wurde, Preise einsammelte die keiner kannte und nie kennen wird; umschwärmt wurde, gehegt und gepflegt und mit einer riesigen Erwartungshaltung, mit breiter logistischer Unterstützung durch Medien, Politik und Wirtschaft veröffentlichte dieses Wunderkind ihren ersten Roman (den ich zweimal gelesen habe)....ein großer Erfolg bei den Kritikern, welche die Autorin sofort zum Wunderkind der österreichischen Gegenwartsliteratur emporhoben und man sollte doch anmerken, dass diese Autorin genau jene Art von Literatur lieferte, die erwünscht ist; nämlich eine unpolitische, auf das private bezogene Studie, defensiv, zurückhaltend....ich nenne diese Art von Literatur einmal schüchterne Literatur, denn es fehlen nicht nur die Ecken und Kanten, denn auch jede Nachhaltigkeit und jedlicher Tiefgang....die Jahre zogen dann in das Land und nach geschlagenen 5 Jahren veröffentlichte diese Autorin ihren zweiten Roman....ein Flop....
Und nun stellt sich die Situation folgendermaßen dar, dass diese Autorin seit damals, diesem zweiten Roman, also seit dem Jahre 2002 keinen Roman, kein Schriftstück, gar nichts veröffentlicht hat und irgendwann im Laufe der Zeit, ich glaube mich erinnern zu können, dass es 2004/05 war, teils öffentlich/teils privat bekanntgab, dass sie sich aus dem Literaturbetrieb zurückziehe, dass sie ihre Ausbildung zur Ärtzin abschliessen möchte (heute arbeitet diese Ex-Autorin als Ärztin in Paris), dass sie den Literaturbetrieb verlassen habe und auch nicht daran denke, nochmals zur Feder und Tinte zu greifen, um irgendwelches, wie auch immer geartetes literarisches Produkt zu produzieren....
Das Wunderkind (Posting:22.08.2008) war nur noch ein Kind, dass ein Leben wollte wie alle anderen und das Wunder war im provinziellen Maßstab verpufft und erloschen.
Also genau jene Autorin, welche seit 2002 nichts mehr veröffentlicht hatte, bekommt im Jahre 2008 von der provinziellen Landesregierung eine Förderung von 5000 +x Euro Förderung für ihre literarischen Projekte....welche Projekte?....
Also eine Ex-Autorin, welche nicht mehr schreibt, welche auch nicht neue literarische Projekte angehen möchte, welche teils öffentlich/teils privat verkündet hatte, dass sie ihre schrifstellerische Existenz für ein gutbürgerliches Leben als Ärztin (da nagt sie sicherlich am Hungertuch) aufgegeben habe.....eine solche bekommt eine Förderung für ihre literarischen Projekte....
Also wenn mir irgendjemand, irgendein Mensch auf diesem Planeten dies erklären kann, was man nicht erklären kann, dann wäre ich diesem/dieser sehr, sehr dankbar!
Zusätzlich habe ich mir am vergangen Donnerstag eine Lesung verschiedener provinzieller Lyriker und Vortragender angehört und der bekannteste Lyrik-Schreiber weit und breit; welchen ich doch respektiere und mit Hochachtung begegne, auch da mir seine Lyrik doch gut gefällt; also dieser betretet die Bühne und beginnt seine Lesung mit der Feststellung, dass er in den vergangenen 4-5 Jahren kein einziges Gedicht geschrieben hätte....mit ein, zwei Ausnahmen und dann die Briefe eines anderen Schrifsteller vorliest....dies ist der wichtigste Lyriker weit und breit....dazu kommt noch der Grand Seigneur der provinziellen Literatur (Posting: 27.05.2009)....anscheinend sind all diese Schrifsteller, von denen sich ein Großteil im Ausland aufhalten, irgendwie erscheinen mir diese satt und träge geworden zu sein, etabliert, anerkannt und lehnen sich nun zurück und denken an die nächste Gourmet-Mahlzeit....
....sozusagen hat die provinzielle Literatur schlapp gemacht und niemand hat es bemerkt....
Heute wird der ProvinNaziHausArzt (und toitoitoi, vielleicht geht sich ja noch der Nobelpreis aus....der Nobelpreis für das Menschlich Allerniedrigste) vom Chefheuchler (ergo dem Landesregierungschef) ausgezeichnet/befördert/erhoben, wohl in Anwesenheit des Faschistenfreund (ergo dem Bürgermeister), zum Leiter eines medizinischen Institut; zur Kapazität auf seinem medizinischen Gebiet erhoben; sozusagen die adelig-Sprechung durch das provinzielle Estabishment und O-Ton des Chefheuchlers "ein Institut einzigartig in der Welt", ja einzigartig in der Welt ist einzig und allein die provinzielle Niedertracht, die provinzielle Hinterhältigkeit und dieses Dumpfe und Rohe, welches über alles Sensible, Künstlerische, Schöne und Lebenswerte der einfachen Menschen, der machtlosen Menschen wie mit einer Dampfwalze zerstört, ruiniert und planiert werden muss....
Angsichts dieser Tatsache und dem kulturellen Klima in der Provinz, angesichts der Tatsache, dass sich in den vergangenen Jahren die provinziellen Behörden und das provinzielle Establishment geradezu ein Rennen geliefert hatten, wer der größere Abschaum ist; übrigens das einzige was in der Provinz Weltniveau hat....also dieses Wettrennen wer der größere Abschaum ist, wer dümmer und hinterhältiger ist....angesichts der Tatsache, dass Demokratie in der Provinz etwas ist, welches man wie einem Huhn als allererstes den Hals umdrehen muss, angesichts der Tatsache, dass die Kaufleute, die Geschäftsmänner ihren Hass, ihre niedrigsten Agenden der Niedertracht sorgenlos durchdrücken können; dass keine Kultur herrscht; kein Respekt, denn nur das sich gegenseitig fertig-machen zählt; angesichts der debilen Masse, der ProvinzNaziÄrzte; also all dieser Provinzverantwortlichen, welche in ihrer Dumpfheit und Niveaulosigkeit nur noch als Kasperlan zu bezeichnen sind, bleibt einem Dichter wie mir nur das innere geistige Exil.
Ein inneres geistiges Exil, welches angesichts der hoffnungslosen Lage des Intellekt, des Anstandes, der Ehre, der menschlichen Würde, der Moral, der Ethik zwangsläufig der einzige Ort ist, wo ein intelligenter, denkender Mensch sich hier in der Provinz zurückziehen kann....konfrontiert andauernd mit einem menschlichen Abschaum der seinesgleichen sucht, welcher droht, spottet, sabotiert, indoktriniert, manipuliert; angesichts dieser Karikaturen namens Behörden; angesichts der auf dem intellektuellen Niveau eines xxx-jährigen sich befindenden Italiener, angesichts dieser hasserfüllten Blicke der Kaufleute, der Geschäftsmänner, der Banker; angesichts des abgrundtiefen Hasses durch das reiche provinzielle Establishment, bleibt einem wie mir eigentlich nur das geistige Exil....
Und ich möchte dem noch anmerken, dass ich sobald ich über die finanziellen Mittel verfüge (ich hoffe in spätestens einem Jahr), dass ich mich dann nicht mehr hier in der von der Aufgeklärtheit abgewandten Provinz aufhalten werde, denn aus meinem geistigen Exil hier, zwischen all diesen mitteralterlichen Einstellungen, Vorstellungen und Entstellungen, ausbrechen werde und in das Exil gehen werde....denn hier kann man als wacher, intelligenter, kritischer Intellektueller; als mitfühlender, liebender, aufmerksamer Mensch; als Dichter wohl nicht leben....(dafür ist der Hass der Menschen auf mich schon zu groß....und es ist wirklich ein riesiger Hass....sowohl von italienischer als auch deutscher Seite, größtenteils verursacht durch die provinziellen Behörden, welche in ihrem Niedertrachtswahn, nachdem sie gedroht, gespottet und beleidigt hatten, das Opfer nochmals zum 1000-mal größeren Opfer gemacht hatten, indem sie richtige Kampagnen mit Gerüchten, Niedertracht und Propaganda betrieben hatten)....
....so, dass ich habe ich zwar jetzt alles nicht so gerne geschrieben, aber es war notwendig....nun könnts weiter geistig durch euer Leben schlafen....was zählt sind trotzdem nicht das Geld, nicht die Schlampe....denn ein wacher, intelligenter Geist....was zählt sind nicht die Geschäfte, nicht die Verträge, nicht die Niedertracht....denn die Kultur....
....übrigens....
Etwas Lebendes in dieser provinziellen Literaturlandschaft bin ich und ich verzichte gerne lebenslang auf dieses mit dem Blut der unschuldigen Opfer des Faschismus vollgespritze Geld der Provinz!
Wie scheintot die provinzielle Kultur ist, kann ein jeder wacher, aufgeklärter Mensch schon an der Förderpolitik (Posting: 15.06.2009) des Landes erkennen und irgendwie erscheint mir diese Politik wie: "Mäuler stopfen" und zwar mit öffentlichen Geldern und um der Trostlosigkeit der provinziellen Kultur die Krone aufzusetzen, möchte ich ein Beispiel anführen, welches die Förderungen der Literatur durch die öffentliche Hand behandelt:
Mitte der Neunziger des vergangenen Jahrhundert hatte die Provinz ein literarisches Wunderkind; eine außerordentliche Begabung, welche natürlich herumgereicht wurde, Preise einsammelte die keiner kannte und nie kennen wird; umschwärmt wurde, gehegt und gepflegt und mit einer riesigen Erwartungshaltung, mit breiter logistischer Unterstützung durch Medien, Politik und Wirtschaft veröffentlichte dieses Wunderkind ihren ersten Roman (den ich zweimal gelesen habe)....ein großer Erfolg bei den Kritikern, welche die Autorin sofort zum Wunderkind der österreichischen Gegenwartsliteratur emporhoben und man sollte doch anmerken, dass diese Autorin genau jene Art von Literatur lieferte, die erwünscht ist; nämlich eine unpolitische, auf das private bezogene Studie, defensiv, zurückhaltend....ich nenne diese Art von Literatur einmal schüchterne Literatur, denn es fehlen nicht nur die Ecken und Kanten, denn auch jede Nachhaltigkeit und jedlicher Tiefgang....die Jahre zogen dann in das Land und nach geschlagenen 5 Jahren veröffentlichte diese Autorin ihren zweiten Roman....ein Flop....
Und nun stellt sich die Situation folgendermaßen dar, dass diese Autorin seit damals, diesem zweiten Roman, also seit dem Jahre 2002 keinen Roman, kein Schriftstück, gar nichts veröffentlicht hat und irgendwann im Laufe der Zeit, ich glaube mich erinnern zu können, dass es 2004/05 war, teils öffentlich/teils privat bekanntgab, dass sie sich aus dem Literaturbetrieb zurückziehe, dass sie ihre Ausbildung zur Ärtzin abschliessen möchte (heute arbeitet diese Ex-Autorin als Ärztin in Paris), dass sie den Literaturbetrieb verlassen habe und auch nicht daran denke, nochmals zur Feder und Tinte zu greifen, um irgendwelches, wie auch immer geartetes literarisches Produkt zu produzieren....
Das Wunderkind (Posting:22.08.2008) war nur noch ein Kind, dass ein Leben wollte wie alle anderen und das Wunder war im provinziellen Maßstab verpufft und erloschen.
Also genau jene Autorin, welche seit 2002 nichts mehr veröffentlicht hatte, bekommt im Jahre 2008 von der provinziellen Landesregierung eine Förderung von 5000 +x Euro Förderung für ihre literarischen Projekte....welche Projekte?....
Also eine Ex-Autorin, welche nicht mehr schreibt, welche auch nicht neue literarische Projekte angehen möchte, welche teils öffentlich/teils privat verkündet hatte, dass sie ihre schrifstellerische Existenz für ein gutbürgerliches Leben als Ärztin (da nagt sie sicherlich am Hungertuch) aufgegeben habe.....eine solche bekommt eine Förderung für ihre literarischen Projekte....
Also wenn mir irgendjemand, irgendein Mensch auf diesem Planeten dies erklären kann, was man nicht erklären kann, dann wäre ich diesem/dieser sehr, sehr dankbar!
Zusätzlich habe ich mir am vergangen Donnerstag eine Lesung verschiedener provinzieller Lyriker und Vortragender angehört und der bekannteste Lyrik-Schreiber weit und breit; welchen ich doch respektiere und mit Hochachtung begegne, auch da mir seine Lyrik doch gut gefällt; also dieser betretet die Bühne und beginnt seine Lesung mit der Feststellung, dass er in den vergangenen 4-5 Jahren kein einziges Gedicht geschrieben hätte....mit ein, zwei Ausnahmen und dann die Briefe eines anderen Schrifsteller vorliest....dies ist der wichtigste Lyriker weit und breit....dazu kommt noch der Grand Seigneur der provinziellen Literatur (Posting: 27.05.2009)....anscheinend sind all diese Schrifsteller, von denen sich ein Großteil im Ausland aufhalten, irgendwie erscheinen mir diese satt und träge geworden zu sein, etabliert, anerkannt und lehnen sich nun zurück und denken an die nächste Gourmet-Mahlzeit....
....sozusagen hat die provinzielle Literatur schlapp gemacht und niemand hat es bemerkt....
Heute wird der ProvinNaziHausArzt (und toitoitoi, vielleicht geht sich ja noch der Nobelpreis aus....der Nobelpreis für das Menschlich Allerniedrigste) vom Chefheuchler (ergo dem Landesregierungschef) ausgezeichnet/befördert/erhoben, wohl in Anwesenheit des Faschistenfreund (ergo dem Bürgermeister), zum Leiter eines medizinischen Institut; zur Kapazität auf seinem medizinischen Gebiet erhoben; sozusagen die adelig-Sprechung durch das provinzielle Estabishment und O-Ton des Chefheuchlers "ein Institut einzigartig in der Welt", ja einzigartig in der Welt ist einzig und allein die provinzielle Niedertracht, die provinzielle Hinterhältigkeit und dieses Dumpfe und Rohe, welches über alles Sensible, Künstlerische, Schöne und Lebenswerte der einfachen Menschen, der machtlosen Menschen wie mit einer Dampfwalze zerstört, ruiniert und planiert werden muss....
Angsichts dieser Tatsache und dem kulturellen Klima in der Provinz, angesichts der Tatsache, dass sich in den vergangenen Jahren die provinziellen Behörden und das provinzielle Establishment geradezu ein Rennen geliefert hatten, wer der größere Abschaum ist; übrigens das einzige was in der Provinz Weltniveau hat....also dieses Wettrennen wer der größere Abschaum ist, wer dümmer und hinterhältiger ist....angesichts der Tatsache, dass Demokratie in der Provinz etwas ist, welches man wie einem Huhn als allererstes den Hals umdrehen muss, angesichts der Tatsache, dass die Kaufleute, die Geschäftsmänner ihren Hass, ihre niedrigsten Agenden der Niedertracht sorgenlos durchdrücken können; dass keine Kultur herrscht; kein Respekt, denn nur das sich gegenseitig fertig-machen zählt; angesichts der debilen Masse, der ProvinzNaziÄrzte; also all dieser Provinzverantwortlichen, welche in ihrer Dumpfheit und Niveaulosigkeit nur noch als Kasperlan zu bezeichnen sind, bleibt einem Dichter wie mir nur das innere geistige Exil.
Ein inneres geistiges Exil, welches angesichts der hoffnungslosen Lage des Intellekt, des Anstandes, der Ehre, der menschlichen Würde, der Moral, der Ethik zwangsläufig der einzige Ort ist, wo ein intelligenter, denkender Mensch sich hier in der Provinz zurückziehen kann....konfrontiert andauernd mit einem menschlichen Abschaum der seinesgleichen sucht, welcher droht, spottet, sabotiert, indoktriniert, manipuliert; angesichts dieser Karikaturen namens Behörden; angesichts der auf dem intellektuellen Niveau eines xxx-jährigen sich befindenden Italiener, angesichts dieser hasserfüllten Blicke der Kaufleute, der Geschäftsmänner, der Banker; angesichts des abgrundtiefen Hasses durch das reiche provinzielle Establishment, bleibt einem wie mir eigentlich nur das geistige Exil....
