lunedì, febbraio 26, 2007

Die Unterschicht (part II, zu überarbeiten)

„Wenn du schweigst, stirbst du. Wenn du sprichst, stirbst du auch. Also sprich und stirb.“

Tahar Djaout (ermordet)

Prolog:

Wenn man unten ist, dann hilft einem niemand, also sollte man ein hartes Verhalten und viele dreckige Masken überziehen, das Mitgefühl abbinden und keinem und keiner vertrauen.

Das Prosagedicht:

Die Banken, die Männer, die Frauen lachen einen aus, wie Abschaum wird man behandelt und die Moral den satten Mägen, den abwertenden Blicken, der Arroganz der Mächtigen, den unverständlichen Schriften.

Das Gefängnis wartet, die Irrenanstalt wartet, das Heim wartet, das Heroin wartet, der Alkohol wartet und der Tod wartet.

Nur du, du wartest nicht!

Wenn man nicht mehr lachen kann und möchte, wenn die Kälte vergeht und doch bei einem bleibt, die Verletzungen nur mehr noch werden und einem nichts noch Freude bereitet und das seine Leben zu vergessen, dem Scheitern etwas abzugewinnen versucht und doch weiß, es gibt keinen Trost, keine Linderung, keine Besänftigung, nur eine Wut die größer wird und nichts und niemand einem noch zu helfen vermag, niemand und nichts.

Wenn man unten ist, dann achte auf die Schritte, ein jeder könnte der letzte gewesen sein und jene, die gestern dich noch geliebt haben werden heute als erstes auf dir herumtrampeln und achte auf dich selbst, denn niemand achtet dich.

Man hört, man erblickt, man fühlt die gierige Realität, wünscht sich weit hinweg und niemand möchte mit einem etwas zu tun haben, als allerletzte jene die einen helfen möchten; man stinkt nach Armut und der Gestank eilt einem voraus, die feinen Frauen rümpfen sich die Nase und die Anderen wenden sich ab.

Die Inkassounternehmer warten, die Rechtsanwälte warten, die Gerichtsvollzieher warten, die Staatsanwälte warten, die Richter warten und der Tod wartet.

Nur du, du wartest nicht!

Wenn man unten ist, dann hilft man sich nicht einmal selbst, wenn man abgeschlossen hat mit dem was man liebt, wenn jeder und jede einem nur zu zerstören versucht hat, entdeckt wohl die Schönheit in dem auf einem zurasendem Ende.

Wenn man unten ist, dann treten die Menschen erst richtig auf einen ein, wenn man alleine unten ist, spucken, verfluchen und spielen sie mit einem und besser man lässt sich alles gefallen, denn auflehnen bringt nur mehr Speichel, Flüche, Spott und Hass.

Der Postkasten ist reich an Schulden, die Umgebung hat einen abgeschrieben und man entzieht sich, verhält sich so, dass niemand mit einem etwas zu tun haben möchte, hat seinen Mund zu halten, zu ertragen, den Kopf gesenkt, den Blick zu Boden und für jede erlittene Qual „Bitte“ und „Danke“ zu sagen.

Die Klunker glänzen heller hinterm Panzerglas, die Limousinen fahren schneller an einem vorbei, die Krawatten werden eintöniger, das böse Gelächter wird lauter und die Anderen sagen das Gesindel muss weg von den Straßen, den Städten raus, denn alles muss goldig glänzen und sauber erscheinen.

Der Schlagring wartet, der Kickbox wartet, der Messerstich wartet, der Pistolenschuss wartet und der Tod wartet.

Nur du, du wartest nicht!

Wenn man unten ist und man sich der eigenen Wahrheit, den Vorurteilen stellt und die Anderen immer mehr werden ist man bald verlassen und zerstört ist man ein asoziales Dreckschwein, ein Behinderter, eine schwule Sau, eine jedermanns Hure, ein Verrückter, ein psychisch Kranker, ein- und ausgewiesen wird und man spielt nicht mehr mit und eine jede und jeder wird vom Niedergang profitieren, einen Gewinn aus des nächsten, harten Schicksal-Los herausschlagen.

Die Nachlassverwalter warten, die Gerichtsmediziner warten, die Totengräber warten, die Friedhöfe warten und der Tod wartet.

Nur du, du wartest nicht!

Prolog:

Alle ficken, nur du nicht, denn einer wie du kann nur gefickt werden, alle lieben, nur du nicht, alle kaufen ein, nur du verkaufst dich, alle leben, nur du nicht, alle reisen, nur du nicht und alle hoffen, dass du bald verschwindest, bald sterben wirst.

Nur du, du wartest nicht!

domenica, febbraio 25, 2007

non so, non so, non so
da rivedere

Cosi i pensieri si ritrovavano tra i sentimenti e alcuni di questi volevano essere diversi, ma invece erano soltanto cosi come li volevano tutti gli altri e cosi i sentimenti rimanevano cosi come erano e niente e molto cambiava e piú forte, piú dolce si avvicinavano i corpi con i dolori che restavano li dove erano.

I sogni cantavano una canzone e non volevano piú finirlá e con i sintomi di un amore vano tutto intorno a se si commoveva e piú in alto si cadeva, cosi i pensieri, cosi i sentimenti, cosi la vita portava li, dové la paura non riconosceva se stessa, dove la stanchezza trovava la tranquillitá e dove i desideri si trasformavano in felicitá.

Cosi il tempo rallentava ad un ritmo quotidiano e il proprio sorriso correva verso quello che non si poteva raggiungere mentre i desideri crescevano piú vicino ad uno.

La vita era quella che era e senza rimorsi andava avanti e quello che piú si voleva era dentro a se stesso e piú si amava, piú si si dava da fare, si camminava soltanto verso il niente e si voleva essere semplice, avvicinarsi verso un immagine stupenda e nel viso si vedeva una dolcezza.

La necessitá della disperazione nel prima o poí e la bellezza che si metteva nuda, che affogava nei sguardi e i battiti del cuore che diventavano intimi e pure ogni volta si si diventava piú freddo di tutti quei la e li.

Cosi si volava sopra la realtá, si cultivava le proprie aspettative e poí si schiantava contro quello che stava gia aspettando uno, cosi finiva quello che doveva finire, si arrivava piú vicino all`essenza di se stesso e la primavera non voleva piú finire, colorava i sguardi, girava il mondo intorno a uno e si fermava ogni volta tra un senso, tra un significato, tra un chi sá che cosa.

sabato, febbraio 24, 2007

nun ja, das heutige gedicht ist mir nicht so gut gelungen,
nun ja, bin etwas mitgenommen von den vergangenen Tagen
(zu überarbeiten)

Unter diesen Umständen sollte man den Körper nicht über Bord werfen und dann so tun, als sei der Geist nicht näher an einen herangerückt unter dem schlafenden Haken mit welchem man sich gegenseitig beharkt.
Unter diesen Bedingungen ist es vielleicht besser sich zwischen dem was einen wichtig erscheint zu entscheiden, unter den Begründungen geht es wohl so weiter dahin und nichts fällt einem mehr ein, unter diesem Kopf kann man nicht schreiben, unter der Haut das Fleisch, unter dem Moment die Ruhe, unter dem Mond, die Sonne, unter dem Wasser, die Gedanken.
Unter dem Fingerspitzengefühl, den trüben Sinnen, unter den Instinkten, den Kratzern, unter diesen Vorzeichen wartet man besser, wartet lang und hält sich kurz.
Unter diesen Umständen ist es besser man wartet, dass es schlechter wird, unter diesen Lichtern gehen die Schritte verloren, unter diesen Zeiten leidet die Fröhlichkeit und unter diesen Menschen.
Unter dem Himmel, die Tränen, unter dem Urteil, dem Warten, unter dem was bisher geschah, unter der Einfallslosigkeit, den Fehlern, unter der Bedrücktheit, dem Streit, unter deinem Anblick und ihrem, unter der Leere und unten schreibt alleine dahin.
Unter diesen Bedingungen sollte man auf keinen Fall weitermachen, unter dem Mitgefühl, das Begehren, unter der Sinnlosigkeit, die Realität, unter dem Mantel der Verdacht, unter dem und der und unter diesen Umständen ist es besser es bleiben zu lassen.
Unter der Härte, dem Hunger, unter der Aufmerksamkeit, die Frustration, unter dieser Schönheit und jener Sehnsucht, unter dem was ich nicht weiß und unter der Hitze, dem Rauch.
Unter dem Fluß der Zeit, den Wiederholungen der Geschichten, unter den Grausamkeiten, dem Fall, unter dem Drang nachzugeben, unter den Lippen, dem Gehörtem, unter dem Flüstern, der Kälte, unter den Antlitzen, die Sanftmut.
Unter den Rändern stolpert die Fülle, unter den Sternen, der Sturm, unter den Armen, die Decke, unter den Küssen, das Gewand, unter der Liebe, unter dem was du fühlst, unter dir.
Unter diesen Bedingungen ist man nicht mehr bereit weiterzumachen, unter dem Abgleiten in andere Bedingungen, unter dem Gefühl zu leiden am Gewirr aus Vergangenheit und Leere, unter den Bewegungen, der Stille, unter dem was jetzt und hier dahingeschrieben wird, unter diesen Wörtern, diesen Sätzen, unter diesen Zeichen, diesem Text.

venerdì, febbraio 23, 2007

An einem seltsamen Tag Ende November 2005 geschrieben:

Der Druck

Ausgeglichen ist gar und nichts.