Und ich möchte dem noch anmerken, dass ich sobald ich über die finanziellen Mittel verfüge (ich hoffe in spätestens einem Jahr), dass ich mich dann nicht mehr hier in der von der Aufgeklärtheit abgewandten Provinz aufhalten werde, denn aus meinem geistigen Exil hier, zwischen all diesen mitteralterlichen Einstellungen, Vorstellungen und Entstellungen, ausbrechen werde und in das Exil gehen werde....denn hier kann man als wacher, intelligenter, kritischer Intellektueller; als mitfühlender, liebender, aufmerksamer Mensch; als Dichter wohl nicht leben....(dafür ist der Hass der Menschen auf mich schon zu groß....und es ist wirklich ein riesiger Hass....sowohl von italienischer als auch deutscher Seite, größtenteils verursacht durch die provinziellen Behörden, welche in ihrem Niedertrachtswahn, nachdem sie gedroht, gespottet und beleidigt hatten, das Opfer nochmals zum 1000-mal größeren Opfer gemacht hatten, indem sie richtige Kampagnen mit Gerüchten, Niedertracht und Propaganda betrieben hatten)....
....so, dass ich habe ich zwar jetzt alles nicht so gerne geschrieben, aber es war notwendig....nun könnts weiter geistig durch euer Leben schlafen....was zählt sind trotzdem nicht das Geld, nicht die Schlampe....denn ein wacher, intelligenter Geist....was zählt sind nicht die Geschäfte, nicht die Verträge, nicht die Niedertracht....denn die Kultur....
....übrigens....
Etwas Lebendes in dieser provinziellen Literaturlandschaft bin ich und ich verzichte gerne lebenslang auf dieses mit dem Blut der unschuldigen Opfer des Faschismus vollgespritze Geld der Provinz!
sabato, agosto 29, 2009
Ein doch sehr interessanter Aspekt der Wirtschaftskrise (eine Krise, welche mittlerweile durch Medien, Politik und der Wirtschaft mehr oder weniger offen verleugnet wird) ist jener, wie die Superreichen dieser Welt, die Showstars, die Millionäre und Milliardäre ihr Geld angelegt hatten bzw. investiert hatten....denn wie ich die Entwicklung der Wirtschaftskrise mitverfolgte, konnte man doch erkennen, wie hochriskant, wie hochspekulativ, wie auf den maximalen Gewinn, auf den allerhöchsten Profit, auf die breiteste Rendite deren Investitionen abzielten und diese dabei das weltweite Kapitalismus-Casino mit immer höheren Einsätzen erst recht die Spielbank in den Ruin trieben.
Die Zeitungen, die Zeitschriften schrieben über die riesigen Verluste bei den russischen Oligarchen; bei den Londoner Hedge-Fond-Manager, bei den amerikanischen Wall-Street-Jongleuren; von deutschen Milliardärinnen und deren Tränen; von den Hollywood-Showstars; von den indischen und chinesischen Self-Made-Miliardären; von Kürzungen der Yachtlänge; von schmälerer Luxusvillen; von bescheideneren Wirtschaftsbossen; von Dezimierung der Zukunftsperspektiven; also alles in allem ging es in diesen Artikeln um die eigentlichen und wirklich Betroffenen....von 12 Milliarden Vermögen auf 5 Milliarden Vermögen; von 350 Millionen Vermögen auf 130 Millionen Vermögen....
Fehlte eigentlich nur noch, dass alle Völker dieser Welt zu weinen begonnen hätten, um all diese armen, unschuldigen, "sich nie was zu schulden haben kommend lassenden" Millionäre und Milliardäre.
Man konnte also im Zuge der Wirtschaftskrise erkennen, dass gerade die Superreichen ihr Geld hochspekulativ angelegt hatten und dabei von den Banken, welche ihnen zum Teil das Geld in Milliardenhöhe zur Verfügung gestellt hatten, massiv unterstützt wurden; wie also zwischen Superreichen und Banken ein einträgliches Geschäft herrschte und wie sehr all dieser Reichtum doch auf Sandburgen; auf Immagination, auf Verantwortungslosigkeit und eigentlich reinstem Spieltrieb erbaut war.
Die eigentlichen Opfer der Wirtschaftskrise kamen natürlich nur am Rande und sehr kurz zu Wort, nämlich die Millionen von Menschen, die frühmorgens nicht zwischen Hummer und Languste wählen können; Millionen von Menschen, die heute nicht wissen, wie sie morgen überleben sollen und dazu eine persönliche Meinung.
Ich habe die Erfahrung gesammelt, dass die Superreichen, dass die Oberschicht, dass die im Luxus und Sattheit träg sich Wälzenden, dass diese eigenlich gar keine Ahnung haben, wie die Armen eigentlich leben; wie diese über die Runden kommen müssen, in welchem Prekariat diese exestieren; ja, dass diese nicht nur diese Armut gar nicht kennen, denn diese geradezu verleugnen; abstreiten; Lügen erzählen; Märchen erzählen; denn diese können einfach nicht glauben, dass ein Großteil der Menschheit in absoluter Armut lebt und mehr schlecht als recht auf allerniedrigstem Niveau dahinvegetiert.
....aber dies nur so nebenbei....
Man konnte also in diesem Verhalten der Superreichen, in diesem Verhalten der Banken auch gleich den Hauptgrund für die Wirtschaftskrise entdecken, welche ja mit der Realwirtschaft relativ wenig zu tun hat und man erinnere sich nur daran, wie sehr sich das gesamte System darum bemüht hatte, ja die Finanzwirtschaft (welche an und für sich ja etwas sehr positives wäre) zu retten....ja, dass die Politiker der Finanzwirtschaft, welche ja auf Immaginären; auf Unrealem, auf Papier und Tinte aufbaut, auf Computerrechnenleistung; den Vorrang gegenüber der Realwirtschaft gab....am Besten zu erkennen beim Fall des Automobilhersteller Opel....für die HRE, diesem Milliardengrab staatlicher Misswirtschaft werden Milliarden für Milliarden verbraten, da diese "systemrelevant" ist (übrigens....systemrelevant....nicht das Unwort des Jahres....das Unwort des Jahrhundert).....und bei Opel klemmt man....man kann ja nicht jedes Unternehmen retten, aber dafür jede Bank....
Aber ich schweife ab, also der Hauptgrund ist ein gänzlich einfacher und ziemlich menschlicher; nämlich die Gier und zwar eine nimmersatte, immer mehr und mehr verlangende Gier der Eliten der Gesellschaft, welche sich gegenseitig zu immer neueren Gier-Höhepunkten hochspekuliert hatten, bis in diesem "Milliarden-Begräbnis der sozialen Marktwirtschaft" (denn um nichts anderes handelt es sich bei dieser Krise) der Friedhof mit den Leichen sozialer Errungenschaften der Gesellschaft, der Menschen- und Bürgerrechte; der Gewerkschafts-Errungenschaften, der Arbeitnehmerrechte gefüllt war.....
Denn dass der Markt wieder in geordnete Bahnen zureckkehrt, also in jene Bahnen, welche irgendwo zwischen jener Handvoll Menschen, also jener Elite und jener Handvoll Menschen, also jener Elite, abläuft, darauf sollte man nicht hoffen, denn mit einem noch radikaleren Marktgeschehen; mit einem noch spekulativeren, menschenfeindlicheren Antlitz des Kapitalismus (welcher natürlich auch sehr viele positive Aspekte hat) rechnen....
Aber nur mal so nebenbei; alle Akteure, welche für die Krise verantwortlich zeichneten, sind mehr oder weniger alle noch im Amt; bzw. haben die Bank gewechselt; die Banken arbeiten im gleichen Modus, im gleichen System, in gleicher Art und Weise weiter....die Politiker waschen sich ihre Hände in Unschuld und machen aus ihrer Arbeit ein Kabarett für geistig Minderbemittelte; nicht die Extremisten, links oder rechts profitieren, denn die Marktliberalen, die schon längst wieder aus ihren Verstecken in das Licht der Öffentlichkeit, der Medien (welche diese ja geradezu umschwärmen) zurückgekehrt sind und dürfen sich dann breit und öffentlich, ja nicht über ihre Fehler, denn nur über ihre Fehleinschätzungen äußern....
....ändert sich die Lage, ändern sich die Fakten, ändert sich die Meinung....
Nur, nein, diesmal nicht....alles muss so weitergehen wie bisher....das Rad hat sich gedreht und nur da dieses kurz gestoppt hat, heißt nur, dass es sich danach weiterdrehen wird....
Bald wird alles so sein wie früher....eine Handvoll Menschen entscheidet über alle und alles; die Wirtschaft brummt wieder, die Indikatoren zeigen nach oben; die Arbeitslosenstatistiken müssen nicht mehr geradezu im absurden Ausmaß verfälscht werden und die debile Masse kann in der "Bild" Zeitung lesen, welche tollen neuen Einsparungen im Sozialen; welche tollen neuen Beschränkungen der Bürgerrechte ihnen die Regierung schenkt....dazu äußert sich dann der Mann von der Straße in überschwenglichen Ton....
Alles läuft blitzeblank weiter; kein Fleck, kein mikoskopisch kleiner Schmutzfleck wird von all dieser Geschichte bleiben und wenn man jetzt schon fragt....die Wirtschaftskrise....welche Wirtschaftskrise....
Und wenn man dies alles schreibt, dann wird man dafür angegriffen; vor allem deshalb, da man kein Idiot der Masse ist; da man sich Gedanken macht; da man sich Sorgen macht; da man denkt....
Und am allerbesten finde ich und möchte damit auch abschließen, welche Presse, welche Informationspolitik diese Superreichen alle haben....man könnte ja glauben ein jeder von diesen sei gleichzeitig der größte Wohltäter, der größte Kunstförderer, der beste aller guter Menschen; der erfolgreichste und vor allem und ich wiederhole mich gerne, was für gute Menschen....
Diese können sich natürlich alles erlauben, alles tun, dürfen alles, können alles, sind alles, bedeuten alles, haben alles und werden alles....
Dass den Menschen die gesamte Zeit die absurdesten Märchen erzählt werden, hat noch keiner dieser Menschen entdeckt, wo sie doch ansonsten bei ihren Mitmenschen doch alles entdecken und alles wissen; aber dass im großen Rahmen sie die gesamte Zeit in der Märchenstunde sitzen und sich einen Brei aus Lügen, Indoktrination und Manipulation anhören müssen, welche diese dann auch noch bereitwillig glauben; ihr Leben total-reduzieren....und dann auf jenen hetzten (wie z.B. mich) der verstanden hat, der weiß, der aufklärt, der keine Märchen erzählt....ist doch irgendwie logisch....die Dummheit mus schließlich immerzu gewinnen....
....und nicht vergessen....
Ihr seid die Guten
und ich bin der Böse!
Die Zeitungen, die Zeitschriften schrieben über die riesigen Verluste bei den russischen Oligarchen; bei den Londoner Hedge-Fond-Manager, bei den amerikanischen Wall-Street-Jongleuren; von deutschen Milliardärinnen und deren Tränen; von den Hollywood-Showstars; von den indischen und chinesischen Self-Made-Miliardären; von Kürzungen der Yachtlänge; von schmälerer Luxusvillen; von bescheideneren Wirtschaftsbossen; von Dezimierung der Zukunftsperspektiven; also alles in allem ging es in diesen Artikeln um die eigentlichen und wirklich Betroffenen....von 12 Milliarden Vermögen auf 5 Milliarden Vermögen; von 350 Millionen Vermögen auf 130 Millionen Vermögen....
Fehlte eigentlich nur noch, dass alle Völker dieser Welt zu weinen begonnen hätten, um all diese armen, unschuldigen, "sich nie was zu schulden haben kommend lassenden" Millionäre und Milliardäre.
Man konnte also im Zuge der Wirtschaftskrise erkennen, dass gerade die Superreichen ihr Geld hochspekulativ angelegt hatten und dabei von den Banken, welche ihnen zum Teil das Geld in Milliardenhöhe zur Verfügung gestellt hatten, massiv unterstützt wurden; wie also zwischen Superreichen und Banken ein einträgliches Geschäft herrschte und wie sehr all dieser Reichtum doch auf Sandburgen; auf Immagination, auf Verantwortungslosigkeit und eigentlich reinstem Spieltrieb erbaut war.
Die eigentlichen Opfer der Wirtschaftskrise kamen natürlich nur am Rande und sehr kurz zu Wort, nämlich die Millionen von Menschen, die frühmorgens nicht zwischen Hummer und Languste wählen können; Millionen von Menschen, die heute nicht wissen, wie sie morgen überleben sollen und dazu eine persönliche Meinung.
Ich habe die Erfahrung gesammelt, dass die Superreichen, dass die Oberschicht, dass die im Luxus und Sattheit träg sich Wälzenden, dass diese eigenlich gar keine Ahnung haben, wie die Armen eigentlich leben; wie diese über die Runden kommen müssen, in welchem Prekariat diese exestieren; ja, dass diese nicht nur diese Armut gar nicht kennen, denn diese geradezu verleugnen; abstreiten; Lügen erzählen; Märchen erzählen; denn diese können einfach nicht glauben, dass ein Großteil der Menschheit in absoluter Armut lebt und mehr schlecht als recht auf allerniedrigstem Niveau dahinvegetiert.
....aber dies nur so nebenbei....
Man konnte also in diesem Verhalten der Superreichen, in diesem Verhalten der Banken auch gleich den Hauptgrund für die Wirtschaftskrise entdecken, welche ja mit der Realwirtschaft relativ wenig zu tun hat und man erinnere sich nur daran, wie sehr sich das gesamte System darum bemüht hatte, ja die Finanzwirtschaft (welche an und für sich ja etwas sehr positives wäre) zu retten....ja, dass die Politiker der Finanzwirtschaft, welche ja auf Immaginären; auf Unrealem, auf Papier und Tinte aufbaut, auf Computerrechnenleistung; den Vorrang gegenüber der Realwirtschaft gab....am Besten zu erkennen beim Fall des Automobilhersteller Opel....für die HRE, diesem Milliardengrab staatlicher Misswirtschaft werden Milliarden für Milliarden verbraten, da diese "systemrelevant" ist (übrigens....systemrelevant....nicht das Unwort des Jahres....das Unwort des Jahrhundert).....und bei Opel klemmt man....man kann ja nicht jedes Unternehmen retten, aber dafür jede Bank....
Aber ich schweife ab, also der Hauptgrund ist ein gänzlich einfacher und ziemlich menschlicher; nämlich die Gier und zwar eine nimmersatte, immer mehr und mehr verlangende Gier der Eliten der Gesellschaft, welche sich gegenseitig zu immer neueren Gier-Höhepunkten hochspekuliert hatten, bis in diesem "Milliarden-Begräbnis der sozialen Marktwirtschaft" (denn um nichts anderes handelt es sich bei dieser Krise) der Friedhof mit den Leichen sozialer Errungenschaften der Gesellschaft, der Menschen- und Bürgerrechte; der Gewerkschafts-Errungenschaften, der Arbeitnehmerrechte gefüllt war.....
Denn dass der Markt wieder in geordnete Bahnen zureckkehrt, also in jene Bahnen, welche irgendwo zwischen jener Handvoll Menschen, also jener Elite und jener Handvoll Menschen, also jener Elite, abläuft, darauf sollte man nicht hoffen, denn mit einem noch radikaleren Marktgeschehen; mit einem noch spekulativeren, menschenfeindlicheren Antlitz des Kapitalismus (welcher natürlich auch sehr viele positive Aspekte hat) rechnen....
Aber nur mal so nebenbei; alle Akteure, welche für die Krise verantwortlich zeichneten, sind mehr oder weniger alle noch im Amt; bzw. haben die Bank gewechselt; die Banken arbeiten im gleichen Modus, im gleichen System, in gleicher Art und Weise weiter....die Politiker waschen sich ihre Hände in Unschuld und machen aus ihrer Arbeit ein Kabarett für geistig Minderbemittelte; nicht die Extremisten, links oder rechts profitieren, denn die Marktliberalen, die schon längst wieder aus ihren Verstecken in das Licht der Öffentlichkeit, der Medien (welche diese ja geradezu umschwärmen) zurückgekehrt sind und dürfen sich dann breit und öffentlich, ja nicht über ihre Fehler, denn nur über ihre Fehleinschätzungen äußern....