Die Gedanken flüchten aus dem Bewusstsein hinaus, hinweg, hin zu dem blutenden Herzen, sich selber ständig im Rhythmus unterbrechend von all dem Schmerz, der sich da angesammelt hat und die Tränen kämpfen in den Augen mit der Realität, kämpfen ihren aussichtslosen Kampf und gehen unter und auf, ein und hinzu, erblühen zu giftigen Blumen im Garten Eden, da irgendwo zwischen Scheitel und Mund.

Atemlos stocken die Gedanken und auch die Ruhe ist dahin und panisch die Lippen, zitternd, vollgefressen in ihrem Hunger nach Wörtern und Sätzen und Geschichten, unerzählten, die auf der Zunge in ihre Traumwelt flüchten, unerzählten in ihrer Unzahl und der Geist erreicht die Ebene der Verwüstung, erreicht den Grad der Verzweiflung in welchem sich nur noch alles dreht, dreht und windet, Ebene hinauf und hinunter und die Wüste des Verlangens trocknet weiter und weiter aus.

Ausgeglichen ist gar und nichts und die Hitze der Sinnlosigkeit verbrennt die Tropfen der Liebe und der Hoffnung, die aus jeder Träne eine revolutionäre Tat erschaffen könnten.

Der Druck bleibt bestehen und in der Wüste des Verlangens, des Wollens lächelt einem nur die Sonne noch zu, mit ihrer Gnadenlosigkeit, die jeden Hauch auf Veränderung verbrennt.

Die Gedanken flüchten weiter, die Tränen kämpfen weiter, der Atem stockt noch immerzu und panisch, zittern, hungrig bleibt der Mensch zurück, die nackte Existenz in all ihrer Schönheit und Verderbtheit.

Ausgeglichen ist gar und nichts.

giovedì, febbraio 22, 2007

Am Ende bleibt alles wie es war,
grausam vergeblich und sinnlos bemüht,
so hängt man den einen auf,
läßt den anderen laufen
und rennt in das eigene Verderben.
(juli 2005)

lunedì, febbraio 19, 2007

Ich weiß nicht, ich weiß nicht


Es hat sich nichts geändert (zu überarbeiten)


Die Gnade den Toten, die Härte den Lebenden, die Zähigkeit den Sanftmut, dem Tod die Erfüllung, den Lebenden die Qual, dem Sanftmut die Zerstörung, der Zügellosigkeit die Grausamkeit.


Es hat sich nichts geändert, der Strom der Gedanken entleert sich in einem Meer des Nichts, die Qual wächst dem Menschen an die Glieder heran, der Rest fällt von einem hinweg und der Verfall ist der Gleiche geblieben.


Es hat sich nichts geändert, man wird für das erklärt, für dass was man erscheint, nicht für dass was man ist, die Tage sind von irgendwem abgezählt, und die Gefühle werden gehetzt, in die Enge getrieben und dann langsam abgedreht.


Es hat sich nichts geändert, die Tage sind abgezählt von irgendwem, man erstickt wie immer, verloren geht und wie leicht bebt das Herz unter dem wilden Schlag.


Es hat sich nichts geändert, man erträgt oder auch nicht, die Klagen verwandeln sich, die Gesichter werden und der Körper vereint die Sehnsucht mit der Atemlosigkeit.


Es hat sich nichts geändert, man verbrennt langsam am Feuer der Realität, erfriert an der zwischenmenschlichen Wärme, schneller giftig werdend als man denkt, vergeblich hofft und es wird nichts besser werden und wohl auch nicht schlechter.


Es hat sich nichts geändert, eine Blume erblüht den verfallenden Ansichten, die Enttäuschungen malen sich in die Augen hinein, die Freude bleibt in den Sinnen, die Kraft zehrt und schenkt und hin und wieder fällt ein Stern über einen dahin.


Es hat sich nichts geändert, der grausamste Schmerz kommt von der Liebe, die Vorstellungen erholen sich im Gewand der Teilnahmslosigkeit, das Verlangen schlägt, das Gemurmel wird leiser, die Töne verwehen im Winter und die Farben verblassen.


Es hat sich nichts geändert, das Schicksal bricht die Zeit über einem, außer Kontrolle verliert sich an eine Nächste und geht unter, wird so wie man zu werden hat, .

domenica, febbraio 18, 2007

Inspiriert von dem Film "21 Gramm"
A.G.I. gewidmet (zu überarbeiten)

Wie viele Lächeln fallen durch die Lippen, wie viele Tränen verbergen sich hinter den Augen, wie viele Anfänge erntet, wie viel Ende säet der Mensch aus und wie viel muss geschehen damit Menschen sich einander näher kommen?

Dem Menschen fällt nichts mehr Altes ein, das Neue wartet, dem Menschen entfällt alles, er weiß nicht mehr, er zerbricht und steht wieder auf, dem Menschen fällt nichts mehr Neues ein, das Alte wartet.

Sterben kann er schlecht, leben nicht, gut kann er sterben, leben kann er, dumm und klug sein, das Wort an den Nächsten heranführen und die Sätze von diesem hinweg.

Der Mensch hat einen Anfang und ein Ende im Oben und Unten und ein Weniger und Mehr im Vielen und Wenigen und legen sich die seinen Zeichen über den Teppich des Geschehen.

Der Mensch hat eine Wunde in sich, er blutet nicht, er verweigert sich, der Mensch ist eine Wunde, er blutet, er tut.

Der Mensch hat eine Würde, die kann ihm keiner nehmen, der Mensch hat etwas in sich, keiner kann es ihm zerstören, hat seinem Herzen etwas versteckt, hat einen Stolz, einen Horizont der niemals untergeht und doch geht der Mensch im Gestern und Morgen ein und hinaus, hat eine Stimme, die immerzu spricht, hat ein Lob, einen Zuruf, eine Ermunterung und er tröstet, nimmt und gibt, der Mensch spricht nicht, er schweigt, er nimmt sich dass was er braucht.

Wie viel muss geschehen damit Menschen sich einander näher kommen?

sabato, febbraio 17, 2007

Harmloses:
Der gläserne Mensch
Ich erinnere mich an ein Radio-Interview mit einem Abgeordneten eines europäischen Parlaments vor einiger Zeit, welcher von der Journalistin gefragt wurde, wie dieser zu der Thematik des Abhören der Telefone/Handys stehe.
Der Abgeordnete antwortete, dass ihm und einigen seiner Abgeordnetenkollegen von höchster Stelle zugesichert wurde, dass sie nicht abgehört werden würden, aber, sagte der Abgeordnete, natürlich wisse er, dass er trotzdem, legal oder illegal, abgehört würde.
Auf die folgende Frage der Journalistin wie er persönlich damit umgehe abgehört zu werden, antwortete dieser, dass er schon seit Jahren am Handy/Telefon nie über Privates bzw. persönliche Angelegenheiten mehr spreche....
Der gläserne Mensch verliert nicht nur seine Würde, denn auch mitsamt seinem sozialen Umfeld jedliche Privat- und Intimsphäre und meiner Meinung nach ist das größte Problem dabei, dass der Abehörte auch seine Identität Stück für Stück verliert.
Jene welche abhören sind bereits Opfer ihres eigenen Tuns geworden und am Ende wird es für keinen mehr eine Privat-, eine Intimsphäre geben und keine individuelle Freiheit in einer hochtechnisierten Welt.
Es wird keine Freiheit mehr geben!

venerdì, febbraio 16, 2007

auszubauen und zu überarbeiten

Per una lacrima
crollava il futuro,
per un sorriso
si alzava
la fiamma dal fuoco,
per un momento
si fermava il tempo,
per una bambina
si fermava la guerra
e per un`amore
la storia divenné una vita.