....ändert sich die Lage, ändern sich die Fakten, ändert sich die Meinung....
Nur, nein, diesmal nicht....alles muss so weitergehen wie bisher....das Rad hat sich gedreht und nur da dieses kurz gestoppt hat, heißt nur, dass es sich danach weiterdrehen wird....
Bald wird alles so sein wie früher....eine Handvoll Menschen entscheidet über alle und alles; die Wirtschaft brummt wieder, die Indikatoren zeigen nach oben; die Arbeitslosenstatistiken müssen nicht mehr geradezu im absurden Ausmaß verfälscht werden und die debile Masse kann in der "Bild" Zeitung lesen, welche tollen neuen Einsparungen im Sozialen; welche tollen neuen Beschränkungen der Bürgerrechte ihnen die Regierung schenkt....dazu äußert sich dann der Mann von der Straße in überschwenglichen Ton....
Alles läuft blitzeblank weiter; kein Fleck, kein mikoskopisch kleiner Schmutzfleck wird von all dieser Geschichte bleiben und wenn man jetzt schon fragt....die Wirtschaftskrise....welche Wirtschaftskrise....
Und wenn man dies alles schreibt, dann wird man dafür angegriffen; vor allem deshalb, da man kein Idiot der Masse ist; da man sich Gedanken macht; da man sich Sorgen macht; da man denkt....
Und am allerbesten finde ich und möchte damit auch abschließen, welche Presse, welche Informationspolitik diese Superreichen alle haben....man könnte ja glauben ein jeder von diesen sei gleichzeitig der größte Wohltäter, der größte Kunstförderer, der beste aller guter Menschen; der erfolgreichste und vor allem und ich wiederhole mich gerne, was für gute Menschen....
Diese können sich natürlich alles erlauben, alles tun, dürfen alles, können alles, sind alles, bedeuten alles, haben alles und werden alles....
Dass den Menschen die gesamte Zeit die absurdesten Märchen erzählt werden, hat noch keiner dieser Menschen entdeckt, wo sie doch ansonsten bei ihren Mitmenschen doch alles entdecken und alles wissen; aber dass im großen Rahmen sie die gesamte Zeit in der Märchenstunde sitzen und sich einen Brei aus Lügen, Indoktrination und Manipulation anhören müssen, welche diese dann auch noch bereitwillig glauben; ihr Leben total-reduzieren....und dann auf jenen hetzten (wie z.B. mich) der verstanden hat, der weiß, der aufklärt, der keine Märchen erzählt....ist doch irgendwie logisch....die Dummheit mus schließlich immerzu gewinnen....
....und nicht vergessen....
Ihr seid die Guten
und ich bin der Böse!
venerdì, agosto 28, 2009
Das eigentliche Feindbild der Menschen im Allgemeinen ist nicht jener oder jener Politiker, der dies oder jenes verbrochen hat; nicht jener oder jener Geschäftsmann; nicht jener oder jener Arzt; nicht jener oder jener Verbrecher; nicht jener oder jener Polizist/Soldat; nicht jener Diktator oder jener Dikatotor; nicht jener Folterhandlanger oder jener Verräter; nicht jene Frau und nicht jener Mann; nicht jener Versager und nicht jener Erfolgreiche; nicht jene Reiche oder jene Erbin; nicht jener Manipulator und auch nicht jener, wer oder welche auch immer; denn das eigentliche Feindbild der Menschen im Allgemeinen und daran gibt es auch nicht den geringsten Zweifel war, ist und wird immer der Dichter sein.
Nicht nur, dass dieser Dichter keinerlei praktische Arbeit verrichtet, keinen allzugroßen gesellschaflichen Mehrwert hat; nicht nur, dass dieser meistens arm und mittellos ist; nicht nur, dass dieser relativ machtlos, einflußlos und gesellschaftlich in das Abseits gedrängt wird; nicht nur, dass die allermeisten Menschen mit seinem Tun nichts anfangen können; nicht nur, dass dieser gerade jene kritisiert, die doch so viel für die Gesellschaft leisten; so unfassbar viel; nicht nur, dass diese Dichter meistens ziemlich verquerte Gestalten des Alltagsleben sind; dass diese sich nicht einordnen, nicht kuschen und auch nicht so gerne folgen; nicht nur, dass man diese aller Zeiten hindurch immerzu verfolgen musste; nicht nur, dass diese Ressourcen des Staates, der Wirtschaft und der Politik binden, welche doch andernortes doch so wichtig wären; nein, nicht nur dass, dass sich solch ein Dichter anmaßt sich einzumischen, wo doch das System einem jeden einzelnen Tag befiehlt still zu sein, sich einzugliedern und sein Leben zu führen; nicht nur, dass dieses sinnlose Gekritzel der Dichter sowieso niemanden interessiert; nicht nur, dass diese nicht cool, nicht in, nicht hip sind; nicht nur, dass die Dichter immerzu umgebracht worden sind (mit Vorbliebe vom doch so guten Väterchen Staat); nicht nur dass diese aufrührerische Gedanken unter das Volk bringen und dafür von all den Pragmatikern, Angepassten und Kriechern abgrundtief gehasst werden....nicht nur all dieser Vergehen macht sich heutzutage und gestern und morgen ein Dichter schuldig....
Ein Dichter spricht als allererstes über die Wahrheit; die keine Wahrheit sein darf; spricht über die Freiheit, die keine Freiheit sein darf; spricht über Unangenehmes, über all dass worüber man zu schweigen hat; kritsiert Menschen, Institutionen, Agendas und das Zwischenmenschliche....ja, was erlaubt sich denn solch ein Dichter überhaupt....ein solcher Dichter hat seine eigene Meinung und äußert diese auch.....etwas was schon seit Anbeginn der Menschheit mit der Höchststrafe belohnt wurde....nämlich dem gewaltsamen Tod....ein solcher Dichter setzt sich für andere Menschen ein....ja, sind denn diese Dichter denn all wahnsinnig....sich für andere einzusetzen....ein solcher Mensch kann in diesem an Unmenschlichkeit und Grausamkeit kaum zu überbietendem Zwischenmenschlichen ja nur ein Verrückter sein....er kämpft für Ideale, für Ideen, für Verbesserung bzw. Verschlechterung....er rennt gegen die Autoritäten an; gegen die Einspannung....ein Dichter läßt sich nicht zähmen.....ein Dichter muss frei sein.....ein Dichter erinnert an schon längst Vergessenes.....ein Dichter schreibt und dichtet und ein Dichter muss ein freies Herz haben und keine Mördergrube.....ein Dichter sieht das Schöne und das Hässliche und dass der Dichter, dass schreiben kann, jenes schreiben kann, wie es ihm gefällt....ja, zu verbieten gehört so etwas....und zwar sofort.....jetzt und gleich....
Ein solcher Dichter ist dann noch zusätzlich meistens ein schwieriger Mensch....wie auch nicht....dieser verfügt ja über so etwas Abstraktes wie Intelligenz, wie Verstand, wie eine Beobachtungsgabe; wie Talent, wie Einsatz und ein Dichter tut dies alles nicht um vermögend zu werden, um reich zu werden, um geliebt zu werden....denn gänzlich im Gegenteil....ein Dichter muss geliebt und gehasst werden; muss gefürchtet werden und sich selber fürchten....
Ein Dichter braucht Freunde und Feinde, ein Dichter kämpft wie alle anderen mit den alltäglichen Problemen, den Sorgen....auch der Dichter muss um sein Leben kämpfen; muss sich entscheiden.....ein Dichter braucht Ruhe; braucht Kraft....ein Dichter
Also wer braucht also solch einen Menschen mit so einem wertlosen Zeitvertreib wie dem Dichten....ja niemanden....zu was nützt denn ein Dichter....
Ein solcher Dichter....eine solche Verschwendung von Zeit und Kraft....ein solcher Störfaktor in der doch alles so glatt verlaufenden Welt....
Und dazu kommt noch die Tatsache, dass wenn ein Politiker, ein Arzt, ein Diktator, ein Polizist/Soldat; ein Geschäftsmann, ein Reicher, eine Superrreiche, ein Kaufmann; also wenn jemand von diesen genannten einen Fehler macht, dann dieser nicht von seinen Kollegen dafür kritisiert wird, angegriffen wird, denn es wird zuerst eine Schweigemauer errichtet, der Kollege in Schutz genommen und Angriffe, Unterstellungen, Kampagnen, Zersetzungsmaßnahmen gegenüber demjenigen unternommen, welcher diese Fehler beim Namen nennt; welcher öffentlich macht was schief läuft; welcher sich nicht, wie all die anderen; vor dem Establishment fürchtet; welcher dann fertig gemacht wird....
Und dazu kommt noch die Tatsache, dass wenn man über diese Fehler schreibt, über diese unbeschreiblichen Menschen, welche in der Gesellschaft höchst anerkannt und von allen geliebt, wüten und pfuschen, verfpuschen und dann natürlich verpfuschen, dass sich dann nicht nur die Wut der Kollegen und deren Freunde und Bekannte gegen einen richtet; etwas, was ja durchaus die Dummheit der Menschen im allgemeinen besonders herausstreicht; nicht nur, dass man dann von jenem und jenem Idioten/Idiotin (Bekannte, Verwandte und Freunde) angegriffen wird; denn eigentlich die Menschen einen dann angreifen, denn diese wollen ihre Ruhe....ihre Friedhofsruhe....diese folgen wie die braven Schäfchen, dem was ihnen gesagt wird, was sie zu tun haben....
Und so läuft es zwischen den Menschen ab; die Mächtigen und Reichen vernetzen sich und halten zusammen; während die Armen nur darauf warten einem dieser Mächtigen und Reichen zu Diensten zu sein; folgen deren Irrsinn bis in das bittere Ende....
....und trotzdem....
Nicht nur, dass dieser Dichter keinerlei praktische Arbeit verrichtet, keinen allzugroßen gesellschaflichen Mehrwert hat; nicht nur, dass dieser meistens arm und mittellos ist; nicht nur, dass dieser relativ machtlos, einflußlos und gesellschaftlich in das Abseits gedrängt wird; nicht nur, dass die allermeisten Menschen mit seinem Tun nichts anfangen können; nicht nur, dass dieser gerade jene kritisiert, die doch so viel für die Gesellschaft leisten; so unfassbar viel; nicht nur, dass diese Dichter meistens ziemlich verquerte Gestalten des Alltagsleben sind; dass diese sich nicht einordnen, nicht kuschen und auch nicht so gerne folgen; nicht nur, dass man diese aller Zeiten hindurch immerzu verfolgen musste; nicht nur, dass diese Ressourcen des Staates, der Wirtschaft und der Politik binden, welche doch andernortes doch so wichtig wären; nein, nicht nur dass, dass sich solch ein Dichter anmaßt sich einzumischen, wo doch das System einem jeden einzelnen Tag befiehlt still zu sein, sich einzugliedern und sein Leben zu führen; nicht nur, dass dieses sinnlose Gekritzel der Dichter sowieso niemanden interessiert; nicht nur, dass diese nicht cool, nicht in, nicht hip sind; nicht nur, dass die Dichter immerzu umgebracht worden sind (mit Vorbliebe vom doch so guten Väterchen Staat); nicht nur dass diese aufrührerische Gedanken unter das Volk bringen und dafür von all den Pragmatikern, Angepassten und Kriechern abgrundtief gehasst werden....nicht nur all dieser Vergehen macht sich heutzutage und gestern und morgen ein Dichter schuldig....
Ein Dichter spricht als allererstes über die Wahrheit; die keine Wahrheit sein darf; spricht über die Freiheit, die keine Freiheit sein darf; spricht über Unangenehmes, über all dass worüber man zu schweigen hat; kritsiert Menschen, Institutionen, Agendas und das Zwischenmenschliche....ja, was erlaubt sich denn solch ein Dichter überhaupt....ein solcher Dichter hat seine eigene Meinung und äußert diese auch.....etwas was schon seit Anbeginn der Menschheit mit der Höchststrafe belohnt wurde....nämlich dem gewaltsamen Tod....ein solcher Dichter setzt sich für andere Menschen ein....ja, sind denn diese Dichter denn all wahnsinnig....sich für andere einzusetzen....ein solcher Mensch kann in diesem an Unmenschlichkeit und Grausamkeit kaum zu überbietendem Zwischenmenschlichen ja nur ein Verrückter sein....er kämpft für Ideale, für Ideen, für Verbesserung bzw. Verschlechterung....er rennt gegen die Autoritäten an; gegen die Einspannung....ein Dichter läßt sich nicht zähmen.....ein Dichter muss frei sein.....ein Dichter erinnert an schon längst Vergessenes.....ein Dichter schreibt und dichtet und ein Dichter muss ein freies Herz haben und keine Mördergrube.....ein Dichter sieht das Schöne und das Hässliche und dass der Dichter, dass schreiben kann, jenes schreiben kann, wie es ihm gefällt....ja, zu verbieten gehört so etwas....und zwar sofort.....jetzt und gleich....
Ein solcher Dichter ist dann noch zusätzlich meistens ein schwieriger Mensch....wie auch nicht....dieser verfügt ja über so etwas Abstraktes wie Intelligenz, wie Verstand, wie eine Beobachtungsgabe; wie Talent, wie Einsatz und ein Dichter tut dies alles nicht um vermögend zu werden, um reich zu werden, um geliebt zu werden....denn gänzlich im Gegenteil....ein Dichter muss geliebt und gehasst werden; muss gefürchtet werden und sich selber fürchten....
Ein Dichter braucht Freunde und Feinde, ein Dichter kämpft wie alle anderen mit den alltäglichen Problemen, den Sorgen....auch der Dichter muss um sein Leben kämpfen; muss sich entscheiden.....ein Dichter braucht Ruhe; braucht Kraft....ein Dichter
Also wer braucht also solch einen Menschen mit so einem wertlosen Zeitvertreib wie dem Dichten....ja niemanden....zu was nützt denn ein Dichter....
Ein solcher Dichter....eine solche Verschwendung von Zeit und Kraft....ein solcher Störfaktor in der doch alles so glatt verlaufenden Welt....
Und dazu kommt noch die Tatsache, dass wenn ein Politiker, ein Arzt, ein Diktator, ein Polizist/Soldat; ein Geschäftsmann, ein Reicher, eine Superrreiche, ein Kaufmann; also wenn jemand von diesen genannten einen Fehler macht, dann dieser nicht von seinen Kollegen dafür kritisiert wird, angegriffen wird, denn es wird zuerst eine Schweigemauer errichtet, der Kollege in Schutz genommen und Angriffe, Unterstellungen, Kampagnen, Zersetzungsmaßnahmen gegenüber demjenigen unternommen, welcher diese Fehler beim Namen nennt; welcher öffentlich macht was schief läuft; welcher sich nicht, wie all die anderen; vor dem Establishment fürchtet; welcher dann fertig gemacht wird....
Und dazu kommt noch die Tatsache, dass wenn man über diese Fehler schreibt, über diese unbeschreiblichen Menschen, welche in der Gesellschaft höchst anerkannt und von allen geliebt, wüten und pfuschen, verfpuschen und dann natürlich verpfuschen, dass sich dann nicht nur die Wut der Kollegen und deren Freunde und Bekannte gegen einen richtet; etwas, was ja durchaus die Dummheit der Menschen im allgemeinen besonders herausstreicht; nicht nur, dass man dann von jenem und jenem Idioten/Idiotin (Bekannte, Verwandte und Freunde) angegriffen wird; denn eigentlich die Menschen einen dann angreifen, denn diese wollen ihre Ruhe....ihre Friedhofsruhe....diese folgen wie die braven Schäfchen, dem was ihnen gesagt wird, was sie zu tun haben....
Und so läuft es zwischen den Menschen ab; die Mächtigen und Reichen vernetzen sich und halten zusammen; während die Armen nur darauf warten einem dieser Mächtigen und Reichen zu Diensten zu sein; folgen deren Irrsinn bis in das bittere Ende....
....und trotzdem....
giovedì, agosto 27, 2009
Mugabe`s Ärzte (z.ü.)

Auf dem letzten Stand der Technik;
Made in Siemens, das Equipment;
englische und französische Ärzte;
denn nur das Beste
für Afrika`s Schlächter;
denn wachsam hüten
die Bluthunde ihre Blicke,
denn unter der blutenden Sonne Afrikas
wird der Schweizer Vermögensverwalter blasser
schöner, jünger und exotischer
die importierten Krankenschwestern:
wenn man bei deren Anblick
nicht gesund wird,
dann ist man wohl wirklich krank.
Die Qualität
der Behandlung
hat Weltniveau
und für das Volk
Verseuchtes und Vergiftetes;
aber im Diplomatenviertel
ist man trotzdem zufrieden:
die Nutte ist stabil,
der russische Bär tanzt
und Made in Ägypten;
die Temperatur steigt auf
angenehme 40 Grad
und somit beginnt
sich auch
die Pharmaindustrie
zu akklimatisieren:
das neueste Produkt
für den reichen weißen Mann
hat am kranken armen Schwarzen
Marktreife bewiesen.
Handverlesen
die Spezialistenschar;
die neuesten Errungenschaften
der Medizin
kommen exklusiv
bei Afrika´s Schlächter
zur Anwendung;
aber keine Sorge,
die Privat-Jet-Armee
wurde vorsorglich
in der wie immer neutralen
Schweiz geparkt;
steuerfrei wälzt sich die Geliebte
im Luxushotel;
hier spielt das Leben
und draußen werden Spenden
für die Armen gesammelt.
Kritischen Menschen, Menschenrechtlern
wird wie überall
die medizinische Versorgung verweigert;
abgetrieben
wird als allererstes
das Gute und Sanfte im Menschen;
denn wie zu Zeiten der Nazis
bestimmt der Mediziner
wie sehr und wie schnell
die Welt verdirbt;
Gerechtigkeit
wird von diesen
wie ein Tumor
aus dem Geschlecht der Menschheit
entfernt;
die hässlichste Seite
der Natur des Menschen
ist jene
auf welchen die Ärzte,
von allen geliebt und respektiert;
verbleiben:
Vorbilder ihrer Zunft;
Modell für die Zukunft;
ihrer Zukunft,
einer reichen Zukunft.

Auf dem letzten Stand der Technik;
Made in Siemens, das Equipment;
englische und französische Ärzte;
denn nur das Beste
für Afrika`s Schlächter;
denn wachsam hüten
die Bluthunde ihre Blicke,
denn unter der blutenden Sonne Afrikas
wird der Schweizer Vermögensverwalter blasser
schöner, jünger und exotischer
die importierten Krankenschwestern:
wenn man bei deren Anblick
nicht gesund wird,
dann ist man wohl wirklich krank.
Die Qualität
der Behandlung
hat Weltniveau
und für das Volk
Verseuchtes und Vergiftetes;
aber im Diplomatenviertel
ist man trotzdem zufrieden:
die Nutte ist stabil,
der russische Bär tanzt
und Made in Ägypten;
die Temperatur steigt auf
angenehme 40 Grad
und somit beginnt
sich auch
die Pharmaindustrie
zu akklimatisieren:
das neueste Produkt
für den reichen weißen Mann
hat am kranken armen Schwarzen
Marktreife bewiesen.
Handverlesen
die Spezialistenschar;
die neuesten Errungenschaften
der Medizin
kommen exklusiv
bei Afrika´s Schlächter
zur Anwendung;
aber keine Sorge,
die Privat-Jet-Armee
wurde vorsorglich
in der wie immer neutralen
Schweiz geparkt;
steuerfrei wälzt sich die Geliebte
im Luxushotel;
hier spielt das Leben
und draußen werden Spenden
für die Armen gesammelt.
Kritischen Menschen, Menschenrechtlern
wird wie überall
die medizinische Versorgung verweigert;
abgetrieben
wird als allererstes
das Gute und Sanfte im Menschen;
denn wie zu Zeiten der Nazis
bestimmt der Mediziner
wie sehr und wie schnell
die Welt verdirbt;
Gerechtigkeit
wird von diesen
wie ein Tumor
aus dem Geschlecht der Menschheit
entfernt;
die hässlichste Seite
der Natur des Menschen
ist jene
auf welchen die Ärzte,
von allen geliebt und respektiert;
verbleiben:
Vorbilder ihrer Zunft;
Modell für die Zukunft;
ihrer Zukunft,
einer reichen Zukunft.
mercoledì, agosto 26, 2009
"Irgendwie ist doch nicht links oder rechts das Problem, denn das einzige Problem ist die Dummheit."

....ein harter Vergleich....
Ich habe vor einiger Zeit eine Dokumentation über den Falklandkrieg (Argentinien vs. England; April bis Juni 1982) gesehen, in welcher ein Offizier, welcher damals an den kriegerischen Auseinandersetzungen teilnahm, sich dazu äußerte.
Dieser Offizier war an Bord der HMS Sheffield (D80) stationiert, welche nach längerer Reise, in einem Flugzeugträgerverband integriert, die Nähe der Falklandinseln erreichte und wenn es bis dahin gemütlich und wohl beinahe träge, die Besatzung mit Übungen und Absicherungsmaßnahmen beschäftigt, dahinging, so änderte sich dies am 04.Mai 1982 in Sekundenschnelle.
Der angesprochene Offizier versah, zusammen mit einem anderen Offizier, eine Aussicht und diese beiden entdeckten (so weit ich mich dahingegend erinnern kann), bzw. wurden per Funk darüber unterrichtet, dass sich 2 Kampfjets der argentinischen Marine im Tiefflug näherten.
Das Schiff wurde in Kampfbereitschaft versetzt und nur eine bzw. zwei Minuten später entdeckten die beiden Offiziere einen Kampfjet am Himmel.
Nach der wochenlangen Routine war die Besatzung der HMS Sheffield (D80) von einem Moment auf den anderen, in eine reale, gefährliche und schwer zu kalkulierbare Kriegshandlung geraten.
Die beiden Kampfjets feuerten im Tiefflug, aus doch großer Entfernung, jeweils eine Rakete ab, eine auf die HMS Sheffield, der andere Kampfjet auf die Korvette Yarmouth.
Zwischen den beiden Offizieren auf dem Ausguck entspann sich (vom Offizier im Nachhinein rekonstruiert) in den folgenden 10 Sekunden folgender Dialog:
"Die Rakete fliegt auf unser Schiff"
"Dass ist eine "xxx"Rakete"
"Nein, dass ist eine französische "Exocet""
"5 Sekunden"
"Nein 3 Sekunden"
3 Sekunden später schlug der Seezielflugkörper, die "Exocet" in die HMS Sheffield ein; es war der erste Kampfeinsatz mit luftgestützten Seezielflugkörpern überhaupt.
3 Sekunden später waren an Bord der HMS Sheffield 20 Besatzungsmitglieder tot und 24 schwer verwundet.
3 Sekunden später war die HMS Sheffield schwerstens getroffen und sank einige Tage später, nachdem diese zu großen Teilen ausgebrannt war.
Und wie sich dieser Offizier daran erinnerte, konnte man doch erkennen, wie auch nachdem eine Ewigkeit vergangen ist, das Geschehen, doch vor seinem inneren Auge sich abspielte, als ob es gerade geschehen wäre.
Und dass ist der Krieg heutzutage....nichts mit herumschießen, Flaggen hissen; denn eine Rakete, ein Sprengkörper, welche einen von einer Sekunde auf die nächste aus dem Leben sprengt....dass ist der Krieg heutzutage....durchtechnisiert....und die menschliche Option ist eigentlich mittlerweile eine ziemlich untergeordnete....
Und wenn ich jetzt einen Vergleich beschreiben werde, so möchte ich doch vorher betonen, dass ich damit die Opfer, die Besatzung der HMS Sheffield damit nicht entehren möchte, denn ich möchte mit allem Nachdruck meiner Überzeugung Ausdruck verleihen, dass diese Soldaten als Helden gestorben sind; nicht nur für ihr Land, denn für die freie Welt; für eine Welt mit weniger Diktatur, mit weniger Willkür, mit weniger Folter, mit weniger Völkermord....diese sind im Kampf gegen den Totalitaritismus (in diesem Fall die argentinische Militärdiktatur) gefallen und verdienen aller Zeiten hindurch höchsten Respekt und gesellschaftliche Anerkennung, denn das ihre ist ein Opfer, dass alle freien, ihre Meinung frei äußernd könnenden, sanften und guten Menschen zutiefst bewundern sollten....denn sie sind für dass gestorben, was uns ausmacht....die Freiheit und die demokratischen Werte....
....also der Vergleich....
Irgendwie erscheint mir die Provinz in einem gleichen Zustand zu sein wie die HMS Sheffield; gemütlich geht es dahin; man bereitet sich vor und dann kommt es doch gänzlich anders, man fährt dahin und alle sind glücklich und zufrieden....
....und dann schlägt die erste Exocet ein und dann schlägt die zweite Exocet-Rakete ein....
Überall auf dem Schiff herscht nackte Panik und auf der Brücke hat die Rauchentwicklung den Kapitänen die Sicht genommen.
Doch im Vorderdeck, weit weg von den zwei Einschlagstellen, versammelt sich eine Gruppe von Provinzmitgliedern, welche sich sicher fühlen, über die Panik auf dem Rest des Schiffes nur spotten können und es handelt sich bei dieser Gruppe um einige Digos-Beamte, ihre Polizeispitzel; einige provinzielle Polizei- und Militärangehörige; um eine verwöhnte Gattin, die superreich, etwas karitativ tätig sein möchte; um einen hohen Polizeioffizier, um einige Lokalpolitiker, die zwar lautmalerisch jedlichen Extremismus verdammen, aber insgeheim, dann doch am liebsten ihre Geschäfte mit den Faschisten betreiben; einige Zivilisten von dort und einige Zivilisten von dort; einige Kaufleute, einige Ärzte, einige in den provinziellen Netzwerken mächtigen und einflußreichen Personen, einigen Amtsdirektoren, einige Schuldirektoren und die Drachen, die sie ihre Frauen nennen; einige Lehrer, einige Gastronomen und natürlich einige dieser überaus coolen und tollen jungen Leute....also alles in allem eine ziemlich dumpfe und dumme Runde, welche in ihrer Ignoranz natürlich keinerlei Sorgen hegen und sich genüßlich im Vorderdeck ausbreiten und über die beiden Treffer nur spotten und lachen können....
....das Schiff ist unsinkbar....zwei Treffer was soll dass schon ausrichten.....
Und irgendwie scheint es diese Ansammlung von Menschen in ihrer ja geradezu unfassbaren Dummheit kaum erwarten zu können, dass noch eine dritte Exocet-Rakete in dem Schiff, der HMS Provinz, einschlägt, ja klammheimlich würden sich diese ja auch noch darüber freuen, wenn auch noch eine dritte Rakete das Schiff endgültig zerstören würde.....und indem sie den Funkverkehr stören, indem diese sabotieren, manipulieren und falsche Meldungen absetzen, versucht diese, doch nur aus etwa 300-400 Menschen zu bestehende Gruppe, die gesamte Besatzung in Höhe von 500.-600.000 Menschen zu gefährden....denn wie die anderen Besatzungsmitglieder in dieser, auch durch sie verursachten Situation leiden, wie diese kaputt gehen, wie diese sich aufregen, wie diese immer unzufriedener werden....all dies interessiert diese kleine Gruppe doch am allerwenigsten....denn diese haben in ihrem Reichtum, in ihrer Dumpfheit nur das eigene Interesse vor Augen....Gesetze, Menschenrechte, Bürgerrechte, fundamentales Zwischenmenschliche ist diesen egal....ihnen geht es darum ein Besatzungsmitglied im Keller des Schiffes....einem Dichter, der Gedichte, Fragmente, Aphorismen und Anmerkungen zur Realität schreibt zu zerstören....das Schiff....also die HMS Provinz ist diesen vollkommen egal....sie müssen hassen....sie müssen ihre Dummheit beweisen....ihre Ignoranz, ihre Niedertracht....denn immerzu....alle Zeiten hindurch haben sich solche Menschen durchgesetzt.
Und dann fliegt endlich, diese 300-400 Menschen konnten es kaum erwarten, eine dritte Exocet-Rakete auf die HMS Provinz hinzu.....mit über 1000 km/h nähert sich diese unaufhaltsam dem Schiff und man vernimmt noch Freudenrufe und Jubelgeschrei, als diese erkennen, dass diese Rakete genau auf den Mittelbau des Schiffes zuhält, genau dort wo sich der Dichter im Keller des Schiffes aufhält....bis zum nächsten Moment, wo das gesamte Schiff, die HMS Provinz in einem Flammenmeer verbrennt.
Bis zum letzten Moment, war diese allerkleinste Gruppe von 300-400 Menschen davon überzeugt etwas Gutes zu tun; denn sie sahen nicht wie die restlichen 400.-500.000 unter deren Entscheidungen litten, wie sehr die Bevölkerung angewiedert ist von deren Willkür, von deren sich Auserwählt-Halten, von deren Arroganz und Unmenschlichkeit....
Denn diese Gruppe von 300-400 Menschen, welche einflußreich und mächtig, alles daran setzt den Dichter zu zerstören, sein Leben zu vermiesen, seine Beziehungen zu zerstören (übrigens....nur mal so nebenbei....das letzte Mal hat dass ja auch nicht so gut funktioniert....finanziell, politisch, sicherheitstechnisch....aber dafür sind die Menschen wohl zu restlos verblödet)....aber alles muss diesem Ziel untergeordnet werden.....denn die Dummheit muss siegen....und diese Gruppe sieht nur sich Selbst; ihre Großartigkeit, ihre Unangreifbarkeit; nicht ihre Dumpfheit und Verrohtheit....sie halten sich bis zum Schluß für die besten Besatzungsmitglieder an Bord und welche finanziellen Resourcen, welche und wieviele Menschen kaputt gehen, welche politischen Verwicklungen sich daraus ergeben; welche Unsommen von Kosten, welcher Schaden an Mensch und Land....dass sehen diese natürlich nicht....denn sie sind ja gottesgleich und wenn ihnen ein wenig langweilig ist, dann machen sie etwas Karitatives und wenn ihnen etwas langweilig ist, dann lassen sie ihre Willkür und ihre Machtmuskeln gegenüber den Armen und Schwachen spielen....
Und die Abneigung in der restlichen Besatzung wächst mit jedem Tag überproportional gegenüber diesen....was diese natürlich auch nicht bemerken.....z.B. das die restliche Besatzung kein Einpartei-Monopol mehr möchte; denn eine offene Gesellschaft; kein Nutten-Monopoly, denn ehrhafte, stolze Menschen; keine Küngelei; denn diese wollen eine gute Information bekommen und nicht eine zugeschnittene, zurechtgemachte Wohlfühlinformation; diese wechseln Mann für Mann, Frau für Frau, Kind für Kind auf die Seite des Dichters....zuerst die Alten....die Bauern.....dann die Jungen....dann dieser und jener Politiker....dann dieser und jener....sie wissen es nicht....aber ihre Macht zerbröckelt ihnen zwischen ihren Fingern....denn mit Boshaftigkeit und Niedertracht kann man keine Politik machen, denn nur Totalitarismus....
....Schritt für Schritt wechselt die Stimmung von der ihren gekauften, manipulierten, indoktrinierten zur freien, schönen, lebensbejahenden, liebenden, aufmerksamen Seite des Dichters....egal wie sehr die Manipulation auch ausgebreitet wird....
Aber das eigentliche Problem.....
Diese 100-200 Provinzchefs/Verantwortliche/Menschen sehen nur das kurzfristige Ziel....also mich herauszuschneiden, zu ignorieren, zu zerstören.....aber das langfristige Ziel sehen diese in ihrer Dumpfheit und Dummheit natürlich nicht....nämlich jenes, dass langfristig das Ansehen des Landes einen riesigen Schaden erleidet....dass die Menschen sich vor diesem provinziellen Menschentyp, denn ja eigentlich nur diese in ihrer Willkür gottgleich agierenden Provinzmenschen repräsentieren....sich mit Grausen abwenden werden....dass sich die Menschen auf dieser Welt denken werden, was für bosartige Menschen diese Provinzmenschen eigentlich sind, welche unangenehmen Menschen....