Per un piacere
si creava la voglia,
per una carezza
cadeva una goccia di pioggia,
per un sogno
si si davá da fare,
per un bacio,
per un pensiero,
per una poesiá.

giovedì, febbraio 15, 2007

nun ja, nun ja, nun ja,
weil es eh egal ist;
Ich habe mir gedacht, da schon dermaßen viele Gedichte über die Liebe geschrieben wurden, schreibe ich mal ein Gedicht gegen die Liebe (und als Ausgleich eines für die Liebe):

gegen die liebe: (to overwork)

Nur Bitternis sammelt sich des Lebens elendigen Kern, nur der Regen des Hasses befruchtet die Ebenen der Zerstörung, welche der Schicksalslosigkeit des Menschen hineingequält werden und das Unverdaute liegt auf den Grenzen des Möglichen, überschreitet die Gier die Gedanken, welche töricht im Bett entblößt darliegen und die Dummheit ist die tierische Seite der verkommenen Schönheit, deren Glanz nur kurze Zeit auf die Herzlosigkeit Elendiger scheint, deren Sinnlosigkeit weder das Glück noch das Sanfte befruchten.

Nur Verdammte als Götze die Liebe sich errichten, verloren der Geist inmitten der Boshaftigkeit, dessen Antlitz den reinsten, unschuldigen Augen herausblickt, nur Spott, Gier und Neid zieren die Krone des Getriebenem, nur im Streit erblühen die prächtigsten Rosen und nur kurz währt ihr Flackern an des Tages Licht.

Fade Illusionen berauben des Menschen Tränen ihrer Kraft; Betrug und Intrige schlafen mit der Zärtlichkeit in einem Bett und der Spott vergräbt das Menschliche noch tiefer, auf dass es niemand findet, nur der Niedrigkeit schenkt einem diese Welt.

Roh sind die sanften Träume wenn der Nacht die Gepeinigten sie heimsuchen, die Härte verschlingt den Zauber, die Grazie verschwindet und der Tod feiert, wissend um all des Liebes-Trug.

Verhungern lässt die Freundlichkeit die Fratze der Schüchternheit, kränklich nimmt das Ende sich das Bestimmende, zerstört wird dass, welches zu zerstören in einem noch findet, verdunkelnd legt der Schein sein oberflächliches Tun über die fahrlässigen Bestimmungen.

Nur Grausam erntet die Reife den Feldern der Liebe, nur Verzweiflung wächst hernach, nur Elend gebiert die Existenz und der Moment hat nie genug gelitten, weiter müssen die Abgründe fallen, höher der Rauch der Indifferenz steigen, die Einsamkeit braucht, die Leere sucht und finden wird die Sprache der Gewalt, eine Revolution des Banalen, des Törichtem, des Falschen; vergiftet ist und verdorren wird.

Die Lust ist nur der Beginn des eigenen Ende, die Psyche nur ein Trog aus dem die Säue der Niedertracht speisen bis dieser zerbricht.

Die blaue Blume verwelkt am schnellsten den schönen Gesichtern, den anmutigen Körpern und nichts vermag die Menschen zu vereinen, keine Liebe, nichts, nur im Tode finden sie sich wieder, der Zerstörung, dem Hass; der Hölle ist der Mensch geboren und wird seiner Bestimmung folgend zu dieser.





für die liebe: (to overwork)

Egal was wir tun,
wir werden nur dass tun
was wir tun;
egal wie wir sind
dass wie, dass bleibt das Unsere
und wir werden
so wie wir zu werden haben
heute, morgen
und wann immer.

Egal was passiert,
wir werden
wie wir zu werden haben,
wir werden lieben, uns trösten,
uns sehnen
einander und miteinander,
werden uns ohne Schrecken
wollen und haben,
werden leben, uns streiten,
uns versöhnen, uns trennen,
wir zusammen
und immerzu.

Egal was fällt,
wir fallen zusammen
Hand in Hand;
wir wachsen zusammen
Morgen für Abend,
wir brechen zusammen
und halten, warten,
gehen und vergehen,
wir zusammen.

mercoledì, febbraio 14, 2007

Der Verlust des Vertrauen Nr. 0187

Ich bin zu Besuch bei einem Freund. Wir sitzen in seinem Zimmer am Schreibtisch und seine Freundin liegt daneben im Bett. Ich schreibe ihm eine persönliche Anmerkung auf ein Blatt Papier und gebe ihm dieses zu lesen.
Am Ende der "unwichtigen" Notiz habe ich geschrieben, dass er mit niemanden, wirklich niemanden darüber sprechen sollte. Ich verlasse wenige Sekunden später das Zimmer um mir in der Küche einen Kaffee zuzubereiten. Sobald ich das Zimmer verlassen habe, flüstert die im Bett liegende Freundin ihrem Freund zu was ich denn aufgeschrieben habe und er sagt es ihr leise.
Die Notiz war also ungefähr 6 Sekunden ein Geheimnis!
Niemanden vertrauen, am allerwenigsten jenen, die vorgeben einen zu mögen.

Absurd I (Frühjahr 2006)

Der Verfolgte
verfolgt seine Verfolger
und wird von weiteren Verfolgern verfolgt,
welche die ersten Verfolger darüber informieren
dass sie vom Verfolgten verfolgt werden.
Sie verfolgen weiterhin
und starten eine Ablenkung,
damit der Verfolgte abgelenkt wird
von den weiteren Verfolgern,
die jedoch mit dem Verfolgten
mit abgelenkt werden
und am Ende kann niemand
mehr folgen
und keiner weiß eigentlich warum
die gesamte Verfolgung des Verfolgten,
der seine Verfolger verfolgt
und von weiteren Verfolgern dabei verfolgt wird,
die selbst verfolgt werden
von anderen Verfolgern.

martedì, febbraio 13, 2007

Eines der schönsten Gedichte, welches ich in letzter Zeit gelesen habe; von Eugenio Montejo:





La tierra giró para acercarnosgiró sobre sí misma y en nosotros,
hasta juntarnos por fin en este sueñocomo fue escrito en el Simposio.
Pasaron noches, nieves y solsticios;pasó el tiempo en minutos y milenios.
Una carreta que iba para Nínivellegó a Nebraska.
Un gallo cantó lejos del mundo,en la previda a menos mil de nuestros padres.
La tierra giró musicalmentellevándonos a bordo;
no cesó de girar un solo instante,como si tanto amor,
tanto milagrosólo fuera un adagio hace mucho ya escritoentre las partituras del Simposio.



Die Erde drehte sich, uns einander zu nähern
drehte sich um sich selbst und in uns,
bis sie uns endlich in diesem Traum verband
wie es im Symposion geschrieben steht.
Es vergingen Nächte, Schneefälle, Sonnenwenden;
Es verging die Zeit in Minuten und Millennien.
Ein Karren auf dem Weg nach Ninive
kam in Nebraska an.
Ein Hahn krähte fern der Welt,
im früheren Leben eines unserer tausend Väter.
Die Erde drehte sich in ihrem Klangmit uns an Bord;
und keinen Augenblick hielt sie in der Drehung inne,
als ob so viel Liebe, so viel Wunderbaresnur ein Adagio wäre,
geschrieben schon vor Zeitenin der Partitur des Symposion.

lunedì, febbraio 12, 2007

In einer mitteleuropäischen Stadt (part II)
"Wände ohne Ende" (zu überarbeiten)

Ein Taxifahrer liest eine Zeitung, ein Wirt räumt die kaputten Gläser hinweg, ein Buckeliger blickt zum Himmel hoch, ein Baby schreit, ein alter Mann rückt sich die Krawatte zurecht, ein Banker zählt ein Bündel Geldscheine, ein Priester eilt zur heiligen Messe und eine Apothekerin liest Rezepte.

Eine Katze verharrt neben der stehenden Straßenbahn, ein Fiaker flaniert die Kutsche der Stadt hinaus, die Liebenden halten sich an den Händen fest, die Müllmänner lächeln in die Morgensonne, die Spieler verzocken ein Unglück an den Nächsten, die Feuerwehrmänner arbeiten und die Obdachlosen werden nicht mehr und nicht weniger, sie bleiben so wie sie sind.

Die Autos stehen Schlange, die Fahrradständer bleiben leer, ein Zug fährt verspätet in den Bahnhof ein und ein LKW hat ein kleines Schwimmbadbecken auf seinem Rücken geladen.