Jenen Schaden sehen diese nicht, aber dieser Schaden ist so riesig, so enorm, so unfassbar groß, dass dieser Schaden letzten Endes auch auf diese zurückfallen wird und auch wenn dies in der Geschichte der Menschheit noch nie der Fall war....diesmal wird der Schaden auch auf diese zurückfallen und zwar in einem Ausmaß, welches sich diese in ihrer provinziellen Kleinkariertheit und Borniertheit nicht einmal annähernd vorstellen können.

....ein harter Vergleich....
Ich habe vor einiger Zeit eine Dokumentation über den Falklandkrieg (Argentinien vs. England; April bis Juni 1982) gesehen, in welcher ein Offizier, welcher damals an den kriegerischen Auseinandersetzungen teilnahm, sich dazu äußerte.
Dieser Offizier war an Bord der HMS Sheffield (D80) stationiert, welche nach längerer Reise, in einem Flugzeugträgerverband integriert, die Nähe der Falklandinseln erreichte und wenn es bis dahin gemütlich und wohl beinahe träge, die Besatzung mit Übungen und Absicherungsmaßnahmen beschäftigt, dahinging, so änderte sich dies am 04.Mai 1982 in Sekundenschnelle.
Der angesprochene Offizier versah, zusammen mit einem anderen Offizier, eine Aussicht und diese beiden entdeckten (so weit ich mich dahingegend erinnern kann), bzw. wurden per Funk darüber unterrichtet, dass sich 2 Kampfjets der argentinischen Marine im Tiefflug näherten.
Das Schiff wurde in Kampfbereitschaft versetzt und nur eine bzw. zwei Minuten später entdeckten die beiden Offiziere einen Kampfjet am Himmel.
Nach der wochenlangen Routine war die Besatzung der HMS Sheffield (D80) von einem Moment auf den anderen, in eine reale, gefährliche und schwer zu kalkulierbare Kriegshandlung geraten.
Die beiden Kampfjets feuerten im Tiefflug, aus doch großer Entfernung, jeweils eine Rakete ab, eine auf die HMS Sheffield, der andere Kampfjet auf die Korvette Yarmouth.
Zwischen den beiden Offizieren auf dem Ausguck entspann sich (vom Offizier im Nachhinein rekonstruiert) in den folgenden 10 Sekunden folgender Dialog:
"Die Rakete fliegt auf unser Schiff"
"Dass ist eine "xxx"Rakete"
"Nein, dass ist eine französische "Exocet""
"5 Sekunden"
"Nein 3 Sekunden"
3 Sekunden später schlug der Seezielflugkörper, die "Exocet" in die HMS Sheffield ein; es war der erste Kampfeinsatz mit luftgestützten Seezielflugkörpern überhaupt.
3 Sekunden später waren an Bord der HMS Sheffield 20 Besatzungsmitglieder tot und 24 schwer verwundet.
3 Sekunden später war die HMS Sheffield schwerstens getroffen und sank einige Tage später, nachdem diese zu großen Teilen ausgebrannt war.
Und wie sich dieser Offizier daran erinnerte, konnte man doch erkennen, wie auch nachdem eine Ewigkeit vergangen ist, das Geschehen, doch vor seinem inneren Auge sich abspielte, als ob es gerade geschehen wäre.
Und dass ist der Krieg heutzutage....nichts mit herumschießen, Flaggen hissen; denn eine Rakete, ein Sprengkörper, welche einen von einer Sekunde auf die nächste aus dem Leben sprengt....dass ist der Krieg heutzutage....durchtechnisiert....und die menschliche Option ist eigentlich mittlerweile eine ziemlich untergeordnete....
Und wenn ich jetzt einen Vergleich beschreiben werde, so möchte ich doch vorher betonen, dass ich damit die Opfer, die Besatzung der HMS Sheffield damit nicht entehren möchte, denn ich möchte mit allem Nachdruck meiner Überzeugung Ausdruck verleihen, dass diese Soldaten als Helden gestorben sind; nicht nur für ihr Land, denn für die freie Welt; für eine Welt mit weniger Diktatur, mit weniger Willkür, mit weniger Folter, mit weniger Völkermord....diese sind im Kampf gegen den Totalitaritismus (in diesem Fall die argentinische Militärdiktatur) gefallen und verdienen aller Zeiten hindurch höchsten Respekt und gesellschaftliche Anerkennung, denn das ihre ist ein Opfer, dass alle freien, ihre Meinung frei äußernd könnenden, sanften und guten Menschen zutiefst bewundern sollten....denn sie sind für dass gestorben, was uns ausmacht....die Freiheit und die demokratischen Werte....
....also der Vergleich....
Irgendwie erscheint mir die Provinz in einem gleichen Zustand zu sein wie die HMS Sheffield; gemütlich geht es dahin; man bereitet sich vor und dann kommt es doch gänzlich anders, man fährt dahin und alle sind glücklich und zufrieden....
....und dann schlägt die erste Exocet ein und dann schlägt die zweite Exocet-Rakete ein....
Überall auf dem Schiff herscht nackte Panik und auf der Brücke hat die Rauchentwicklung den Kapitänen die Sicht genommen.
Doch im Vorderdeck, weit weg von den zwei Einschlagstellen, versammelt sich eine Gruppe von Provinzmitgliedern, welche sich sicher fühlen, über die Panik auf dem Rest des Schiffes nur spotten können und es handelt sich bei dieser Gruppe um einige Digos-Beamte, ihre Polizeispitzel; einige provinzielle Polizei- und Militärangehörige; um eine verwöhnte Gattin, die superreich, etwas karitativ tätig sein möchte; um einen hohen Polizeioffizier, um einige Lokalpolitiker, die zwar lautmalerisch jedlichen Extremismus verdammen, aber insgeheim, dann doch am liebsten ihre Geschäfte mit den Faschisten betreiben; einige Zivilisten von dort und einige Zivilisten von dort; einige Kaufleute, einige Ärzte, einige in den provinziellen Netzwerken mächtigen und einflußreichen Personen, einigen Amtsdirektoren, einige Schuldirektoren und die Drachen, die sie ihre Frauen nennen; einige Lehrer, einige Gastronomen und natürlich einige dieser überaus coolen und tollen jungen Leute....also alles in allem eine ziemlich dumpfe und dumme Runde, welche in ihrer Ignoranz natürlich keinerlei Sorgen hegen und sich genüßlich im Vorderdeck ausbreiten und über die beiden Treffer nur spotten und lachen können....
....das Schiff ist unsinkbar....zwei Treffer was soll dass schon ausrichten.....
Und irgendwie scheint es diese Ansammlung von Menschen in ihrer ja geradezu unfassbaren Dummheit kaum erwarten zu können, dass noch eine dritte Exocet-Rakete in dem Schiff, der HMS Provinz, einschlägt, ja klammheimlich würden sich diese ja auch noch darüber freuen, wenn auch noch eine dritte Rakete das Schiff endgültig zerstören würde.....und indem sie den Funkverkehr stören, indem diese sabotieren, manipulieren und falsche Meldungen absetzen, versucht diese, doch nur aus etwa 300-400 Menschen zu bestehende Gruppe, die gesamte Besatzung in Höhe von 500.-600.000 Menschen zu gefährden....denn wie die anderen Besatzungsmitglieder in dieser, auch durch sie verursachten Situation leiden, wie diese kaputt gehen, wie diese sich aufregen, wie diese immer unzufriedener werden....all dies interessiert diese kleine Gruppe doch am allerwenigsten....denn diese haben in ihrem Reichtum, in ihrer Dumpfheit nur das eigene Interesse vor Augen....Gesetze, Menschenrechte, Bürgerrechte, fundamentales Zwischenmenschliche ist diesen egal....ihnen geht es darum ein Besatzungsmitglied im Keller des Schiffes....einem Dichter, der Gedichte, Fragmente, Aphorismen und Anmerkungen zur Realität schreibt zu zerstören....das Schiff....also die HMS Provinz ist diesen vollkommen egal....sie müssen hassen....sie müssen ihre Dummheit beweisen....ihre Ignoranz, ihre Niedertracht....denn immerzu....alle Zeiten hindurch haben sich solche Menschen durchgesetzt.
Und dann fliegt endlich, diese 300-400 Menschen konnten es kaum erwarten, eine dritte Exocet-Rakete auf die HMS Provinz hinzu.....mit über 1000 km/h nähert sich diese unaufhaltsam dem Schiff und man vernimmt noch Freudenrufe und Jubelgeschrei, als diese erkennen, dass diese Rakete genau auf den Mittelbau des Schiffes zuhält, genau dort wo sich der Dichter im Keller des Schiffes aufhält....bis zum nächsten Moment, wo das gesamte Schiff, die HMS Provinz in einem Flammenmeer verbrennt.
Bis zum letzten Moment, war diese allerkleinste Gruppe von 300-400 Menschen davon überzeugt etwas Gutes zu tun; denn sie sahen nicht wie die restlichen 400.-500.000 unter deren Entscheidungen litten, wie sehr die Bevölkerung angewiedert ist von deren Willkür, von deren sich Auserwählt-Halten, von deren Arroganz und Unmenschlichkeit....
Denn diese Gruppe von 300-400 Menschen, welche einflußreich und mächtig, alles daran setzt den Dichter zu zerstören, sein Leben zu vermiesen, seine Beziehungen zu zerstören (übrigens....nur mal so nebenbei....das letzte Mal hat dass ja auch nicht so gut funktioniert....finanziell, politisch, sicherheitstechnisch....aber dafür sind die Menschen wohl zu restlos verblödet)....aber alles muss diesem Ziel untergeordnet werden.....denn die Dummheit muss siegen....und diese Gruppe sieht nur sich Selbst; ihre Großartigkeit, ihre Unangreifbarkeit; nicht ihre Dumpfheit und Verrohtheit....sie halten sich bis zum Schluß für die besten Besatzungsmitglieder an Bord und welche finanziellen Resourcen, welche und wieviele Menschen kaputt gehen, welche politischen Verwicklungen sich daraus ergeben; welche Unsommen von Kosten, welcher Schaden an Mensch und Land....dass sehen diese natürlich nicht....denn sie sind ja gottesgleich und wenn ihnen ein wenig langweilig ist, dann machen sie etwas Karitatives und wenn ihnen etwas langweilig ist, dann lassen sie ihre Willkür und ihre Machtmuskeln gegenüber den Armen und Schwachen spielen....
Und die Abneigung in der restlichen Besatzung wächst mit jedem Tag überproportional gegenüber diesen....was diese natürlich auch nicht bemerken.....z.B. das die restliche Besatzung kein Einpartei-Monopol mehr möchte; denn eine offene Gesellschaft; kein Nutten-Monopoly, denn ehrhafte, stolze Menschen; keine Küngelei; denn diese wollen eine gute Information bekommen und nicht eine zugeschnittene, zurechtgemachte Wohlfühlinformation; diese wechseln Mann für Mann, Frau für Frau, Kind für Kind auf die Seite des Dichters....zuerst die Alten....die Bauern.....dann die Jungen....dann dieser und jener Politiker....dann dieser und jener....sie wissen es nicht....aber ihre Macht zerbröckelt ihnen zwischen ihren Fingern....denn mit Boshaftigkeit und Niedertracht kann man keine Politik machen, denn nur Totalitarismus....
....Schritt für Schritt wechselt die Stimmung von der ihren gekauften, manipulierten, indoktrinierten zur freien, schönen, lebensbejahenden, liebenden, aufmerksamen Seite des Dichters....egal wie sehr die Manipulation auch ausgebreitet wird....
Aber das eigentliche Problem.....
Diese 100-200 Provinzchefs/Verantwortliche/Menschen sehen nur das kurzfristige Ziel....also mich herauszuschneiden, zu ignorieren, zu zerstören.....aber das langfristige Ziel sehen diese in ihrer Dumpfheit und Dummheit natürlich nicht....nämlich jenes, dass langfristig das Ansehen des Landes einen riesigen Schaden erleidet....dass die Menschen sich vor diesem provinziellen Menschentyp, denn ja eigentlich nur diese in ihrer Willkür gottgleich agierenden Provinzmenschen repräsentieren....sich mit Grausen abwenden werden....dass sich die Menschen auf dieser Welt denken werden, was für bosartige Menschen diese Provinzmenschen eigentlich sind, welche unangenehmen Menschen....
Jenen Schaden sehen diese nicht, aber dieser Schaden ist so riesig, so enorm, so unfassbar groß, dass dieser Schaden letzten Endes auch auf diese zurückfallen wird und auch wenn dies in der Geschichte der Menschheit noch nie der Fall war....diesmal wird der Schaden auch auf diese zurückfallen und zwar in einem Ausmaß, welches sich diese in ihrer provinziellen Kleinkariertheit und Borniertheit nicht einmal annähernd vorstellen können.
martedì, agosto 25, 2009
I.
....übrigens....
....für die dahergelaufenen stronzi fascisti italiani, den Provinzkasperlan und den österreichischen Gutmenschen....
....die fakten....
Ich bin weder physisch noch psychisch krank, ich bin noch nie angezeigt, noch nie verhaftet, noch nie verurteilt worden, ich habe in meinem bisherigen Leben keine einzige Sekunde im Gefängnis verbracht, ich habe in meinem bisherigen Leben keine einzige Sekunde in der Psychatrie verbracht (gänzlich im Gegenteil zu vielen mit denen ich zu tun hatte); ich habe noch nie ein Kind geschlagen, ich habe noch nie eine Frau geschlagen; ich habe noch nie einen anderen Menschen, egal ob Kind, Mann oder Frau zu etwas gezwungen; ich habe durch mein schrifstellerisches Werk mehr Gutes für die Welt getan, als alle österreichischen Gutmenschen zusammengenommen; ich wehre mich mit dem friedlichsten, gewaltlosestem Mittel überhaupt; ich bin der erste Mensch in der Geschichte der Kriminologie, welcher nachdem sich die Verdachtsmomente in Luft aufgelöst haben, besser über diese Ermittlungen informiert war, als die ermittelnden Beamten (zumindest solange es mich interessiert hat); ich bin gegen Rechts- und Linksextremismus; ich bin für einen respektvollen Umgang der Menschen miteinander; ich werde andauernd angegriffen, verspottet und nicht respektiert; ich kämpfe gegen radikalen Rechtsextremisten wie den beiden bekannten Italienern und werde dafür von einem Teil des Volkes abgrundtief gehasst; ich werde bedroht, es wird versucht mich fertig zu machen; mich und mir nahe stehende auszugrenzen; ich reagiere darauf mit friedlichen, gewaltlosen Mitteln; ich habe mächtige Freunde und Verbündete; ich bin schon jetzt einer, wenn nicht der wichtigste Schrifsteller, wenn nicht Mensch, in diesem Land; ich habe mich, gänzlich zum Gegenteil zu diesen, immer respektvoll und würdevoll mit meinen Mitmenschen auseinandergesetzt; ich habe immerzu die besten Freunde, die ein Mensch sich vorstellen kann, gehabt; ich habe der Welt etwas geschenkt, dass man mit keinem Geld der Welt bezahlen kann; mein Ruhm ist so ausgeprägt, dass egal was die Verantwortlichen, die Mächtigen und die Reichen machen werden, diesen, da er so breit gefächert ist, in vielen Ländern gehört wird, nicht mehr zerstört werden kann; ich habe die Bestätigung von vielen Polizisten erfahren, welche mich nach Jahren, als durchwegs guten Menschen bezeichnet haben; ich habe ein reines Gewissen; ich habe noch nie Steuern hinterzogen; ich habe noch nie ein Gewaltverbrechen begangen; ich bin gegen jede Form des Totalitarismus; ich bin gegen jede Form von Gewalt; ich wehre mich friedlich; ich bin Kindern schon ein guter Vaterersatz gewesen; ich liebe das Leben; ich liebe die Freiheit, ich bin beinahe nie negativ in der Öffentlichkeit aufgefallen; ich, als Allerletzter, habe mehr geleistet, als ein jeder anderer im Umkreis von 300 km; ich benutze meine Intelligenz und meinen Verstand, damit etwas besser wird auf dieser Welt (und werde dafür abgrundtief gehasst); ich nutze niemanden aus; ich verfüge über kein Geld; ich bin freundlich; ich wehre mich; ich habe eine persönliche Lebensgeschichte, welche seinesgleichen wohl sehr, sehr viel länger sucht; ich muss mich andauernd der alltertiefsten, der niveaulosesten Angriffe erwehren; ich bin derjenigen, dem geholfen wurde; ich habe etwas Gutes getan und dafür habe ich nur Böses bekommen; ich habe die Welt hinter mir, ich kämpfe gegen das menschlich Allerniedrigste, ich bin ein Humanist, ich bin ein Dichter, ich bin ein Schrifsteller, ich bin auf dem Weg weltberühmt zu werden; ich werde weder durch den Tod, noch durch das Leben aufgehalten werden können; ich bin ich, ich wehre mich!