Der Kebab ist scharf, das Gulasch kocht, das Schnitzel wird kalt, die Pita ist gut, der Leberkäse saftig und die Wurst mit Käse ist heiß.

Ein Betrunkener trinkt weiter, ein Kind schmunzelt auf den Schultern des Vaters, ein Maroniverkäufer hat nicht zu kalt und verkauft seine Kastanien, eine für eine.

Ein Rettungswagen fährt gefühlelos dahin, die Zeitungsständer warten auf das bedruckte Papier, das Schattenlose verzweifelt, die Handys klingeln im Akkord und der Gehsteig stolpert über ein Graffiti.

Ein Bettler friert, ein Polizist beobachtet seine Umgebung und diese ihn, ein Gläubiger spricht seine Gebete und an einer Haltestelle lässt ein Busfahrer locker seinen Arm aus dem Fenster neben sich baumeln.

Die Rollstuhlfahrer, die Marketenderinnen, die Flohmarkt-Besucher, der Geruch von Kaffee, der Schweiß der Kellnerinnen, die Einsamen, die Zwerge, das Sprachengewirr, die Toten in den Friedhöfen, die Süchtigen, die rumorenden Stimmen aus den Gasthäusern, die Verlorenen, die Abgefahrenen, ein Penner mit einer zitternden Pizzaschnitte in der Hand, herumblickend und sich abwendend, die Geschäftsmänner, die Kassiererinnen, jene, die immer zu spät kommen und alte Damen die bei Rot über die Ampel gehen und sich über den Verkehr beschweren.

Aus den Clubs hallt ein trockener Beat über die nassen Straßen wider, die Schatten tanzen im gebrochenen Licht und eine Nutte harrt neben der Straße in ihren hohen Stiefeln aus und wartet nicht, sie weiß, es wird mehr kommen als man.

Die Hoffnungslosen diskutieren über die Sinnlosigkeit, der Rhythmus des Alltäglichen zerfleischt die Gedanken, die Straßen werfen sich über die Häuser und eine Blume wächst aus dem Asphalt heraus.

venerdì, febbraio 09, 2007

Georg Büchner
„
Dantons Tod
4.Akt. 3.Szene

Danton: Will denn die Uhr nicht ruhen? Mit jedem Picken schiebt sie die Wände enger um mich, bis sie so eng sind wie ein Sarg. - Ich las einmal als Kind so`ne Geschichte, die Haare standen mir zu Berg.
Ja, als Kind! Das war der Mühe wert, mich so groß zu füttern und mich warm zu halten. Bloß Arbeit für den Totengräber!
Es ist mir, als röch` ich schon. Mein lieber Leib, ich will mir die Nase zuhalten und mir einbilden, du seist ein Frauenzimmer, was vom Tanzen schwitzt und stinkt, und die Artigkeiten sagen. Wir haben uns sonst schon mehr miteinander die Zeit vertrieben.
Morgen bis du eine zerbrochene Fiedel; die Melodie darauf ist ausgespielt. Morgen bist du eine leere Bouteille; der Wein ist ausgetrunken, aber ich habe keinen Rausch davon und gehe nüchtern zu Bett – das sind glückliche Leute, die sich noch besaufen können. Morgen bist du eine durchgerutschte Hose; du wirst in die Garderobe geworfen, und die Motten werden dich fressen, du magst stinken wie du willst.
Ach, das hilft nichts! Jawohl, es ist so elend, sterben müssen. Der Tod äfft die Geburt, beim Sterben sind wir so hilflos und nackt wie neugeborene Kinder. Freilich, wir bekommen das Leichentuch zur Windel. Was wird es helfen. Wir können im Grab so gut wimmern wie in der Wiege (....)
(Er erhebt sich und tritt ans Fenster)
Ich werde nicht allein gehn: ich danke dir Julie! Doch hätte ich anders sterben mögen, so ganz mühelos, so wie ein Stern fällt, wie ein Ton sich selbst aushaucht, sich mit den eigenen Lippen totküßt, wie ein Lichtstrahl in klaren Fluten sich begräbt, - Wie schimmernde Tränen sind die Sterne durch die Nacht gesprengt; es muß ein großer Jammer in dem Aug`sein, von dem sie abträufelten.

giovedì, febbraio 08, 2007

(zu viel zu überarbeiten)(I)
nun ja, nun ja, nun ja

08.02.2007


Das schwarze Schaf

Der Regen peitschte auf die Erde, verschlang die Trockenheit von den Feldern und ein Adler zog einsam seine Kreise über einem schwarzen Schaf.

Dieses stand verloren zwischen den Ameisen und den Raben, den Murmeltieren und den Schafen, zwischen den Hügeln und den Weiden inmitten der Herde.

Dieses Schaf war selten traurig, in Träumen verfangen, war zu müde zum schlafen, war immerzu wach und hatte der Herde den Ruf seltsam zu sein und bald wollte niemand mit diesem etwas zu tun zu haben und anstatt dicker wurde es Jahr für Jahr dünner und gab schon lange keine Wolle mehr.

Irritiert blickte der Hirtenhund auf diese eine Schaf und auch der Hirte wusste nicht, was mit diesem Schaf er denn nun machen sollte und so beließ er es dabei.

Wenn der Winter alles weiß bedeckt hatte und die Sonne auf das schwarze Fell schien verblieb das Schaf einsam, fürchtete sich ein wenig vor sich selbst, hoffte eines Tages seinesgleichen zu finden und der Hirtenhund wusste auch nicht mehr weiter.

Die Blätter begannen von diesem seltsamen Schaf einander zu erzählen, verfielen die Grashalme in eine Schwärmerei sobald sie von diesem hörten, grub sich die Erde etwas tiefer an den Himmel heran und der Hirtenhund begann zunehmend seltsam sich zu verhalten.

Eines Tages war das schwarze Schaf dann verschwunden und der Hirte und sein Hund suchten des Tages und der Nacht das Verlorengegangene, dass eine schwarze Schaf, dass verschwunden blieb.

Der Hirte und sein Hund weinten, wussten nicht warum und der Regen peitschte auf die Erde, verschlang die Trockenheit von den Feldern und ein Adler zog einsam seine Kreise.

mercoledì, febbraio 07, 2007

Gestern (zu überarbeiten)

Gestern dachte ich mir, dass es keinen Zufall gibt, verblieb ich atemlos am Morgen, am Abend, verloren in mir und der Welt und ich weiß und wusste nicht mehr weiter, also fiel ich durch mich selbst hindurch und die Fehler blieben bei mir und wurden mehr.

Gestern habe ich kein Gedicht geschrieben, ich wollte nicht mit den Beistrichen streiten, im letzten Absatz enden, mit mir selber kämpfen, ich wollte mehr, als ich zu ertragen bereit war, wie jeden Tag, gestern.

Gestern war wohl ein Tag wie heute, ich blickte mich um, auch nach mir, war dort und hier und auch nicht, ich wollte mehr als ich wusste, zuwenig und zuviel.

Gestern war es wie es war, ich fiel über mich hin, riss vergeblich an den Fesseln, die mich festzuhalten versuchten, hatte ein Gefühl und ich trank dann, bis es verschwunden war, schloss die Türen der Vergangenheit hinter mir ab.

Gestern wollte ich mehr und wollte doch nicht, hatte wieder mal genug und wollte doch immer mehr, spielte, ging unter, zerschellte an einer schönen Klippe, war fertig mit mir und nicht nur mit dem Rest, langsam verging die Zeit und die Liebe, das Leben, wie jeden Tag, gestern.

martedì, febbraio 06, 2007

Ein nicht gut gelungenes Gedicht,
nun ja, nun ja, nun ja,

Die Kälte

Die Schatten können nicht besänftigen, die Wörter nicht genügen, die Taten einen nicht erreichen, nur eine Lethargie den Muskeln des Herzen, ein leeres Gefühl, eine angespannte Haltung und das angstvolle Verharren im Letzten und im Nächsten; es ist eine Kälte zwischen den Menschen.

Die Zeit stockt, das Leben rast und so zerbricht bevor man zerbrochen wird, hat den Tod in den Augen bevor man diesen erblickt, es ist wohl schneller vorbei als man denkt.

Während die Dunkelheit mit jedem Tag näher an einen heranwächst, lauert der Tod in dem Leben, der Liebe und den Sinnen und erfolglos einander sich festzuhalten versucht, gemeinsam und einsam das Leben suchend, allein den Tod wird dann finden.