....und nun nehmen wir einmal diese dahergelaufenen stronzi fascisti italiani her, diese Provinzkasperlan und diese österreichischen Gutmenschen und sollte man, bei diesen völlig uninteressanten, unwichtigen, unkonkreten Menschen nachschauen, ob diese eine solch blütenweiße Weste wie ich vorzuweisen haben....
....und ich weiß leider, dass diese keine blütenweisse Weste haben, denn gänzlich im Gegenteil, eine, die von oben bis unten, von der rechten bis zur linken Seite mit menschlich Allerniedrigstem vollgespritzt ist....
....in kurzen Worten....Abschaum und nichts anderes.....
....übrigens....
....für die dahergelaufenen stronzi fascisti italiani, den Provinzkasperlan und den österreichischen Gutmenschen....
....die fakten....
Ich bin weder physisch noch psychisch krank, ich bin noch nie angezeigt, noch nie verhaftet, noch nie verurteilt worden, ich habe in meinem bisherigen Leben keine einzige Sekunde im Gefängnis verbracht, ich habe in meinem bisherigen Leben keine einzige Sekunde in der Psychatrie verbracht (gänzlich im Gegenteil zu vielen mit denen ich zu tun hatte); ich habe noch nie ein Kind geschlagen, ich habe noch nie eine Frau geschlagen; ich habe noch nie einen anderen Menschen, egal ob Kind, Mann oder Frau zu etwas gezwungen; ich habe durch mein schrifstellerisches Werk mehr Gutes für die Welt getan, als alle österreichischen Gutmenschen zusammengenommen; ich wehre mich mit dem friedlichsten, gewaltlosestem Mittel überhaupt; ich bin der erste Mensch in der Geschichte der Kriminologie, welcher nachdem sich die Verdachtsmomente in Luft aufgelöst haben, besser über diese Ermittlungen informiert war, als die ermittelnden Beamten (zumindest solange es mich interessiert hat); ich bin gegen Rechts- und Linksextremismus; ich bin für einen respektvollen Umgang der Menschen miteinander; ich werde andauernd angegriffen, verspottet und nicht respektiert; ich kämpfe gegen radikalen Rechtsextremisten wie den beiden bekannten Italienern und werde dafür von einem Teil des Volkes abgrundtief gehasst; ich werde bedroht, es wird versucht mich fertig zu machen; mich und mir nahe stehende auszugrenzen; ich reagiere darauf mit friedlichen, gewaltlosen Mitteln; ich habe mächtige Freunde und Verbündete; ich bin schon jetzt einer, wenn nicht der wichtigste Schrifsteller, wenn nicht Mensch, in diesem Land; ich habe mich, gänzlich zum Gegenteil zu diesen, immer respektvoll und würdevoll mit meinen Mitmenschen auseinandergesetzt; ich habe immerzu die besten Freunde, die ein Mensch sich vorstellen kann, gehabt; ich habe der Welt etwas geschenkt, dass man mit keinem Geld der Welt bezahlen kann; mein Ruhm ist so ausgeprägt, dass egal was die Verantwortlichen, die Mächtigen und die Reichen machen werden, diesen, da er so breit gefächert ist, in vielen Ländern gehört wird, nicht mehr zerstört werden kann; ich habe die Bestätigung von vielen Polizisten erfahren, welche mich nach Jahren, als durchwegs guten Menschen bezeichnet haben; ich habe ein reines Gewissen; ich habe noch nie Steuern hinterzogen; ich habe noch nie ein Gewaltverbrechen begangen; ich bin gegen jede Form des Totalitarismus; ich bin gegen jede Form von Gewalt; ich wehre mich friedlich; ich bin Kindern schon ein guter Vaterersatz gewesen; ich liebe das Leben; ich liebe die Freiheit, ich bin beinahe nie negativ in der Öffentlichkeit aufgefallen; ich, als Allerletzter, habe mehr geleistet, als ein jeder anderer im Umkreis von 300 km; ich benutze meine Intelligenz und meinen Verstand, damit etwas besser wird auf dieser Welt (und werde dafür abgrundtief gehasst); ich nutze niemanden aus; ich verfüge über kein Geld; ich bin freundlich; ich wehre mich; ich habe eine persönliche Lebensgeschichte, welche seinesgleichen wohl sehr, sehr viel länger sucht; ich muss mich andauernd der alltertiefsten, der niveaulosesten Angriffe erwehren; ich bin derjenigen, dem geholfen wurde; ich habe etwas Gutes getan und dafür habe ich nur Böses bekommen; ich habe die Welt hinter mir, ich kämpfe gegen das menschlich Allerniedrigste, ich bin ein Humanist, ich bin ein Dichter, ich bin ein Schrifsteller, ich bin auf dem Weg weltberühmt zu werden; ich werde weder durch den Tod, noch durch das Leben aufgehalten werden können; ich bin ich, ich wehre mich!
....und nun nehmen wir einmal diese dahergelaufenen stronzi fascisti italiani her, diese Provinzkasperlan und diese österreichischen Gutmenschen und sollte man, bei diesen völlig uninteressanten, unwichtigen, unkonkreten Menschen nachschauen, ob diese eine solch blütenweiße Weste wie ich vorzuweisen haben....
....und ich weiß leider, dass diese keine blütenweisse Weste haben, denn gänzlich im Gegenteil, eine, die von oben bis unten, von der rechten bis zur linken Seite mit menschlich Allerniedrigstem vollgespritzt ist....
....in kurzen Worten....Abschaum und nichts anderes.....
lunedì, agosto 24, 2009
....wie ein Fels in der Brandung....

Wenn sich Soldaten der US-Armee für einen Auslandseinsatz in einem Kriegsgebiet melden/dazu eingezogen werden, dann dauert ein solcher Einsatz in der Regel 12 Monate.
Und da Krieg kein Sonntagsausflug ist, denn ein hochriskantes Unternehmen, riskieren diese Soldaten doch so einiges; vom Tod über Verwundung, hin zu psychischen Problemen (z.B. PTSD) zu friendly fire, über die Uran-Munition bis zur Notwendigkeit mehr zu töten als man müsste, bis hin zur generellen Abstumpfung und moralischer/menschlicher Degeneration.
Also der Alltag dieser Soldaten ist voller Gefahren, unmittelbarer und mittelbarer und unkalkulierbarer Risiken; diese Soldaten geben ihr Bestes und ernten bestenfalls Anerkennung im militärischen Apparat und eine meiner Meinung nach stark unterschätzte Gefahr für diese Soldaten, lauert nicht in den Sprengfallen, den Mienen, den Kalashnikov`s, den Aufständigen, den Terroristen, den Zivilisten, denn an der Heimatfront; denn während diese doch zum Großteil sehr jungen Soldaten für ihr Land und dem Sold, für demokratische Werte und der Rohstoffabsicherung ihr Leben einsetzen, langweilen sich deren Frauen zu Hause.
Und mir ist schon klar, dass ich damit eine der Urängste des Menschen anspreche, eine Urangst, welche von der Propaganda für den jeweiligen Zweck andauernd mißbraucht wird; einer Urangst, welche im Menschen tief verwurzelt ist; aber doch entspricht es der Wahrheit, der belegten Statistiken und auch wenn es niemand thematisiert; so ist es doch eine Tatsache, dass über die Hälfte dieser Paare/Beziehungen innerhalb dieser 12 Monate sich trennen/getrennt werden.
Die Paare stehen per moderner elektronischer Kommunikationsmittel in Kontakt und doch kommt es zur Entfremdung, vor allem durch die wohl gelangweilten Frauen; diese beginnen eine Affäre, verlieben sich, ziehen um, finden einen neuen Job, eine neue Stadt und einen neuen Mann; diese versuchen sich in Zukunft alleine durch das Leben zu schlagen; beginnen zu arbeiten/zu studieren; ect. ect.
Und nicht etwa, dass es in der zivilen Gesellschaft anders zugehen würde, beinahe jede Ehe geht in die Brüche, spätestens im verflixten 7. Jahr und wie immer sind bei diesen Ego-Trips die Kinder die allergrößten Leidtragenden bzw. Faustpfand für den Wahnsinn ihrer Eltern und so geht es zwischen den Geschlechtern dahin....es wird fleißig betrogen, tüchtig gelogen, prächtig gestritten und die Wetterlage ist stabil, aber mit Sicherheit niemals das Zwischengeschlechtliche....
Also ein Jahr ist schon zu viel....zu viel Langeweile, zu viele Möglichkeiten, zu viel sinnlose Warterei, zu viel Gleichberechtigung, zu viel Angst, zu viel Sorgen und mit Sicherheit zu wenig Nerven und zu wenig Intelligenz.
Es gilt also festzuhalten, dass diese spezifisch charakterisierter Anteil der Frauen, sprichwörtlich, wie ein Fels in der Brandung zu ihren Männer stehen.
Treue, Freundschaft, Prinzipien, Zusammenhalt, Zuverlässigkeit, ja all diese Werte scheinen nicht nur alte Werte zu sein; denn müssen auch gleich dem Geschlechtstrieb, den niedrigen Instinkten, ja der Langweile geopfert werden.
Und um das Ausmaß dieser Thematik noch besser darzustellen; möchte ich nun ein gänzlich anderes Beispiel erzählen, welches mein Bewußtsein leider registrieren mußte:
Ein Ehepaar lebt dahin, die Frau bekommt ein Kind, es kriselt und man rauft sich immer wieder doch zusammen; respektiert wird eine Automarke, aber aus Monotonie und niederer Gefaelligkeit der Gegenueber nicht; es haben sich also zwei Menschen, ein Mann und eine Frau fuers Leben gefunden, um auch einmal zynisch zu sein und nun geschieht etwas voellig unerwartetes, von niemanden im Vorhinein bedacht und einkalkuliert....der Mann stirbt und die Frau trauert.
Vom Tod des Mannes bis zum kirchlichen Begraebnis vergehen 5 duestere Tage; 5 Tage, 120 Stunden, keine Ewigkeit und beim Begraebnis erscheint die trauernde Witwe mit einem neuen Mann an ihrer Seite, welchen diese zu Lebzeiten des Mannes nicht gekannt; welchen diese in den zurueckliegenden 5 Tagen kennengelernt hat....also mehr Respektlosigkeit gegenueber dem Toten ist wahrlich schwer vorstellbar....
Charakter, Ehrgefuehl, Respekt, Intelligenz; also all diese aufgezaehlten menschlichen Eigenschaften, scheint diese Frau wohl eher nicht zu kennen.
....und die Leute tratschen dann darueber und 3 Tage spaeter interessiert die gesamte Geschichte dann sowieso niemanden mehr....
Und wenn man nun idealistisch angehaucht denkt, dass diese Frau die Ausnahme ist, ein Einzelfall; dann sollte man sich keinen Illusionen hingeben, denn erkennen, dass es solchermassen sehr, sehr oft der Fall ist; Menschen ohne Skrupel, ohne Gewissen, ohne Reflexion....wie auch....diese Menschen besitzen ja keinen Verstand.
Also generell kann man sagen, dass man alleine auf der Welt ist, Hilfe gibt es fuer gestrandete Eichhoernchen; aber von seinen Mitmenschen sollte man solche, also Hilfe, erst gar nicht erwarten....dann ist die Enttaeuschung nur um so groesser z.B. man hat ein Problem, z.B Probleme mit den Autoritaeten, mit seinen Finanzen, in der Arbeit; dann sollte man sich, in einer Partnerschaft, darauf einstellen, dass man das Problem doch sehr bald nur noch alleine hat....
Und ich moechte auch nicht allzusehr verallgemeinern, denn betonen, dass es sich um einen Teil der Frauen/der Maenner handelt, welche solchermassen handeln und wie sehr dieser Anteil an Frauen/Maenner den gesellschaftlichen Diskurs bestimmen kann man daran erkennen, wie der Kampf um die jungen, schoenen Frauen gefuehrt wird....gaenzlich solchermassen, als ob Charles Darwin nicht Zoologie betrieben haette, denn das zwischenmenschliche Verhalten der Menschen untersucht haette....brutal, ruecksichtslos, gemein, hinterhaeltig, niedertraechtig, boshaft, grauenvoll, hart, unfair, unnatuerlich, ungerecht und um dies allen die Krone aufzusetzen; natuerlich die ueberragende Intelligenz dieser schoenen, jungen Frauen, welche solchermassen dann beinahe schon genetisch bedingt, immerzu die falsche Entscheidung treffen muessen und dabei selbstverstaendlich von den Kraeften, welche in der Gesellschaft wirken, massiv unterstuetzt werden muessen.
Und wenn ich mich nunmehr ueber diese Charakterlosigkeit bei diesen Frauen ausgelassen habe, so moechte ich diesem doch anmerken, dass trotz meiner maennlichen Sichtweise, trotz persoenlicher Erfahrungen, dass ein Anteil der Maenner gaenzlich identisch im Handeln und Denken sind (wenn man denn bei diesen von Denken ueberhaupt sprechen kann).
Und ich moechte abschliessend noch anmerken, dass ich diesen Menschentyp, der auf breiten gesellchaftlichen Konsens und eine riesige Anzahl von Maennern und Frauen zaehlen kann, zutiefst verabscheue, denn im Gegensatz zu diesen oberflaechigen Menschen halte ich Charakter fuer wichtiger als ein aeusserliches Koerpermerkmal, wie z.B. die Augenfarbe; ist fuer mich ein respektvoller gegenseitiger Umgang wichtiger als die Moeglichkeit bei anderen meine Macht auszuspielen, Nutten-Monopoly zu spielen; mein Leben darauf zu reduzieren, andere Menschen wie Dreck zu behandeln....

Wenn sich Soldaten der US-Armee für einen Auslandseinsatz in einem Kriegsgebiet melden/dazu eingezogen werden, dann dauert ein solcher Einsatz in der Regel 12 Monate.
Und da Krieg kein Sonntagsausflug ist, denn ein hochriskantes Unternehmen, riskieren diese Soldaten doch so einiges; vom Tod über Verwundung, hin zu psychischen Problemen (z.B. PTSD) zu friendly fire, über die Uran-Munition bis zur Notwendigkeit mehr zu töten als man müsste, bis hin zur generellen Abstumpfung und moralischer/menschlicher Degeneration.
Also der Alltag dieser Soldaten ist voller Gefahren, unmittelbarer und mittelbarer und unkalkulierbarer Risiken; diese Soldaten geben ihr Bestes und ernten bestenfalls Anerkennung im militärischen Apparat und eine meiner Meinung nach stark unterschätzte Gefahr für diese Soldaten, lauert nicht in den Sprengfallen, den Mienen, den Kalashnikov`s, den Aufständigen, den Terroristen, den Zivilisten, denn an der Heimatfront; denn während diese doch zum Großteil sehr jungen Soldaten für ihr Land und dem Sold, für demokratische Werte und der Rohstoffabsicherung ihr Leben einsetzen, langweilen sich deren Frauen zu Hause.
Und mir ist schon klar, dass ich damit eine der Urängste des Menschen anspreche, eine Urangst, welche von der Propaganda für den jeweiligen Zweck andauernd mißbraucht wird; einer Urangst, welche im Menschen tief verwurzelt ist; aber doch entspricht es der Wahrheit, der belegten Statistiken und auch wenn es niemand thematisiert; so ist es doch eine Tatsache, dass über die Hälfte dieser Paare/Beziehungen innerhalb dieser 12 Monate sich trennen/getrennt werden.