Das Ende kommt mit der Müdigkeit, man nimmt schon Abschied bevor man geht, versucht und scheitert, hat den Tod in seinen möchte, könnte, würde, hätte, den Wörtern und nichts, es ist eine Kälte zwischen den Menschen. (05.02.07)

domenica, febbraio 04, 2007

nun ja, nun ja, nun ja
(zu überarbeiten)
04.02.07

La dolcezza sorprendeva gli istinti
e una gioia chiara
si metteva
sui brividi
di uno e l`altra;
nessuno restava, ogniuna andava,
la primavera cantava.

La bellezza si buttava nelle mani
di uno
e un bel sorriso
accarezzava
i sogni
di quella;
nessuna taceva, ogniuno gridava,
l`estate amava.

La debolezza cadeva sui fatti
e un`allegria correva, un desiderio diventava
inseguito da quello che mancava
a una e l`altro;
nessuno vedeva, ogniuna guardava,
l`autunno oscurava.

L`amore si prendeva
i pensieri
di uno
e uno sguardo intenso
abriaccava
i sentimenti
di quella;
nessuna faceva, ogniuno pensava,
l`inverno tremava.

venerdì, febbraio 02, 2007

Der Mensch (einem surrealistischen ansatz folgend (III))

Der Mensch küsst nicht, er ist der Kuss,
der Mensch umarmt nicht, er ist die Umarmung,
der Mensch liebt nicht, er ist die Liebe.

Der Mensch wird nicht schön, er ist schön,
der Mensch wird nicht stark, er ist stark,
der Mensch wird nicht bunt, er ist bunt,
der Mensch wird nicht reich, er ist reich,
der Mensch wird nicht, er ist.

Der Mensch scheint nicht, er ist der Sonnenschein,
der Mensch weint nicht, er ist die Träne,
der Mensch fühlt nicht, er ist das Gefühl,
der Mensch lacht nicht, er ist das Lachen,
der Mensch lebt nicht, er ist das Leben.

Der Mensch wird nicht gut, er ist gut,
der Mensch wird nicht groß, er ist groß,
der Mensch wird nicht fremd, er ist fremd,
der Mensch wird nicht hart, er ist hart,
der Mensch wird nicht, er ist.

Der Mensch atmet nicht, er ist der Atem,
der Mensch spielt nicht, er ist das Spiel,
der Mensch ist nicht frei, er ist die Freiheit,
der Mensch stirbt nicht, er ist der Tod,
der Mensch lebt nicht, er ist das Leben.

(Der Mensch wird nicht menschlich, er ist menschlich,
der Mensch wird nicht lieblich, er ist lieblich,
der Mensch wird nicht satt, er ist satt,
der Mensch wird nicht, er ist.)

Der Mensch schreit nicht, er ist der Schrei,
der Mensch leidet nicht, er ist das Leid,
(der Mensch denkt nicht, er ist das Denken,)
der Mensch liebt nicht, er ist die Liebe,
der Mensch lebt nicht, er ist das Leben,
der Mensch.

giovedì, febbraio 01, 2007

Unkritisches, Kritisches (V)....Unkritisches (III)

Non ci resta che piangere

Ein sanfter Träumer, ein intelligenter Komiker, ein sympatischer Poet, ein sensibler Künstler, ein schöner Geistesakrobat, ein absurder Clown, vielleicht ein Genie.
Die kindliche Lebensfreude, die unzähmbare Fröhlichkeit, die befreiend wirkende Unbeschwertheit, das erbauende Auftreten, die mitreißende Art und die strahlenden Augen.
Einer, der die Herzen verzaubert, der begriffen zu haben scheint, um was es im Leben geht, nicht um was man besitzt oder nicht, nicht um oben oder unten, denn um den Menschen, die Menschlichkeit und es tut gut zu wissen, dass es Menschen wie ihn gibt, einen, der Sinn gibt, auch wenn dieser sinnlos ist oder sein sollte.
Das Kind in uns allen, das Temperament, die Leichtigkeit, erheiternd, lieblich, ernsthaft, gut.
In Filmen wie "Non ci resta che piangere", "Das Leben ist schön", "Johnny Stechino", "Coffee and Cigarettes", "Down by Law", usw. usf.
oder in Jim Jarmuschs "Night on Earth":
Als sonnenbebrillter Taxifahrer im nächtlichen Rom einen Priester herumkutschierend und eine Beichte mit einem Mundwerk ablegend, welches noch schneller ist, als sein durch die Gassen dahinhetzendes Taxigefährt.
Viel mehr als ein Schauspieler.....Roberto Begnini.

martedì, gennaio 30, 2007

einem surrealistischen ansatz folgend (II)
(zu überarbeiten)

Auf dem Boden der Tatsachen verläuft ein schmaler Grat
zwischen dir und mir,
in der Tiefe der Gedanken stolpert
zwischen Unten und Oben
ein Lachen über ein Weinen.

Auf dem Grund des Leben vergeht das menschliche Maß
zwischen Drinnen und Draußen,
auf den Straßen der Hoffnung, an den Ufern des Sein
stürzt das irdische Verlangen
zwischen Jenseits und Dieseits
auf das Schwarz der Gefühle.

Auf der Dunkelheit des Lichtes, der Höhe des Rausches
erhebt die Liebe
zwischen harten Zeiten und leeren Begegnungen
ihr Antlitz.

Auf den Geruch der Sonne, die Türen des Verlangen
auf den Atem des Regen, die Strahlen der Vergänglichkeit
fällt
zwischen dem Ersten und dem Letzten
der Zweifel.

Auf die verbauten Ruinen, auf die verwirrten Richtungen,
auf das Grün und das Rot, auf das und der,
auf das Wie und das Warum
hängt der Tod
zwischen der dreckigen Kälte und den Blüten der Körper;
hängt ihn höher.

An den Grenzen des Vermögen,
auf das Hier und das Dort, auf das Blau und das Weiß
tretet die Lust
zwischen kalten Räumen und schreienden Gesichtern.

Auf die Jahreszeiten der Menschen,
dem Frühling, dem Sommer, dem Herbst und dem Winter
vergeht ein Schmerz, ein Schrei
zwischen mir und dir.
nun ja, nun ja, nun ja
arbeite jetzt mal an einem neuen theaterstück und bin in die arbeit an zwei längeren gedichten vertieft
nun ja es fehlt zwar jedliche inspiration, lust, antrieb, dann muss ich dann die wörter, die sätze, die absätze aus mir herausquälen, buchstabe um buchstabe,
irgendwie ist alles ziemlich beschissen, aber wenn ich mich bis jetzt nicht unterkriegen lassen habe, dann wird dass wohl auch für die nähere zukunft gelten, egalitarismus, was bleibt einem auch schon übrig......nun ja, nun ja

10 dez.06

Die Zeit geht über Pfade der scheinbaren Unendlichkeit dahin, blickt nicht zurück und man verirrt sich, findet doch keinen Weg zurück und die Kälte wächst näher mit jedem Tag an einen heran, erreicht das Blut und die Gedanken.

Das Alter ruft und die Erwartungen erbrechen sich, torkelnd hält sich an sich selber fest und zu stürzen beginnt, bricht und löst sich und unten beginnt und oben endet.

Nichts und ruhelos, zitternd blickend und atemlos dreht sich seinen Vorstellungen und der Tod schreit leise der Leere hinein und der Appetit wird schal und der Genuss zerbröckelt mit einem dahin.

lunedì, gennaio 29, 2007

22.nov.06 (zu überarbeiten)

Ich erfasste und begann zu zweifeln, trank von der Begierde und lieferte der Sehnsucht mich aus, rang mit ihr und so bewegte ich mich durch die Dunkelheit, wurden härter die Schritte durch die Gefilde des Verlangen, unerträglicher ich mir selbst.

Dunkel blieb die Gier, düster riefen die Schmerzen sich zu mir zurück und öffnete sich die Angst dem Geist, reichte den Gliedern das Verlangen und als die Berührungen sich mir näherten versuchte das Gesicht zu lachen.

Über meine Liebe war die Nacht gefallen und nichts änderte sich in den fallenden Armen, dem nach unten sich drehendem Kopf und dem Körper, der im Schatten verblieb.

Einige Tränen sprangen aus dem Gesicht, ließen das blasse Antlitz alleine zurück und während die nächsten Tage begannen verloren sich die Gedanken.

Fern von allem verblieb Ich und das Rufen im Dunkeln eilte mir voraus, erhellte die Schönheit eines Eindruckes im Unten so Alles und doch so Vieles, eines, welcher sich nicht mehr verdrängen lassen wollte.

Das Leben hatte noch lange nicht genug, sehnte und verzehrte mich in den schicksalslosen Trümmern eines Leben und ich fragte mich, was ich noch verlangen konnte und wollte.

Die Schatten spielten mit den Gefühlen, verstießen mich in eine Ferne, über meine Liebe war die Nacht gefallen und ich begann zu verdunkeln.

sabato, gennaio 27, 2007

Vielleicht (zu überarbeiten)


Vielleicht hat jeder Mensch seine Farbe, seinen Ton, seinen Klang, seinen Akkord, das seine Zeichen, vielleicht ist der Mensch eine Hoffnung, welche wie eine Blume der Zeit erblüht und verblüht.


Vielleicht hat jedes Gefühl einen Namen, vielleicht zerbricht das Wasser in des Herzen Frohsinn, die Sanftheit, ist der Mensch eine Idee, ein Glück, eine Freude, vielleicht.

Vielleicht ist jeder Mensch ein Bild, dass keinen Rahmen findet, vielleicht schläft in jedem Menschen ein Traum, die Liebe, vielleicht ist nicht und nichts so wie es ist, vielleicht.


Vielleicht hat jeder Mensch einen Schmerz, einen, der nie nachlässt, hat in seinem Blut eine Heimat, tiefer und höher als das Weiß der Knochen, die Zartheit, ist ein jeder Mensch ein aufgehender Horizont, vielleicht.


Vielleicht hat jeder Mensch sein Vielleicht, vielleicht, vielleicht hat ein jeder Mensch seine Müdigkeit, seine Traurigkeit, eine, die nie vergeht, vielleicht ist der Mensch oder auch nicht, ist ein jeder Mensch eine Entscheidung, ein Symptom, eine Vorstellung, ein Rätsel, vielleicht.


Vielleicht ist ein jeder Mann ein Tag und jede Frau eine Nacht, ein jeder Mann eine Nacht, eine jede Frau ein Tag und ein jedes Kind ein Morgen und ein Abend, ist ein jeder Mensch ein Versprechen, eine Hingabe, ein Erleben und Geschehen, vielleicht.


Vielleicht ist alles vielleicht und nichts vielleicht, vielleicht, vielleicht ist der Mensch eine Gnade, ein Bedürfnis, ein Begriff, ist der Mensch eine Nummer, ein Wort, ein Buchstabe, ein Punkt, eine Wunde, ein Instinkt, ein Potential, vielleicht ist jeder Mensch ein Vielleicht, vielleicht.

venerdì, gennaio 26, 2007

Die Ruhe vor dem Sturm

Wo es zu spät ist,
da hilft auch die Zeit
nicht mehr,
gewartet wird
und verdächtig
bleibt die Ruhe
in all ihren Ausprägungen
und auch dort,
wo es zu spät ist,
für ein Heute und Jetzt.

Vermessen wird
die Gnadenlosigkeit
die einem Menschen
noch zugemutet werden kann,
abgerissen werden
die leer gewordenen
Erwartungen
an das Sein und das Nichts.

Wo es zu spät ist,
da drängt man
durch das Leben
und die Stille
bleibt nicht mehr,
taucht man in die Realität
und hinein,
eilt hinfort
vom Hier und Jetzt.

martedì, gennaio 23, 2007

Abfall


Für ……


Wir wissen nichts und werden nichts, wir machen uns kaputt, so wie wir kaputt machen, wir haben kein Mitleid verdient, denn wir verdienen nichts, niemand kümmert sich um niemanden und die Gewalt kommt von oben, nicht von unten, wir sind der Abfall dieser Welt.


Wir zittern in der Kälte, der Wärme, drinnen und draußen, wir trinken, spritzen, schnupfen, inhalieren uns zu Tode und das Wasser, dass wir trinken, die Luft, die wir atmen, die Speisereste, die wir verzehren, die Erde, auf der wir uns bewegen töten und tötet uns im Elend, im Dreck.

Wir sterben nicht, wir sind schon tot, wir wollen nach oben und bleiben doch immer unten, wir verstehen nichts und niemand versteht uns, wir können nicht schreiben, nicht lesen, unsere Kinder leben auf den Straßen und verkaufen ihr Fleisch, unsere Schreie bleiben ungehört, wir schreien, wir sind der Abfall dieser Welt.


Unsere Gedanken und Gefühle interessieren niemanden, nicht einmal uns selbst, unsere Ohren werden taub, unsere Augen blind, unsere Wörter verstummen und wir sind nicht krank, wir sind die Krankheit, wir ertragen keine Schmerzen, wir sind der Schmerz, wir hungern nicht, wir sind der Hunger und wir sind nicht durstig, wir sind der Durst.


Die Gewalt ist unser tägliches Brot, die Liebe kennen wir nicht, wir sind käuflich, wertlos, pervers, zu Nichts zu Nutze, überflüssig, irre und verbraucht, ohne Zukunft existieren wir der Gegenwart und werden eingesperrt, ausgenutzt, gefoltert, beraubt und gefickt, die Gnadenlosigkeit unseren Blicken, das Kälteste unseren Herzen, die Mitleidlosigkeit und die Härte, wir sind der Abfall dieser Welt.


Wir stinken aus allen Poren nach Elend, aus Karton und Wellblech sind unsere Häuser und der Rest ist gestohlen, unsere Söhne verschwinden, unsere Töchter erkranken, wir halten zusammen bis zum nächsten Augenblick, wir betteln, quälen, tanzen dem Nächsten unseren Wahnsinn hinein, wir verzweifeln, ertragen und erleiden.


Wir haben kein Schicksal, keine Heimat, wir wollen nichts, kennen und können nichts, unsere Körper, unsere Träume gehören uns nicht, unsere Kinder sterben, wie zu leben sie gelernt haben, wir sind die Verlorenen, die Wahnsinnigen, die Aphatischen, die Hoffnungslosen, die Ungeliebten, sind der Abfall dieser Welt, sind lichtlose Splitter der ewigen Nacht.

domenica, gennaio 21, 2007

von William Blake (englischer Dichter)


Denn Gnade hat ein menschlich Herz,

Und Mitleid ein menschlich Antlitz

Und Liebe, des Menschen göttliche Gestalt,

Und Freude, des Menschen Kleid.


Des Menschen Antlitz ein versiegelt Ofen,

Schrecken, des Menschen göttliche Gestalt

Geheimhaltung, des Menschen Kleid

Des Menschen Herz sein gier`ger Schlund.

sabato, gennaio 20, 2007

Unkritisches, Kritisches (IV)......Unkritisches (II)

Ohne Worte














nun ja, nun ja, nun ja

venerdì, gennaio 19, 2007

In Japan gibt es die Gepflogenheit bei bestimmten/unbestimmten Anlässen die Gräber der Vorfahren, Verstorbenen aufzusuchen und mit ihnen zu sprechen...(z.b. wie in einem Werk von Yasunari Kawabata geschildert)
(zu überarbeiten)

Am Grab von Isabell
(eine abgewandelte Form von Nekrolog)

Der Zauber kommt mit den Wünschen, die Vogelscheuchen tanzen um die Sonne, die Netze des Fischers fallen über den Schnee, die Gespenster fürchten sich vor den Räubertöchtern, die Einhörner galoppieren durch die Wälder der Fantasie und die Meeresmädchen bringen glänzende Perlen an die Strände.

Die Blitze leuchten durch die Farben der Nacht, die Raben finden ihren Rabenbaum, die Meeressplitter scheinen im Mond, die ungezähmten Regenbögen strahlen auf die blühenden Rosen und die dunklen Wolken wirbeln Blütenstaub über die Weiden.

Die Wunder kommen mit den Wünschen, die Sternenkinder basteln an der Zeit, das Abendlicht fühlt die Kälte, die Wüste kostet von den Muscheln und das Himmelsgewölbe stürzt auf keine Köpfe.