Die Paare stehen per moderner elektronischer Kommunikationsmittel in Kontakt und doch kommt es zur Entfremdung, vor allem durch die wohl gelangweilten Frauen; diese beginnen eine Affäre, verlieben sich, ziehen um, finden einen neuen Job, eine neue Stadt und einen neuen Mann; diese versuchen sich in Zukunft alleine durch das Leben zu schlagen; beginnen zu arbeiten/zu studieren; ect. ect.
Und nicht etwa, dass es in der zivilen Gesellschaft anders zugehen würde, beinahe jede Ehe geht in die Brüche, spätestens im verflixten 7. Jahr und wie immer sind bei diesen Ego-Trips die Kinder die allergrößten Leidtragenden bzw. Faustpfand für den Wahnsinn ihrer Eltern und so geht es zwischen den Geschlechtern dahin....es wird fleißig betrogen, tüchtig gelogen, prächtig gestritten und die Wetterlage ist stabil, aber mit Sicherheit niemals das Zwischengeschlechtliche....
Also ein Jahr ist schon zu viel....zu viel Langeweile, zu viele Möglichkeiten, zu viel sinnlose Warterei, zu viel Gleichberechtigung, zu viel Angst, zu viel Sorgen und mit Sicherheit zu wenig Nerven und zu wenig Intelligenz.
Es gilt also festzuhalten, dass diese spezifisch charakterisierter Anteil der Frauen, sprichwörtlich, wie ein Fels in der Brandung zu ihren Männer stehen.
Treue, Freundschaft, Prinzipien, Zusammenhalt, Zuverlässigkeit, ja all diese Werte scheinen nicht nur alte Werte zu sein; denn müssen auch gleich dem Geschlechtstrieb, den niedrigen Instinkten, ja der Langweile geopfert werden.
Und um das Ausmaß dieser Thematik noch besser darzustellen; möchte ich nun ein gänzlich anderes Beispiel erzählen, welches mein Bewußtsein leider registrieren mußte:
Ein Ehepaar lebt dahin, die Frau bekommt ein Kind, es kriselt und man rauft sich immer wieder doch zusammen; respektiert wird eine Automarke, aber aus Monotonie und niederer Gefaelligkeit der Gegenueber nicht; es haben sich also zwei Menschen, ein Mann und eine Frau fuers Leben gefunden, um auch einmal zynisch zu sein und nun geschieht etwas voellig unerwartetes, von niemanden im Vorhinein bedacht und einkalkuliert....der Mann stirbt und die Frau trauert.
Vom Tod des Mannes bis zum kirchlichen Begraebnis vergehen 5 duestere Tage; 5 Tage, 120 Stunden, keine Ewigkeit und beim Begraebnis erscheint die trauernde Witwe mit einem neuen Mann an ihrer Seite, welchen diese zu Lebzeiten des Mannes nicht gekannt; welchen diese in den zurueckliegenden 5 Tagen kennengelernt hat....also mehr Respektlosigkeit gegenueber dem Toten ist wahrlich schwer vorstellbar....
Charakter, Ehrgefuehl, Respekt, Intelligenz; also all diese aufgezaehlten menschlichen Eigenschaften, scheint diese Frau wohl eher nicht zu kennen.
....und die Leute tratschen dann darueber und 3 Tage spaeter interessiert die gesamte Geschichte dann sowieso niemanden mehr....
Und wenn man nun idealistisch angehaucht denkt, dass diese Frau die Ausnahme ist, ein Einzelfall; dann sollte man sich keinen Illusionen hingeben, denn erkennen, dass es solchermassen sehr, sehr oft der Fall ist; Menschen ohne Skrupel, ohne Gewissen, ohne Reflexion....wie auch....diese Menschen besitzen ja keinen Verstand.
Also generell kann man sagen, dass man alleine auf der Welt ist, Hilfe gibt es fuer gestrandete Eichhoernchen; aber von seinen Mitmenschen sollte man solche, also Hilfe, erst gar nicht erwarten....dann ist die Enttaeuschung nur um so groesser z.B. man hat ein Problem, z.B Probleme mit den Autoritaeten, mit seinen Finanzen, in der Arbeit; dann sollte man sich, in einer Partnerschaft, darauf einstellen, dass man das Problem doch sehr bald nur noch alleine hat....
Und ich moechte auch nicht allzusehr verallgemeinern, denn betonen, dass es sich um einen Teil der Frauen/der Maenner handelt, welche solchermassen handeln und wie sehr dieser Anteil an Frauen/Maenner den gesellschaftlichen Diskurs bestimmen kann man daran erkennen, wie der Kampf um die jungen, schoenen Frauen gefuehrt wird....gaenzlich solchermassen, als ob Charles Darwin nicht Zoologie betrieben haette, denn das zwischenmenschliche Verhalten der Menschen untersucht haette....brutal, ruecksichtslos, gemein, hinterhaeltig, niedertraechtig, boshaft, grauenvoll, hart, unfair, unnatuerlich, ungerecht und um dies allen die Krone aufzusetzen; natuerlich die ueberragende Intelligenz dieser schoenen, jungen Frauen, welche solchermassen dann beinahe schon genetisch bedingt, immerzu die falsche Entscheidung treffen muessen und dabei selbstverstaendlich von den Kraeften, welche in der Gesellschaft wirken, massiv unterstuetzt werden muessen.
Und wenn ich mich nunmehr ueber diese Charakterlosigkeit bei diesen Frauen ausgelassen habe, so moechte ich diesem doch anmerken, dass trotz meiner maennlichen Sichtweise, trotz persoenlicher Erfahrungen, dass ein Anteil der Maenner gaenzlich identisch im Handeln und Denken sind (wenn man denn bei diesen von Denken ueberhaupt sprechen kann).
Und ich moechte abschliessend noch anmerken, dass ich diesen Menschentyp, der auf breiten gesellchaftlichen Konsens und eine riesige Anzahl von Maennern und Frauen zaehlen kann, zutiefst verabscheue, denn im Gegensatz zu diesen oberflaechigen Menschen halte ich Charakter fuer wichtiger als ein aeusserliches Koerpermerkmal, wie z.B. die Augenfarbe; ist fuer mich ein respektvoller gegenseitiger Umgang wichtiger als die Moeglichkeit bei anderen meine Macht auszuspielen, Nutten-Monopoly zu spielen; mein Leben darauf zu reduzieren, andere Menschen wie Dreck zu behandeln....
sabato, agosto 22, 2009
Und sehen sie ein Stück vom Himmel niederfallen, würden sie sagen: "Das ist nur ein Haufen Wolken."

Wie ich mich durch die unterschiedlichsten Menschentypen hindurchgefragt habe, dann war doch meistens bezüglich Lebensplanung/Lebensentwurf; ja das eigentliche Lebensziel, das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten, nicht anzuecken, in seiner kleinen Welt weiterzukommen, eine Wohnung kaufen, ein Haus bauen, ein Baum pflanzen, ein, zwei Kinder großzuziehen; in den Urlaub zu fahren, die Welt zu sehen....es haben also diese unterschiedlichsten Menschentypen, doch alle diese eine Vision ihres eigenen Lebens gemeinsam, dass es gemütlich, zufrieden und ohne große Ausschwenkungen in jene oder jene Richtung sein sollte....auch deshalb diese Lebensvision, da das Leben ohnehin genügend negative Überraschungen bereithält; die Krankheiten etwa oder ein Schicksalsschlag; alles in allem ging es bei diesen unterschiedlichsten Menschentypen also vor allem darum sich privat und beruflich zu verwirklichen; in ihrer kleinen Welt zu wirken und wenn man mit einem alternativen Lebensmodell, mit anderen Ansichten, Plänen und Visionen zu dieser überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung kommt, dann erfährt man hierfür durchaus und durchgehend eine ablehnende Haltung; Kritik, ja es kommt sogar so weit, dass man, wie hier in der Provinz, wo ein Großteil auf Passivität, auf "Honig um den Mund schmieren", auf Gemütlichkeit und Geruhsamkeit, auf Ordnung und des Immergleichen, ja auf all diese Werte, welche das tägliche Leben in gerregelte Bahnen lenken, so hoher Wert gelegt wird, also es kommt soweit, dass wenn man eine alternative Herangehensweise an das Leben zu pflegen scheint, dass man dann auch noch der Lächerlichkeit preisgegeben wird und sich plötzlich von Feinden umstellt sieht.
Es ist dies oben geschilderte Lebensmodell eine Herangehensweise, welche man in allen sozialen Schichten, in allen Berufsgruppen auffinden kann; nur nichts riskieren; ein wenig kommandieren, ein wenig dies oder jenes und um diese doch einen sehr großen Anteil an der Gesamtbevölkerung darstellende Gruppe zu charakterisieren, möchte ich ein fiktives Beispiel erzählen.
Nehme ich einmal an, es gibt im Land X einen großen Bauunternehmer, welche bestens mit Politik, Wirtschaf und Behördenapparaten vernetzt ist; welcher der größte Arbeitgeber rundum ist und sich dieser, da er es kann und ihn sowieso niemand dabei stören wird, dazu entscheidet, aus Kostengründen, sage ich einmal 5 Jahre lang alle Häuser, welche dieser baut; darunter Kasernen, Krankenhäuser, Feuerwehrhallen, Festhäuser, Wohnviertel; also dieser baut all diese Häuser und Brücken und Straßen und verwendet dabei, da es ihm ein anderer Bauunternehmer empfohlen hat, dafür anstatt Beton Polystyrol....keiner hat ein Problem damit, denn ein solch vertrauenswürdiger Unternehmer, welche in den besten Kreisen verkehrt, einen Ruf wie einen Donnerschlag hat, ein Familienmensch, welcher mit den Lokalpolitkern verkehrt und den Polizeikommandanten zu seinen engeren Freunden zählt....alles läuft wunderbar.....aufgrund der Verwendung des Polystyrol erwirtschaftet der Bauunternehmer märchenhafte Rendite, ja sein gesamtes Unternehmen blüht auf und erweitert seine Angebotspalette auf Hochhäuser aus Polystyrol, stellt zu den bestehenden 4500 Arbeitern noch 400 neue Arbeiter ein; baut sich ein schönes Ferienhaus aus Beton an einen malerischen Küstenstreifen und last but not least kauf sich, mit Bargeld bezahlt, eine 45 Meter lange Yacht, auf welcher er seine Freunde, den Lokalpolitiker, den Polizeikommandanten und all jene, welche einflußreich und mächtig sind, über die Wochende zu sich auf die Yacht ein.
Legendär sind die Feste des Bauunternehmers, die seltensten Delikatessen, die ausgesuchtesten Spezialitäten, dazu die schönsten Frauen, die schönsten Mädchen und für den etwas anderen Geschmack, die prächtigsten Burschen....für Leib und Seele ist gesorgt und alles läuft wunderbar, denn alle sind glücklich und zufrieden.....ja bis....bis....
Bis eines Tages das Gebiet von einem Erdbeben der Stärke 2,1 auf der Richterskala erschüttert wird und seltsamerweise, es muss ja geradezu ein Unglück sein, ein Großteil der vom Bauunternehmer und seiner Firma errichteten Häuser, Brücken, Kasernen, Krankenhäuser in Sekundenbruchteile in sich zusammenstürzen und alle Menschen darin bei lebendigen Leibe begraben werden....
Es gibt 100-von Toten und nach einigen Wochen, nach einigen Recherchen von Zeitungen, die dann noch nicht erscheinen, nachdem die Bevölkerung vertröstet wurde und die Toten zu Grabe getragen wurden, ermaßt sich doch ein Staatsanwalt dieser doch etwas ungewöhnlich häufig vorkommenden Zusammenbruch gerade der vom doch so renommierten und respektieren und überall als Gut-Mensch angesehen Bauunternehmer errichteten Häuser zu untersuchen und bald danach, mit Hilfe einiger Ermittler und im Wiederstand zur Oberstaatsanwaltschaft, welche lieber alles vertuschen möchte und gegen den ausdrücklichen Willen des Polizeikommandanten, entdeckt der Staatsanwalt doch, dass diese Häuser nicht aus Beton, denn aus Polystyrol erbaut wurden....etwas was bisher anscheinend noch niemand aufgefallen war oder besser aufgefallen wäre....
Nach heftigem Streit mit seinen Vorgesetzten und mehrmaliger Interventionen bis hin zum Justizminister, entschließt sich der Staatsanwalt Anklage gegen den Bauunternehmer zu erlassen....
Ein Sturm der Entrüstung bricht los, die Zeitungen attackieren den Staatsanwaltschaft, ein gewiefter Journalist gräbt eine länger zurückliegende Liebschaft zu einer lokalen Schönheit aus und stellt den Staatsanwalt damit bloß; die Polizisten/der Polizeichef wenden sich mit Grausen und Gespött von diesem Staatsanwalt ab; die Lokalpolitiker intervenieren und der Justizminister gelobt öffentlich Besserung und verspricht diesen störrischen Staatsanwalt so bald als möglich zu versetzen....
Doch zur anderen Seite machen sich die Opferverbände bemerkbar und nach einigen Demonstrationen mit 10.000-von machtlosen Bürgern, entschließt sich ein Lokalpolitiker sich doch auf die Seite des Staatsanwaltes zu schlagen und diesem bei dieser Anklage zu helfen.
Der Bauunternehmer baut währenddessen, die durch das Erdbeben zerstörten Häuser, wieder auf....diesmal mit Plastik....denn dies hält, nach wissenschaftlichen Untersuchungen gekaufter und restlos korrupter Universitätsprofessoren Erdstöße bis zu einer Starke von 2,2 aus....also, nachdem das zuständige Bauamt davon unterrichtet worden ist....erdbebensicher....
Die Feste des Bauunternehmer gehen weiter und werden noch bunter und schöner und geschmacksvoller....die schönsten Frauen der Welt tanzen vor seinen Augen, die Opfer des Erdbeben sind schon längst vergessen und genüßlich sulen sich die Lokalpolitiker, der Polizeikommandant, die Wirtschaftskollegen, ja all diese Wichtigen und Erfolgreichen in ihrer Dekadenz und Luxus.
Doch dann erläßt der Staatsanwalt nach mühseligen, andauernd in Mißkredit gebrachten, manipulierten und zähest errungen Ermittlungen, einen Haftbefehl und der Bauunternehmer wird vor laufenden Kameras festgenommen.
Der Justizminister schreit den Staatsanwalt am Telefon zusammen.
Der Polizeikommandant erregt sich öffentlich über diese Vorgehensweise, welche sich für einen Reichen absolut nicht gebiert.
Die Lokalzeitungen starten eine neue Hetzkampagne gegen den Staatsanwalt.
Eine aufgebrachte Menge von Menschen findet sich vor der Staatsanwaltschaft ein und verlangt den Kopf des Staatsanwaltes.
Die Politiker diskutierten über neue Gesetze zum Schutz der Reichen.
Im Obersten Richterrat treten drei Richter von ihren Ämtern zurück.
Der Innenminister versichert dem Bauunternehmer seine vollste Solidarität.
Der Bauunternehmer kommt nach 2 Wochen Untersuchungshaft frei und der Prozess wird von seinen Anwälten dann so lange verzögert, bis die Anklage den zeitlichen Terminen verfällt....alles versandet und endet im Nichts....
Der Staatsanwalt hingegen muss die Gegend verlassen, wird andauernd bedroht, muss um sein Leben fürchten und nachdem ein Schußattentat auf diesen knapp gescheitert ist, bekommt dieser eine Polizeieskorte zugewiesen....da kein Polizist in jener Gegend diese Aufgabe übernehmen möchte, auch da diese den Staatsanwalt abgrundtief hassen und den Bauunternehmer nach wie vor für den besten, den allerbesten Menschen überhaupt halten....
Zusätzlich wird die Tochter des Staatsanwaltes aus ihrem Job als Lehrerin hinausgeekelt und dann hinausgeworfen, das Kartell der Niedertracht, also die Lokalpolitiker, die Baubranche und die mit ihnen befreundeten Netzwerke haben dafür gesorgt....der Sohn des Staatsanwaltes endet, aufgrund der sozialen Isolierung der Familie im Herointod....