Der Wind weht über die Felder, der Weizen erblüht zur Ernte, die Kieselsteine fliegen über das Wasser, der Frühling spielt mit den Gesichtern, das Gold, die Vogelnester, die Hügel, die Milch, die Höhlen, die Eulen, das Gras, die Smaragde, die Wölfe, das Meer, das Brot, die Schlangen, der Honig, die Blumen, die Füchse…

Die glücklichen Prinzessinnen lachen die Dornen des Lebens hinweg, die Drachen speien Feuer, die schlafenden Schönen träumen….

mercoledì, gennaio 17, 2007

Unkritisches, Kritisches.......Unkritisches

Über einer der größten Ungerechtigkeiten auf dieser Welt:

Eigentlich sollte man das Fach Psychologie als Wissenschaft streichen und einfach jeden Menschen bei seiner Geburt ein Diplom im Studienfach Psychologie schenken, es werden ja andauernd von hochqualifizierten Menschen psychologische Gutachten über dem jeweiligen Gegenüber erstellt....nach reiflichen Überlegungen, jahrelangen Beobachtungen, tiefenpsychologischen Analysen, mit wissenschaftlich anerkannten Methoden der abgeleiteten Rollenmodelle Verhaltensmuster erstellt, sich viele in den Bereichen Neurose, Psychose, Störungen, als Autodidakten zu selbsternannten Experten erhöht haben......usw. usf.
Eine der größten Ungerechtigkeiten auf dieser Welt ist meiner Meinung nach die Verteilung der Intelligenz, denn von all diesen qualifizierten Kommentaren genial-kognitativer Menschen ausgehend, sollte man vielleicht dahingehend seine Schlüsse ziehen, dass diese Menschen bei der Verteilung der Intelligenz leer ausgegangen sind bzw. zu spät gekommen sind, was sie aber nicht daran hindert über andere und alles hochintelligente Kommentare, Stellungsnahmen, Analysen abzugeben......
nun ja, nun ja, nun ja

martedì, gennaio 16, 2007

Kritisches, Unkritisches (II)....Kritisches (II)

Ein Zitat für die einzigen wirklichen Verrückten die ich kenne:
die in aller Welt tätigen Faschisten:
"Non posso esprimere lo stato d`animo mio, voi lo immaginate, ho visto adesso dei bambini la giú nella sala di rianimazione...ma due stanno morendo ormai, una bambina, un bambino...una cosa strazziante"
Staatspräsident Sandro Pertini Bologna, 02.August 1980

lunedì, gennaio 15, 2007

Kritisches, Unkritisches (I).....Kritisches

Über das Seitenblicke Magazin (TV)

Der herablassende Ton der Kommentatoren, die Mode-Defilee mit halbtotgehungerten Mädchen als Kleiderständer verkleidet, die durch das Fernsehbild mehr torkeln als gehen und zu Vorbildern noch jüngerer Mädchen werden, als austauschbare Puppen im Rampenlicht zu enden und darüber dann die scharfen Urteile von wichtigen, sehr wichtigen Menschen, jenseits jedlichem guten Geschmack.
Bilder und Töne in rascher Abfolge, die eine Qual für jeden denkenden Menschen darstellen, nur das Glitzernde, Funkelnde, das Beste, das Schönste und Geld, viel Geld und natürlich immer für den "guten Zweck".... dem eigenen und ein paar Almosen für die Armen, diesem Abschaum, mit dem man gefälligst nichts zu tun haben möchte, außer vielleicht für einen kurzen Fototermin.
Die neuesten Schmuck-, Hut-, (.....), Sonnenbrillenkollektionen, die schönsten Strände, die hippesten, angesagtesten Orte mit debilen Reichen aus aller Welt, die vor der Kamera wie Affen posieren mit wunderschönen Frauen an ihrer Seite, wundgeschminkt und mit mehr Dekoltee als Gehirn.
Die gierigen Blicke der geilen Kamera auf das Lachen, das Grinsen, auf die Immer-Glücklichen im grellen Scheinwerferlicht, das Zelebrieren der Exklusivität, des Außergewöhnlichen, der Debilität.
Ewig lange Buffets mit Spezialitäten aus aller Welt für den verwöhnten Gaumen, die geistige Armut der Filmenden, die die Ablenkung, die Illusionen, die Verwirrung filmen, die ihre eigene... Über wie wichtig sie selbst sind in dieser realitätsfernen Welt, über den Promifaktor, über IT-Girls und IN-Boys, über das Geilste von der letzten Schlampe und den Sabberfaktor seniler Böcke, also nur über dass was wirklich wichtig ist:
die Fahne der Arroganz hoch halten, hoch, höher, am höchsten!

sabato, gennaio 13, 2007

Dreck

Man muss der Welt

ein dreckiges Lachen entgegenschleudern

und beim Aufprall

auf die Realität

sollte man träumen.

venerdì, gennaio 12, 2007

nun ja, nun ja, nun ja

das Gedicht ist noch zu überarbeiten....

Der Krieg

Die schmerzverzerrten Antlitze dem Tode Geweihter, die verstümmelten Schreie gequälter Ruinen heraus, die kranken Knochensplitter auf zertrümmerten Gedärmen, das verspritzte Blut auf Kindergesichtern, die Körperteile dem blassgewordenem Boden, die gewaltvolle Sehnsucht abgerissener Gliedmaßen, die zerfetzten Blicke von Grauen, von Grauenvollem.

Die taumelnde Unbegreiflichkeit den Trümmern der Realität, das rücksichtslose Gemetzel explodierender Tränen, die brennenden Flammen dem Rachen des Erbarmungslosen herauszüngelnd, die russgeschwärzten Ansichten ausgeräucherter Dörfer.

Eine geschlachtete Gegenwart mit geplatzten Trommelfeldern, zerstörte Verzweiflung der Landschaften, die niedergeknüppelte Menschlichkeit, die erhängte Liebe, die gesprengte Unmenschlichkeit, im Schock Verwirrte.

Die betäubte Stille der Dunkelheit, die Schreckenslosigkeit der Überlebenden, das Rasseln der indifferenten Ketten, das Sirenengeheul in furchtbaren Geschichten, unerzählbaren, ungezählten untergehend.

Die heimatlose Herzlosigkeit, der gefühlslose Gestank kranker Verbitterung, absteigende Rauchschwaden, die eintönige Farblosigkeit des Hungers unter Höllengesängen, die Schläge von Messern mit endloser Grausamkeit, der kalte Wahn der frierenden Abgekämpften.

Die frischen Gräber Gequälter auf der Flucht, der traurige Schmerz kaputter Gnadenlosigkeit, die dreckigen Patronenhülsen auf den Leichenbergen, der wertlose Verrat Verlorener, die aufgeschnittenen Rauchschwaden im Morast. Tod.

giovedì, gennaio 11, 2007

Das Leiden der Intuition auf sich nehmen.
René Char

Ein Wortezauberer nahm die Seele und würfelte Talente in die dunklen Zeiten hinaus.

Die Talente warf er über die Resignation dem jungen Weißen hinzu.

Die Jugend hatte seine Falten zerfressen, die auf das Volk der Großen anziehend wirkten , deren Zeit jeder gewinnen möchte.

Der junge Weiße warf die Talente in den Mund und wurden Worte und machmal auch zu Sätzen und doch erstickte daran das Wasser, dass den Wörtern fließt und die Leichtigkeit zermalmt.

Zwischen der Zeitlosigkeit keiner Tage verblieb er dann, sammelte die Reste des Rausches, kostete von den Silben, zertrümmerte die Tempel des Unsagbaren und die Verbitterung in seiner Seele gedieh.

Ein Splitter davon fiel in seine Hoffnungen, verloren sich und ertranken an der Resignation.

Ein Wortezauberer spielte mit den Würfeln und verlor.

mercoledì, gennaio 10, 2007

10.01.07 (to overwork)
einen surrealistischen ansatz folgend....

Die Fragen des Regenbogen, die Schatten des Traumes, die Drähte der Verführung, die Schreie des Tages, die Rinde des Sonnenstrahles, das Wasser des Leid, die Farben der Härte, die verdorrten Gedanken, die schneidende Mondsichel.
Die Taten aus Irdischem, die Träume aus Zwielichtigem, das Glitzern aus Rastlosigkeit, die Perlen aus Zweifel, die Süchte aus Verwesung, die Schmerzen aus Leder, die Blätter aus Gold.
Die Tropfen aus Lebensblumen.
Die Schicksale aus Dunkelheit, das Gekreische aus Verlorenem, die Kälte aus Gereiztem, die Ruinen aus Bestimmungen, die Bedrücktheit aus Untergängen, die Blicke aus Scherben, die Trägheit aus Unverwundenem, das Menschliche aus Erfahrungen.
Die Türme aus Papier, die Wörter aus Stahl, die Brücken aus Momenten, die Masken aus Fahrlässigkeiten, die Grimassen aus Bewegungen, die Schmeicheleien aus Sorgen, die Sträucher aus Erinnerungen.
Aus den Wolken wachsen Äste, aus den gebundenen Zöpfen die Schönheit, das Zerbrochene der toten Straßen schwindet, die Sanftheit bricht aus den Knochen, das Eis der vergangenen Zeiten schwindet und mit dem Erlebten erblühen die Gesichter.
Die Knappheit an Piraten, die Maßlosigkeit der Empfindsamen, der Mangel an Märchen, der Mensch und das Leben.

lunedì, gennaio 08, 2007

(…)

Mit geschlossenen Augen steigt in die Abgründe hinunter und das Verständnis fällt an einem vorbei und man hört den Knall des sich biegenden Fleisches welches in den Hüllen verharrt und die Liebe bebt in einem, schüttelt die Bedürfnisse in Ausdrücke nieder.