Der Staatsanwalt befindet sich nun an einem fremden Ort, einer fremden Stadt und wird rund um die Uhr, Zeit seines Lebens, von 4 Polizisten bewacht, denen man von weitem anmerkt, wie ungern sie diese Tätigkeit erfüllen, da diesen durchaus bewußt ist, wie sehr sie ihr Leben für diesen Staatsanwalt, der mittlerweile einen doch sehr schlechten Charakter entwickelt hat, riskieren....
Die Frau des Staatsanwalt lässt sich von diesem scheiden.
Der Bauunternehmer hingegen ist immer noch der ansehenste Mann in der Stadt, die Geschichte hat keine Spuren hinterlassen und nach 1-2 Jahren kann sich niemand mehr daran erinnern.
5 Jahre später bringt sich der Staatsanwalt um.
In der Stadt wird bis spät in die Nacht hinein sein Tod gefeiert.
Also dass war das Beispiel und wenn ich ein solches Beispiel diesen unterschiedlichsten Menschentypen erzählen würde, dann würden diese anfangen zu lachen, sie würden über diesen Staatsanwalt lachen, der so sehr ihrem Lebensmodell wiederspricht, sie würden ihn lächerlich machen, sie würden ihn verspotten; denn warum sollte man sein Leben riskieren, wo man doch ein solch schönes, gemütliches Leben wie dass ihre haben könnte; warum sollte man sein Leben riskieren; ja, sie würden diesen auslachen, ihn verspotten....so ein Trottel, solch ein Idiot und heimlich, insgeheim würden sie den Bauunternehmer bewundern....für seine wunderschönen Frauen und Mädchen....für seine Ferienvilla....für seine Yacht....
....aber....
Aber nicht alle Menschen auf diesem Planeten sind letztklassige Feiglinge, nicht alle Menschen sind als Feiglinge geboren worden; denn es gibt auch Menschen mit Idealen, mit Wertevorstellungen, Menschen, welche sich nicht kaufen lassen; Menschen, welche nicht bei der ersten wunderschönen Frau alle ihre Überzeugungen verlieren und vergessen; denn es gibt auch mutige Menschen, tapfere Menschen....Menschen, die aus einer tieferen Überzeugung dafür kämpfen, dass etwas besser wird, die die Partei der Schwachen ergreifen; also jener Partei, mit der niemand etwas zu tun haben möchte....
Es gibt auch Menschen, die zu Vorbildern werden, die auf das schöne Leben verzichten; ja die ihr Leben opfern, damit etwas besser wird....die sich auslachen und verspotten lassen, aber trotzdem an ihren Überzeugungen festhalten....die gegen das Großkapital kämpfen und getötet werden....die gegen den Pfusch beim Bau kämpfen....die für die Armen kämpfen....die die Kranken pflegen....die ihr Land verteidigen....es gibt auch tapfere, mutige Menschen, die alles verlieren, alles aufgeben, damit etwas besser wird, damit etwas besser wird für all diese machtlosen, schwachen Menschen!
Menschen, die etwas riskieren, die ihr Leben auf Spiel setzen, die zu ihren Überzeugungen stehen und zum Teil auch nicht auf das schöne Leben verzichten....
Es gibt also kurz gesagt, auch gute Menschen!

Wie ich mich durch die unterschiedlichsten Menschentypen hindurchgefragt habe, dann war doch meistens bezüglich Lebensplanung/Lebensentwurf; ja das eigentliche Lebensziel, das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten, nicht anzuecken, in seiner kleinen Welt weiterzukommen, eine Wohnung kaufen, ein Haus bauen, ein Baum pflanzen, ein, zwei Kinder großzuziehen; in den Urlaub zu fahren, die Welt zu sehen....es haben also diese unterschiedlichsten Menschentypen, doch alle diese eine Vision ihres eigenen Lebens gemeinsam, dass es gemütlich, zufrieden und ohne große Ausschwenkungen in jene oder jene Richtung sein sollte....auch deshalb diese Lebensvision, da das Leben ohnehin genügend negative Überraschungen bereithält; die Krankheiten etwa oder ein Schicksalsschlag; alles in allem ging es bei diesen unterschiedlichsten Menschentypen also vor allem darum sich privat und beruflich zu verwirklichen; in ihrer kleinen Welt zu wirken und wenn man mit einem alternativen Lebensmodell, mit anderen Ansichten, Plänen und Visionen zu dieser überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung kommt, dann erfährt man hierfür durchaus und durchgehend eine ablehnende Haltung; Kritik, ja es kommt sogar so weit, dass man, wie hier in der Provinz, wo ein Großteil auf Passivität, auf "Honig um den Mund schmieren", auf Gemütlichkeit und Geruhsamkeit, auf Ordnung und des Immergleichen, ja auf all diese Werte, welche das tägliche Leben in gerregelte Bahnen lenken, so hoher Wert gelegt wird, also es kommt soweit, dass wenn man eine alternative Herangehensweise an das Leben zu pflegen scheint, dass man dann auch noch der Lächerlichkeit preisgegeben wird und sich plötzlich von Feinden umstellt sieht.
Es ist dies oben geschilderte Lebensmodell eine Herangehensweise, welche man in allen sozialen Schichten, in allen Berufsgruppen auffinden kann; nur nichts riskieren; ein wenig kommandieren, ein wenig dies oder jenes und um diese doch einen sehr großen Anteil an der Gesamtbevölkerung darstellende Gruppe zu charakterisieren, möchte ich ein fiktives Beispiel erzählen.
Nehme ich einmal an, es gibt im Land X einen großen Bauunternehmer, welche bestens mit Politik, Wirtschaf und Behördenapparaten vernetzt ist; welcher der größte Arbeitgeber rundum ist und sich dieser, da er es kann und ihn sowieso niemand dabei stören wird, dazu entscheidet, aus Kostengründen, sage ich einmal 5 Jahre lang alle Häuser, welche dieser baut; darunter Kasernen, Krankenhäuser, Feuerwehrhallen, Festhäuser, Wohnviertel; also dieser baut all diese Häuser und Brücken und Straßen und verwendet dabei, da es ihm ein anderer Bauunternehmer empfohlen hat, dafür anstatt Beton Polystyrol....keiner hat ein Problem damit, denn ein solch vertrauenswürdiger Unternehmer, welche in den besten Kreisen verkehrt, einen Ruf wie einen Donnerschlag hat, ein Familienmensch, welcher mit den Lokalpolitkern verkehrt und den Polizeikommandanten zu seinen engeren Freunden zählt....alles läuft wunderbar.....aufgrund der Verwendung des Polystyrol erwirtschaftet der Bauunternehmer märchenhafte Rendite, ja sein gesamtes Unternehmen blüht auf und erweitert seine Angebotspalette auf Hochhäuser aus Polystyrol, stellt zu den bestehenden 4500 Arbeitern noch 400 neue Arbeiter ein; baut sich ein schönes Ferienhaus aus Beton an einen malerischen Küstenstreifen und last but not least kauf sich, mit Bargeld bezahlt, eine 45 Meter lange Yacht, auf welcher er seine Freunde, den Lokalpolitiker, den Polizeikommandanten und all jene, welche einflußreich und mächtig sind, über die Wochende zu sich auf die Yacht ein.
Legendär sind die Feste des Bauunternehmers, die seltensten Delikatessen, die ausgesuchtesten Spezialitäten, dazu die schönsten Frauen, die schönsten Mädchen und für den etwas anderen Geschmack, die prächtigsten Burschen....für Leib und Seele ist gesorgt und alles läuft wunderbar, denn alle sind glücklich und zufrieden.....ja bis....bis....
Bis eines Tages das Gebiet von einem Erdbeben der Stärke 2,1 auf der Richterskala erschüttert wird und seltsamerweise, es muss ja geradezu ein Unglück sein, ein Großteil der vom Bauunternehmer und seiner Firma errichteten Häuser, Brücken, Kasernen, Krankenhäuser in Sekundenbruchteile in sich zusammenstürzen und alle Menschen darin bei lebendigen Leibe begraben werden....
Es gibt 100-von Toten und nach einigen Wochen, nach einigen Recherchen von Zeitungen, die dann noch nicht erscheinen, nachdem die Bevölkerung vertröstet wurde und die Toten zu Grabe getragen wurden, ermaßt sich doch ein Staatsanwalt dieser doch etwas ungewöhnlich häufig vorkommenden Zusammenbruch gerade der vom doch so renommierten und respektieren und überall als Gut-Mensch angesehen Bauunternehmer errichteten Häuser zu untersuchen und bald danach, mit Hilfe einiger Ermittler und im Wiederstand zur Oberstaatsanwaltschaft, welche lieber alles vertuschen möchte und gegen den ausdrücklichen Willen des Polizeikommandanten, entdeckt der Staatsanwalt doch, dass diese Häuser nicht aus Beton, denn aus Polystyrol erbaut wurden....etwas was bisher anscheinend noch niemand aufgefallen war oder besser aufgefallen wäre....
Nach heftigem Streit mit seinen Vorgesetzten und mehrmaliger Interventionen bis hin zum Justizminister, entschließt sich der Staatsanwalt Anklage gegen den Bauunternehmer zu erlassen....
Ein Sturm der Entrüstung bricht los, die Zeitungen attackieren den Staatsanwaltschaft, ein gewiefter Journalist gräbt eine länger zurückliegende Liebschaft zu einer lokalen Schönheit aus und stellt den Staatsanwalt damit bloß; die Polizisten/der Polizeichef wenden sich mit Grausen und Gespött von diesem Staatsanwalt ab; die Lokalpolitiker intervenieren und der Justizminister gelobt öffentlich Besserung und verspricht diesen störrischen Staatsanwalt so bald als möglich zu versetzen....
Doch zur anderen Seite machen sich die Opferverbände bemerkbar und nach einigen Demonstrationen mit 10.000-von machtlosen Bürgern, entschließt sich ein Lokalpolitiker sich doch auf die Seite des Staatsanwaltes zu schlagen und diesem bei dieser Anklage zu helfen.
Der Bauunternehmer baut währenddessen, die durch das Erdbeben zerstörten Häuser, wieder auf....diesmal mit Plastik....denn dies hält, nach wissenschaftlichen Untersuchungen gekaufter und restlos korrupter Universitätsprofessoren Erdstöße bis zu einer Starke von 2,2 aus....also, nachdem das zuständige Bauamt davon unterrichtet worden ist....erdbebensicher....
Die Feste des Bauunternehmer gehen weiter und werden noch bunter und schöner und geschmacksvoller....die schönsten Frauen der Welt tanzen vor seinen Augen, die Opfer des Erdbeben sind schon längst vergessen und genüßlich sulen sich die Lokalpolitiker, der Polizeikommandant, die Wirtschaftskollegen, ja all diese Wichtigen und Erfolgreichen in ihrer Dekadenz und Luxus.
Doch dann erläßt der Staatsanwalt nach mühseligen, andauernd in Mißkredit gebrachten, manipulierten und zähest errungen Ermittlungen, einen Haftbefehl und der Bauunternehmer wird vor laufenden Kameras festgenommen.
Der Justizminister schreit den Staatsanwalt am Telefon zusammen.
Der Polizeikommandant erregt sich öffentlich über diese Vorgehensweise, welche sich für einen Reichen absolut nicht gebiert.
Die Lokalzeitungen starten eine neue Hetzkampagne gegen den Staatsanwalt.
Eine aufgebrachte Menge von Menschen findet sich vor der Staatsanwaltschaft ein und verlangt den Kopf des Staatsanwaltes.
Die Politiker diskutierten über neue Gesetze zum Schutz der Reichen.
Im Obersten Richterrat treten drei Richter von ihren Ämtern zurück.
Der Innenminister versichert dem Bauunternehmer seine vollste Solidarität.
Der Bauunternehmer kommt nach 2 Wochen Untersuchungshaft frei und der Prozess wird von seinen Anwälten dann so lange verzögert, bis die Anklage den zeitlichen Terminen verfällt....alles versandet und endet im Nichts....
Der Staatsanwalt hingegen muss die Gegend verlassen, wird andauernd bedroht, muss um sein Leben fürchten und nachdem ein Schußattentat auf diesen knapp gescheitert ist, bekommt dieser eine Polizeieskorte zugewiesen....da kein Polizist in jener Gegend diese Aufgabe übernehmen möchte, auch da diese den Staatsanwalt abgrundtief hassen und den Bauunternehmer nach wie vor für den besten, den allerbesten Menschen überhaupt halten....
Zusätzlich wird die Tochter des Staatsanwaltes aus ihrem Job als Lehrerin hinausgeekelt und dann hinausgeworfen, das Kartell der Niedertracht, also die Lokalpolitiker, die Baubranche und die mit ihnen befreundeten Netzwerke haben dafür gesorgt....der Sohn des Staatsanwaltes endet, aufgrund der sozialen Isolierung der Familie im Herointod....
Der Staatsanwalt befindet sich nun an einem fremden Ort, einer fremden Stadt und wird rund um die Uhr, Zeit seines Lebens, von 4 Polizisten bewacht, denen man von weitem anmerkt, wie ungern sie diese Tätigkeit erfüllen, da diesen durchaus bewußt ist, wie sehr sie ihr Leben für diesen Staatsanwalt, der mittlerweile einen doch sehr schlechten Charakter entwickelt hat, riskieren....
Die Frau des Staatsanwalt lässt sich von diesem scheiden.
Der Bauunternehmer hingegen ist immer noch der ansehenste Mann in der Stadt, die Geschichte hat keine Spuren hinterlassen und nach 1-2 Jahren kann sich niemand mehr daran erinnern.
5 Jahre später bringt sich der Staatsanwalt um.
In der Stadt wird bis spät in die Nacht hinein sein Tod gefeiert.
Also dass war das Beispiel und wenn ich ein solches Beispiel diesen unterschiedlichsten Menschentypen erzählen würde, dann würden diese anfangen zu lachen, sie würden über diesen Staatsanwalt lachen, der so sehr ihrem Lebensmodell wiederspricht, sie würden ihn lächerlich machen, sie würden ihn verspotten; denn warum sollte man sein Leben riskieren, wo man doch ein solch schönes, gemütliches Leben wie dass ihre haben könnte; warum sollte man sein Leben riskieren; ja, sie würden diesen auslachen, ihn verspotten....so ein Trottel, solch ein Idiot und heimlich, insgeheim würden sie den Bauunternehmer bewundern....für seine wunderschönen Frauen und Mädchen....für seine Ferienvilla....für seine Yacht....
....aber....
Aber nicht alle Menschen auf diesem Planeten sind letztklassige Feiglinge, nicht alle Menschen sind als Feiglinge geboren worden; denn es gibt auch Menschen mit Idealen, mit Wertevorstellungen, Menschen, welche sich nicht kaufen lassen; Menschen, welche nicht bei der ersten wunderschönen Frau alle ihre Überzeugungen verlieren und vergessen; denn es gibt auch mutige Menschen, tapfere Menschen....Menschen, die aus einer tieferen Überzeugung dafür kämpfen, dass etwas besser wird, die die Partei der Schwachen ergreifen; also jener Partei, mit der niemand etwas zu tun haben möchte....
Es gibt auch Menschen, die zu Vorbildern werden, die auf das schöne Leben verzichten; ja die ihr Leben opfern, damit etwas besser wird....die sich auslachen und verspotten lassen, aber trotzdem an ihren Überzeugungen festhalten....die gegen das Großkapital kämpfen und getötet werden....die gegen den Pfusch beim Bau kämpfen....die für die Armen kämpfen....die die Kranken pflegen....die ihr Land verteidigen....es gibt auch tapfere, mutige Menschen, die alles verlieren, alles aufgeben, damit etwas besser wird, damit etwas besser wird für all diese machtlosen, schwachen Menschen!
Menschen, die etwas riskieren, die ihr Leben auf Spiel setzen, die zu ihren Überzeugungen stehen und zum Teil auch nicht auf das schöne Leben verzichten....
Es gibt also kurz gesagt, auch gute Menschen!
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