Und wenn die Augen öffnet ist nichts und alles so wie es schien und auch wenn der Glanz noch blendet, man erwacht aus den Träumen und weiter sehnt und die Augen
dehnt, glaubt und versucht eine nächste Hand zu erreichen.

Und alles wird werden und sein, ein jedes Zeichen wird seine Bedeutung finden und auch der Sinn wird leben und die Liebe
bebt weiter in einem, friert die Tränen in den Augen ein.

domenica, gennaio 07, 2007


Texte zu Fotografien eines Freundes.
Titel: Großstadtbilder

Während der Tod auf mich wartete und ich ungeduldig eine Zigarette anzündete wechselte die Ampel auf Rot.
Ich inhalierte tief und der Verkehr kam ins Stocken, ich bremste ab und blickte zu einem Fußgänger.
Er blieb nicht stehen, sein Blick eilte ihm voraus und der Tod, ja der Tod.
Auch der Himmel war blass geworden und die Sonne, diese Sonne brannte rot für sich in die Abenddämmerung dahin.
Der Lärm war erträglich, die Zigarette brannte, mein Kopf bewegte sich nach links und zuckte unter der nervösen Anspannung.
Ich hatte Rot gesehen und nun musste ich sterben.
Und es blieb rot.

sabato, gennaio 06, 2007

Noch eines meiner Lieblingsgedichte, diesmal von Paul Eluard, dessen Gedichte mein Leben erleuchtet haben, deren Lektüre mir immer ein Trost waren, die mir über schlechte Zeiten hinweggeholfen haben.

Liberté
Sur mes cahiers d'écolier
Sur mon pupitre et les arbres
Sur le sable sur la neige
J'écris ton nom

Sur toutes les pages lues
Sur toutes les pages blanches
Pierre sang papier ou cendre
J'écris ton nom

Sur les images dorées
Sur les armes des guerriers
Sur la couronne des rois
J'écris ton nom

Sur la jungle et le désert
Sur les nids sur les genêts
Sur l'écho de mon enfance
J'écris ton nom

Sur les merveilles des nuits
Sur le pain blanc des journées
Sur les saisons fiancées
J'écris ton nom

Sur tous mes chiffons d'azur
Sur l'étang soleil moisi
Sur le lac lune vivante
J'écris ton nom

Sur les champs sur l'horizon
Sur les ailes des oiseaux
Et sur le moulin des ombres
J'écris ton nom

Sur chaque bouffée d'aurore
Sur la mer sur les bateaux
Sur la montagne démente
J'écris ton nom

Sur la mousse des nuages
Sur les sueurs de l'orage
Sur la pluie épaisse et fade
J'écris ton nom

Sur la vitre des surprises
Sur les lèvres attentives
Bien au-dessus du silence
J'écris ton nom

Sur mes refuges détruits
Sur mes phares écroulés
Sur les murs de mon ennui
J'écris ton nom

Sur l'absence sans désirs
Sur la solitude nue
Sur les marches de la mort
J'écris ton nom

Sur la santé revenue
Sur le risque disparu
Sur l'espoir sans souvenir
J'écris ton nom

Et par le pouvoir d'un mot
Je recommence ma vie
Je suis né pour te connaître
Pour te nommer

Liberté.
- 1942 -

venerdì, gennaio 05, 2007

Ich bin, ich weiß nicht wer.
Ich komme, ich weiß nicht woher.
Ich gehe, ich weiß nicht wohin.
Mich wundert, daß ich so fröhlich bin.

Angelus Silesius
Cherubinsche Wandersmann

Buttato giú cosi (to overwork)

Non so, non so, non so

Nero é nero, bianco é bianco
E il giallo, il rosso, il bruno, il viola, il blu, il grigio?

Non sono?
Non sono dolce, non sono matto, non sono forte, non sono violento, non sono amabile, non sono freddo, non sono debole, non sono sveglio, non sono buono, non sono bello, non sono duro, non sono comprensivo, non sono povero, non sono malato, non sono pensieroso, non sono stanco, non sono sano, non sono normale, non sono sobrio, non sono morto, non sono tranquillo, non sono intelligente, non sono caldo, non sono stupido, non sono brutto, non sono allegro, non sono ubriaco, non sono movimentato, non sono cattivo, non sono ricco, non sono innamorato, non sono odioso, non sono triste, non sono umano, non sono vivo. Non sono!

O sono?
Sono dolce, matto, forte, violento, amabile, freddo, debole, sveglio, buono, bello, duro, comprensivo, povero, malato, pensieroso, stanco, sano, normale, sobrio, morto, tranquillo, intelligente, caldo, stupido, brutto, allegro, ubriaco, movimentato, cattivo, ricco, innamorato, odioso, triste, umano, vivo. Sono!

Nero é blu, rosso é bianco, bruno é viola, grigio é giallo.

giovedì, gennaio 04, 2007

03.01.07 (to overwork)

Di quella o l`altra

Le labbre di quella o l`altra sono piene di tenerezza e la lingua e i denti si incrociano selvaggiamente con le tette che stanno sfiorando la coscienza e la voglia diventá nuda.

Dei venti di felicita attraversono le onde del sentire e si tranquillizzano le tempeste di odio e di rabbia su quei mari che ogniuno porta dentro di se.

Quando la nuca diventa calda, i pensieri morbidi dei brividi piacevoli assaltano uno tra quella o l`altra e i corpi si avvicinano sempre di piú l`uno all`altro.

Le voci si abbassano, un silenzio teso cade sulle parole e i baci non lo sanno che le carezze non finiscono e insieme si commincia a cercare l`amore nascosto l`uno nell`altro.
(Si troverá.)

Le ceneri dei cuori bruciati si incontrano e di nuovo, di continuó prendono fuoco, s`infiammano con la gioia, la speranza e l`animale che ogniuno porta dentro di se, si adormenta sulle cosce di quella o l`altra.

mercoledì, gennaio 03, 2007

31 dicembre

Sono ancora molto confuso dal weekend e esco di casa per andarmene in centro della citta.
Dopo un paio di metri di camminata arrivó alla strada.
Dal marciapiede una ragazzina
mi corre incontro.
Non é alta neanche un metro, ha i capelli rossi, l`appararenza molto vivace e sembra preoccupatá per me.
Non la ho mai vista e lei si rivolge a me e dice: “Attento, adesso ci sará un`esplosione”.
Non dico niente, la guardo e poi il mio sguardo va verso il marciapiede.
Li c`é un grande petardo il cui stoppino brucia.
Il mio sguardo ritorno alla ragazzina che mi guarda incuriosita e mi copro le orecchie con le dita.
Lei mi osserva e fa la stessa cosa.
Cosi restiamo un paio di secondo e ci guardiamo.
Il petardo esplode in uno schianto.
La ragazzina mi sorride in faccia e corre via.

martedì, gennaio 02, 2007

to overwork(01.01.07)

Brucia la notte nei vincoli nascosti con le anime scure, non smette di squarciare i cuori il cattivo odore della paura e la realtá si oscura.

Sulla terra tremante cade il sangue dal cielo e le goccie di speranza si asciugano senza pietá sotto il sole dell`indifferenza.
I desideri sporchi si muovono violentamente nell`inferno freddo e avvelenano i piaceri, trasformano in disperazione la sensualitá.

La bellezza svanisce nella carne dolorante, i sguardi induriti si allontanano, la puzza del conformismo
si mette sopra i sentimenti e il brutto comminciá quando il peggiore é passato.

lunedì, gennaio 01, 2007

Una poesia, una canzone, un immagine, una scultura, un momento, un pensiero, un sogno, un sentimento, una carezza, un sorriso.

Le parole non pensano, i sorrisi non raccontano, i sentimenti non ascoltano, le sofferenze non sorprendono, le storie non cambiano, i pensieri non sentono, i sogni non rimangono, le carezza non viaggiano.
No e no!

Le poesie amano, le canzoni adolciscono, gli immagini arriciscono, le sculture possiedono, i dipinti, le case, la natura, i mari, le montagne, i deserti, le foreste.
Si e si!

L`arte, l`amore, la vita!